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Sechs Wochen Schuhe?

Ihr Lieben,

unser Körper. Wirklich ein faszinierendes Instrument. Ich habe schon seit letztem Sommer eine Stelle an der Fußunterseite – eher am Rand kurz vor meiner rechten Ferse – welche sich eigenartig anfühlt. Ich bin da wohl mal irgendwo reingestiegen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann bemerkte ich da vor einem Jahr mal was und schaute nach, ob ich mir etwas eingetreten hatte. Natürlich bin ich vorsichtig, wenn ich an meinen Fußsohlen etwas spüre und „raushole“. Das passiert zwei, drei Mal im Jahr. Mal eine kleine Glasscherbe. Mal ein Holzsplitter oder eine kleine Dorne. Nie etwas Anstrengendes oder Mühsames. Kleinkram eben – wie es ja auch gelegentlich bei den Händen passiert. Und natürlich bin ich immer sehr sorgfältig und desinfiziere die kleine Wunde anschließend und klebe sie mit einem Pflaster ab.

Diese Stelle hat sich zu nichts Großem entwickelt, aber sie ist da. Sie hat den Durchmesser eines Stecknadelkopfes. Leicht gerötet. Nicht heißer als der Rest. Aber sie fühlt sich anders an. Da ich nicht wirklich beim Gehen draufsteige, beobachte ich sie, aber es schien bisher kein großer Aktionsbedarf zu bestehen. Dieser Bereich wurde in letzter Zeit etwas härter, und so nahm ich an, dass da noch irgendwas Kleines drin steckt und es mein wunderbarer Körper mit dem Nachwachsen der Haut wieder ausstoßen wird. Letzte Woche bemerkte ich, dass ich mein Gewicht verlagere und eine Schonhaltung für diesen rechten Fuß einnehme, was ja barfuß sehr viel leichter festzustellen ist, als mit Schuhen. Immer noch ging ich davon aus, dass „es“ jetzt wahrscheinlich durch die Haut ausgestoßen wird. Aber meine Intuition meinte, ich sollte da noch jemand anderen draufschauen lassen. Daraufhin ging ich zu meiner Nachbarin – einer Fußpflegerin. Ich habe zwar Lupen, aber sie hat eindeutig bessere und mehr Erfahrung auf dem Gebiet. Sie feilte das bisschen Hornhaut weg, dass sich da schon gebildet hatte. Ob was drin ist, konnte sie nicht sehen. Nur einen kleinen schwarzen Punkt. Sie schlug mir die Benutzung einer Zugsalbe vor.

Ich schätze Zugsalben und benutzte sie für eine Woche. Die Haut wurde wieder weicher und der Auftrittsschmerz hörte auf. Ich machte trotzdem einen Termin bei meinem Hautarzt um sicher zu gehen, dass ich da nichts übersehe, denn meine Nachbarin war auch nicht sicher, ob es nicht doch eine Warze ist. Eine Warze??? Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ich hatte noch nie eine.

Mein Hautarzt war zwar nicht da, aber auch sein Kollege wusste um mein Barfußgehen und neugierig wie ich war, wollte ich mir die Stelle bei der Untersuchung genauer ansehen und konnte auch durch die Vergrößerung am Bildschirm kleine, schwarze Punkte erkennen. „Ja, das ist eine Warze und die ist ziemlich tief drin.“ Warze – das Wort alleine ist wirklich sehr unsexy. Warzen hatten Hexen im Märchen. Ich merkte, ich muss mein Verhältnis zu Warzen entwickeln. Bevor ich überhaupt reagieren konnte, wurde etwas weggeschnitten, dann vereist und die nicht wirklich schmerzfreie Ameisensäure – auch eine interessante Erfahrung -draufgetupft. Und dann kam es: Die Ameisensäure-Behandlung muss zwei Mal in der Woche für sechs Wochen erfolgen und dabei darf man sie nicht abdecken (kein Pflaster etc.). Ich schaute meine Arzt etwas verzweifelt an: „Schuhe?“

Er nickte bedauernd: „Schuhe.“

Ich seufzte. Schuhe im Frühling. Also gut. Wie Fußwarzen entstehen, wollte ich wissen. Und er meinte, dass kann natürlich immer mal passieren und das Imunsystem sorgt normalerweise dafür, dass sie sich nicht einnisten. Ich habe ein fantastisches Imunsystem und war überrascht – aber da ich mich nicht mit der Realität anlege, ist es nun mal so. So zog ich meine Xero-Schuhe (dünne Sohle und ein paar Bänder) auf den Gehwegen und Straßen wieder an. Mit offenen Wunden am Fuß rum zu marschieren ist dann doch keine gute Idee.

