„Tut mir leid, dass ich Sie störe. Sie haben bestimmt viel zu tun …“. Die meisten von uns nicken – und hoffen, dass der oder die Fragende nicht noch einiges auf den eh schon vollen Terminkalender oder die To-do-Liste schaufeln will. Was wäre, wenn die Antwort lauten würde: „Nein, ich habe nicht viel zu tun. Ich habe alle Zeit der Welt.“ Was würden wir über die Person denken? Wie sie einordnen? Wie würden wir uns selbst fühlen „alle Zeit der Welt“ zu haben? Ängstlich, besorgt, befreit? Selbst wenn wir es uns für eine Weile leisten könnten, würden wir die Chance ergreifen? Oder gäbe es zuviele Bedenken, die uns davon zurück halten, Zeit mal wirklich „sein zu lassen“? Für einige ist „Alle Zeit der Welt“ eine Rentenversion, wenn die berufliche Tätigkeit erledigt, die Kinder aus dem Haus und der Hund an Altersschwäche gestorben ist. Die Zeit für Stille und Meditation – wenn sie überhaupt untergebracht wird – fühlt sich für viele wie ein erschöpftes Ausatmen an.

Zeit. Viele nehmen sie sich erst, wenn der Körper krank wird oder sie so unglücklich sind, dass sie die Notbremse ziehen. Das passiert dann, wenn die Wünsche unserer Seele lange unterdrückt oder ignoriert worden sind. Wenn der Körper sich nicht anders zu helfen wusste, als massiv darauf hinzuweisen, dass das Leben neben der Achtsamkeit auch freie Zeit braucht. Seit dreißig Jahren gebe meinem Leben und meinem Körper viel Achtsamkeit. Freie Zeit habe ich mir selten gegönnt. Es gibt ja Dinge zu erledigen. Die Welt zu heilen. Unterstützung sein. Mehr zu lernen. Mehr zu erfahren. Wacher zu werden. Und, wenn man wie ich, gerne alles „richtig“ machen will, braucht man dafür all die Zeit, die einem zur Verfügung steht. Doch im Sommer im letzten Jahr merkte ich, dass ich freie Zeit brauche. Trotz alledem was mein Verstand so als „wichtig“ einordnet. Sich mal zurückzuziehen. Zu schauen was passiert, wenn der Kalender nicht gefüllt ist und es keinen Erledigungsdruck mehr gibt. Ich musste dafür nicht krank werden – dafür bin ich mir dankbar – ich habe mir die Zeit genommen, weil ich den Seelenwunsch spürte: „Für diese Erfahrung ist es jetzt Zeit.“

Einfach war es trotzdem nicht.

Gewohnheiten sind aus einem guten Grund Gewohnheiten geworden: Wir machten etwas häufig und unsere Synapsen, die diese Gedanken und diese Wege vorgeschlagen haben, waren dadurch stark miteinander verknüpft. Jede Änderung ist eine Änderung des Systems. Und ein System zu ändern, ist selten einfach. Bis noch vor zwei Monaten war meine Antwort immer die gleiche auf die Frage, wie es mir geht mit dieser von mir jetzt gestalteten freien Zeit ohne Termine. Wie ich damit umgehe von einem vollen Leben in ein leeres zu wechseln. Wie das ist, die Bremse anzuziehen und von Aktion in den Rückzug zu wechseln. Meine Antwort darauf: „Jeden Morgen wache ich auf und habe das Gefühl ich schaue auf eine abgemähte Wiese. Alles ist abgeerntet. Nichts Neues wächst. Es ist einfach leer bis auf ein paar Stoppeln und ein paar Steinen und dann denke ich mir nicht wirklich begeistert: „Und was mache ich jetzt mit dem angebrochenen Tag?“ Und jedes Mal, wenn ich das erzählte, wurde ich noch genauer angeschaut. Wie meint sie das? Ist sie deprimiert? Angestrengt? Traurig? Bedauert sie es? Wenn ja, warum ändert sie es nicht? Klingt ja nicht toll. Passt auch irgendwie nicht zu ihr. Wie lange geht das denn noch? Warum macht sie das nochmal? Und: Wann wird sie damit aufhören?

