Newsletter Juli 2013

Meine Lieben,

ich hatte mir eine Auszeit genommen. Keine ganze Auszeit, sondern eine 90% Auszeit. Aha, fragen Sie sich vielleicht. Gibt es das überhaupt? Eine 90% Auszeit klingt wie 90% schwanger.

Vor drei Jahren fing er an, mein Wunsch nach weniger Terminen, mehr Freiheit, mehr „im-Moment-Leben“, mehr „im-jetzt-sein“. Da ich freiberuflich bin, bedeutet so ein Entschluss erst einmal Nein sagen. Ein ganzes Jahr vorher. Nein zu allen Angeboten. Nein zu allen Terminen. Nein zu allen Workshops. Nein zu allen Vorträgen.

Es fühlt sich komisch an, Nein zu sagen. Ich sage lieber Ja. Und doch sagte ich mit diesem Nein auch Ja zu mir. Ja zu dem Wunsch meiner Seele, dies einmal auszuprobieren. Doch ich spürte auch, dass ich mich nicht ganz von euch zurückziehen wollte (deshalb die 90%) … und so blieb die Facebook Seite aktiv, die wöchentlichen Übungen, das miteinander austauschen. Ich habe über die Auszeit einen Artikel geschrieben, und wenn es euch interessiert, könnt ihr gerne den Link dazu anklicken.

Neue Website

Falls ihr den Link dazu anklickt, werdet ihr auf meiner neuen Website landen. Es wurde mal wieder Zeit. Die letzte große Umarbeitung ist fünf Jahre her. Seither gibt es mehr tablets, mehr smartphones. Jeder von euch, der eine website aufgebaut hat, weiß was das bedeutet. Es ist ein großes Projekt und dafür möchte ich Stanko von Herzen danken. Stanko ist nicht nur ein großartiger Farbfeld-Maler, sondern auch ein Experte für WordPress.

Youtube – Videos

Sabrina Fox auf Youtube

Sabrina Fox auf Youtube

Bei dieser Gelegenheit habe ich mir auch gleich meinen YouTube Kanal angeschaut und ihn auch ein bisschen aufgehübscht. Wenn ihr über neue Videos von mir informiert sein wollt, dann meldet euch bitte als Abonnent auf YouTube an, dann bekommt ihr die neuesten Videos immer gleich automatisch. Falls ihr Themenwünsche habt, könnt ihr mir auch dort eine Nachricht hinterlassen.

Das Ende der Auszeit

In dieser Auszeit habe ich natürlich trotzdem etwas gemacht. Mein Wunsch war es, einmal ohne Zeitdruck zu sein, ohne Termine, ohne Pläne. Aber eben nicht ohne Kreativität. Ohne Reisen. Ohne Bewegung. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir so eine Auszeit gegönnt habe und ich habe ganz erstaunliche Erkenntnisse für mich gewonnen (mehr davon in dem besagten Artikel: Der Zug der nicht abfährt). Der Artikel vorher beschrieb mein Gefühl in einem Zug zu sitzen, der nicht abfährt. Ich habe noch nie so viele Emails wie zu diesem Artikel bekommen. Vielen schien es ähnlich zu gehen.

Ich habe meinen ersten Roman fertiggeschrieben. Es gab Moment wo ich sicher war, es ist der erste UND der letzte Roman. Es hat eine Weile gedauert. Über zwei Jahre. Das hat man davon, wenn man keinen Abgabetermin hat 😉
Ich habe mich entschlossen, den Roman als E-Book herauszugeben und zwar, weil ich gerne Eure Ideen mit aufnehmen möchte. So ein Roman endet ja immer mit der einen Vorstellung, wie etwas sich entwickelt, wie etwas weitergeht. Was mich bei meiner Geschichte interessiert, ist wie IHR glaubt, dass es weitergeht.

Ich möchte euch einladen zu meinem Buch etwas von euch hinzuzufügen. Und zwar: Das Ende. Das Buch wird im Herbst als E-Book erscheinen und ich würde gerne schon ein paar Eurer ausgearbeiteten Vorschläge drin haben. Vielleicht spürt ihre eine Schreiblust oder eine Schreibsehnsucht und wollt es gerne einfach mal irgendwie probieren. Deshalb kam mir in einer Meditation folgende Idee:

Das Buch endet mit einem „Ein Jahr danach“. Also die Geschichte von Clara – meiner Hauptfigur – ist erzählt und im Jahr danach folgen zwei, drei Seiten wie ihr Leben eben ein Jahr nach der Geschichte weitergegangen ist.

