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Was ist für uns Erfolg?

Was ist für uns Erfolg? Manchmal haben wir eine überholte Vorstellung davon, wie wir unser Leben gestalten wollen und was für uns Erfolg oder Meisterschaft oder ein glückliches Leben ist. Gelegentlich braucht es ein Update. Früher, als ich noch Fernsehmoderatorin war, war Erfolg einfach definiert: Jede Menge Anfragen, interessante Sendungen,  viele Zuschauer, gesellschaftliche Anerkennung, gesicherte Finanzen, begeisterte Presse – das war dann Erfolg. Dann, als ich spirituelle Lehrerin wurde, empfand ich Erfolg plötzlich als zweigeteilt: Meine eigene erfolgreiche persönliche Entwicklung und eine erfolgreiche Unterstützung für andere in deren Entwicklung. Und auch da hat sich viel getan. Dazu brauchte es schon vor Jahren ein update: Ich war früher darin investiert, ob das, was ich vorschlug, auch gemacht wurde. Ihr kennt das wahrscheinlich auch ;-). Heute liegt ein großer Fokus darin, nur dann Rat zu geben, wenn er auch angefragt wird. Ob die/derjenige das dann macht oder nicht macht, geht mich schlichtweg nichts an. Es ist nicht mein Leben und damit auch nicht meine Entscheidung.

Immer mal wieder habe ich revidiert was „Erfolg“ ausmacht. Immer wieder nachgeforscht was es JETZT braucht. Wie es sich JETZT anfühlt und nicht vor zwanzig Jahren. Vor kurzem hörte ich im Radio von einer Umfrage von Teenagers (leider habe ich sie nicht gefunden) was sie werden wollen und da gab es eine Überproportion von „Models“ und „berühmt werden“ und „reich werden“.

In Zeiten von Instagram, Facebook, Snapchat u.ä. wird die Außenwirkung noch stärker wahrgenommen. Ich habe eine private und eine berufliche Facebook-Seite. Auf meiner privaten sind Familienmitglieder, enge Freunde und nur Menschen, die ich auch im richtigen Leben treffe. Oft hat man bei den Fotos, die man von Anderen auf Facebook sieht, den Eindruck, dass viele ein entspanntes Leben aus Urlaub, tollem Essen und netten Haustieren führen. Und doch kenne ich die andere Seite, denn ich bin mit meinen privaten Facebookfreunden eben auch richtig befreundet und das was berührt, herausfordert, mitnimmt, wird selten für alle Welt zu sehen auf Facebook geteilt.

Erfolg war in meinem Leben früher ebenfalls enorm von Außen definiert. Komme ich an? Mag man mich? Bekomme ich die Anerkennung, die ich mir wünsche? Wie sind die Kritiken? Selbst als ich anfing spirituelle Bücher zu schreiben – und damals vor 25 Jahren kam das einem beruflichen Suizid gleich – wünschte ich mir trotzdem Anerkennung von außen. Natürlich möchte man als Autorin, dass jemand die Bücher liest, die man schreibt und doch weiß ich, dass ich sie auch schreiben würde, wenn ich die einzige wäre, die sie liest. Warum? Weil sie mir gut tun. Weil sie mir helfen meine Gedanken zu ordnen. Weil Schreiben immer auch eine Form des persönlichen Ausdrucks und der inneren Klarheit ist.

Gerade heute fühle ich mich sehr erfolgreich und es ist erst 11.40 Uhr. Ich habe mir ein freiberufliches Leben erschaffen, das immer mal wieder seine Herausforderungen hat und doch mir die Freiheit meiner Zeit gibt. Für mich ein wichtiges Kriterium. So kann ich mich – manchmal vergesse ich das allerdings kurzfristig (lach) – immer mal wieder fragen, was ich denn jetzt tun möchte und nicht automatisch mit einem „was ich denn jetzt tun MUSS“ ersetzen. Klar gibt es Dinge, die erwarten, von mir erledigt zu werden. Aber muss das gerade jetzt sein? Ich arbeite sehr gerne Abends. Ich liebe die Stille und die Dunkelheit draußen. Ich erfreue mich an der Kerze, die an meinem Schreibtisch brennt und ich genieße die Ungestörtheit. Dafür kann ich tagsüber – wie heute – die Sonne genießen und mit meinem neuen Kopf aus Ton in den Garten gehen und daran weiterarbeiten. Kurz danach auf meiner Darbuka den neuen Rhythmus üben.