Ich bemerkte den Blick und spürte, dass ich noch etwas hinzufügen sollte, damit mein Gegenüber sich keine weiteren Sorgen um mich macht: „Alles ist gut. Es ist nur ungewohnt. Das ist gerade mein jetziger Zustand und ich bin täglich mehr dabei, mich damit anzufreunden. Etwas ist vorbei und etwas Neues wird daraus entstehen. Da heißt es, so lange im Geburtskanal zu bleiben, bis ich eben … in ein neues Sein geboren werde.“ Und dann lächelte ich beruhigend und schaute ihr oder ihm zu, wie sie schnell zurückgingen in ihr volles Leben und ich lehnte mich wieder zurück und richtete mich in meinem leeren Leben langsam ein.

Aber war es denn leer? Es war leer von Terminen. Leer von all den Aktionen, die ich gewöhnt war. Natürlich gab es immer noch Sachen die ich machte: Meditieren, Duschen, Anziehen, Aufräumen, Kochen, Einkaufen, Yoga, Bodyblessing, Emails beantworten, zu Anfragen Nein sagen. Vieles hatte mehr Zeit bekommen. Meine täglichen zwei Meditationen wurden vier, fünf, sechs. Länger als üblich. Ich lag eingepackt in meiner Hängematte im Garten und hörte den Vögeln zu. Früher mal eine viertel Stunde, in diesem neuen Sein manchmal Stunden. Meine Spaziergänge waren länger. Die Zeit mit mir alleine war länger. Ich hatte mich an die Langsamkeit gewöhnt und sie vor allen Dingen zu schätzen gelernt – die Langsamkeit, die in meinem Leben bisher fast gar keine Rolle spielen durfte.

Die Langsamkeit wird in unserer Gesellschaft nicht geschätzt.

Ist jemand in der Schule langsam, wird er oder sie als doof abgestempelt. Denkt jemand länger über eine Sache nach, ist sie entscheidungsschwach. Braucht jemand länger bei einer Arbeit, kostet das unnötig Geld. Meine Synapsen waren auf „schnell“ trainiert. Jetzt gab es ein umtrainieren. Die Bildung neuer Synapsen, die nicht mehr in „schnell“ oder „langsam“ einteilen werden, sondern nur noch im Einspüren: Was wollen wir (Seele, Persönlichkeit, Körper) gerade SEIN?

Als ich meiner Seele und ihrer Aufforderung mich in die Stille zurückzuziehen folgte und das, was ich bisher gemacht habe erst einmal sein ließ, da hatte mein Verstand eine bestimmte Vorstellung wie diese kommende Zeit denn aussehen würde: Ich sah mich wieder mehr im Atelier bildhauern, vielleicht sogar wieder malen, mehr singen, mehr trommeln.

Nichts davon war passiert. Meine Kreativität machte ebenfalls Pause und obwohl ich „alle Zeit der Welt“ hatte, gab ich dafür keine Zeit her. Es fehlte mir schlichtweg der Impuls. Das irritierte mich. Verwunderte mich. In einem Anflug von „Also das gibt es doch nicht“ begann ich wieder Gitarrenunterricht zu nehmen. Ich übte auch … ab und zu … dann seltener … dann gar nicht mehr. Jedes Mal wenn ich daran dachte, die Gitarre in die Hand zu nehmen, zögerte ich und legte mich lieber in den Garten.

