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Seit Dezember 2019 habe ich einen leeren Kalender. Da steht nichts mehr drin – außer den Geburtstagen, die sich jährlich wiederholen. Ich war weder krank, noch erschöpft, noch im Burnout. Ich war auch nicht gelangweilt oder unglücklich in meinem Leben. Und obwohl ich ein Leben führte, für das ich sehr dankbar war, wusste ich doch, dass meine Seele mich in eine andere Richtung leiten möchte. Aber in welche?

Am Anfang des letztes Jahres wurde mir klar, dass ich zu viele Wecker in meinem Leben gesetzt hatte. Wecker die mir sagen, was ich zu tun habe, wo ich wann zu sein habe, wen ich zu treffen habe und was ich zu erledigen habe. „Ticking clocks“ – also tickende Uhren – die mir meine Zeit und mein Leben einteilten. Und daran war ich gewöhnt; seit über vierzig erwachsenen Jahren.

Im Frühjahr 2019 begann ich „Nein“ zu sagen, um meinen Kalender frei zu kriegen. Das war das vierte Mal in meinem beruflichen Leben, dass ich mich zurückzog. Das erste Mal nach der Geburt meiner Tochter 1989. Dann Ende der 90ger Jahre für ein paar Jahre, als ich von meinem Helfersyndrom ausgebremst wurde und zu erschöpft war, um weiterzumachen. Zehn Jahre später war der Auslöser der Wunsch „ganz im Jetzt“ zu leben und der Wunsch herauszufinden, was ohne Planung eigentlich passiert (gleichzeitig rutschte ich in ein tiefes Loch initiiert durch meine Wechseljahre). Und jedes Mal habe ich danach – mal mehr und mal weniger verändert – wieder das aufgenommen, was ich vorher abgelegt hatte: Wieder Bücher geschrieben. Wieder Workshops gegeben. Wieder Vorträge gehalten.

Wird es auch dieses Mal so sein?

Ich ahnte anderes. Ende November 2019 dann hielt ich meinen letzten Workshop. Und nichts tickte mehr. Als das Ticken aufhörte, hörte auch meine alte Zeitrechnung auf. Ich verbrachte meine Zeit in meinem Hängesessel im Garten oder im Wald. Mein Liebster Stanko beschützte meine stillen Zeiten und wunderte sich, was sich daraus entwickeln würde. So kannte er mich nicht. Ich wunderte mich auch.

Ich wanderte durch leere Räume in meinem Hirn und verlor meine Lebenslust. Bewegte mich langsam, sehr langsam vom Sinn (etwas zu tun) zum Sein und bliebt dann dort erst einmal stehen.

Abwartend.

Ich hörte auf mich zu verabreden. Hörte auf zu schreiben. Dann hörte ich auf zu trommeln. Dann hörte ich auf zu singen. Ich hatte nicht nur die Lebenslust sondern auch meinen kreativen Schwung verloren und das war ich überhaupt nicht gewohnt. Ich dachte eigentlich, dass ich mit einem leeren Kalender eben mehr Zeit für Kreativität haben würde. Aber dem war nicht so. Mir fehlte schlichtweg die Lust und das Interesse.

Ich wartete. Erwartete, dass sich aus dem leeren Stoppelfeld, das jetzt mein Leben war, wieder etwas entwickeln würde. Aber es entstand nichts. Es blieb still. Dann kam Corona. Und es wurde noch stiller.

Jede und jeder verbrachte diese Zeit – und verbringt sie immer noch – passend zum eigenen Seelenweg. Ich schreibe hier über meinen, natürlich wissend, dass es für viele eine völlig andere Situation gab: Überforderung. Schnelligkeit. Sorgen. Und doch erlebten nicht wenige Mitmenschen eine ähnliche Zeitqualität. Wir entdeckten die Langsamkeit. Und zu meinem großen Erstaunen gefiel sie mir.

Das war ich nicht gewohnt. Alles was ich bisher machte, war schnell. Ich bewege mich schnell. Ich denke schnell. Ich organisiere schnell. Ich esse sogar immer noch zu schnell. Die Zeit war meine Begleiterin. Eine strenge Begleiterin. Eine, die eben auch mit einem Wecker (manchmal fühlte es sich an wie fünf!) in der Hand neben mir herlief – manchmal auch mit einer Peitsche. Zuerst verlor meine Begleiterin ihre Peitsche, dann den Wecker. Und dann lief sie nicht mal mehr neben mir her.

Die Zeit fing an unkonkreter zu werden, flüssiger und entschieden langsamer. Selbst die Stimme, die mich mein ganzes Leben lang vorwärts getrieben hatte, wurde still. Es blieb ihr ja auch nichts anderes übrig.

Vieles in der Welt wurde stiller. Langsamer. Ruhiger.

Wochen vergingen. Die Lebenslust kam nicht zurück – aber ein anderes Gefühl: Da entwickelte sich eine Art Lebensstille. Ein angenehmes und doch unvertrautes Gefühl. Nichts in mir trieb mich vorwärts. So muss sich eine Pflanze fühlen, die sich keine Gedanken darüber macht, ob sie wächst. Sie wächst einfach. In ihr und wahrscheinlich auch in uns ist das tiefe Wissen angelegt, dass alles, was da gerade passiert, genau so richtig ist.

Monate vergingen in denen ich lange schlief. Bis heute ist das so. Zehn, manchmal sogar zwölf Stunden. So als ob mein Treibstoff ein anderer wird und sich mein Körper umstellt. Dann wechselte langsam der morgendliche Blick. Ich sah beim Aufwachen nicht mehr das abgemähte Stoppelfeld vor meinem inneren Auge, sondern einen freien Raum, der von mir nichts erwartete. Der nicht gefüllt werden wollte. Der einfach nur sein durfte … und so lies ich ihn.

Ich merkte, dass ich mich von ego-driven goals (vom Ego getriebenen Zielen) komplett löste. Seit 40 Jahren stehe ich mehr oder weniger in der Öffentlichkeit. Erst durch meinen früheren Beruf als Fernsehmoderatorin, dann mit Vorträgen, Workshops, Büchern und Interviews. Da gab es Ziele. Erfolge & Misserfolge. Vergleiche. Nichts davon hatte ich mehr.

Immer wieder tauchte die Frage auf, ob ich mich in Zukunft von einem öffentlichen Leben zurückziehe. Werde ich eine Eremitin mit nur noch wenigen Kontakten? Es fühlte sich angenehm an, mich nur noch im weiten Sein aufzuhalten. Und der Gedanke, dass dies ab jetzt so bleiben wird, wurde verlockender.

In diesem Seinszustand gab es nichts mehr zu erreichen. Nichts mehr zu erschaffen. Ob ich jemals wieder schreibe, jemals wieder öffentlich etwas mache – all das war bedeutungslos geworden. Ich war in meiner eigenen Stille, in meinem eigenen Sein angekommen. Und doch war es nicht „mein eigenes“ Sein. Es war viel weiter als das. Oft löste ich mich auf. Von Sabrina zu … Nichts. Oder von Sabrina zu Allem. „Sabrina“ wurde meine Avatarin. Mein Spielzeug, mein Mensch: Erspürt und erfühlt als „Einzeln“ und – je nach Meditationstiefe – gleichzeitig als Teil eines „Nichts“ oder … Teil von Allem.

Wieder vergingen Wochen in denen ich diesen Zustand tief erspürte. Ich verbrachte Stunden in der Meditation und erfreute mich an diesem intensiven Körpergefühl  und an dem, was ich an und um mich herum erspürte: Die Anwesenheit der Engel. Pulsierende Farben. Geometrische Figuren, die sich in und um mich bewegten.

Mir fiel auch auf, das Dinge, für die ich früher vielleicht eine halbe Stunde gebraucht hatte, jetzt den ganzen Tag in Anspruch nahmen. Ich ahnte, was passiert, wenn man sich dem Sterben nähert. Und da ich schon immer Sterben interessant fand, fing ich an, mich noch mehr damit zu beschäftigen. Nicht nur deswegen, weil meine Mutter von uns Zeit und Aufmerksamkeit braucht und ihr Sterbeprozess ein so faszinierender wie langfristiger ist, sondern auch weil ich das raus- und reingleiten im Körper – sei es durch Schlaf oder Meditation – spannend finde. Kann ich „wach“ einschlafen? Kann ich mir beim schlafen zusehen?

Mir war klar, dass ich jetzt nicht sterben werde. Aber trotzdem starb etwas in mir. Löste sich auf. Ab und zu zog es mich an meinem Laptop und ich schrieb ein paar Gedanken auf. Das Schreiben erfreut mich und das werde ich bestimmt behalten. Eine neue Buchidee kam hoch und will erforscht werden. Im Außen begann ich kleinere Projekte zu übernehmen, um zu schauen, ob sie mich auch längerfristig begeistern. Bleibt das Interesse oder flacht es wieder ab? Durch die Erschütterungen für viele in der Corona-Krise entstand der Wunsch ausnahmsweise einen meiner Onlinekurse „Folge der Sehnsucht deiner Seele“ zu begleiten: Durch ein Forum mit Audionachrichten an die Gruppe, bei denen ich Fragen beantwortete. Es war eine sehr aktive Gruppe, bei der sich viel tat und es freute mich am Ende zu lesen „Ich hätte nie gedacht, dass ein Online-Kurs soviel bewegen kann“ oder „Ich fühle mich heute bei mir angekommen, wie noch nie in meinem Leben.“

Das Ergebnis meiner Unterstützung berührt den tiefen Wunsch in mir, etwas zum Wohl meiner Mitmenschen und der Welt beizutragen. Was möchte ich noch mitgestalten? Will ich überhaupt noch was mitgestalten? Und wenn ja, WIE möchte ich es mitgestalten?

