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Ihr Lieben,
erst einmal ein herzliches DANKE! Mein Online Kurs “Folge der Sehnsucht Deiner Seele” ist angelaufen und einer der beliebtesten Kurse geworden. Seit über vier Wochen begleite ich nun die erste Gruppe durch den Online-Kurs und ich bin beglückt, dass das – was ich mir gewünscht habe – auch eingetreten ist: Der Kurs unterstützt und hilft dran zu bleiben.

“Ich bin seeeehr froh, dass ich mich für den Kurs entschieden habe” – “Alles was Du in diesem Kurs anbietest ist wirklich wundervoll. Es fühlt sich alles in allem so rund an. Das Wissen darum ist schon lange da, und jetzt das Erleben und Umsetzen…”

Eine Entscheidung ist oft der wichtigste Schritt! Der Kurs kann natürlich auch unbegleitet gemacht werden. Das eine wie das andere hat Vorteile. Bei der Version die man alleine macht, stellt man sich auf seine eigene Gewindigkeit ein. Und für alle gilt natürlich: Die Videos stehen immer zur Verfügung. Da ist die praktische Wiederholung gleich mit dabei.

Der Vorteil des Newsletters: Ihr erfahrt es als Erste!

Die Akademie! Die Akademie! Die Akademie! Falls Ihr schon seit längerem Newsletter von mir bekommt, habt ihr ja einige Gedankengänge dazu schon mitbekommen. Vieles hat sich in den letzten Wochen für mich geklärt. Besonders wie ich in Zukunft die Akademie gestalten möchte. “Lebe die Sehnsucht Deiner Seele” wird in neun Monaten (eine passende Zeit, fand ich) Unterstützung zur Umsetzung und Vertiefung sein und soll eben auch die beiden Möglichkeiten einschließen: Einmal eine unabhängige nach dem eigenen Zeitgefühl durchschreitende Version und zum Zweiten einen von mir begleiteten Kurs mit einem (oder sogar zwei) gemeinsamen Wochenenden. Näheres über den Prozess des Gestaltens in meinem Blog: “Neue Wege”.

Die 9-Monate-dauerende Akademie “Lebe die Sehnsucht Deiner Seele” wird mit meiner Begleitung voraussichtlich im März beginnen. Der fünfwöchige Sinnsucher-Kurs ist die Voraussetzung für die Akademie, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind. Also wenn ihr ihn gerade macht, habt ihr genug Vorlaufzeit bis zur Akademie. Falls ihr an der Akademie interessiert seid, bitte plant genug Zeit für den Sinnsucher Kurs ein. Über die Themen der Akademie könnt Ihr Euch hier informieren. Wie gesagt, die endgültige Planung ist noch nicht abgeschlossen. Ich freue mich sehr darauf! Die Dreharbeiten dazu sind schon Ende November. Gemeinsam weitergehen und vertiefen. Ich freue mich darauf Euch zu unterstützen!


Online Kongress für Patchwork-Familien


“Patchwork-Familien … tja …ideal ist das ja nicht.” – Viele von uns haben so oder einen so ähnlichen Satz im Hinterkopf. Als ich aufwuchs, gab es kaum Scheidungen. Paare blieben zusammen. Wie meine Eltern. Sie waren nicht glücklich miteinander – und somit wir Kinder auch nicht – aber eine Trennung kam nicht in Frage. “Bis das der Tod uns scheidet” war ein Versprechen. Ein Versprechen mit häufiger Unglücklich-Garantie. Mein Vater war ein uneheliches Kind und hat darunter enorm gelitten. Und so litt ich darunter keines zu sein ;-). Damals. Heute kann ich mein Kind-Sein mit der entspannten schmunzelnden Einsicht die durch Heilung kommt, betrachten. Patchwork-Familien sind so neu nicht. In vielen Ureinwohner-Familien gab es keine Mutter-Vater-Kind-Version. Manchmal lebten die Mütter im Zentrum des Dorfes (zusammen mit all den anderen Frauen) und die Männer kamen zu Besuch. Die Mutter-Vater-Kind Version, so wie wir sie kennen, entstand mit der industriellen Revolution, als die Familien vom Land in kleinste Unterkünfte in den neuen Städten untergebracht wurden. Für (fast) jedes Kind ist es schwierig, wenn sich die Eltern trennen. Ich hatte es mir als Kind gewünscht, aber ich sehe ein, dass ich da eher die Ausnahme bin. Wie wir mit Trennungen umgehen zeigt uns den Stand unserer Entwicklung. Ich schreibe gerade an meinem neuen Buch: “Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen.” und so kam die Anfrage zu einem Interview zum Patchwork-Kongress zu einem passenden Zeitpunkt. Viele sind von Yvonne Woloschyn zu Themen rund um Patchwork gefragt worden. Es wird bestimmt ein interessanter Kongress. Er beginnt am Wochenende mit regelmässigen freigeschalteten kostenlosen Videos. Mein Interview wird am Montag, den 5. November ab 18.00 Uhr freigeschaltet.