Ich schätze das Zögern. Früher – also ganz früher – war ich unendlich genervt davon. Das Zögern schien mich von etwas abzuhalten. Von etwas Tollem, Großen. Von Wünschen, die ich mir erfüllen wollte. Ziele, die es zu erreichen gab. Von einem Leben, dass da vor mir lag und mir endlich Erfüllung bringen sollte. Und so schimpfte ich mit dem Zögern und ignoriert es meistens und stürzte mich in Abenteuer und Liebesgeschichten, von denen mich mein Zögern bewahren wollte. Dann fing ich an auf das Zögern zu hören. So wie man endlich einem gereizten Menschen zuhört, damit er hoffentlich Ruhe gibt. Ich begann die Weisheit im Zögern zu erkennen und jetzt – wenn ich zögere – lasse ich alles erst einmal stehen und liegen und warte bis ich verstehe WESWEGEN ich zögere. Es gibt immer einen Grund! Selbst wenn ich ihn noch nicht weiß, so gebe ich dem Zögern Platz sich zu entfalten. Und deswegen legte ich die Gitarre wieder auf die Seite und ging in den Garten, oder spazieren und gewöhnte mich daran, dass das – was mich mal ausgemacht hat – gerade nicht mehr da ist.

Mir war das schon mal passiert. In meinen Wechseljahren („Kein fliegender Wechsel“- mein Buch zum Thema) vor knapp zehn Jahren und damals stürzte ich überraschenderweise in ein tiefes Loch. Doch dieses Mal stürzte ich nicht mehr. Ich glitt eher dahin. Es gab auch kein Loch, sondern eher eine … hm … tja, eine gemähte Wiese. Irgendetwas wird irgendwann mal wieder darauf wachsen. Das weiß ich. Und obwohl sich auf der Oberfläche noch nichts zeigt, so bewegt und wächst doch etwas Unsichtbares unten im Wurzelwerk und es wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe.

Und so wartete ich ab und warte noch. Beobachtete meine Freunde, die weiterhin ihr volles Leben haben. Schaute ihnen ab und zu sehnsüchtig hinterher, wenn sie ihren üppigen Terminkalender abarbeiten und genau wussten, wohin sie gehen und was sie zu tun haben.

Ich weiß nicht wohin ich gehe und ich weiß auch nicht, was ich zu tun haben werde. Ich weiß nur, ich werde wieder etwas haben, das mich begeistert. Je länger ich in dieser Stille bin, desto wohler fühle ich mich. Ich weiß es ist richtig. Ich weiß das gehört sich so. Jetzt. Zu diesem Zeitpunkt. Für mich und mein Leben. Es entsteht jetzt eine Gelassenheit mit diesem Zustand. Ich schätze ihn jetzt. Erfreue mich sogar häufiger daran. Und ich bin achtsam und aufmerksam und ich bewege mich nur vorsichtig vorwärts, denn die Vorboten von etwas Neuem zeigen sich schon. Ich singe wieder mehr. War auch schon einmal im Atelier mit einem Pinsel in der Hand. Ich suche gerade neue Vorhänge für mein Büro aus, wir planen eine neue Heizung und bei uns auf dem Land organisiere ich einen Infoabend für Carsharing und ich schreibe gerade diesen Blog.

Es bewegt sich was …

 

 

