Beiträge

Ihr Lieben,

was für eine erstaunliche Zeit. Wir erleben Veränderungen – nicht nur in unserer Weltgemeinschaft, sondern auch in uns selbst.
Jede*r von uns ist jetzt gefragt. Mit was? Klar, aufmerksam, herzlich, angstfrei und mit der eigenen Seele verbunden zu leben und … zu handeln. Es hilft dabei, wenn wir in uns stabil sind – und gefestigt in unserer spirituellen Ausrichtung. In diesem Zusammenhang heißt es oft, wir sollen „in die eigene Kraft kommen“ – „to come into your own power“ und irgendwie habe ich das nie verstanden. Was genau soll das heißen? Ich bin doch in meiner Kraft, oder nicht?
Letzte Woche in meiner Meditation kam plötzlich der Satz, der mir klar machte, was das eigentlich bedeutet: „To recognize the impact that each of us has“. Also das Erkennen unserer Wirkung.

Jeder von uns hat eine Wirkung: In der Familie. Im Freundeskreis. Im Beruf. Im Supermarkt. Einfach durch unser SEIN wirken wir. Und je stabiler und friedvoller wir in unserem SEIN sind, desto klarer ist unsere Wirkung.

Wie also wollen wir dieses Wirken einsetzen? Jetzt? In dieser Zeit? Jeder von uns muss sich diese Frage selbst beantworten. Meine Antwort habe ich erhalten: Ich erspüre wieder ein nach Außen gehen – obwohl ein Aspekt von mir weiterhin in meinem Rückzug bleiben möchte. Doch ein anderer – stärkerer – drängt nach außen und möchte eben gerade in dieser Zeit Unterstützung sein. Ich erlebe in mir auch wieder mehr Kraft – die ich lange nicht mehr gespürt habe.
So habe ich mich von dem Rückzugsgedanken wieder verabschiedet – allerdings nicht von der Langsamkeit, denn die möchte ich behalten – und freue mich auf das erste „Kind“ dieser Kraft: Ab dem 1. September wird es einen regelmässigen Podcast geben: Sinn&Sein. Zum gemeinsamen Erforschen. Hier findet ihr die Links oder hier direkt:

Podcast auf Spotify […| | Podcast auf Audio Now […] | Podcast auf Apple […]


johann-siemens-591Veränderungen … nicht immer leicht

In meinem letzten Blog schrieb ich über Veränderungen. Warum sie manchen leichter fällt als anderen. Wir haben durch Corona erlebt, dass sich die Welt und das was wir gewöhnt sind, schnell verändern kann. Im Januar noch erzählte mir mein früherer Mann, dass Freunde von ihm in Peking nur einmal die Woche die Wohnung verlassen dürfen, um Lebensmittel einzukaufen. Ich konnte das kaum glauben.
Die Möglichkeit nicht – wann immer man will – aus dem Haus zu gehen, nicht verreisen zu können, jemanden nicht besuchen zu dürfen, war uns allen fremd. Und doch mussten wir mit diesem Wandel umgehen. Wie wir uns an diese neue Situation gewöhnten war sehr unterschiedlich. Mehr [..]


Liebe …

Meine Tochter Julia hat geheiratet und ich freue mich sehr einen großartigen Schwiegersohn Josh bekommen zu haben, den ich schon kenne, seitdem er 13 Jahre alt ist. Beide fragten mich, ob ich sie verheiraten würde. Das ist in den USA möglich und nicht so ungewöhnlich, wie es hier klingen mag. Ich bin seit 25 Jahren eingetragener „Minister*in“. Ich sagte gerne ja. Allerdings (was für eine Überraschung ;-) gab es vorher „Hausaufgaben“, die ich „Wedding Talks“ nannte. Ich verbrachte einige Zeit damit Fragen zusammenzustellen, die beide bei ihrem zukünftigen Leben unterstützen mögen. Und so wurden es 14 Themen, die in 14 nummerierten Umschlägen waren und beide bekamen jeden Tag einen Umschlag und nahmen sich Zeit über die Fragen nachzudenken, darüber zu sprechen und sich auszutauschen.
Beide waren so begeistert davon, dass sie mich baten, dass doch auch für andere Paare zur Verfügung zu stellen, was ich gerne mache. Ich bin gerade dabei das vorzubereiten (denn das Original ist nur auf Englisch) und werde es dann auf meine Website stellen. Ich melde mich in einem der nächsten Newsletter, wenn sie fertig sind. Kurzfristig dachte ich daran, mit meinem Verlag eine Geschenkbox zu machen, doch ich glaube, es macht mehr Sinn, wenn die „Wedding talks“ von denjenigen, die sie verschenken möchten, individuell gestaltet werden kann. Das macht so ein Geschenk persönlich – und das ist es ja was Geschenke ausmacht…


Ein Buch über die Liebe …

Obwohl es heißt: „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ ist es ein Beziehungsbuch. Und deshalb steht das auch auf dem Titel. Wir verstehen unsere Entscheidungen, unser „Verliebtsein“ so viel besser, wenn wir wissen, worauf es aufgebaut ist. Es gibt eine kindliche Liebe, eine erwachsene Liebe und eine wache Liebe – und die meisten Liebeslieder und Liebesfilme erzählen von der „kindlichen“ Liebe: Also die Liebe, die sich wünscht versorgt, niemals verlassen und unersetzlich zu sein. Das ist die Liebe die eine Eltern-Kind-Beziehung beschreibt – aber keine wache Liebe. Wenn wir erkennen, dass jeder von uns das Recht hat sich zu verbinden und sich auch wieder zu trennen, dann beginnen wir auch da in unsere Kraft zu kommen. Wir wissen nämlich wirklich erst dann, was es bedeutet, sich jeden Tag FÜR diese Partnerschaft zu entscheiden.
Manche haben sich in einer Beziehung selbst verloren und für sie ist die Trennung der einzige Weg zurück zu sich selbst. Das muss aber nicht sein! Auch wenn eine Beziehung sich „verlaufen“ hat, so kann sie doch wieder zur Partnerschaft und Liebe zurückfinden – wenn beide es wollen … und wir unsere „Hausaufgaben“ machen. Dabei möchte das Buch unterstützen.
Als ich in meine Rückzugspause ging, kam gerade dieses Buch heraus und ich merke, dass ich ihm wenig Hilfe mitgegeben habe. Das möchte ich jetzt gerne nachholen …


Falls es Euch interessiert …

Beinahe hätte ich es vergessen: Ab und zu biete ich auf Facebook (Sabrina Fox Spirit) live Meditationen an – und auch das Erforschen bestimmter Themen, die Euch auf dem Herzen liegen. Am 26. August war es mal wieder so weit und am Ende gab es eine Meditation „Mit dem Verstand sprechen“ – wie wir dieses „Hamsterrad“ verstehen und unterbrechen können.
Diese Videos werden aufgenommen und stehen dann auch weiterhin zur Verfügung. Falls Ihr bei Facebook seid (und ja, ich weiß, ich hadere auch immer mal wieder damit … aber habe noch keine Entscheidung getroffen): Ich sage in der Regel einen Tag vorher Bescheid, wenn ich live bin.

Seid von Herzen umarmt,
Sabrina

PS: Da ich gerade wieder gefragt wurde: Obwohl ich wieder mehr nach „außen“ gehe, sind doch keine Workshops in Planung. Zur intensiven eigenen Heilung und Erforschung gibt es ja meine Online-Kurse […]