Wenige Plätze: Der letzte Workshop in diesem Jahr

wie-sag-ich-es-workshop-sabrinafox„Wie sage ich es?“ – Kommunikation auf Seelenebene. 24./25. November
Es gibt nur noch ein paar Plätze für das letzte Kommunikationswochenende in München. Der am Anfang November war schnell voll. Erinnern wir uns: Das Leben wird einfacher, wenn wir anders miteinander sprechen und uns – vor allen Dingen – selbst wahrhaftig ausdrücken und das will verstanden und geübt werden.

“Wie sage ich es” hat mein Leben nachhaltig verändert. Vor allem der Rollentausch in empathischer Verbundenheit eröffnet mir immer wieder eine andere Sichtweise und eine liebevolle Beziehung zu meinem Gesprächspartner.”
(Inga, Bauzeichnerin)

Näheres dazu auf meiner Website.


Livestreams und kurze Videos auf Facebook

Neuerdings mache ich immer mal wieder Videos auf meiner Facebook-Seite und gelegentlich auch ein paar Live-Zeiten, bei denen mir auch Fragen gestellt werden können oder ich über bestimmte Themen spreche. Falls ihr auf Facebook seid, freue ich mich wenn Ihr Euch da einklinkt. Hier gehts zu meiner Seite.
Zum Thema Facebook: Manche von Euch lehnen es ab. Ihr wisst natürlich auch, dass Ihr nur soviel von Euch preisgeben könnt, wie ihr eben wollt. Und manchmal reicht der Name und ein Foto und da gibt es dann eben keine “Privatfotos” oder sonstige Informationen, wenn man sie nicht im Netz herumschwirren lassen möchte. Zum Vernetzen ist es ein interessantes Werkzeug, mit dem wir – wie mit allen Werkzeugen – sorgfältig umgehen sollen.


Der Wald …

Ich liebe Wälder. Besonders Mischwälder. Und insbesonders wenn sie nicht “aufgeräumt” sind – was die meisten Wälder mittlerweile sind. Und doch gibt es eine besondere Stille, ein besonderes Gefühl des Seins. Wir sind alle mit Märchen vom gefährlichen Wald aufgewachsen und es braucht manchmal schon ein paar Schritte, um sich dem Wald wieder anzuvertrauen. Jetzt ist dazu vielleicht eine gute Jahreszeit. Willkommen im Wald – und ja, man darf auch Schuhe anziehen ;-)

Genießt den November.
Von Herzen,
Sabrina

Ihr Lieben,
ab Donnerstag geht es los: Fünf Wochen mit mir zu Deiner Unterstützung. Ich freue mich schon sehr auf unsere gemeinsame Zeit! Immer wieder treffe ich auf wundervolle, viel wissende Mitmenschen und beobachte überrascht, dass sich deren Leben trotz ihres Wissens nicht entscheidend verbessert hat. Ich erlebe, dass sie immer wieder in der Vergangenheit, in gewohnten Dramen oder den gleichen Gedankenschlaufen festsitzen. Warum ist das so, obwohl frau/man doch schon so viel weiß?

Es ist die Erfahrung, die uns weiterbringt. Nicht die schnelle Inspiration bringt uns voran (die ist nett und tut gut – aber ändert nichts), sondern es braucht die langfristige Veränderung. Übrigens gibt es neueste Untersuchungen die zeigen, dass wir länger dran bleiben, wenn wir in einer Gruppe sind. Deshalb beginnen wir diesen Kurs gemeinsam. Ich möchte dabei helfen, langfristige Veränderungen vorzunehmen. Denn zusammen wird der gelegentliche Faulheit/Zögern/Ich-schaff-das-nicht-Rucksack abgeworfen.

Lasst uns beginnen: Mit dem Aufräumen, mit dem Erwachen, mit dem Erschaffen und … mit dem Gelingen! Der von mir begleitete Onlinekurs beginnt JETZT am Donnerstag. Was heißt begleitet? Ich bin für Eure Fragen da, für das Klären von Stolpersteinen, für zusätzliche Impulse und – wenn ihr wollt – am Schluss noch zu einem persönlichen gemeinsamen Workshop-Tag in München.