5 Kommentare
  1. Maryvonne sagte:

    Liebe Sabrina. Ich freue mich sehr über diesen Blog zum Thema „Alle Zeit der Welt“ und möchte mich herzlich bedanken. Meine bevorstehende Herausforderung in sieben Wochen, wenn ich pensioniert sein werde. Der ganz grosse Wechsel von einem adrenalingesteuerten, vollgepackten Leben in ein leeres Leben ohne Pflichten und ohne Termine. Sich anfreunden mit der Langsamkeit und dem neuen Zustand ganz ohne Stress und Eile. Zu Sein in jedem Moment des Tages. Ich werde alle Zeit der Welt für mich ganz alleine haben, worauf ich mich schon so lange freue. Es ist mir bewusst, dass dieser Übergang wie jede Geburt auch mit Schmerzen verbunden ist. Alleine für den Adrenalinabbau im Körper rechne ich mit einigen Wochen. Ich habe festgestellt, dass ich mir das Leben nach der Arbeit nicht wirklich vorstellen kann. Manchmal liege ich auf dem Sofa, erschöpft vom Tag und versuche mir vorzustellen wie es sein wird, vollkommen frei zu sein. Auch von den schönen Dingen wie das Loslassen meiner lieben Arbeitskollegen. Verständnis und Fürsorge die wir uns entgegenbringen in diesem anspruchsvollen Berufsalltag und so vieles mehr.
    Vor vielen Jahren merkte ich in meinem Job, dass mich das Zögern weiterbrachte wenn ich es zugelassen habe anstatt in eine zwanghafte Aktion zu fallen. Der Kampf zwischen dem Zögern und meiner ausgeprägten Ungeduld und Aktionismus war eine grosse Herausforderung. Ich bin ja eine von der schnellen Truppe und eher stolz darauf. Dank einem heftigen inneren Wiederstand der mich ab und zu überkam, schaffte ich es mehr und mehr das Zögern auszuhalten und zu respektieren. Anfänglich fühlte es sich an wie tote Fische die irgendwo in meinem Bewusstsein dümpelten anstatt umsorgt oder entsorgt zu werden. Mehr und mehr merkte ich aber, dass immer dann, wenn mich das Zögern überfiel, Probleme sich von selber lösten oder lösen wollten. Vielleicht erst Tage oder Wochen später, wobei es immer klar war, dass es absolut richtig war. In der Arbeit mit Kunden lernte ich die Dynamik ihrer eigenen Seele zu respektieren ohne mich aktiv einzumischen wenn mich das Zögern überkam. Ich lernte, dass Aktionismus – oft auch nur wohlmeinende Ratschläge – manchmal gut getarnte Anmassung und Überheblichkeit gegenüber anderen Menschen sind.
    Bezüglich meinem eigenen Leben ist mir bewusst geworden, dass meine Ungeduld und Aktionismus ganz einfach eine Ablenkung waren. Eine Ablenkung vor natürlichen Prozessen der SELBST-Werdung die wir nicht kontrollieren oder steuern oder machen können. Die SELBST-Werdung obliegt der Zuständigkeit der Seele, nicht dem menschlichen Selbst. Ich bin schon sehr gespannt wie es sein wird in sieben Wochen, wenn es endlich los geht mit der Langsamkeit, Stille und Gelassenheit.
    Herzliche Grüsse von Maryvonne

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  2. Dragonfly sagte:

    Liebe Sabrina, vielen lieben Dank für diesen Blog! Du hast mich ein Stück weit „beruhigt“…genauso geht es mir i.M. auch und du hast das zu Papier gebracht, das die ganze Zeit in mir steckte, dem allerdings die Worte dazu fehlten 🙂 Vertraue jetzt wieder dem Leben und mir…DANKE und herzliche Grüße

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  3. Angelika Kleine sagte:

    Liebe Sabrina, herzlichen Dank für Dein Bild der abgemähten Wiese. Manchmal hab ich bissi Angst vor ihr. War‘s das jetzt?
    Ich musste letzthin zu einer Untersuchung, die eine Kurznarkose benötigte. Ich dachte, wenn das jetzt die letzten Stunden in meinem Leben wären, was sollte ich noch machen? Wurde unruhig, dies und das flog mir durch den Kopf. Dann setzte ich mich mit meinem Hund in die Sonne und dachte- Genau das!
    Liebe Grüße aus Frankfurt, Angelika

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  4. Monia sagte:

    Jamei, liebe Sabrina, lange habe ich mich nicht mehr so bei Dir und mit Dir gefühlt, sozusagen eins mit Dir. Unsere Wege laufen nun schon seit mehreren Jahrzehnten, zwei wenn nicht schon im dritten, parallel zueinander. Die letzten Jahre hatte ich aber immer öfter einmal den Eindruck, langsam driftet es auseinander. (Ehrlich gesagt, seitdem Du barfuß gehst…)
    ABER heute fühle ich mich Dir wieder einmal sooo nah!
    Seit mehreren Jahren gerate auch ich immer noch in z.T. herausfordernde Situationen, die von außen an mich herangetragen werden, weil auch meine Synapsen gern den alten Denkmustern folgen. Somit ziehe ich immer noch Menschen und Situationen in mein Umfeld bzw. lasse mich auch gewohnheitsmässig antriggern, von denen ich mich halbbewusst – also mal mehr mal weniger bewusst – eigentlich längst nicht mehr in meiner Wahrnehmung auf das Leben beschränken oder meinen Selbstausdruck bestimmen lassen möchte.
    In einer mich persönlich sehr tief berührenden und beruhigenden Vision sehe ich mich aber tatsächlich auch als sog. „weise Alte“ in einem kleinen zurückgezogenen Haus hoch in den Bergen, zu dem sich hin und wieder Menschen „verirren“, mit Fragen zum Leben im Speziellen und im Allgemeinen. Dann fühle ich mich geehrt und gebe auch gerne meine Empfehlung oder meine gewonnene Sicht auf die Welt weiter. Aber eben nur noch auf denen, die den Weg zu mir finden. Die Zeit, wo ich aktiv und engagiert zuerst mir und so vielen Anderen hilfreich das Leben erklären und erleichtern wollte, scheinen vorüber zu sein. Auch für mich!

    Deine „abgemähte Wiese“ als Bild kann ich demgemäß nachvollziehen, denke ich. Ich empfinde die aktuelle Zeit aber nicht als Leere sondern als ein Plateau, dass wir durch unsere vielen Jahre der spirituellen Schulung, Erfahrungen und Trainings nun endlich erreicht haben. Es wurde auch zunehmend anstrengend, mir persönlich war die Leichtigkeit verloren gegangen, der Enthusiasmus der ersten Jahre auf dem Weg bei der Entdeckung einer spirituellen Lebensführung. Insofern bin ich ebenfalls so dankbar für diese Zeit der Entschleunigung, der Stille, der Muße und nur noch der gelegentlichen Hilfestellungen und Unterstützungen.
    Ich bin mir ebenfalls nicht sicher, ob wir jetzt kollektiv dort angekommen sind, wo wir die Umsetzung dessen leben sollen, was wir als Pioniere uns über viele Jahre angeeignet haben und gelernt haben oder ob es sich um ein Plateau zur Regenerierung handelt. Das wird uns die Zukunft zeigen!
    Au jeden Fall können wir stolz im positivsten Sinn auf uns sein: Wir gehören zu denen, die den Boden, das Feld vorbereitet und bestellt haben ! Mögen die, die nach uns kommen, ihn nun beackern und bewirschaften. Ich und ganz bestimmt auch Du stehen jederzeit hilfreich zur Verfügung, wenn es gewünscht wird. Ansonsten dürfen wir es nun aber auch einmal ruhiger angehen lassen und das Leben geniessen!
    Ich habe die Worte Kryons sehr schön gefunden, der er einmal am Ende eines Channelings durch Lee Carol sagte: „You can leave proud.“
    Das gilt für Deine bisherige Arbeit und Dein Werk im besonderen Maße, liebe Sabrina! Dies ist als wertschätzendes Kompliment gedacht und gemeint, definitiv nicht als „Nachruf“! In Liebe und Verbundenheit, Monia

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  5. Michael sagte:

    Hallo Sabrina,
    danke für diesen Beitrag.Für mich als Mann ist es manchmal noch schwer mich von diesen alten Konditionierungen zu lösen.Deine Gedanken, Deine achtsame Sprache motivieren mich weiter diesen Weg zu gehen.Ich bin freiberuflich tätig und versuche jetzt ganz bewußt zwischen Aktionstagen freie Tage , so wie heute, einzubauen.Geteilte Freude ist doppelte Freude, heute war es so. Bei meinem Mittagessen im Dorf sprach ein junger Man mich an, ob er den Tisch mit mir teilen könne.In unserem Gespräch stellte sich heraus das er Fachmann für Innenausbau ist und ich genau so jemand brauche,
    Dazu muß ich erwähnen das ich vor dem Mittagessen Deinen Blog gelesen hatte.
    Für Dich vieleicht noch eine aktuelle Buchempfehlung: Thomas Brussig ( Die Verwandleten )
    Viele Grüße aus Brandenburg
    Michael Thieme

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