Danach ging ich zu einem Mittagessen mit einem Freund, der einen Blick auf meine Füße warf, meine Xero-Schuhe entdeckte und meinte: „Du schummelst ja!“

Das hat man davon, wenn man fast immer barfuß geht. Das wird dann für das Umfeld zur allgemeinen Verpflichtung. Muss ich jetzt ein Schild tragen, dass ich das nur für sechs Wochen machen muss?

Meine Freundin Rita Fasel – ihres Zeichen Expertin in Augen- Hand- und Fußlesen – sagt mir dazu, dass die Stelle, auf der sich die Warze zeigt, genau die Schnittstelle von Körper und Verstand ist – und eine von diesen beiden Energien mich puscht. Und das Warzen auch gerne etwas mit unterdrücktem Ärger zu tun haben.

Unterdrückter Ärger. Das Problem daran ist ja wohl die Unterdrückung – und die festzustellen ist nicht ganz einfach. Schließlich heißt es ja „unterdrückt“. Habe ich unterdrückten Ärger? Ich überlege. Spüre mich ein.

Nicht das ich wüsste. Ja, wir sind gerade auf der Suche nach einem neuen Zuhause wegen Eigenbedarfs und natürlich bin ich nicht begeistert davon, dass wir ausziehen müssen, aber ärgerlich darüber? Eher nicht. Ich sehe das als Chance und bin gespannt wohin mich meine Seele zieht. Gibt es einen anderen Bereich bei dem ich ärgerlich bin?

Ich komme nicht drauf.

Grundsätzlich finde ich alles spannend, was man über sich selbst herausfindet. Und ich wehre das auch nicht ab. Im Gegenteil. Ich bin wie ein Detektiv auf der Suche … doch manchmal finde ich nichts. Manchmal findet sich das auch erst später. Manchmal gar nicht.

Da ich aber alles, was mein Körper mir zeigt, als Information wahrnehme, möchte ich gerne wissen, warum er diese Warze hat. Ich beschließe meine chinesische Ärztin zu fragen, da ich sowieso gerade meine Frühlingsdosis Akkupunktur bei ihr abhole. Seit dem ich jedes Jahr im Frühjahr für ein paar Wochen zur Akkupunktur gehe, habe ich keine allergischen Reaktionen mehr gegen das Blühen der Esche.

Als ich im Wartezimmer mit zwei anderen Patientinnen wartete, kam sie herein und begrüßte uns. Da wir noch etwas Zeit hatten, erzählte meine chinesische Ärztin von meinem Barfußgehen – obwohl gerade in Minimal-Schuhen – und stellte mich als Autorin von ganzheitlichen Büchern vor. Darauf hin schaute mich eine der beiden Patientinnen überrascht an und meinte: „Und dann sind Sie immer noch hier?“

Ich lachte: „Ja, genau deswegen. Ich kümmere mich um meinen Körper. Und wenn er etwas braucht, dann kriegt er es.“

Die Patientin schüttelte den Kopf: „Ich glaube, das muss ich alleine machen.“ Dabei schaut sie müde und angestrengt. Viele glauben wohl, dass ein ganzheitliches Leben eines ist, bei dem man alles alleine macht und kann – beziehungsweise wo es keine Probleme und Herausforderungen gibt und der Körper mit schwingender Glückseligkeit antwortet. Wir machen eine menschliche Erfahrung und sind diversen Herausforderungen ausgesetzt. Da gibt es die Umwelt, Mitmenschen, Erfahrungen, Verletzungen.

Und es gibt Hilfe, Unterstützung, Experten. Und die kann man befragen. Dabei aber immer im Hinterkopf behalten, dass wir selbst Experten sind. Wir sind die besten Experten in unserem eigenen Leben. Wir wissen mehr über unseren Körper als irgendjemand sonst.

Im Behandlungszimmer zeige ich meiner chinesischen Ärztin die Stelle und sie meinte, dass der Körper manchmal etwas rauslässt und sich Öffnungen schafft. Schade, so dachte ich mir, dass mein Körper sich dazu nicht einfach meine Nase genommen hat. Die ist schon auf…

Ich habe immer noch Fragen und da ich dazu gerne eine Antwort hätte, gehe ich in die Stille und meditiere. Das erste was ich sehe und was mir eine innerliche Freude bringt, ist dass die Warze rauspoppt. Vergleichbar mit dem leichten Drücken von Noppen- bzw. Verpackungsfolien. Blup und weg ist sie. Als ich dann fragte, warum ich das bekam, zeigte sich folgendes: Seit dem ich vor einem Jahr auf das Land gezogen bin, habe ich Herausforderungen mit meinem rechten Fuß. Zuerst der Knöchel nach einem Jogginglauf. Dann die Fußsohle mit der besagten Stelle. Als Satz kam: „Das ist noch nicht unser Platz. Hier werden wir uns nicht niederlassen.“ Was ganz gut passt, denn wir müssen wegen Eigenbedarfs ausziehen und suchen gerade ein neues Zuhause. Sechs Wochen Ameisensäure werden es also nicht. Dazu „flog“ die Warze zu schnell während meiner Meditation aus meiner Sohle heraus.