Mehr Klarheit, mehr Vertrauen in die eigene Intuition, mehr Selbstliebe, mehr Freude im Leben! Ein Kurs den man sich leisten sollte – und auch leisten kann (89.- Euro für fünf Wochen – mit lebenslangem Zugang) … das war mir wichtig. Braucht es sonst noch was?

Ja. Ein Versprechen.

Nicht zu mir, sondern zu sich selbst. Wie sich sowas anhören kann?
So zum Beispiel:

Ich verspreche mir, dass ich mich achtsam und sorgfältig
um mein Leben kümmern werde.
Ich weiß um meine Weisheit, die Offenheit meines Herzens
und die Tiefe meiner Intuition.
Ich übernehme die komplette Verantwortung
für mein Erblühen und meine Entwicklung.
Das heisst auch für mein Denken, Sprechen und Handeln.
Ich beginne diesen Kurs nicht um etwas zu lernen,
sondern um zu erfahren, wer ich bin, was ich weiß
und was es braucht, um ein
erfülltes, warmherziges, gesundes, liebendes,
ehrenwertes und ehrliches Leben zu gestalten.
Dazu bin ich bereit.

Warum das Versprechen? Jeder von uns macht seine eigenen Erfahrungen und erkennt mit der Zeit wie sie/er leben will. In meinem Sein gibt es den Wunsch Unterstützung für diejenigen zu sein, die sich ernsthaft (ein seltsames Wort, das es nicht wirklich ausdrückt) … also noch mal von vorne … Unterstützung für diejenigen zu sein, die sich begeistert um ihr Erblühen kümmern möchten.

Dafür möchte ich mich und meine Zeit einbringen. Denn es braucht Engagement – ähnlich wie bei einer guten Freundschaft – für alle Teilnehmenden. In meiner fast 30jährigen Unterstützung möchte ich in Zukunft mit denen zusammenarbeiten, deren Wachstum und Erblühen eine ähnliche Wichtigkeit haben wie für mich. Lieber weniger Studierende, als eine Menge von Leuten, die noch im Ausprobieren-Modus sind. Das ist völlig in Ordnung, wenn man sich dafür entscheidet oder erst später sich damit beschäftigen möchte, aber ich wünsche mir eine Zusammenkunft von Begeisterten.
Deshalb, wenn Ihr Euch angesprochen fühlt, lasst uns beginnen: Mit dem Aufräumen, mit dem Erwachen, mit dem Erschaffen und … mit dem Gelingen! Nähere Infos gibt es hier: Online-Kurs: „Folge der Sehnsucht deiner Seele“.

PS: Natürlich kann man den Onlinekurs auch jederzeit nach dem Donnerstag machen.


Fragen…

Erst vorgestern war ich bei einem Abendessen, bei dem mir auffiel, dass es Menschen gibt, die keine Fragen stellen. Da ich jemand bin, der gerne und viel fragt (“Was interessiert Dich?” – “Warum machst du xyz?” – “Gefällt Dir das?” – “Fühlen Sie sich wohl?”) wundere ich mich manchmal, was der Grund des Einzelnen ist, nicht zu fragen. Ist es Schüchternheit? Unsicherheit? Unaufmerksamkeit? Desinteresse? Meistens nehme ich das nur zur Kenntnis. Gelegentlich allerdings reagiere ich darauf. Warum? Wenn ich merke, dass die Gespräche kein Austausch sind und ich das Gefühl habe zum Alleinunterhalter zu werden. “Und was möchten Sie gerne über mich wissen?”. Und dann schiebe ich häufig noch nach dem Überraschungsmoment grinsend ein: “Oder gibt es da gaaaaaaar nichts, was Sie an mir interessant finden?” Humor hilft und danach entwickelt sich oft ein wirklicher, tieferer Austausch.