Die Art und Weise wie ich bisher gelehrt hatte, fühlte sich beendet an. Das ahnte ich beim Erschaffen meiner drei Onlinekurse schon. Denn dort und damit hinterließ ich die Informationen und das Wissen, das ich gesammelt hatte, damit sie bei Interesse abgerufen werden können. Wie natürlich auch in meinen Büchern.

Ich begann auf Facebook ein paar Mal im Monat geführte Meditationen anzubieten. Vorher ein kurzes Gespräch über Themen, die vielleicht gerade in der Corona-Zeit hochgekommen sind. Das hat mich erfreut und die Mitmacher*innen auch. Inspirieren. Fragen stellen. Nachforschen. Unterstützen. Wie kann das gehen ohne meine Langsamkeit zu verlieren? Vielleicht ein Podcast? Wieder ein paar Videos?

In den letzten Tagen verspürte ich eine leichte Unruhe. Es zog mich weniger nach draußen. Ich wanderte mehr in meinem Büro herum. Räumte das weg. Schrieb dies auf. Doch da gibt es noch kein Ziel. Und ich wünsche mir eines, das merke ich.

Ich spüre wie sich die Wurzeln unter der abgemähten Wiese ausdehnen. Es sprießt noch nichts nach oben. Es ist noch ein Erforschen „unter der Erde“. Aber es bewegt sich was.

Langsam.

Genau wie ich es jetzt mag …

Gerade ist die beste Freundin unserer Mutter gestorben. Nicht an Corona … und doch wurde ihr Sterben durch Corona anders. Die zwei Töchter durften sie am Ende ihres Lebens kaum noch besuchen und nur eine sich von ihr verabschieden, da sie im Krankenhaus mit neuen, strengen Besuchsregeln lag.  Zuerst wurde den Töchtern abgeraten, die Mutter nach Hause zu holen, weil von den Ärzt*innen angenommen wurde, dass sie noch behandelbar war („Sie wollen ihre Mutter doch nicht sterben lassen!“). Dann, weil sie sich zwischenzeitlich zwar nicht mit Covid-19, aber dafür mit einem Krankenhauskeim angesteckt hatte. Dann weil sie (noch) nicht transportfähig war. Dann, weil sie zum Stabilisieren noch in eine andere Klinik verlegt werden sollte. Dann nicht mehr, weil sie dort im Sterben lag.

Die beste Freundin meiner Mutter wurde 85 Jahre alt. Sie selbst ist 92. Meine Mutter geht es gerade recht gut. Erst vor zwei Monaten hatte sie eine schwere Lungenentzündung überstanden. Meine Mutter gehört zur Risikogruppe.

Risiko für was?

Um zu sterben.

Unseren Körper zu verlassen ist für manche eine Erlösung, für manche ein entspannter natürlicher Vorgang und für wieder andere eine große Sorge. Die Angst vor Schmerzen, vor dem was danach kommt, vor dem Kontrollverlust, vor dem ganzen Prozess des Abschiedsnehmens setzt nicht wenigen zu.

Was brauchen wir, wenn wir uns vor etwas fürchten?

Hilft es uns, wenn wir so tun, als gäbe es das nicht? Wird es uns besser gehen, wenn wir Erkenntnisse, die uns Angst machen, weit von uns wegschieben? Wird es uns später an Entscheidungskriterien mangeln, weil wir uns nicht darum gekümmert haben, was unsere Wahlmöglichkeiten sind?

Oder ist es nicht unterstützender, wenn wir uns erst einmal informieren, wie so ein Sterben denn eigentlich aussieht – mal abgesehen von den Krimis die wir so gerne lesen und die in Fernsehsendern und Serien zum üblichen Abendprogramm gehören? Produzieren wir deswegen soviele Krimis, weil wir uns dadurch von unserem eigenen Sterben ablenken können?

Es gibt viele wichtige Bücher über diese Zeit, in der wir dabei sind unseren Körper zu verlassen („Über das Sterben“ von Gian Domenico Borasio ist eines davon) und die über Fakten und über Erfahrungen des Sterbeprozesses informieren. Vielen fällt es wahrscheinlich leichter danach die eigene individuell passende Entscheidung zu treffen.

Ich habe gerade zu meiner Überraschung gelesen, dass nur 1/3 aller Menschen in Pflegeheimen eine Patientenverfügung haben. Man müsste meinen, dass man – falls man es noch kann – darüber nachgedacht hat, wie man das Ende des Lebens verbringen will.

Aber viele tun das offensichtlich nicht. Die Verdrängung in diesem Bereich ist enorm. Manchmal sind es Kleinkinder, die mehr über das Sterben wissen wollen und uns dazu bringen, uns mit dem Thema zu beschäftigen (mein Buch: Der klitzekleine Engel hilft beim Abschied). Wir sind so mit unserem Körper identifiziert – trotzdem er selten wirklich gut behandelt wird – dass wir nicht darüber nachdenken wollen, was denn bitte passiert, wenn wir ihn verlassen. Mein Leben ist für mich ohne die spirituelle Basis nicht vorstellbar und so beschäftige ich mich seit vielen Jahrzehnten mit dem Sterben. Ich finde es einen faszinierenden Prozess. Genauso faszinierend wie eine Geburt; was Sterben in meinen Augen auch ist. Als Seele bewege ich mich aus meinem menschlichen Körper hinaus in einen anderen Zustand. Wie ich mich aus dem einen in den anderen Zustand bewege, hängt davon ab, wie „wach“ ich bin.

Was heißt in diesem Zusammenhang „wach“?

Das heißt, dass wir uns nicht nur mit unserem Körper identifizieren. Dass wir nicht bis zum letzten Atemzug von Emotionen hin und her geschleudert wurden, sondern sie schon gemeistert haben. Nicht unterdrückt wohlgemerkt. Sondern gemeistert. Das ist etwas völlig anderes.

Wir haben ebenfalls erfahren, dass wir unser Leben selbst gestalten und wir haben es gestaltet: Zu einem friedlichen, entspannten, freudigen, gelassenen Sein. Wir wissen um unsere eigene Schöpferkraft und wir wissen auch, wie wir sie zum eigenen Wohl und zum Wohle der Wesen um uns herum einsetzen. Und wir wissen, dass wir in der Lage sind, aus unserem Körper elegant herauszugleiten.

Sterben ist kein Zustand, den wir weg beten, weg denken oder weg diskutieren können. Wir werden sterben. Das ist eine Tatsache. Und es ist eben auch eine Tatsache, dass wir in den meisten Fällen sehr wohl ein Wörtchen mitzureden haben, wie das denn vonstatten gehen wird.

Gerade jetzt, zu diesen Zeiten kann eine Erforschung dazu nützlich sein. Da dies nur eine Übung ist und wir wissen oder zumindest ahnen, dass unsere Gedanken unsere Realität erschaffen können, stellen wir uns während dieser kommenden Übung vor, dass über uns eine undurchdringliche Glocke sitzt, die dafür sorgt, dass die Gedanken sich nicht ausbreiten.

Stellen wir uns also vor, wir sind im letzten Teil unseres Lebens angekommen. Und wir haben uns mit Corona angesteckt. Es gibt einige Videos bei denen Ärzte, Krankenschwestern oder Pfleger*innen kranken Senioren mitteilen, dass es bei ihnen einen Coronaverdacht gibt (ich habe mir ein paar  davon angesehen) und dann gibt es jedes Mal mehr oder weniger folgenden Dialog … oder eher Monolog:

„Es sieht nach Corona aus. Sie müssen ins Krankenhaus.“

Und die Antwort darauf ist ein verschrecktes Nicken. Was wäre, wenn wir eine andere, eine wirkliche Frage gestellt bekommen würden:

„Sie haben Symptome die darauf hindeuten, dass sie mit Covid-19 infiziert sind. Da gibt es jetzt für Sie verschiedene Möglichkeiten und selbstverständlich haben Sie Zeit in Ruhe darüber nachzudenken. Wahl Nummer eins: Sie gehen ins Krankenhaus, weil Sie sich dort besser aufgehoben und betreut fühlen. Dort kann es sein, dass Sie in die Intensivstation – je nach Ihrem Zustand – gelegt werden. Sind Sie dort, können Sie keinen Besuch bekommen. Im normalen Krankenzimmer auch sehr wenig bis gar keinem. Es kann sein, dass wir Ihnen eine künstliche Beatmung vorschlagen. Dass heißt, dass wir Sie in ein künstliches Koma setzen, Sie mit einem Beatmungsgerät intubieren – also wie bei einer Operation narkotisiert werden – allerdings in diesem Fall nicht wie bei einer Operation ein paar Stunden sondern jetzt Tage, wenn nicht Wochen so liegen werden. Es kann sein, dass Sie sich wieder erholen und weiterleben können. Es kann aber auch sein, dass Sie Schäden davon tragen und es kann sein, dass Sie während oder anschließend daran sterben. Natürlich können Sie das auch ablehnen und wir können versuchen, Sie durch andere mildere Arten der Beatmung zu stabilisieren. Es kann aber sein, dass uns das nicht gelingt.