Drei Tage später wäre wieder – laut Plan – ein Ameisensäuretupfer notwendig. Aber ich zögere. Die Stelle an meinem Fuß ist jetzt dunkel und sieht wie ein Bluterguss aus. Da nochmal was drauf? Das fühlt sich nicht richtig an. Eher will ich die Stelle trösten, als ihr Schmerz zufügen. Ich rufe meinen Hautarzt an, der jetzt wieder da ist, und ich kann vorbeikommen. Er schaut sich das mit der Lupe an und meint: „Das heilt jetzt gerade. Da muss nichts mehr hin.“

„Und Schuhe?“

„Die brauchst du auch nicht mehr.“

 

 

Newsletter Februar 2015

Meine Lieben,
in diesem Newsletter geht es um ein paar Termine, die ich Euch gerne vorstellen möchte.

Näher zur Meisterschaft

Das letzte Halbjahrestraining ist gerade mit jeweils einer Einzelstunde mit mir zu Ende gegangen und ich bin berührt und begeistert! Ich habe selbst immer wieder festgestellt, dass man sich leichter mit Unterstützung einer Gruppe vorwärtsbewegt. Besonders wenn man das Gefühl hat, dass man alleine nicht wirklich weiterkommt oder bestimmte Aspekte vielleicht selbst nicht ganz erkennen kann. Wieder hat es sich gezeigt, dass Erstaunliches in sechs Monaten passieren kann und ich freue mich schon auf die neue Gruppe.

Das neue Halbjahrestraining (maximal zehn Teilnehmer) beginnt Mitte März. Die Hälfte der Plätze sind schon belegt. Falls es Euch interessiert, hier der Link zu mehr Information. Vor ein paar Wochen gab es eine Telefonkonferenz dazu. Falls Ihr Interesse am Mitschnitt habt, dann schickt bitte eine Email an Claudia van der Kamp unter Coaching@Sabrinafox.com. Thema: Näher zum Wachstum – Telefonmitschnitt. Weitere Fragen beantwortet Claudia natürlich auch gerne.

sabrinafox-com

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Eva-Maria & Wolf Zurhorst

Eva-Maria & Wolf Zurhorst

Liebes und Lust-Kongress in der Schweiz

Liebe und Lust-Kongress? Sabrina? Du? Neben vielen anderen Referenten sind auch meine lieben Freunde Eva-Maria Zurhorst (Eva`s neuestes Buch SoulSex, das ich Euch sehr empfehlen kann) und Wolfram Zurhorst bei diesem Kongress, um die verschiedenen Aspekte einer erfüllten Liebe und Partnerschaft zu beleuchten. Eva hat in ihrer wundervollen Art ein Thema in ihrem neuen Buch angesprochen, dass ihr sehr am Herzen liegt: Ein erfülltes Liebesleben.

Ich werde keine Sex-Therapeutin werden, sondern spreche über eines meiner Lieblingsthemen: „Den Körper lieben“, denn ohne den Körper – wie wir wissen – geht es nicht.

Die Schweiz ist immer eine Reise wert (falls ihr nicht selbst dort wohnt) und über folgenden link gibt es jede Menge Informationen plus für Frühbucher einen Sonderpreis. www.liebe-und-lust-kongress.com/sabrinafox


Engelkongress 2015

Seit zehn Jahren gibt es jetzt den Engelkongress und das wird gefeiert. Die Veranstalter, Familie Lipp von der Wrage Buchhandlung, möchten sich dieses Jahr wieder auf die Engel besinnen und ich freue mich besonders darauf in meinem Vortrag auch Fragen zu beantworten. www.engelkongress.de
Hier ein YouTube Video zum Engelkongress:


Ausstellung mit Stanko in München

Vernissage-Einladungskarte

Vernissage-Einladungskarte

Vom 19.- bis 29. März laden der Farbfeldmaler Stanko und ich zu unserer Ausstellung in der Orangerie im Englischen Garten ein. Ich bewundere seine Farbfelder schon lange und habe auch einen Film über ihn und seine meditativen Bilder gemacht:

Letztes Jahr haben wir gemeinsam ein paar Projekte gestaltet, die jetzt zum ersten Mal ausgestellt werden. Wir würden uns freuen Euch zu sehen.