Sich mitzuteilen ist nicht immer einfach und doch geht es nicht ohne. Vor ca. 10 Jahren sollte ich bei einem Fest neben einem leicht arroganten Herren sitzen, den ich schon mal als Tischnachbarn hatte und bei dem ich das Gespräch nur durch meine Fragen am Leben hielt. Als ich damals anschließend von der Gastgeberin gefragt wurde, wie denn mein Abendessen war, antwortete ich “mühsam“. Sie nickte und sagte: “Ja, der ist schwierig. Aber wir haben uns gedacht, Du schaffst das.” Als ich also wieder neben diesem Mann sitzen sollte, schaute ich ihm betimmt in die Augen und meinte: “Vielleicht erinnern Sie sich, wir sassen schon mal nebeneinander. Und ich bin etwas besorgt. Ich hoffe, dass es dieses Mal nicht so mühsam wird.” Der Mann, der höfliche Konversation gewohnt war, starrte mich überrascht an und so erklärte ich mich: “Sie haben bei unserem letzten Treffen lange monologisiert und mir an dem Abend keine einzige Frage gestellt.” – “Verzeihen Sie, verzeihen Sie! Das wird nicht wieder vorkommen!“, meinte er darauf und er hielt was er versprach. Wir hatten einen lustigen Abend.

Jede Erfahrung, jede Lehre ist immer für alle Beteiligten. Damals war es für mich die Lehre nicht “höflich” einen weiteren Abend durchzustehen und für ihn war es zu merken, dass man im Miteinander auch auf die/den Anderen achten darf.

Oft glauben wir, wenn wir uns ehrlich mitteilen, bricht die Welt zusammen. Das tut sie nicht. Es bricht nur die konstruierte Welt zusammen.

Dieser link ist kein Video von dem Abend, sondern ein Video von Fragen an mich:
Video mit 11 Fragen


Termine im Herbst in München
Galerie Schwabing

„Wie sage ich es?“ – Kommunikation auf Seelenebene. 24./25. November

Der erste Termin am 10./11. November ist leider schon voll. Deshalb habe ich einen weiteren Termin (noch rechtzeitig, um die Weihnachtsstimmung zu verbessern) eingetragen. Und zwar am 24./25. November. Wie bei dem Fragen-Thema weiter oben schon angesprochen … es ist so enorm wichtig zu erkennen, dass viele unserer Herausforderungen daher kommen, wie wir uns ausdrücken und mit den Menschen um uns herum verständigen. Wenn wir unsere Kommunikation verändern, dann wird vieles besser. Näheres dazu auf meiner Website.

Da ich jetzt im Herbst am neuen Buch schreibe, wird es außer diesem Workshop, dem begleiteten Online-Kurs und einem gelegentlichen Facebook-Live Video keine Termine mehr geben. Ich plane allerdings für Anfang des Jahres einen Zwei-Tage Workshop zum Thema: “Intuition und die eigene innere Welt”. Der letzte Kurs war wundervoll und doch merkte ich, dass wir uns alle gerne einen weiteren Tag gewünscht hätten.


Der letzte Kongress für mich in diesem Jahr

einfach sein

einfach sein

Ich freue mich auf den BewusstseinsKongress in Königsberg am 27. und 28. Oktober. Einfach Sein. Klingt immer so “einfach” – hat aber seine Herausforderungen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort sehen.


Und … ich wurde 60!
Sabrina & Stanko

Mein Liebster Stanko hat mir ein herrliches Video gemacht, bei dem ich sehr gerührt war und das Gefühl hatte: Also jetzt kann ich gehen. Schöner kann es auf meiner Beerdigung auch nicht werden (lach). Danke auch Euch für Eure Geburtstagswünsche. Es gibt einen schönen Spruch, den ich mal auf einer Geburtstagskarte gelesen hatte und immer mal wieder verwende, wenn ich anderen zum Geburtstag gratuliere: “60 ist nicht das Ende der Welt – aber man sieht es von hier”. (Da kann man übrigens jede Zahl einsetzen.)

Genießt den Herbst
Sabrina

herbst

herbst

Ihr Lieben,

Chakra Skizze Sabrina Fox

Chakra Skizze Sabrina Fox

manchmal fehlt uns die Leichtigkeit, die Entspanntheit, die Gewissheit, dass alles in unserem Leben genauso ist, wie wir es als Seele brauchen. Unsere Persönlichkeit – unser Ego – hat Schwierigkeiten sich der Seele unterzuordnen. Wir merken das besonders, wenn wir ungeduldig oder hektisch werden. Ungeduld und Hektik sind Zeichen, dass unsere Persönlichkeit/Ego gerade die Oberhand hat. Die Seele ist nicht hektisch; sie kennt keine Ungeduld. Ein naher Verwandter zur Ungeduld ist die verbissene Entschlossenheit. Die hat mein Leben lange begleitet: “Das machen wir jetzt so!” und dann begann ich Dinge zu machen, die sich anfühlten, als ob ich schwere Felsbrocken einen Hügel hinaufschiebe. Seit einigen Monaten bin ich sehr bewusst und aufmerksam dabei, mir beides abzugewöhnen und es klappt ganz wunderbar. Ich kann es nur von Herzen empfehlen. Unser Körper sagt uns sofort (!!!) wenn wir ungeduldig werden. Vieles im Leben wird sehr viel leichter, wenn wir diese beiden Dinge loslassen und ändern.