Fühlen wir uns erfolgreich? Und wenn nicht, warum nicht? Gibt es da eine Karotte, die vor uns hin und her wedelt und die gar nichts mit uns, aber alles mit der Gesellschaft/den Nachbarn/den Eltern/den anderen auf Facebook/ der Werbung zu tun hat?
Deshalb die Frage, die wir uns stellen können: „Was ist Erfolg für mich?“

Dazu braucht es Stille. Kontemplation. Zeit zum Forschen. Zum Schreiben. Zum Nachdenken. Gespräche am Küchentisch oder beim Spazierengehen mit Familie und Freunden:

  • „Was ist Erfolg für Dich?“
  • „Was ist es nicht?“
  • „Fühltest Du Dich in Deinem Leben schon mal so richtig erfolgreich?“
  • „Wann nicht?“
  • „Was war Erfolg für Dich vor 20 Jahren (je nach dem wie alt die Gesprächspartner sind ;-)?“
  • Und die wichtigste Frage: „Was ist Erfolg für Dich heute?“

Sich als erfolgreich wahrnehmen, könnte ja auch nur damit etwas zu tun haben: Wir sind mit dem Leben, das wir uns erschaffen haben, zufrieden. Das Foto zu dem Blogbeitrag zeigt früher und heute recht anschaulich. Erfolg war für mich früher beruflicher Erfolg. Sonst nichts. Alles andere, das in meinem Leben gelang, war nett und angenehm, wurde aber von mir nicht als Erfolg wahrgenommen: Gesundheit. Enge Freundschaften. Meine Kreativität. Meinen Mut usw.

Heute ist für mich Erfolg, wenn zum Beispiel der Kopf an dem ich arbeite, so gelingt, dass er mir gefällt. Gerade beschäftige ich mich damit, mir meine Gehirn-Loops (also wiederkehrende Gedanken, die sich irgendwie festbeißen) aus meinem Sein komplett zu entfernen. Das gelingt gerade sehr gut und so bin ich glücklich mit meinem eigenen Erfolg.

Ein erfolgreiches Leben mag für jeden von uns etwas anderes sein. Vielleicht ist es ja Zeit für ein „update“?

 

Newsletter Oktober 2016

Ihr Lieben,

vor kurzem hörte ich im Radio das berührende Lied von Lina Maly „Sind wir denn nie schön genug?“

Wir kennen alle diese Sätze von „Ich bin nicht genug“. Entweder fühlen wir uns nicht schön genug, nicht fleißig genug, nicht schlank genug, nicht klug genug, nicht spirituell genug, nicht großzügig genug, nicht liebevoll genug … die Liste ist endlos.

Manchmal glauben wir, wir sind die Einzigen, die dieses Problem haben, und doch ist es vielleicht beruhigend zu wissen, dass es uns alle betrifft. Was ist zu tun? Es braucht ein Gegenprogramm: Ein Dankbarkeitsprogramm. Immer wenn der Gedanke von „Nicht-genug“ hochkommt, halten wir inne und erinnern uns daran, für was wir in unserem Leben dankbar sind. Lasst uns doch das alle gemeinsam probieren. Hier zur Inspiration ein Video dazu:


sabrina-fox-volle-kanne

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Ich beantworte auch gleich die öfter gestellte Frage, ob ich noch barfuß bin, mit einem herzhaften und freudigen „Ja!“ Auf meiner Facebook-Seite gibt es immer mal wieder Kommentare von einigen von Euch, die auch ihre Schuhe ausgezogen haben, um ihren Füßen mehr Freiheit zu lassen. Am 4. Oktober war ich in „Volle Kanne“ im ZDF mit meinem Buch „Auf freiem Fuß“. Hier kommt der link zur Mediathek. Ich komme als zweiter Gast nach der entzückenden Lisa Tomaschewsky nach dem ersten Drittel dazu.

www.zdf.de/volle-kanne/prominente-studiogaeste-bei-volle-kanne-5341080.html


Die Sehnsucht unserer Seele

Vollständig überarbeitete Neuauflage

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Am 24. Oktober kommt die „Die Sehnsucht unserer Seele“ neu heraus und ich habe das letzte Jahr damit verbracht es zu überarbeiten (Erstausgabe von 1999). Es ist eigentlich ein neues Buch geworden. Einige Erlebnisse sind noch drin, aber vieles durfte ich ändern und hinzufügen.