Sie haben noch eine weitere Wahl: Sie möchten nicht in ein Krankenhaus sondern lieber zuhause bleiben. Dort können Sie weiterhin betreut werden und von Ihren Liebsten besucht werden. Sie werden keine Schmerzen haben und auch nicht qualvoll ersticken, sondern wir sind in der Lage Ihren Körper schmerzfrei zu halten. Es kann sein, dass Sie an dem Corona Virus sterben, es kann aber auch sein, dass Sie sich wieder erholen. Das können wir nicht mit Bestimmtheit sagen. Das hängt vor Ihrem Zustand ab. Das sind Ihre Wahlmöglichkeiten.

Überlegen Sie sich bitte, was sie wählen möchten.“

Was würden wir wählen – am Ende unseres Lebens?

 

„Tut mir leid, dass ich Sie störe. Sie haben bestimmt viel zu tun …“. Die meisten von uns nicken – und hoffen, dass der oder die Fragende nicht noch einiges auf den eh schon vollen Terminkalender oder die To-do-Liste schaufeln will. Was wäre, wenn die Antwort lauten würde: „Nein, ich habe nicht viel zu tun. Ich habe alle Zeit der Welt.“ Was würden wir über die Person denken? Wie sie einordnen? Wie würden wir uns selbst fühlen „alle Zeit der Welt“ zu haben? Ängstlich, besorgt, befreit? Selbst wenn wir es uns für eine Weile leisten könnten, würden wir die Chance ergreifen? Oder gäbe es zuviele Bedenken, die uns davon zurück halten, Zeit mal wirklich „sein zu lassen“? Für einige ist „Alle Zeit der Welt“ eine Rentenversion, wenn die berufliche Tätigkeit erledigt, die Kinder aus dem Haus und der Hund an Altersschwäche gestorben ist. Die Zeit für Stille und Meditation – wenn sie überhaupt untergebracht wird – fühlt sich für viele wie ein erschöpftes Ausatmen an.

Zeit. Viele nehmen sie sich erst, wenn der Körper krank wird oder sie so unglücklich sind, dass sie die Notbremse ziehen. Das passiert dann, wenn die Wünsche unserer Seele lange unterdrückt oder ignoriert worden sind. Wenn der Körper sich nicht anders zu helfen wusste, als massiv darauf hinzuweisen, dass das Leben neben der Achtsamkeit auch freie Zeit braucht. Seit dreißig Jahren gebe meinem Leben und meinem Körper viel Achtsamkeit. Freie Zeit habe ich mir selten gegönnt. Es gibt ja Dinge zu erledigen. Die Welt zu heilen. Unterstützung sein. Mehr zu lernen. Mehr zu erfahren. Wacher zu werden. Und, wenn man wie ich, gerne alles „richtig“ machen will, braucht man dafür all die Zeit, die einem zur Verfügung steht. Doch im Sommer im letzten Jahr merkte ich, dass ich freie Zeit brauche. Trotz alledem was mein Verstand so als „wichtig“ einordnet. Sich mal zurückzuziehen. Zu schauen was passiert, wenn der Kalender nicht gefüllt ist und es keinen Erledigungsdruck mehr gibt. Ich musste dafür nicht krank werden – dafür bin ich mir dankbar – ich habe mir die Zeit genommen, weil ich den Seelenwunsch spürte: „Für diese Erfahrung ist es jetzt Zeit.“

Einfach war es trotzdem nicht.

Gewohnheiten sind aus einem guten Grund Gewohnheiten geworden: Wir machten etwas häufig und unsere Synapsen, die diese Gedanken und diese Wege vorgeschlagen haben, waren dadurch stark miteinander verknüpft. Jede Änderung ist eine Änderung des Systems. Und ein System zu ändern, ist selten einfach. Bis noch vor zwei Monaten war meine Antwort immer die gleiche auf die Frage, wie es mir geht mit dieser von mir jetzt gestalteten freien Zeit ohne Termine. Wie ich damit umgehe von einem vollen Leben in ein leeres zu wechseln. Wie das ist, die Bremse anzuziehen und von Aktion in den Rückzug zu wechseln. Meine Antwort darauf: „Jeden Morgen wache ich auf und habe das Gefühl ich schaue auf eine abgemähte Wiese. Alles ist abgeerntet. Nichts Neues wächst. Es ist einfach leer bis auf ein paar Stoppeln und ein paar Steinen und dann denke ich mir nicht wirklich begeistert: „Und was mache ich jetzt mit dem angebrochenen Tag?“ Und jedes Mal, wenn ich das erzählte, wurde ich noch genauer angeschaut. Wie meint sie das? Ist sie deprimiert? Angestrengt? Traurig? Bedauert sie es? Wenn ja, warum ändert sie es nicht? Klingt ja nicht toll. Passt auch irgendwie nicht zu ihr. Wie lange geht das denn noch? Warum macht sie das nochmal? Und: Wann wird sie damit aufhören?

Ich bemerkte den Blick und spürte, dass ich noch etwas hinzufügen sollte, damit mein Gegenüber sich keine weiteren Sorgen um mich macht: „Alles ist gut. Es ist nur ungewohnt. Das ist gerade mein jetziger Zustand und ich bin täglich mehr dabei, mich damit anzufreunden. Etwas ist vorbei und etwas Neues wird daraus entstehen. Da heißt es, so lange im Geburtskanal zu bleiben, bis ich eben … in ein neues Sein geboren werde.“ Und dann lächelte ich beruhigend und schaute ihr oder ihm zu, wie sie schnell zurückgingen in ihr volles Leben und ich lehnte mich wieder zurück und richtete mich in meinem leeren Leben langsam ein.

Aber war es denn leer? Es war leer von Terminen. Leer von all den Aktionen, die ich gewöhnt war. Natürlich gab es immer noch Sachen die ich machte: Meditieren, Duschen, Anziehen, Aufräumen, Kochen, Einkaufen, Yoga, Bodyblessing, Emails beantworten, zu Anfragen Nein sagen. Vieles hatte mehr Zeit bekommen. Meine täglichen zwei Meditationen wurden vier, fünf, sechs. Länger als üblich. Ich lag eingepackt in meiner Hängematte im Garten und hörte den Vögeln zu. Früher mal eine viertel Stunde, in diesem neuen Sein manchmal Stunden. Meine Spaziergänge waren länger. Die Zeit mit mir alleine war länger. Ich hatte mich an die Langsamkeit gewöhnt und sie vor allen Dingen zu schätzen gelernt – die Langsamkeit, die in meinem Leben bisher fast gar keine Rolle spielen durfte.

Die Langsamkeit wird in unserer Gesellschaft nicht geschätzt.

Ist jemand in der Schule langsam, wird er oder sie als doof abgestempelt. Denkt jemand länger über eine Sache nach, ist sie entscheidungsschwach. Braucht jemand länger bei einer Arbeit, kostet das unnötig Geld. Meine Synapsen waren auf „schnell“ trainiert. Jetzt gab es ein umtrainieren. Die Bildung neuer Synapsen, die nicht mehr in „schnell“ oder „langsam“ einteilen werden, sondern nur noch im Einspüren: Was wollen wir (Seele, Persönlichkeit, Körper) gerade SEIN?

Als ich meiner Seele und ihrer Aufforderung mich in die Stille zurückzuziehen folgte und das, was ich bisher gemacht habe erst einmal sein ließ, da hatte mein Verstand eine bestimmte Vorstellung wie diese kommende Zeit denn aussehen würde: Ich sah mich wieder mehr im Atelier bildhauern, vielleicht sogar wieder malen, mehr singen, mehr trommeln.

Nichts davon war passiert. Meine Kreativität machte ebenfalls Pause und obwohl ich „alle Zeit der Welt“ hatte, gab ich dafür keine Zeit her. Es fehlte mir schlichtweg der Impuls. Das irritierte mich. Verwunderte mich. In einem Anflug von „Also das gibt es doch nicht“ begann ich wieder Gitarrenunterricht zu nehmen. Ich übte auch … ab und zu … dann seltener … dann gar nicht mehr. Jedes Mal wenn ich daran dachte, die Gitarre in die Hand zu nehmen, zögerte ich und legte mich lieber in den Garten.

Ich schätze das Zögern. Früher – also ganz früher – war ich unendlich genervt davon. Das Zögern schien mich von etwas abzuhalten. Von etwas Tollem, Großen. Von Wünschen, die ich mir erfüllen wollte. Ziele, die es zu erreichen gab. Von einem Leben, dass da vor mir lag und mir endlich Erfüllung bringen sollte. Und so schimpfte ich mit dem Zögern und ignoriert es meistens und stürzte mich in Abenteuer und Liebesgeschichten, von denen mich mein Zögern bewahren wollte. Dann fing ich an auf das Zögern zu hören. So wie man endlich einem gereizten Menschen zuhört, damit er hoffentlich Ruhe gibt. Ich begann die Weisheit im Zögern zu erkennen und jetzt – wenn ich zögere – lasse ich alles erst einmal stehen und liegen und warte bis ich verstehe WESWEGEN ich zögere. Es gibt immer einen Grund! Selbst wenn ich ihn noch nicht weiß, so gebe ich dem Zögern Platz sich zu entfalten. Und deswegen legte ich die Gitarre wieder auf die Seite und ging in den Garten, oder spazieren und gewöhnte mich daran, dass das – was mich mal ausgemacht hat – gerade nicht mehr da ist.

Mir war das schon mal passiert. In meinen Wechseljahren („Kein fliegender Wechsel“- mein Buch zum Thema) vor knapp zehn Jahren und damals stürzte ich überraschenderweise in ein tiefes Loch. Doch dieses Mal stürzte ich nicht mehr. Ich glitt eher dahin. Es gab auch kein Loch, sondern eher eine … hm … tja, eine gemähte Wiese. Irgendetwas wird irgendwann mal wieder darauf wachsen. Das weiß ich. Und obwohl sich auf der Oberfläche noch nichts zeigt, so bewegt und wächst doch etwas Unsichtbares unten im Wurzelwerk und es wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe.