Heilung aus der Mitte

Anne Devillard

Anne Devillard

Einen gesunden Körper zu haben, ist für viele von uns eine Herausforderung. Was macht uns krank? Was heilt? Meine Freundin Anne Devillard war dreissig Jahre lang Chefredakteurin von “Natur&Heilen” und hat leider beschlossen, die Chefredaktion aufzugeben. Was für ein Verlust! Gott sei Dank bleibt sie uns in Ihren Büchern erhalten. Ich möchte Euch gerne ihr Buch “Heilung aus der Mitte” empfehlen. Sie hat dort unter vielen Aspekten Menschen zu diesem Thema interviewt – unter anderem auch mich – und es hat mich sehr inspiriert und bereichert, die verschiedenen anderen Interviews zu lesen.


Wenn ich mit den Händen rede …

wenn ich mit den Händen rede

wenn ich mit den Händen rede

… ist das manchmal ganz praktisch. Ich erinnere mich daran, dass sich mal ein Onkel darüber beschwert hat, dass ich immer “mit den Händen rumfuchtel” – damals habe ich mich geschämt und heute bin ich meinen Händen dankbar, dass sie mich beim sprechen unterstützen. Besonders wenn ich etwas ersichtlich machen möchte, wie das Thema des neuen YouTube Videos: “Zu sensibel für diese Welt?” Gelegentlich höre ich von Mitmenschen, die sich mehr und mehr zurückziehen, weil sie ihre Umwelt nicht ertragen. Was steckt dahinter? Das möchte ich in diesem Video erklären. Seit über 25 Jahren entwickle ich mich mit Begeisterung weiter und merke wie wichtig jeder einzelne Schritt war, ist – und weiterhin sein wird.


Nur noch Berlin …

Kommunikation mit Sabrina Fox

Kommunikation mit Sabrina Fox

Der letzte Workshop in diesem Jahr zum Thema: “Wie sage ich es?” findet in Berlin am 9. und 10. Dezember statt und ich habe zum Thema Kommunikation im Online SEIN Magazin einen Artikel veröffentlicht.

Mehr Infos unter Termine


Was ist für uns Erfolg?

Sabrina Fox - was ist Erfolg?

Sabrina Fox – was ist Erfolg?

Ich kenne niemanden, der noch sein erstes Handy oder seinen ersten Computer hat. Monatlich gibt es updates. Gerade heute arbeitete ich für das weiter oben angekündigte YouTube Video mit FinalCutPro und stellte fest, dass die Dinge, die ich so kenne – seit dem neuen Update woanders sind. Nicht nur unsere Computer brauchen updates – auch wir. Ist das, was wir früher wollten, wirklich noch das, was jetzt wichtig ist? Dazu gibt es einen Blog: “Was ist für uns Erfolg?”. In meinen Meditationen mache ich zur Zeit fast jeden dritten Tag “Updates”. Updates am neuen Zuhause suchen. Updates für die Akademie, die ich vorbereite. Updates was mein Körper braucht. Es ist spannend und ich wünsche Euch von Herzen wunderbare, erfreuende und klärende persönliche Updates.

Herzlichst,

Sabrina

Es sind die kleinen Dinge, die oft an Großes erinnern. Kleine Dinge, die gelegentlich mit einer gewissen Rührung kommen. Oder manchmal mit einem Deja vu-Gefühl.

Als ich das letzte Mal umzog – von Los Angeles zurück nach Deutschland – war es eine Packung Wattestäbchen. Als ich, noch in Los Angeles lebend, im Geschäft automatisch die große Packung in die Hand nahm, wurde mir klar, dass ich sie bis zu meinem Umzug nicht mehr aufbrauchen würde. Damals, vor zehn Jahren, hat das eine gewisse Melancholie ausgelöst: Bald nehme ich Abschied. Bald bin ich weg. Bald ist das Vertraute nur noch Vergangenheit.

Jetzt ziehe ich wieder in ein paar Wochen um und mir gehen wieder die Wattestäbchen aus. Dieses Mal war es mehr Rührung, als Melancholie. Die Be-Rührung, dass ich wieder ein Zuhause wechsle … und die Erinnerung an die Wattestäbchensituation von damals.