Lass die Seele singen

ines-cala

Ines Cala

In meinem täglichen Meditationen – wie in meinem Leben – spielt singen eine wichtige Rolle. Durch die Töne entspannt sich nicht nur der Körper; er wird auch genährt und unser Herz und Wohlbefinden gleich mit. Meine Freundin Ines Cala bietet in München einen Frühjahrszyklus an: Let your soul sing.
Sie schreibt dazu: „Singen ist klingender Atem, jeder kann es und es ist eine wunderbar einfache Art, in kurzer Zeit den Alltag ganz leise werden zu lassen, in eine erfrischende innere Ruhe und Anbindung zu kommen. Die Gedanken werden still und das Herz weit.“
Ich kann Ines und Ihre Arbeit von Herzen empfehlen. Ich singe oft mir ihr und es ist immer ein wunderbares Erlebnis. Näheres dazu unter http://www.inescala.com/workshops


Ich arbeite gerade mit MysticaTV und Seinswelten zusammen und wir produzieren ein paar Videos. In diesem spreche ich über die „Erhellende Dunkelheit“. Vielleicht habt ihr Lust mal reinzuschauen?


Gehst du noch barfuß?

Das ist die Frage, die mir immer wieder gestellt wird und ja, ich gehe noch barfuß. Allerdings nicht bei unter 0 Grad. Schließlich will ich meine Zehen behalten. Ein paar Minuten gehen immer und im Schnee ist es wirklich herrlich – aber eben nur bis meine Füße sagen: Jetzt reicht es. Ich habe festgestellt: Wenn ich keine Handschuhe brauche, dann brauche ich auch keine Schuhe.

sabrina-nana-barfuss

sabrina-nana-barfuss

Etwas mühsam sind die kleinen Splittsteinchen, die leider recht scharfkantig sind. Obwohl ich mich schon langsam daran gewöhnt habe, ziehe ich mir dann nach einer Weile meine Barfuß-Schuhe an, denn ich habe nicht vor, fürs „Durchhalten“ nominiert zu werden. Barfuß gehen macht Spaß und wenn nicht, dann schütze ich mich. Ich schreibe gerade über mein erstes Jahr barfuß, und das Buch wird im Oktober mit dem Titel: „Auf freiem Fuß“ herauskommen. Falls Ihr in der Zwischenzeit mehr übers Barfußgehen erfahren wollt, empfehle ich das Buch von Carsten Stark: „Füße gut, alles gut“, welches mich sehr inspiriert hat.
In diesem Sinne von Herzen eine schöne Zeit,
Sabrina
Das Foto zeigt mich mit meine Freundin Nana, die den Schnee an den nackten Füßen auch probieren wollte. Nachdem sie die Schuhe wieder anzog, meinte sie überrascht: „War ja gar nicht schlimm!“ Vielleicht inspiriert Euch das ja, ab und zu mal die Schuhe auszuziehen.

Dem Atem zuhören

fluegel_01Suchen Sie sich einen bequemen Platz. Sie müssen nicht unbedingt den Schneidersitz oder die Meditationshaltung einnehmen. Allerdings ist es von Vorteil, wenn Sie aufrecht sitzen und sich nicht anlehnen. So bleiben Sie aufmerksamer im Körper und … schlafen nicht ein. Meine Engel sagten mir mal, es ist sehr viel einfacher, mit uns Menschen Kontakt aufzunehmen, wenn wir auch „Zuhause“ sind … und Zuhause ist für unsere Seele jetzt der Körper.

Wir meditieren, damit wir uns entspannen können. Das bedeutet, dass wir beim Meditieren eigentlich üben konzentrierter zu sein. Je mehr wir unsere Gedanken beruhigen, desto entspannter kann unser Körper werden und desto klarer bekommen wir unsere intuitiven Nachrichten. Wann immer Sie merken, dass Ihre Gedanken weitergewandert sind … holen Sie sich einfach zurück, indem Sie sich wieder auf Ihren Atem konzentrieren.

Und das ist auch schon die ganze Übung: Wir hören unserem Atem zu. Am einfachsten geht es, wenn wir dabei die Augen schließen. Versuchen Sie diese Übung erstmal für 10 Minuten und vielleicht möchten Sie sie später auf 20 Minuten ausdehnen.

Thema: Meditieren lernen (mp3)

Meditieren und Stille sind die wichtigsten Schritte in ein erfülltes, waches Leben. In dieser Telefonkonferenz stelle ich unterschiedliche Meditationen vor.