Es ist erstaunlich, was sich dann doch in diesem langen Zeitraum tut. Alles, was ich weiß, was ich erlebt habe, was ich erfahren durfte, ist in diesem Buch zusammengefasst. Ich empfinde es immer als eine Art „Erbe“ – und ich hoffe, es klingt nicht zu pathetisch. Das Manuskript liegt jetzt schon seit Wochen auf meinem Hausaltar und wird dann von dem „richtigen“ Buch abgelöst. Ich schicke es auf den Weg und hoffe, es erfüllt meine Bitte, Unterstützung zu sein …


sabrina-litlounge

sabrina-litlounge

Der Verlag Random House fragte mich, ob ich Lust hätte, mit Kolleginnen und Kollegen über Selbstliebe zu sprechen und ja, das habe ich. Ich finde es großartig, Mitmenschen zu treffen, die sich mit den Themen beschäftigen, die ich auch spannend finde. Und so haben wir im November diverse Abendtermine ausgemacht (bequem über das Internet anzuschauen, und auch noch gratis). Was wäre das alles aber ohne Euch? Nicht viel! Und deshalb freuen wir uns, wenn Ihr Eure Fragen, Eure Kommentare, Eure Wünsche uns zeitgleich mitteilt. Der erste Abend ist am 8. November um 19.00 Uhr mit mir alleine – bzw. mit Euren Fragen. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit.


Nachmittagsworkshop: „Die Sehnsucht unserer Seele“

Am 22. Oktober in bin in Frankfurt und würde mich sehr freuen, den einen oder anderen vielleicht persönlich zu sehen. Anmeldung bitte über den Frankfurter Ring (http://www.frankfurter-ring.de/index.php?id=6&kid=10924)
Weiter geht es mit anderen Reisen im Februar. Bitte schaut auf meine Website für Termine in Hamburg, Hannover, Gelsenkirchen, St. Vith, Taufkirchen und Darmstadt.


Schwungvoll ins Neue : 3 Frauen – 3 Wege

Schwungvoll ins Neue - Sabine Bundschu, Rita Fasel & Sabrina Fox

Schwungvoll ins Neue – Sabine Bundschu, Rita Fasel & Sabrina Fox

Zu meiner großen Freunde und um dem immer wieder aufkommenden Wunsch nach einer gemeinsamen Woche stattzugeben – gibt es nächstes Jahr vom 17. – 23. September 2017 endlich wieder einen Wochenworkshop – dieses Mal allerdings nur für Frauen – im wunderbaren Schloss Blumenthal in Bayern.

Ich habe zwei tolle Frauen und Freundinnen dazu eingeladen: Sabine Bundschu und Rita Fasel. Sabine Bundschuh ist eine großartige Künstlerin und Musikerin und wird uns vieles über unsere Stimme und den eigenen Rhythmus beibringen. Rita Fasel ist Expertin im Lesen der Füße, Hände und Augen. Ich bin völlig begeistert von Ihrem Wissen und freue mich sehr, dass sie auch Teil dieses Workshops ist. Da wir alle drei gerne voneinander lernen, ist es uns eine große Freude, Euch dazu einzuladen. Nähere Informationen findet ihr in den nächsten Tagen auf meiner Website unter Termine.


Mein lieber Freund Thomas Schmelzer von Mystica hat einen Kongress am 25. und 26. März in Taufkirchen bei München zusammengestellt. Vielleicht habt ihr von seinem Film schon gehört: „Die Übersinnlichen“. Ich halte mich nicht für besonders übersinnlich und bin im Film zum Thema Intuition. Alles in allem ein sehr sehenswerter Film und ich bin sicher, der Kongress ( http://die-uebersinnlichen.de/kongress-2017/) wird ähnlich spannend.

Da ich so selten Newsletter schreibe, merke ich mal wieder, was sich dann doch ansammelt. Falls Ihr öfters was hören wollt, bitte schaut doch einfach auf meiner Facebook-Seite vorbei. Da gibt es Anfang der Woche immer Übungen für die Woche. Ich würde mich freuen, Euch dort zu sehen.
Sabrina Fox auf Facebook
Herzlichst,
Sabrina

Newsletter Februar 2016

Ihr Lieben,

Wolkenbild

Wolkenbild

manchmal braucht es nur einen Blick aus dem Flugzeug um sich wieder daran zu erinnern, wie viel zauberhaftes es doch auch im Leben gibt. Ich flog zu einem Vortrag und sah (meines oder ein anderes?) Flugzeug mit einem runden Regenbogen umgeben. Das blieb für eine Weile so und war lange genug mein Begleiter, dass ich nach dem Staunen sogar noch ein Foto machen konnte.