Ein Zuhause ist die Verlängerung unseres Körpers. Wenn wir „nach Hause“ kommen, dann erweitert sich unser Energiefeld in diesen Raum, in diesem Wohlgefühl, das wir uns erschaffen haben. „Ahhhh! Daheim!“ – wer kennt das nicht? Immer vorausgesetzt, dass sich unser Zuhause auch wirklich wie eines anfühlt.

Jeder Umzug zeigt uns immer ein neues Wachstum. Wir verändern einen Teil unseres verlängerten Körpers. Lassen etwas zurück und begeben uns (neuer, klarer, neugieriger) in ein anderes Zuhause. Claudia van der Kamp, meine Assistentin und Freundin, hat ihr Zuhause in Berlin aufgegeben und ging aufs Land in ein kleines Zimmer innerhalb einer Drei-Personen-Kommune. Sie gab vieles her. Sie wollte sich verkleinern. Simplify your life. Auch da war es wieder. Sie genoss die Stille der Natur. Und auch das Alleinsein im Haus – denn ihre zwei Mitbewohner waren kaum da.

Nach ein paar Monaten spürte sie eine Unruhe und nach einigen Meditationen erfühlte sie, dass sie mehr Menschen, mehr Leben, mehr Raum und mehr Wahlmöglichkeiten – auch zum gemeinsamen singen – braucht. Sie erspürte stark, das die Zeit des fast kompletten Rückzuges vorbei war und so zog sie – mit dem wenigen was sie noch hatte – nochmal um. Jetzt fühlt sie sich angekommen.

So ein Umzug konfrontiert uns auch immer mit dem Angesammelten: Was will ich behalten? Bin ich das noch? Will ich das noch mal mit mir rumschleppen?

Jeden Tag gehe ich durch eine Schublade, einen Schrank, ein Regal oder einen Ordner. Jeden Tag treffe ich Entscheidungen was zu verschenken, was zu verkaufen, was zu behalten und was zu entsorgen ist. Jeden Tag berühre ich Dinge aus meiner gelebten Vergangenheit. Heute ist das Bücher aussortieren dran. Wie viele will ich wirklich behalten? Für mich ist es immer am einfachsten die Sachen zuerst rauszunehmen, die ich wirklich mag. Der Rest kann dann meistens weg.

Außer den Wattestäbchen.

Im Gästebad waren noch welche. Die sollten reichen …

Es beginnt mit einem Vergleich. Ja, ich weiß, angeblich sollen spirituelle Leute nicht vergleichen. Aber wir tun es. Alle. Das ist unter anderem die Aufgabe unseres Gehirns. Der Grund? Wir versuchen herauszufinden, ob wir sicher sind. Dazu vergleicht der Verstand uns und unser Leben mit Anderen. Immer und immer wieder. Was wir mit diesem Vergleich anstellen, hängt von dem Grad unserer Bereitschaft nach Wachstum ab. Wollen wir wachsen, werden wir von anderen inspiriert. Trauen wir uns nicht zu, uns zu verändern, werden wir eifersüchtig.

Sind wir Schauspieler in unserem eigenen Leben?

Ich möchte Ihnen dazu gerne ein paar Beispiele geben. Als ich mich vor fünfundzwanzig Jahren für mein spirituelles Wachstum interessierte, traf ich eine Frau, die mir durch ihre Präsenz auffiel. Jaqueline Snyder – mittlerweile verstorben – hatte all das, was ich nicht hatte: Sie war eine zutiefst strahlende Persönlichkeit. Sie war warmherzig, weise, authentisch. Sie hatte eine tiefe, ehrliche Spiritualität und sie war eine großartige Lehrerin: Inspirierend. Humorvoll. Weise. Damals war ich unsicher in meinem Leben, ängstlich darauf bedacht es allen Recht zu machen. Ich war eine Schauspielerin in meinem eigenen Leben, festgefahren in alten Gewohnheiten und Ängsten. Ich dachte, so bin ich eben.
Im Vergleich mit Jaqueline sah ich was mir fehlte. Ich wollte auch so werden. Ich wusste, das ist ein weiter Weg. Sie erzählte uns, wie sie früher war und so erkannte ich an ihr, dass Veränderungen – massive Veränderungen – möglich sind. Ich wusste, das ist ein weiter Weg, aber jetzt hatte ich ein Ziel.