Und so wartete ich ab und warte noch. Beobachtete meine Freunde, die weiterhin ihr volles Leben haben. Schaute ihnen ab und zu sehnsüchtig hinterher, wenn sie ihren üppigen Terminkalender abarbeiten und genau wussten, wohin sie gehen und was sie zu tun haben.

Ich weiß nicht wohin ich gehe und ich weiß auch nicht, was ich zu tun haben werde. Ich weiß nur, ich werde wieder etwas haben, das mich begeistert. Je länger ich in dieser Stille bin, desto wohler fühle ich mich. Ich weiß es ist richtig. Ich weiß das gehört sich so. Jetzt. Zu diesem Zeitpunkt. Für mich und mein Leben. Es entsteht jetzt eine Gelassenheit mit diesem Zustand. Ich schätze ihn jetzt. Erfreue mich sogar häufiger daran. Und ich bin achtsam und aufmerksam und ich bewege mich nur vorsichtig vorwärts, denn die Vorboten von etwas Neuem zeigen sich schon. Ich singe wieder mehr. War auch schon einmal im Atelier mit einem Pinsel in der Hand. Ich suche gerade neue Vorhänge für mein Büro aus, wir planen eine neue Heizung und bei uns auf dem Land organisiere ich einen Infoabend für Carsharing und ich schreibe gerade diesen Blog.

Es bewegt sich was …

 

 

Ihr Lieben,
ein neues Jahr. Alleine die Zahl sieht – finde ich – sympatisch aus: 2020. Ein neues Jahr beginnt für viele mit Wünschen, Vorsätzen, neuen Ausrichtungen. Es ist wie ein Aufwachen: Was will ich gestalten? Wie möchte ich leben? Was unbedingt verändern? Jede Veränderung braucht ca. zwei Monate, bis sie sich in unser Leben integriert hat und sich „normal“ anfühlt. Diese Zeit der Veränderung läuft selten rund. Meine Freundin Margit hat es so beschrieben: „Manchmal fühle ich mich, als wenn ich im Türrahmen zwischen zwei Zimmern stehen würde – und es zieht.“
Ein Raum ist noch nicht verlassen worden. Der andere noch nicht betreten. Wir erspüren, dass wir eine Mischung sind: Aus dem, was wir bisher waren und aus dem anderen Aspekt, zu dem wir uns entwickeln bzw. erblühen möchten. Die Herausforderung dabei ist, dies nicht verbissen zu tun. Sich immer wieder daran zu erinnern, dass wir nur mit Verständnis und Leichtigkeit in die wache Weite gelangen …

Die Erforschung der Zeit

Erforschung der Zeit

Erforschung der Zeit

Passend dazu habe ich vor kurzem einen Blog geschrieben. Es geht um die flüssige Zeit – wie wir sie erleben und/oder verändern können. Nicht nur durch Emails, Handys oder Soziale Medien werden wir immer schneller (hektischer?) und es wird auch erwartet, dass wir schnell reagieren. Was heißt das in unserem Leben? Wie können wir unsere Zeit verteidigen?
Hier der link zum Blog


Über die Liebe …

Über die Liebe ...

Über die Liebe …

Ein Gespräch mit Peggy Rockteschel für Welt im Wandel TV. Es war eines meiner letzten Video-Interviews vor meiner jetzigen Rückzugspause und bitte verzeiht, dass ich nicht oft in die Kamera (also zu Euch) geschaut habe: Ich habe mich den Leuten zugewandt die da waren und im Publikum saßen.
Als ich das Video zum ersten Mal sah, bemerkte ich klar die „zwei Seelen in meiner Brust“ – wie man es gerne nennt. Einmal (im Video) die Sabrina, die unterhalten kann, die sich bemüht Zusammenhänge zu verbinden, gepaart mit Humor und Leichtigkeit, die lebendigen Austausch mit dem Publikum anregen möchte und für die die Bühne und die Öffentlichkeit ein vertrauter Raum ist.
Die andere Sabrina taucht in diesem Gespräch kaum auf. Die Sabrina, die die Stille bevorzugt, langsam ist, abwartend. Ich betrachtete mich im Video mit dem Bewusstsein, dass ich hier die „alte“ Sabrina beobachte. Es war ein bißchen so als schaute man ein altes Fotoalbum an. Ein interessantes Gefühl …
Hier gehts zum Link:
Die drei Arten von Liebe.


Zwei Bücher – über Trennungen

Zwei Bücher - über Trennungen

Zwei Bücher – über Trennungen

Die Rechtsanwältin Corinna Langwara hat ebenfalls ein Buch über Trennungen geschrieben und ich empfehle es gern. Beide Bücher „Trennungsversprechen“ und „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ beleuchten manchmal unterschiedliche, manchmal verwandte Aspekte. Corinna ist Fachanwältin für Familienrecht und ich wünsche ihr und uns sehr, dass es bald mehr Anwältinnen und Anwälte wie sie gibt.


Magic …

akademie raumDie Galerie Schwabing ist ab diesem Jahr vermietet. Es war mal wieder ein wundervoll magischer Moment. Mein Verstand wollte unbedingt eine Anzeige in Immoscout aufgeben und meine Intuition schmunzelte darüber. Ich sagte dann meinem Verstand, dass wir das mal für zwei Wochen probieren, nur damit er Ruhe gibt. Es gab über die Anzeige nur wenige Anfragen, die sich auflösten. Ich nahm die Anzeige wieder herunter und … wartete.
Kurz danach sagte mir meine Intuition, dass ich Nachts das Licht in der Galerie anlassen soll – was wir nie machten. Freunde von mir gingen „ausnahmsweise“ Nachts an dieser Straße in München spazieren und sahen Stankos Bilder und meine Bücher und den Zettel am Fenster, dass die Galerie zu vermieten ist. Sie riefen mich sofort an und kamen am nächsten Tag. Sie übernahmen alle Möbel, wollen es weiterhin als Galerie und als Raum für Gemeinschaft benutzen und ich kann die Galerie auch tageweise zurück mieten, falls ich das wünsche.

Ohne das in der Nacht brennende Licht wäre weder die Galerie, noch der Vermietungshinweis aufgefallen.
Immer wieder darf ich erleben, wie Intuition funktioniert. Der Verstand – den ich sehr schätze – ist für bestimmte Aspekte einfach nicht wirklich geeignet. Es ist einfacher sich auf die tiefe Stimme unserer Seele zu verlassen.

Das wünsche ich uns allen von Herzen,
Sabrina

Ihr Lieben,
es ist immer schön, Zeit mit meiner Freundin Eva-Maria Zurhorst zu verbringen und dieses Mal sind es gleich zwei Abende hintereinander mit uns und … mit EUCH! Eva und ich haben beide unsere neuen Bücher veröffentlicht und wir laden Euch herzlichst zu zwei gratis Webinaren ein: Am Dienstag, den 19. November sprechen wir ab 19.00 Uhr über ihr Buch: „Liebe kann alles“ und am Mittwoch, den 20. November ab 19.00 Uhr sprechen wir dann über meines: „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen.“ Wir freuen uns auf Eure Fragen und zwei gemeinsame Abende. Dieses Bild ist übrigens acht Jahre alt. Damals machten Eva-Maria und ihr Mann Wolfram einen Bildhauerkurs bei mir.


wie sage ich es?

„Wir müssen miteinander reden …“

Für viele löst so ein Satz erst einmal Schockstarre aus: „Oh Gott, was ist passiert?“ Wie schaffen wir es, herzlich und doch klar miteinander zu reden? Wenn wir es von Zuhause nicht gelernt haben, dann können wir das jetzt nachholen! Manchmal hatte ich auch Paare bei mir in den Wochenendkursen und es hilft natürlich, wenn beide ähnliches herausfinden. Jetzt kann dieser Kurs gemütlich und natürlich auch gemeinsam von Zuhause gemacht werden und ich freue mich, dass mein vorerst letzter Online-Kurs: „Wie sage ich es? Endlich befreit sprechen“ noch fertig geworden ist und dabei hilfreich ist, dass wir uns endlich frei und offen mitteilen können.


wer sein leben ändern möchte

wer sein leben ändern möchte

Letzte Workshop-Termine im November

Hamburg & Frankfurt

Im November bin ich in Hamburg (bei Wrage) mit einem Abend und einem längeren Wochenendworkshop (am 15. November ist der Vortrag und 16.&17. November der WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Das Thema ist die Liebe – passend zum neuen Buch. Denn auch in Trennungen gab oder gibt es noch Liebe. Vielleicht sehen wir uns?


Petra, Marina & Sabrina

Petra, Marina & Sabrina

Ein Geschenk von Herzen …

Wir kenne das wahrscheinlich alle: Wir haben etwas erlebt, das uns bereichert hat und diese Begeisterung möchten wir gerne weitergeben. Marina und Petra möchten genau das tun. Beide waren in der von mir begleiteten Master-Class: LEBE die Sehnsucht Deiner Seele mit regelmässigen Videokonferenzen und Wochenenden. Die sechs Monate sind jetzt vorbei. Da ich mich aber gerade in der intensiven Nach-Innen-Richtung bewege und meinen Kalender frei halten soll, kann ich keinen neuen Kurs begleiten.