Was das bedeutet? Ich weiß es nicht. Was ich aber weiß ist was es mit mir gemacht hat: Ich habe mich daran erfreut. Und das reicht oft schon uns die Augenblicke des Lebens froher und dankbarer zu machen.


Online Kongress

Online Kongress

Apropos Augenblicke: Ein Leben im Jetzt. Viele von uns bemühen sich und manchmal gelingt es uns und manchmal nicht. Stefan Licht hat über 20 Gespräche darüber geführt – unter anderem mit mir – und bietet dazu einen kostenlosen Online-Kongress an. Bestimmt interessant. Mein Interview ist am Dienstag um 19.00 Uhr dran. Falls Euch der Newsletter nicht pünktlich erreicht gibt es dafür einen Grund, denn …


Umziehen

… ich bin am umziehen und manches war nicht mehr zu schaffen. Und so ein Newsletter braucht manchmal Stunden bis er an alle rausgeht, damit er nicht bei jedem im Spamordner landet. Auch Dinge, die man mit der Zeit lernt…

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Mit dem Umziehen beginnt auch immer ein Prozess des Aufräumens. Seit einigen Wochen schon räume ich täglich eine Schublade, einen Schrank auf, um zu sehen ob das, was da drin ist, auch wirklich mit soll. Auch mein Hausalter hat Schubladen. Schubladen in denen ich die Objekte aufhebe, die nicht mehr auf meinem Altar stehen. Denn wie ich mich veränderte, so verändern sich auch die Objekte auf meinem Altar. Jedes dieser Objekte stand jahrelang auf meinem Altar. Jedes half mir diesen „heiligen Platz“ zu schaffen und mit allen verbinde ich Erinnerungen. Ich bin dabei loszulassen – doch kann ich das loslassen?

Meine heilige Pfeife – die ich schon seit gut zehn Jahren nicht mehr zu einer Zeremonie benutze – bleibt weiterhin bei mir. Doch was mache ich mit den anderen Objekten? Oft stelle ich Sachen in eine Kiste vor mein Zuhause mit einem Zettel „Zu verschenken“ drauf. Doch diese Dinge möchte ich nicht einfach vor meine Haustür stellen. Und da ich auch mit solchen Fragen in die Stille gehe, kam nach kurzer Zeit ein Gedanke: „Verschenke sie an deine Leser.“ Ja! Das erfreut mein Herz. Da ich für die Details noch keine Zeit hatte (aber vielleicht fällt Euch ja was ein?) gibt es nach dem Umzug einen weiteren Newsletter mit Fotos und Beschreibungen. Ich freue mich sehr darauf, dass sie vielleicht dem einen oder anderen dabei helfen den eigenen heiligen Raum zu erschaffen.


Loslassen und … abnehmen?

Loslassen und Abnehmen

Loslassen und Abnehmen

Als ich von Irina und Sigi Kurowski gefragt worden bin, ob ich bei einem zweiten kostenlosen Online-Kongress mitmachen will, habe ich zuerst abgesagt. Ich bin weder Rohköstler noch Veganer. Doch Irina hackte nochmal nach und meinte, dass sie mich gerne zum Thema positives Denken interviewen möchten, denn „ohne die Gedanken zu ändern funktioniert nichts, vor allem wird man nicht schlanker, nicht gesünder.“ Auf meiner Website steht unter „coaching“ ein Satz, der den beiden sehr gefallen hat: „Es gibt nur eine Entscheidung, die Sie zu treffen haben: Will ich es ändern oder nicht?“ Auch hier gibt es wieder viele Experten, die Ihre Gedanken und Erfahrungen teilen.

Falls Ihr in Eurem Leben etwas ändern möchtet, neue Gedankengänge zum Körper und zum Gewicht haben möchte, dann meldet Euch gerne an. Mein Interview kommt am 11. März. Und dafür kommt der Newsletter auf jeden Fall noch früh genug 😉

Die Angst … unser Freund?

Bei all den vielen Herausforderungen, die wir als Gesellschaft im Moment haben, möchte ich Euch gerne noch dieses YouTube Video mitschicken. Es geht um die Angst. Sie ist ein wertvoller Begleiter und mir ein bester Freund. Vielleicht möchtet Ihr Euch auch mehr mit ihr anfreunden?

Herzlichst, Sabrina