Ich war schon vieles. Ich war lange ein Trampel. Ich stolperte, haute mich an, schlurfte. Jahre später sagte mir eine Frau begeistert, dass sie es toll findet, dass ich mich so elegant bewege. Ich erinnere mich noch, wie verwirrt ich von diesem Ausspruch war. Ich und elegant? Beides in einem Satz hatte ich vorher über mich noch nie gehört. War ich elegant geworden und ich hatte es nicht gemerkt? Als ich mich beobachtete, bemerkte ich, dass ich kein Trampel mehr war. Offensichtlich hatte sich da an mir einiges verändert. Zum Beispiel auch mein Gewicht.

Ich war als junge Frau übergewichtig und frustriert darüber. Meine bevorzugte Position war Chips essend auf dem Sofa. Ich wusste natürlich dass Sport gut für mich wäre, aber ich war zu unmotiviert. Immer nach dem Motto: Jetzt ist es auch schon egal. Ich weiß noch wie frustrierend es war, Kleidung einzukaufen. Badeanzüge waren das Schlimmste! Selten sah etwas wirklich gut an mir aus. Immer wieder war in den Tränen nahe in irgendwelchen Umkleidekabinen. Ich heiratete einen Mann der täglich Sport machte. Durch ihn erkannte ich wie gut mir Bewegung tat. Wieder war es ein Vergleich, der mir half zu erkennen, was ich brauchte. Jahre später tauchte in einer meiner Meditationen eine kleine dicke Frau mit Koffern auf: „Ich verlasse dich jetzt!“, sagte sie und drehte sich um. Mein Glaube, dass ich „eigentlich“ eine dicke Frau bin – die jetzt nur kurzfristig schlank war – verließ mich mit ihr.

Singen und Inspiration

rihannonInspiriert zu werden, hört nicht auf. Singen gehört zu meinem Leben und ich bilde mich immer weiter. Im Oktober war ich mit Rhiannon – einer begnadeten Improvisations-Sängerin und Lehrerin in Rom zu einem langen Workshop. Improvisierte Musik ist Musik, die aus dem Moment entsteht. Eine Farbpalette von Musik, die sich nur dann wirklich gut entwickeln kann, wenn wir tief mit uns und gleichzeitig mit unseren Mitsängern verbunden sind. Das ist Musik, die mich fasziniert und in ihrem spontan entstehenden Miteinander eine grandiose Vielseitigkeit zeigt. Jeder von den Teilnehmern hatte gerade ein vier Minuten Solo vor der Gruppe hinter sich. Jetzt stand unsere Lehrerin Rhiannon auf. Sie ist fast siebzig Jahre alt. Weiße, kurze Haare. Stabiler Körperbau. Bewusste, sorgfältige Bewegungen. Sie weiß, wer sie ist.

Sie begann ihr Solo und mit jedem Ton berührte sie uns. Sie bewegte sich, benutzte den ganzen Raum. Sprach Worte, die sie in diesem Moment erfand und von dem jedes pure Poesie war. Sie war präsent, offen, verletzlich. Ich war fasziniert dieser Meisterin beim Erschaffen zuschauen zu dürfen. Mein Solo war im Vergleich zu ihrem wie die kritzelige Zeichnung einer Fünfjährigen zu der Brillanz eines Picassos. Als sie fertig war, waren wir vor Ergriffenheit lange still.

Viele von uns hatten Tränen in den Augen. Jemand zu erleben, der ein Meister auf seinem Gebiet ist, ist eine große Gnade. Es ist einer dieser Moment das Göttliche in Menschenform zu sehen. Und das war es, was ich miterleben durfte. Mir war es ein Bedürfnis ihr zu sagen, wie dankbar ich dafür bin das zu erleben. Ich stand auf, kaum in der Lage zu sprechen, mit Tränen die ungehindert an meinem Gesicht herunterliefen. Wir schauten uns still an. „I bow in the presence of mastery“. Was übersetzt so etwas heißt wie: Ich verbeuge mich vor Dir im Angesicht deiner Meisterschaft. Ich legte meine Hände auf mein Herz, neigte meinen Kopf und verbeugte mich tief und lange vor ihr.