In einer meiner Meditationen kam allerdings der Impuls hoch, ob vielleicht Interesse bei den Absolventinnen besteht, den Neuen hilfreich unter die Arme zu greifen – als Tutorinnen. Marina und Petra fühlten ein „Ja“ in sich. Beides sind tolle Frauen, die sich mit großer Begeisterung und Wachheit um ihr spirituelles Leben kümmern und sie können ihr Wissen gut weitergeben.

Falls Euch das interessiert und ihr eine Gemeinsamkeit wollt (der Kurs kann natürlich auch alleine gemacht werden, das ist ja das praktische an Online-Kursen), könnt ihr den Kurs „gemeinsam“ machen. Das heißt, Ihr könnt euch in einer wie immer gearteten Gruppe (Email, Whatsapp, geheimen Facebook-Gruppe etc.) vernetzen und austauschen. Natürlich könnt Ihr Euch auch persönlich treffen oder einen Videochat machen. Ihr könnt mit der bereichernden Hilfe von Marina und Petra gemeinsam diese sechs Monate gestalten.
Beide geben ihre Zeit als Geschenk. Ich finde das ein wundervolles Angebot, denn sie bringen nicht nur Ihre eigene Erfahrung mit der Masterclass, sondern auch die Erfahrung der vorangegangenen Gruppe mit.
Lasst mich wissen, ob das von Interesse ist oder – falls Ihr noch Fragen dazu habt – meldet Euch per Email: akademie@sabrinafox.com.


Goodbye Hamsterrad

Goodbye Hamsterrad

Freiheit?

Was bedeutet das eigentlich, wenn wir uns wie im Hamsterrad fühlen – und wie kommt man da wieder raus? Katja Jäger hat 100 Experten dazu interviewt, um verschiedene Gedanken und Blickwinkel aufzuzeigen. Sie fühlte sich selbst wie im Hamsterrad und empfindet sich jetzt als frei davon. Mein Gespräch mit ihr wird am 17. November um 10. Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Wenn Du inspiriert werden möchtest und vielleicht selbst das Gefühl hast, ich möchte aus dem Ewig-gleichen raus, dann kannst Du Dich hier anmelden: https://goodbye-hamsterrad.de


Liebeskummer-online-kongress Liebeskummer?

Kongress über Liebeskummer.

Ich hatte ja im letzten Newsletter schon darüber geschrieben. Mein Interview wird am Mittwoch, den 6. November für 24 Stunden freigeschaltet.


Übrigens … die Entscheidung ist gefallen: Meine Workshopräume in der Galerie Schwabing können eine neue Bestimmung finden und werden vermietet. Ich bin gespannt wer sich meldet. Ich freue mich auf die passende Mieterin, den passenden Mieter.

Und: Am Freitag Abend um 22.55 bin ich als Gast bei Gaby Hauptmann und ihrer Talkshow: Talk am See. Vielleicht habt Ihr Lust und Zeit reinzuschauen?

Von Herzen alles Liebe und vielleicht sehen wir uns ja diesen Monat.

Sabrina

Ihr Lieben,

das Foto ist schon eine Weile her (2016 bin ich von München aufs Land gezogen), aber es passt trotzdem für meine Akademie. Denn die ist auch umgezogen. Allerdings ohne Paula (das Pferd) und mein Küchenschwein.

Wir alle kennen das: Wir haben viel Zeit, Wissen und Energie in etwas gesteckt und dann spüren wir: Unsere Vorstellung wie etwas auszusehen hat, hat sich geändert. Und die Frage stellt sich: Sind wir auch bereit den Zeichen unserer Seele zu folgen? Das bedeutet: Offen zu sein für Veränderungen und Neues.

Wie ihr wisst, besteht die Akademie aus meinen Online-Kursen. Seit drei Jahren arbeite ich an den Kursen und natürlich auch – zusammen mit meinem Liebsten Stanko – an einer neu erstellten Akademie-Website. Und jede und jeder, der schon mal Webseiten erstellt hat, weiß was das bedeutet. Stanko ist ja nicht nur meditativer Farbfeldmaler, sondern legt seine Talente auch in das Gestalten von Webseiten. Und so arbeiteten wir gemeinsam für Monate an der Website für die Akademie – bis sie so war, wie wir uns das vorstellten. Und dann verging einige Zeit und dann begann wieder ein Prozess des Einspürens. Meine Online-Kurse gab es nicht nur bei mir, sondern auch bei Sinnsucher.de. Das gleiche bei zwei Anbietern? Macht das Sinn? Ich schätze Anke, Beate und Dominik (alphabetische Reihenfolge ;-) bei Sinnsucher.de sehr und fühle mich dort mit ihnen sehr wohl. Deswegen sind wir umgezogen: Wir genießen die Zusammenarbeit und wir erfreuen uns an der Gemeinsamkeit. Diejenigen, die die Kurse auf meiner Website gebucht haben, bekommen in den nächsten Tagen eine Email, um auch mit umzuziehen. Das ist der einzige Umzug, der für Euch nur ein paar Minuten dauert! Wir sehen uns dann dort! Ich freue mich. Und jetzt noch der vorerst letzte Kurs:

 

Endlich befreit sprechen!

wie sage ich es?

Es war mir noch ein Herzensanliegen den Online-Kurs: „Wie sage ich es? Endlich befreit sprechen“ fertig zu machen und bereit zu stellen. In den letzten Jahren gab ich viele Wochenend-Workshops zu diesem Kommunikationsthema. Und ab jetzt gibt es diesen Kurs auch Online (bei Sinnsucher.de). Wenig kann unser Leben so verbessern, wie die Art und Weise wie wir miteinander sprechen. Und das ist lernbar. In diesem Kurs (62 Euro, über 200 Minuten Video, Übungen, Meditation) zeige ich was es braucht, um ein entspanntes Miteinander zu schaffen. Egal ob in der Familie, bei Freunden oder in einem beruflichen Setting. Und das in vier Schritten: Das Zögern (Wann zögern wir uns mitzuteilen). Das Verstehen (Warum und wozu zögern wir). Das Heilen (Die Vergangenheit befrieden). Das Üben (Neues ausprobieren). Hier ein kurzes Video dazu.

Für wen ist der Kurs das Richtige?

  • Alle, die Konflikte verstehen und entspannen möchten
  • Menschen, die aufhören möchten, sich zu rechtfertigen
  • Personen, die lieber Probleme lösen, statt sie zu wiederholen
  • Diejenigen, die den Grund für ihr Schweigen und Erdulden finden wollen
  • Alle, die sich endlich frei mitteilen möchten

Am 21. Oktober ist es soweit

Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen

Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen

„Eigentlich“ hätte das Buch „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ ja schon Mitte September rauskommen sollen – aber ich wurde nicht fertig. Ich dachte, es wird so ca. 200 Seiten haben, aber es wurden 418. Es wurde ein Buch nicht nur über Trennungen, sondern viel umfassender … es wurde ein Buch über die Liebe. Warum lieben wir? Was ist Selbstliebe? Wie suchen wir uns Partner aus? Was ist illusorisch in der Liebe? Wo sehnen wir uns nach einer kindlichen Liebe; wo haben wir eine erwachsene oder schon eine wache Liebe? In diesem Buch berichte ich nicht nur über Erfahrungen von mir und anderen, sondern es ist zusätzlich ein Arbeitsbuch geworden. Ich nehme Dich mit auf eine Reise in Deine Liebesfähigkeit und wir schauen uns ein paar Illusionen an, die nicht wirklich hilfreich sind – um dann erleichtert und klarer die Liebe zu erschaffen, die uns von Herzen erfreut.


Passend zum Buch: Über die Liebe

Ursprungsfamilie
in Hamburg&Frankfurt

Mir wurde bei einem Interview die Frage gestellt, was ich denn nach meiner gescheiterten Ehe (1988-2004) tat. Ich lachte und sagte: „Ich habe keine gescheiterte Ehe. Wir haben die Ehe beendet, aber wir sind noch in Liebe verbunden, haben eine wunderbare Tochter, viel miteinander erlebt und eine großartige Freundschaft. Wo bitte ist die Ehe gescheitert?“

Liebe. Die gibt es in kindlicher Liebe, erwachsener Liebe und wacher Liebe. Für welche entscheiden wir uns? Beziehungsweise: In welcher hängen wir fest? In Leipzig habe ich gerade den ersten Workshop „Über die Liebe“ gehalten und freute mich über das Feedback: „Das Gesagte und Gefühlte wirkt sehr nach, bewegt mich sehr. Du hast so tollen Input gegeben, Raum für jeden einzelnen gelassen und dazu noch die Musik, Übungen, Meditation – der Tag war deutlich länger als er tatsächlich war“. Im November bin ich in Hamburg (bei Wrage) mit einem Abend und einem längeren Wochenendworkshop (am 15. November ist der Vortrag und 16.&17. November der WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Vielleicht sehen wir uns und erfroschen gemeinsam was Liebe ist? Es sieht so aus, als ob ich doch im Januar noch einen Wochenendworkshop dazu in München gebe.