Roman-mitmachenFalls Ihr mitmachen wollt, bekommt ihr von mir das PDF Manuskript zugeschickt (bitte nicht weitergeben) und ihr schreibt bis Ende August euer eigenes „Ein Jahr danach“. Bitte nicht länger als vier bis fünf Seiten. Ich selbst habe von meiner Vorstellung von dem Jahr danach drei Seiten geschrieben und ich schicke sie euch übrigens nicht mit. Irgendeine Überraschung muss es ja geben, wenn das Buch rauskommt 😉

Wenn ihr wollt, schickt mir ein Foto von Euch, eine Website, eine Kontaktmöglichkeit, falls ihr wollt, das die LESER (nicht ich) euch erreichen können. Das wird dann auch mit EUREM „Jahr-danach“ an meinem Buch veröffentlicht. Falls nicht, schickt mir ein Foto von einer Blume/Katze/Stein (irgendetwas was ihr stattdessen haben wollt) und nur eurem Vornamen. Klickt auf den MITMACHEN link und dann könnt ihr mir eine Email schicken.

Vielleicht inspiriert es euch auch selbst mehr zu schreiben. Sei es als Buch, als Tagebuch oder einfach nur als meditative Übung.

Bildhauerkurs

Apropos Übung: Im September gebe ich einen  Bildhauerkurs in den Sommerakademie Hohenaschau. Dieses Mal ist er nur für Fortgeschrittene – also für diejenigen, die schon man mit Ton gearbeitet haben und wissen, wie ein Kopf geht. Es sind noch zwei Plätze frei für Kurzentschlossene!

Solano Meditations CD´s

In der Stille deines Seins

Wie ihr vielleicht wisst, hat mein Freund LD Thompson ein Buch auf Deutsch veröffentlicht: Was die Seele sieht.
LD channelt Solano, einen meiner Lehrer und es war mir eine große Ehre meine Stimme zwei Original Meditationen von Solano zu leihen und sie auf Deutsch aufzunehmen: „Nach Hause kommen“ und „In der Stille Deines Seins“

Ich wünsche uns einen schönen Sommer und ein offenes Herz.

Alles Liebe,
Sabrina

3 Antworten
  1. Huber Elisabeth
    Huber Elisabeth says:

    Liebe Sabrina, der Artikel „Der Zug der nicht abfährt“ passt gerade perfekt zu meiner Lebensphase. Alles bisherige, das mir Freude und Begeisterung brachte, ist wie ausgelöscht. Das „Nichts“ beansprucht mein Vertrauen in die göttliche Führung und das alles in göttlicher Ordnung ist, immer wieder. Loslassen, geschehen lassen und freudig den Lebenstag zu leben ohne momentanes Ziel oder Bewegung dorthin, ist eine Herausforderung. Ihre Ehrlichkeit, dass ich und auch andere ähnliches erleben, ist Balsam. Danke von Herzen für diese Offenheit.

    Antworten
  2. Ingrid Bartels
    Ingrid Bartels says:

    Hallo Sabrina,

    ich wollte mich auch einmal bei Ihnen, bei Dir bedanken … ja für was denn? Einfach für Alles… Den Mut, sich so preiszugeben, die Authentizität, die große Ehrlichkeit, die Sie ausmacht….
    So oft, wenn ich von Ihnen , von dir lese , dann meine ich , ich bin das.
    Auch die Erkenntniss gleichen sich meinen und das hilft mir in Momenten , in denen in mcih immer noch alleine fühle, obwohl es wirklcih keinen Grund dazu gibt…..
    Was ich gerade spüre ist eine Ablehnung mir gegenüber, die von ganz alleine anspringt, denn ich kann innerlich niemanden mehr für mich verantwortlich machen und ich tue es auch nicht. Alos macht das mein kleines EGO system einfach selbst…
    Da dies ganz unvermittelt passiert nach wochenlangem sich wohlfühlen, glücklich und zufrieden Sein, fühlt sich das von mal zu mal schlechter für mich an. na klar, ich lebe wie Du bewußt, offen, es gibt quasi ncihts mehr was mich aus meiner Mitte wirft, außer ich mcih selbst!!!!

    Dann bin ich unzufrieden mit dem , was ich leiste, ich müsste noch mehr den Mund aufmachen, mehr für die Homöopathie einstehen…. am besten rausschreien, wie wir alle manipuliert werden und ich fühle mich total
    getrennt, anstatt wie vorher verbunden mit Allem.

    Dann schlage ich Deine Seite auf und spüre diese Ehrlichkeit und eine tiefe Verbundenheit.

    Dafür also ebenfalls Dank….

    Liebe Grüße Ingrid Bartels

    Antworten
  3. Renate Kuhlmey
    Renate Kuhlmey says:

    Ich will nur danke sagen…alle diese wundervollen und erlichen Artikel von ihnen haben mir heut meinen wartenen Zug ins rollen gebracht.
    Ich bin wach geworden in der Nacht und konnte keine Ruhe finden …was ich fand war der link zu diesen Artikeln… Zu Ihnen!!! Hey …nicht passiert ohne Grund..! Bitte so wird dur geholfen – ja auch nacht um halb drei;-))
    Vielen Dank…ich freue mich jetzt ein zu schlafen und morgen in neuer Frische auf zuwachen.
    Liebe Grüße Renate kuhlmey

    Antworten

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