Unsere Session war vorbei, doch kaum jemand von uns bewegte sich. Wir blieben gedankenverloren in unseren Sitzen. Jeder von uns bewegt und voller Respekt. Rhiannon kam nicht zu diesem Punkt ihrer Meisterschaft, weil sie darum betete. Sie kam dazu, weil sie ihrer Begeisterung folgte und trainierte. Weil sie sich über Mauern und durch Täler schleppte, bis sie fliegen konnte. Warum will ich von ihr lernen? Weil sie großartig ist. Und ich möchte von den Besten lernen. Von denen, die das gemacht haben, was ich noch machen will. Ich wünsche mir von Herzen so zu improvisieren. Dazu braucht es Übung. Immer und immer wieder Meister dieses Fachs zu beobachten und dankbar dafür zu sein, dass sie ihr Wissen teilen. Ich liebe es, wenn mir jemand sagt, was ich verbessern kann. Ich liebe es, wenn mich jemand auf meine Schwächen aufmerksam macht. Deswegen gehe ich zu genau diesen Experten! Wachstum ist die Nummer Eins auf meiner Liste.

Spirituelles Wachstum ist Arbeit

In letzter Zeit bringe ich zu meinen Vorträgen und Workshops immer eine tennisball-große Schachtel mit Schleife mit. Irgendwann einmal nehme ich die Schachtel, zeige sie den Teilnehmern und erzählte, dass hier das Einzige drin ist, was es braucht, damit wir unser Leben so haben, wie wir es uns ersehnen. Ich übertreibe so maßlos dabei („Davon werdet Sie noch Ihren Enkelkindern erzählen, dass Sie es heute hier gehört haben.“), dass der ganze Saal, die ganze Gruppe schallend lacht. Dann mache ich mit großem Tamtam die Schachtel auf und ziehe einen Zettel heraus. Darauf steht nur ein Wort: ARBEIT.

arbeitEine Frau kam am Ende eines Vortrages auf mich zu und meinte völlig irritiert: „Aber Spiritualität soll doch leicht sein! Ich verstehe das nicht. Arbeit klingt ja fürchterlich!
Ich fragte nach: „Ist es denn leicht für Sie Ihre Gedanken sauber zu halten? Ist es leicht für Sie notwendige Veränderungen durchzuziehen? Ist es leicht zu verzeihen? Leicht schwierige Gespräche zu führen? Leicht nicht zu lügen? Ist es leicht täglich zwei Mal zwanzig Minuten zu meditieren?
Sie schüttelte den Kopf und gestand: „Ich meditiere nicht regelmäßig.“ Und meinte dann triumphierend: „Aber ich glaube an Engel!
Ah. Und? Hat der Glaube allein ihr Leben verbessert?
Sie runzelte die Stirn. Ich ahnte, was in ihr passierte. Das ist der Moment, der Moment, den ich schon hunderte von Malen beobachtet hatte. Der Moment der entscheidet: Lass ich mich auf die Arbeit ein oder versinke ich in imaginäres Wünschen?

Immer wieder beobachte ich diese Weggabelung. Setzte ich mich dafür ein, dass ich mich verändere oder suche ich in der Spiritualität eigentlich nur Trost? Trost ist etwas Wunderbares. Aber es wird unser Leben nicht verändern und es wird uns nicht weiterbringen.
Ich kann mich jahrelang trösten lassen. Aber wenn ich nicht die Verantwortung für mein Leben übernehme, wird es nicht besser werden. Wir sind in der Lage uns und unser Leben zu verändern. Jeder von uns. DAS ist spirituelles Wachstum. Trost ist eine temporäre Angelegenheit. Doch wenn dies unser Lebensmotto wird, dann schlagen wir uns regelmäßig in diesem Phantasie-Wunschtraum nach einem besseren Leben den Kopf ein.

Immer wieder überprüfe ich meinen Lebenszustand. Daran erkenne ich mein Wachstum und erkenne auch meine Herausforderungen. Dazu helfen mir Fragen.
Im Laufe der Jahre sind die Fragen andere geworden und doch gibt es Basisfragen, die immer interessant sind:

  • Lebe ich ein Leben in Balance?
  • Wo habe ich noch nicht aufgeräumt?
  • Wo merke ich, dass ich immer noch hoffe, „die Anderen“ würden sich verändern?
  • Wo hänge ich fest?
  • Wo brauche ich Hilfe?
  • Wo den berühmten „Tritt in den Hintern“?
  • Was habe ich auf den richtigen Weg gebracht?
  • Von wem oder was möchte ich mich inspirieren lassen?
  • Was braucht mehr Zeit in meinem Leben?
  • Was weniger?

Wir haben die Macht uns und damit unser Leben zu verändern. Wir stehen an jedem Tag an der Schwelle zu einem neuen Leben. Wie wollen wir es leben?

Es ist möglich intelligenter, weiser, mutiger und sogar eleganter zu werden.

Ich habe es erlebt.