Liebeskummer-OnlineKongress

Liebeskummer-online-kongress Passend zur Liebe: Ein Kongress über Liebeskummer. Coach Birgit Böttcher hat einen Online-Kongress zusammengestellt, der vom 28. Oktober bis zum 7. November kostenlos Videointerviews zum Thema Liebeskummer ausstrahlt. Meines wird am 6. November für 24 Stunden freigeschaltet. Folgendes ist ihr ein Anliegen: „Du wirst verstehen, wie Du mit Deinem Herzschmerz umgehst, so dass er verschwindet. Du wirst erfahren, wie Du Gefühle der Zurückweisung und Ablehnung los wirst. Du wirst begreifen, was Du tun kannst, um wirklich loszulassen. Du wirst hören, warum Liebe oft so schmerzhaft ist und wie sie trotzdem gelingen kann. Du wirst lernen, wie du es schaffst, Dich auf neue Ziele und Beziehungen einzustimmen.“
Falls also Eifersucht in Deinem Leben auftauchen sollte – entweder bei Dir oder bei anderen – es gibt 21 Speaker mit verschiedenen Ansätzen.n

Ich wünsche Euch von Herzen einen schönen Oktober.
Herzlichst,
Sabrina

Ihr Lieben,
schon lange wollte ich im Blog über das Thema Einsamkeit schreiben. Ich glaube jeder von uns fühlt sich in sich alleine. Es geht nicht darum die Einsamkeit zu vermeiden, sondern sie anzuerkennen. Manchmal zeigt uns die Einsamkeit, dass wir mehr Zeit mit uns selbst verbringen möchten, manchmal zeigt sie uns, dass es mehr Aktion braucht und es an uns liegt auf Mitmenschen zuzugehen. Sich alleine fühlen, einsam sein … das ist für viele von uns mit bestimmten Emotionen besetzt. Die kann man sich genauer anschauen und eben auch die Weisheit darin sehen …
Mehr dazu im Blog


„Zeit für die Liebe“ – in Leipzig, Hamburg, Frankfurt

barfuss im regen

barfuss im regen

Für diejenigen, die planen möchten: Ich bin im Herbst in Leipzig, Hamburg und Frankfurt und ja, barfuß. Immer noch. Es sind dann doch schon fünf Jahre. Ich beginne mit Leipzig am 15. September und einem Gespräch bei den Welt-im-Wandel-Impulsen und gebe dann dort auch einen Tag später am 16. September einen Tagesworkshop: Im Einklang

Im November bin ich in Hamburg (Wrage) mit einem Abend und einem Wochenendworkshop am 15. November (Vortrag) und 16.&17. November (WE-Workshop).

In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Infos und Anmeldungen bitte über die Links


Lernen und Potenzial

lernen & potenzial

lernen & potenzial

Was für ein spannendes Thema und dazu gibt es einen Online-Kongress, der sich „Lernen & Potential“ nennt. Paul Kutlin ist Bildungswissenschaftler und hat viele Jahre mit benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen gearbeitet. Der Kongress begann gestern, am 3. November und jeden Tag werden kostenlos für 24 Stunden Interviews freigeschaltet. Meines gibt es für einen Tag und zwar am Dienstag, den 6. August ab 10.00 Uhr. Hier ist der Link


Den eigenen Weg finden

happy-woman-podcast

happy-woman-podcast

Falls Ihr gerne Podcasts hört: Es gibt ein Gespräch mit mir von Stefanie Carla Schäfer unter „Happy Woman“. Dort haben wir uns über die verschiedenen Aspekte des Frauseins unterhalten, dabei natürlich auch über Partnerschaften, persönliche Wahlöglichkeiten und die Sehnsucht unserer Seele. Falls Ihr das als Video lieber sehen möchtet: Hier ist der Youtube-link. Und hier der Podcast Link.


„Tja, meditieren…“

sabrina-meditieren-vorstellen

Aus meinem ersten Online-Kurs: „Folge der Sehnsucht Deiner Seele“ hat Sinnsucher eines der Videos zum Thema: Richtig Meditieren? veröffentlicht. Welche Meditation passt zu mir? Das ist eine interessante Frage. Oft hat man eine Art von Meditation ausprobiert und festgestellt: „Tja, irgendwie ist das nichts für mich.“ Meditationen verändern sich im Laufe der Zeit und hier stelle ich ein paar vor. Die sind sehr viel kürzer als man sie normalerweise macht (also 20 Minuten gilt als angenehme Zeit) – also ideal zum ausprobieren.

Ich wünsche Euch von Herzen einen entspannten August. Stillezeiten … so beruhigend für das energetische Feld. Und so wohltuend für unser ganzes Sein. Vielleicht könnt Ihr diesen Monat dafür sorgen, etwas mehr davon Euch zu gönnen?

Seid umarmt,
Sabrina

Ihr Lieben,
für jeden von uns gibt es eine bestimmte Landschaft, die uns tief in unserer Essenz, in unserer Seele berührt. Bei mir sind es Bäche und kleine Flüße. Besonders wenn sie sehr, sehr langsam strömen. Die meiste Zeit sitze ich nur da und schaue und lasse mich treiben. Etwas, das ich erst sehr spät in meinem Leben gelernt habe. Zur Zeit verlangsame ich mein Leben. Mehr als ich es jemals erprobt habe. Viel Stille. Aufmerksames Sein in meinem Körper. Waches Erleben. Ich habe meinen vollen Kalender überprüft und einiges rausgestrichen. Jetzt ist er leerer. Offener. Freier. Ich habe schon oft von den inneren Stimmen gesprochen und geschrieben; die Aspekte von uns, die (wie das „innere Kind“) von uns mal erschaffen und gestaltet wurden und Aufmerksamkeit brauchen, damit sie den Weg unserer Seele unterstützen und nicht vor Angst im Gewohnten verbleiben. Auch ich habe eine alte Sabrina-Stimme, die gerne plant und einen vollen Kalender mag und leicht nervös wird, wenn die Zeit nicht dicht gestaltet wird. Ein bißchen was steht ja noch drin, wie die drei Termine im Herbst:

Eine Zeit für die Liebe – in Leipzig, Hamburg, Frankfurt

Kühe auf der Weide

Kühe auf der Weide

Im Herbst kommt mein neues Buch: Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen heraus. Es geht um die Liebe. Die manchmal kommt und … manchmal geht. In Beziehungen lernen wir alles über die Selbstliebe und sie sind ein wundervolles Übungsfeld für unser Wachwerden. Wichtig zu wissen: Wir haben keine Fehler gemacht. Wir haben uns nur entschieden.

Ich beginne mit Leipzig am 15. September und einem Gespräch bei den Welt-im-Wandel-Impulsen und gebe dann dort auch einen Tag später am 16. September einen Tagesworkshop Im Einklang. Näheres dazu hier.
Im November bin ich in Hamburg (Wrage) mit einem Abend und einem Wochenendworkshop am 15. November (Vortrag) und 16.&17. November (WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Näheres dazu kommt noch.
Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Fragen: Was ist eigentlich Liebe? Woran erkenne ich eine gesunde Liebe? Warum sind wir zusammengekommen? Ist meine Beziehung zu Ende? Was habe ich „falsch“ gemacht? Warum habe ich kein „Glück“ in der Liebe? Was ist ein Seelenpartner? Ich freue mich auf Euch!
PS: Das mit der Bebilderung ist nicht immer ganz einfach. Ich hoffe, Ihr musstet wie ich etwas schmunzeln.


Das Leben lernen

Jetzt, wo ich mehr in der Stille bin und viel weniger Vorträge und Workshops halte, merke ich, warum ich diesen Wunsch vor fast zwei Jahren verspürte, durch meine beiden Online-Kurse in der Akademie mein Wissen auf diese Art und Weise weiterzugeben. Denn so sind sie jederzeit abrufbar – selbst wenn ich es gerade nicht bin. Ich bin immer wieder fasziniert wie die Impulse, die uns unsere Seele schickt, die dann im Nachhinein so passend, so faszinierend punktgenau sind. Je mehr ich meinem Seelenweg folge, desto erleichternder finde ich das. Mehr Vertrauen in sich selbst zu haben, dass ist es eben auch, was ich durch diese Kurse vermitteln möchte. Und es erfreut nicht nur mein Herz – sondern besonders eben auch das der Teilnehmenden – das die Kurse und die eigene Kraft das Leben neu, wacher, friedlicher und leichter gestalten können. Jede von uns kann das. Es ist, wie vieles im Leben, eine Wahl.


Leben im Jetzt

Dies ist ein Online-Kongress der schon mal vor ein paar Jahren ausgestrahlt wurde und jetzt auch mit neuen Interviews nochmal gezeigt wird. Ihr wisst ja wahrscheinlich schon wie es geht: Jeden Tag werden Interviews freigeschaltet (umsonst) und man kann aber auch das Interview-Paket kaufen. 6. bis 16. Juli geht der Kongress und mein interview wird am Dienstag, den 9. Juli ab 17.00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet.


Setz Dich anständig hin!

Als ich letzte Woche diesen Stuhl auf einer Hütte entdeckte, dachte ich: Der perfekte Stuhl zu dem Thema „anständig“ sitzen. Vor kurzem durfte ich diesen Satz mal wieder hören, als ein Vater seine dreijähige Tochter darauf hinweisen wollte, sich im Zug anständig hinzusetzen. Leider ist unsere Stuhlsitzerei nicht wirklich gesund. Im Gegenteil. Wir verlernen die Beweglichkeit unserer Beine, unsere Sehnen werden verkürzt und gemütlich ist es auch nicht. Ich kann nicht „anständig“ sitzen. Das fiel mir als Kind schon schwer und es ist mit dem Alter nicht besser geworden. Ich sitze am liebsten mit den Beinen angezogen oder überkreuz. Stühle sind nicht so meins. Ich liebe bequeme Sessel wie Sofas und natürlich macht mir der Boden Spass. Wenn wir also unseren Kindern und uns selbst lange Jahre von Beweglichkeit wünschen, gibt es neben dem Barfußgehen und dem Yoga noch etwas anderes: Setz dich nicht anständig hin.

Seid umarmt,
Sabrina

Ihr Lieben,
das Buchmanuskript zu „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ ist jetzt abgegeben und das ist anschließend immer ein interessantes Gefühl. Einerseits die Freude darüber, dass es entstanden ist und andererseits ein immer wieder weiteres Nachdenken darüber, ob man nicht doch etwas vergessen hat – und natürlich, ob es nützlich ist. Ich habe zu meiner Überraschung festgestellt, das dies mein 17. Buch wird. Und wenn ich mir den Verlauf meiner Veröffentlichungen ansehe, dann beziehen sich die Inhalte immer mehr auf das Verstehen und Umsetzen: Wie kann ein erfülltes Leben gestaltet werden? Auch dieses Buch hat natürlich eine spirituelle Basis – ohne die für mich gar nichts existieren kann – und doch merke ich immer wieder, dass es zum Gelingen eben auch Handwerkszeug braucht. Deshalb ist es auch ein Arbeitsbuch geworden. Mit jeder Menge Fragen und Anregungen zur Selbsterforschung.

 


unglückliche kindheitWozu?

Peggy Rockteschel ist eine tolle Gesprächspartnerin und vielleicht erinnert Ihr Euch an das Video zum Thema: „Folge der Sehnsucht Deiner Seele“ mit dem sehr lustigen Anfang. Bei unserem zweiten Treffen sprachen wir über die Kindheit und warum wir erlebten, was wir erlebten. Hier der Link zu unserem Gespräch: Unglückliche Kindheit als Chance.

Die „Warum-Frage“ ist immer sehr wichtig und doch ist das Warum nicht leicht zu verstehen. Deshalb schätzte ich besonders die Frage nach dem „Wozu“? In meinen Online-Kursen gibt es immer wieder zu den unterschiedlichsten Themen ein Nachforschen. WOZU ist mir das passiert?

Einige der „Wozu-Antworten“ meiner Kindheit sind: Weil ich mich damals so einsam fühlte, lernte ich auf Menschen zuzugehen. Weil meine Vater Alkoholiker war, lernte ich später Verzeihen. Weil ich gesehen habe, wie ein Leben nicht funktioniert, erforschte ich wie es funktioniert. Und das alleine war ein großartiges Geschenk.


die freie TochterDie freie Tochter

Ich hatte ein interessantes Gespräch mit Germaid Charlotte über das Mutter-Tochter-Verhältnis. Für viele ist das ein sehr bewegendes Thema. Und wie bei allen Themen, geht es immer auch darum, Die Vergangenheit zu befrieden. Wie kriegen wir das hin? Es ist sehr wohl möglich und das Befrieden unserer Vergangenheit ist ein enorm wichtiger Schritt zu einem eigenen inneren Wohlgefühl. Nicht zu verwechseln mit „Unterdrücken“. Das funktioniert nicht. Denn unsere Vergangenheit – ungeheilt und nicht aufgearbeitet – ist wie ein schwerer Rucksack, der uns durchs Leben begleitet. Auch in meinem Trennungsbuch ist das ein wichtiges Thema.

Online-Kongresse (ihr kennt sie ja schon), funktionieren so dass jeden Tag Interviews für 24 Stunden kostenlos freigeschaltet werden. Dieser hier ist vom 23.- bis 30. Mai und das ist der Anmeldungslink.


GelassenheitskongressDer Gelassenheits-Kongress

Dieser Online-Kongress beginnt am 1. Juni. Julian Freiburger ist es ein Anliegen Gelassenheit mehr in den Fokus zu rücken. Wir kennen das ja wahrscheinlich selbst alle recht gut: Viele von uns erleben sich in einer immer schneller tickenden Zeit, die wir schon nicht mehr als flexibel, sondern nur noch als antreibend empfinden. Die Seite zum Kongress ist noch nicht ganz fertig (wie passend zum Thema Gelassenheit ;-) – Bitte vergesst also nicht, oben im Browser den link aufzufrischen, damit ihr auch die neueste Version habt. Hier ist der Anmeldungslink.


Seminar in der Galerie

Seminar in der Galerie

Das eigene Leben gestalten

Ich möchte Euch gerne meine Online-Kurse ans Herz legen. Wenn wir unser Leben anders gestalten möchten, ist es eine enome Unterstützung dabei Unterstützung zu haben. Und das jederzeit abrufbar. Immer wieder die Möglichkeit haben, etwas zu wiederholen. Wichtige Arbeitsblätter, die bei der Erforschung unterstützen und Meditationen, die vertiefen. Videos mit und von mir, die Dir nicht nur die Themen („Beziehungen, Selbstliebe, Gefühle, Mut etc.) sondern auch die Übungen und Hausaufgaben erklären. Wenn nicht jetzt, wann dann?

„In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmal bei Dir für all Deine richtig schönen Videos bedanken. Anfangs, als ich mich für diesen Online-Kurs angemeldet habe (ich hatte auf Youtube von Dir gehört) war ich skeptisch, da ich nicht mehr gerne soviel Zeit am PC verbringen möchte. Ich dachte, es könne nicht lebendig sein. Du hast mir das Gegenteil bewiesen. Ich bin zwar zuhause allein in meinem Wohnzimmer, aber ich fühle mich nicht allein und kann Erfahrenes und Gelerntes noch am selben Tag draußen, also mit meinem Mitmenschen, ausprobieren bzw. umsetzen.“
Zitat einer Kursteilnehmerin 2019

 


Seelenweg

Ich finde es immer wieder faszinierend und bestätigend, wie wir (als Seele) unser Leben gestalten. Je aufmerksamer wir auf unsere innere Stimme hören, desto klarer wird unser Leben. Als ich vor fast 30 Jahren anfing mich auf ein spirituelles Leben einzulassen, gab es rechts und links viel freien Platz zum hin- und herschleudern. Der Weg war sehr breit. Er ist mit den Jahren viel klarer geworden. Ein kleiner Schritt abgeweichend nach rechts oder links und schon wird das erspürt. Das gibt die Gelegenheit ihn sofort zu korrigieren – und nicht erst Wochen bzw. Monate später. Dafür bin ich enorm dankbar. Selbst wenn mein Verstand manches nicht sofort begreift, so ist er doch bereit und willig neue Wege zu gehen.

Und die erforsche ich gerade. Dazu braucht es Zeit. Und in meinem Fall auch einen gewissen Rückzug vom öffentlichen Leben, um mit mir selbst diesen nächsten Schritt, die nächste Zeit zu erforschen: In der Stille. In der Tiefe der Meditationen. Im Gespräch mit meinen Liebsten.

Beim Gestalten des Lebens geht es auch immer um eine Balance. Was braucht es JETZT? Jetzt nehme ich mir den Rest vom Mai und Zeit zum Ausatmen. Mein Liebster wartet schon…

Seid umarmt,
Sabrina


Sisters 2010

Sisters 2010

Wir sehen uns …
Für diejenigen unter Euch, die schon lange meine Bücher lesen und vielleicht auch mit in „Stellshagen“ bei unserer damals einzigartigen gemeinsamen Workshop-Woche waren: Eine unserer Seelenschwester Sharon Walker (oben rechts) ist schon mal vorausgegegangen. Sie beschloß nach einem Schlaganfall ihren Körper zu verlassen. Sie ließ genug Zeit, damit ihre erwachsenen Kinder noch von ihrem Körper Abschied nehmen konnten. Sie war ein Geschenk für diese Welt. Danke Sharon. We see each other again.

Ihr Lieben,
in einem Monat – am 1. April – ist es soweit: „LEBE die Sehnsucht Deiner Seele“ beginnt. Sechs Monate lang werde ich einige von Euch dabei unterstützen, den Sprung in ein waches und leichteres Leben zu wagen. Vielleicht habt Ihr Interesse, aber noch Fragen oder möchtet einfach nur ein paar Anregungen bekommen, dann lade ich Euch diesen Sonntag, den 3. März um 20.00 Uhr zu einem kostenlosen Videomeeting ein, bei dem man sich auch ganz leicht nur per Telefon einklinken kann. Wenn Ihr es über Video am Computer/Handy/Tablet machen möchtet: Hier ist der Link. Per Telefon könnt ihr Euch unter folgenden Telefonnummer zum Ortstarif zuschalten: +49 30 5679 5800 Deutschland, +41 22 518 9006 Schweiz, +43 670 309 0165 Österreich und das ist die Meeting-ID: 234 762 776. Ich freue mich auf Euch. Und natürlich sprechen wir nicht nur über die Akademie, sondern ich möchte Euch auch gerne zu einer gemeinsamen Meditation einladen.


akademie - sich mitteilen

akademie – sich mitteilen

Sich mitteilen …

… haben viele von uns nicht gelernt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht wirklich hoch in der Gunst der erwünschten Talente steht. Denn wenn wir uns mitteilen, dann könnte das „gegen uns“ verwendet werden. Das glaubte ich lange Jahre auch. Und ich glaubte auch: „Wenn Du mich liebst, dann merkst Du doch, wenn es mir nicht gut geht!“ Wenn ich schon nicht sagen kann, wie es mir geht, muss der Andere oder die Andere wenigstens Gedankenlesen können.
Und doch ist das sich mitteilen können, wohl eines der wichtigsten Angewohnheiten, wenn man sich ein zufriedenes und glückliches Leben gestalten möchte. Doch erst einmal muss man mit alten Glaubensätzen aufräumen. weiter lesen …


Schöpferbewusstsein

Schöpferbewusstsein

Online-Kongress

Am Ende des Monats beginnt der Schöpfer-Bewusst-Sein Kongress, bei dem kostenlos täglich Videointerviews freigeschaltet werden. Mein Interview dazu wird am Samstag, den 30.März ab 18.00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Vielleicht habt Ihr Zeit und Lust reinzuhören? Hier ist der Link.


3 Frauen - 3 Wege Seminar

3 Frauen – 3 Wege Seminar

3 Frauen – 3 Wege Seminar

Mehr Mut!
Eine ganze Woche mit tollen Frauen: Darauf freuen wir drei uns schon. Vom 1. bis 7. September treffen wir uns auch dieses Jahr wieder im Schloß Blumental. Meine Freundinnen Sabine Bundschu (Musik und Trommeln) und Rita Fasel (sie wird uns einiges über das Lesen unserer Hände verraten) und ich freuen uns schon sehr auf diese Zeit.
Näheres unter 3 Frauen – 3 Wege.


Seminar in der Galerie

Seminar in der Galerie

Der März ist eine gute Zeit für Intuition & Kommunikation

Im Moment sind keine neuen Termine geplant, aber diesen Monat gibt es noch zwei Wochenend-Workshops, bei denen noch ein paar Plätze frei sind. Zum ersten Mal zwei Tage für „Intuition und Achtsamkeit“ am 9. und 10. März. Früher gab es diesen Kurs nur mit einem Tag und ich spürte, es braucht noch einen zweiten. Und am 23. und 24. März gebe ich nochmal den sehr erfolgreichen Workshop: „Wie sage ich es?“ – Endlich befreit sprechen. Ich freue mich auf Euch.

Seid umarmt,
Sabrina

Sich mitteilen haben viele von uns nicht gelernt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht wirklich hoch in der Gunst der erwünschten Talente steht. Denn wenn wir uns mitteilen, dann könnte das „gegen uns“ verwendet werden. Das glaubte ich lange Jahre auch. Und ich glaubte auch: „Wenn Du mich liebst, dann merkst Du doch, wenn es mir nicht gut geht!“ Wenn ich schon nicht sagen kann, wie es mir geht, muss der Andere oder die Andere wenigstens Gedankenlesen können.

Und doch ist das sich mitteilen können, wohl eines der wichtigsten Angewohnheiten, wenn man sich ein zufriedenes und glückliches Leben gestalten möchte. Doch erst einmal muss man mit alten Glaubensätzen aufräumen.

„Wenn ich die Wahrheit sage, kann das gegen mich verwendet werden.“

Was für ein interessanter Gedanke. Interessant – aber unwahr. Was heißt das: „…gegen mich verwendet werden“? Also angenommen wir geben zu, dass wir gelegentlich nicht die Wahrheit sagen. Wie kann das „gegen mich“ verwendet werden? Das Gegenüber könnte mir also dann vorwerfen: „Du schwindelst ab und zu!“ Ja. Das sagte ich schon. Das habe ich ja schon zugegeben. Wo also liegt das Problem? Außer ich möchte nicht daran erinnert werden, was ich erstens über mich weiß und zweitens auch schon zugegeben habe.

„Wenn Du mich liebst, weißt Du, wie ich mich fühle…“

… auch ohne dass ich das sage. Ich kann das also verheimlichen und – weil Du mich liebst – erkennst du das trotzdem. Auch wieder sehr interessant. Eigentlich ist das ja eine Berufsbezeichnung: „SchauspielerIn“. Jemand tut so, als würde er/sie etwas anders fühlen als das, was wirklich gefühlt wird. Ist man schlecht in diesem Beruf glauben wir die dargestellte Emotion nicht. Warum wollen wir, dass jemand sehen soll, wie es uns geht, wenn wir es selbst verheimlichen wollen? Wäre es da nicht praktischer wir sagen es gleich? Vielleicht sind wir wirklich gut darin, etwas zu verheimlichen? Wenn uns das Spass macht, könnten wir ja vielleicht SchauspielerIn werden ;-)

„Es ist gefährlich, die Wahrheit zu sagen.“

Gut. Falls wir Steuern hinterzogen haben, oder eine Leiche im Keller haben, mag das auch zutreffen. Und selbst da ist es erleichternd, wenn wir die Wahrheit sagen, denn wir alle wissen, wie anstrengend es ist, Geheimnisse zu haben. Besonders solche, die uns schwer auf dem Herzen liegen. Wahrscheinlich haben wir diese Erfahrung in jungen Jahren gemacht. Vielleicht sind wir körperlich gezüchtigt worden, ignoriert worden oder es gab Liebesentzug, wenn wir etwas taten, was unseren Eltern nicht gefiel. Dieses Glaubensbekenntnis – wie übrigens viele – haben sich in unserer Kindheit entwickelt und können uns im Erwachsenenleben noch ziemlich durchschütteln. Aber eben nur dann, wenn wir das nicht genauer betrachtet haben.

Da ich selbst alle drei dieser Glaubenssätze hatte, weiß ich wie anstrengend das war. Ich war nicht frei, denn vieles was mir auf dem Herzen lag … bliebt dort. Es lag schwer auf mir und ich hatte keine Ahnung, wie ich das loswerden könnte. Ich dachte jeder lebt so.

Das stimmt aber nicht. Ich lebe nicht mehr so. Wie man das lernt? Durch üben. Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass in fast allen Reaktionen nach meinen Workshops es irgendwie darum geht, dass die TeilnehmerInnen das Gefühl gehabt haben, sich mitteilen zu können. Nicht nur mir gegenüber, sondern auch der Gruppe gegenüber.

Wo immer wir in unserem Leben uns aufhalten, betreten wir einen Raum. Der ist einerseits schon vorhanden – durch das was da schon vorher passiert ist – aber andererseits ist dieser Raum beweglich. Das heißt wir können ihn gestalten. Es braucht nur eine einzige Person um ein festgefahrenes System zu ändern. Und das können wir sein!

Wenn ein Raum, ein Platz vorhanden ist, in dem freies Mitteilen schon bewegt wurde, dann fühlen wir uns davon inspiriert und beginnen es auszuprobieren. Erst heute las ich in der Süddeutschen Zeitung, dass wir – wenn wir unsicher sind – das tun, was andere Leute machen. Und wenn diese „anderen Leute“ sich wahrhaftig ausdrücken können, dann probieren wir das eben aus. Sind wir allerdings in einem Raum in dem das nicht möglich ist – also jeder hat Geheimnisse und teilt sich nicht mit – dann machen wir eben, was die machen. Wir richten uns nach der „Allgemeinheit“. Und je nach dem wo wir uns aufhalten sind die Verhaltensweisen der „Allgemeinheit“ gesund oder ungesund.

Sehen wir also um uns herum Menschen die glücklicher sind, weil sie sich mitteilen, so ist es leichter, das eben auch auszuprobieren. Wir spüren dann, dass es möglich ist. Je mehr von uns das machen, desto weiter ziehen sich die Kreise, denn wir sehen: Es ist überlebbar. Wir beginnen uns zu trauen, bekommen mehr Mut und trauen uns automatisch immer mehr. Wenn jemand ein halbes Jahr lang – wie zum Beispiel bei meiner Akademie und dem Kurs „Lebe die Sehnsucht Deiner Seele“ – sich immer und immer wieder mitteilt, dann ist das eine neue Angewohnheit, die nicht mehr verschwindet. Denn wir haben nicht nur „davon gehört“, sondern eben erlebt, dass dies machbar ist und Kommunikation und Miteinander in allen Aspekten des Lebens verbessert.

Und nicht nur dass: Wir sind danach erleichtert. Jeder von uns kennt das: Wir haben ein Geheimnis; etwas wofür wir uns schämen und das uns schwer auf dem Herzen liegt. Es mag uns unser Leben regelrecht versauen, aber wir schaffen es nicht „klar Schiff“ zu machen und dann doch, irgendwann einmal nach viel Schmerz und fast schon Resignieren teilen wir uns doch mit und dieses wunderbare Gefühl der Erleichterung zeigt sich im ganzen Körper.

Diese Erleichterung ist eine Freiheit, die wir uns selbst geschenkt haben. Somit durchbrechen wir den Kreislauf von Schweigen und Scham. Und dieser Kreislauf muss unterbrochen werden, damit Selbstwertschätzung den Platz bekommt, den es braucht. Deshalb: Lasst uns den Raum erschaffen, in dem Offenheit und Wahrheit gewünscht ist. So sind wir uns nicht nur selbst Inspiration, sondern auch anderen.

 

Von Herzen,

Sabrina

 

 

 

Ihr Lieben,

wen wir uns trennen, lernen wir uns kennen

wen wir uns trennen, lernen wir uns kennen

gerade habe ich vom Verlag die Broschüre der neuen Bücher für den Herbst bekommen und mich gefreut, dass mein neues Buch (Oktober 2019 Erscheinungstermin) jetzt schon so „fertig“ aussieht. Tja, das ist es aber noch nicht. Ich schreibe daran. Aktuell bin ich auf Seite 80 und erfreue mich daran, dass es gut voran geht. Jedes Mal wenn ich den Titel „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ jemandem nenne, beobachte ich ein kurzes Nachdenken und dann ein klares Nicken und häufig einen kleinen Seufzer danach. Ja, wir lernen natürlich nicht nur den „Anderen“, die „Andere“ wirklich kennen, sondern eben auch uns selbst. Trennungen wollen geübt sein – allerdings auch wirklich nur dann, wenn es nötig ist. Dazu möchte das Buch Hilfestellung sein.


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