Beiträge

Ihr Lieben,
es ist immer schön, Zeit mit meiner Freundin Eva-Maria Zurhorst zu verbringen und dieses Mal sind es gleich zwei Abende hintereinander mit uns und … mit EUCH! Eva und ich haben beide unsere neuen Bücher veröffentlicht und wir laden Euch herzlichst zu zwei gratis Webinaren ein: Am Dienstag, den 19. November sprechen wir ab 19.00 Uhr über ihr Buch: „Liebe kann alles“ und am Mittwoch, den 20. November ab 19.00 Uhr sprechen wir dann über meines: „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen.“ Wir freuen uns auf Eure Fragen und zwei gemeinsame Abende. Dieses Bild ist übrigens acht Jahre alt. Damals machten Eva-Maria und ihr Mann Wolfram einen Bildhauerkurs bei mir.


wie sage ich es?

„Wir müssen miteinander reden …“

Für viele löst so ein Satz erst einmal Schockstarre aus: „Oh Gott, was ist passiert?“ Wie schaffen wir es, herzlich und doch klar miteinander zu reden? Wenn wir es von Zuhause nicht gelernt haben, dann können wir das jetzt nachholen! Manchmal hatte ich auch Paare bei mir in den Wochenendkursen und es hilft natürlich, wenn beide ähnliches herausfinden. Jetzt kann dieser Kurs gemütlich und natürlich auch gemeinsam von Zuhause gemacht werden und ich freue mich, dass mein vorerst letzter Online-Kurs: „Wie sage ich es? Endlich befreit sprechen“ noch fertig geworden ist und dabei hilfreich ist, dass wir uns endlich frei und offen mitteilen können.


wer sein leben ändern möchte

wer sein leben ändern möchte

Letzte Workshop-Termine im November

Hamburg & Frankfurt

Im November bin ich in Hamburg (bei Wrage) mit einem Abend und einem längeren Wochenendworkshop (am 15. November ist der Vortrag und 16.&17. November der WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Das Thema ist die Liebe – passend zum neuen Buch. Denn auch in Trennungen gab oder gibt es noch Liebe. Vielleicht sehen wir uns?


Petra, Marina & Sabrina

Petra, Marina & Sabrina

Ein Geschenk von Herzen …

Wir kenne das wahrscheinlich alle: Wir haben etwas erlebt, das uns bereichert hat und diese Begeisterung möchten wir gerne weitergeben. Marina und Petra möchten genau das tun. Beide waren in der von mir begleiteten Master-Class: LEBE die Sehnsucht Deiner Seele mit regelmässigen Videokonferenzen und Wochenenden. Die sechs Monate sind jetzt vorbei. Da ich mich aber gerade in der intensiven Nach-Innen-Richtung bewege und meinen Kalender frei halten soll, kann ich keinen neuen Kurs begleiten.

In einer meiner Meditationen kam allerdings der Impuls hoch, ob vielleicht Interesse bei den Absolventinnen besteht, den Neuen hilfreich unter die Arme zu greifen – als Tutorinnen. Marina und Petra fühlten ein „Ja“ in sich. Beides sind tolle Frauen, die sich mit großer Begeisterung und Wachheit um ihr spirituelles Leben kümmern und sie können ihr Wissen gut weitergeben.

Falls Euch das interessiert und ihr eine Gemeinsamkeit wollt (der Kurs kann natürlich auch alleine gemacht werden, das ist ja das praktische an Online-Kursen), könnt ihr den Kurs „gemeinsam“ machen. Das heißt, Ihr könnt euch in einer wie immer gearteten Gruppe (Email, Whatsapp, geheimen Facebook-Gruppe etc.) vernetzen und austauschen. Natürlich könnt Ihr Euch auch persönlich treffen oder einen Videochat machen. Ihr könnt mit der bereichernden Hilfe von Marina und Petra gemeinsam diese sechs Monate gestalten.
Beide geben ihre Zeit als Geschenk. Ich finde das ein wundervolles Angebot, denn sie bringen nicht nur Ihre eigene Erfahrung mit der Masterclass, sondern auch die Erfahrung der vorangegangenen Gruppe mit.
Lasst mich wissen, ob das von Interesse ist oder – falls Ihr noch Fragen dazu habt – meldet Euch per Email: akademie@sabrinafox.com.


Goodbye Hamsterrad

Goodbye Hamsterrad

Freiheit?

Was bedeutet das eigentlich, wenn wir uns wie im Hamsterrad fühlen – und wie kommt man da wieder raus? Katja Jäger hat 100 Experten dazu interviewt, um verschiedene Gedanken und Blickwinkel aufzuzeigen. Sie fühlte sich selbst wie im Hamsterrad und empfindet sich jetzt als frei davon. Mein Gespräch mit ihr wird am 17. November um 10. Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Wenn Du inspiriert werden möchtest und vielleicht selbst das Gefühl hast, ich möchte aus dem Ewig-gleichen raus, dann kannst Du Dich hier anmelden: https://goodbye-hamsterrad.de


Liebeskummer-online-kongress Liebeskummer?

Kongress über Liebeskummer.

Ich hatte ja im letzten Newsletter schon darüber geschrieben. Mein Interview wird am Mittwoch, den 6. November für 24 Stunden freigeschaltet.


Übrigens … die Entscheidung ist gefallen: Meine Workshopräume in der Galerie Schwabing können eine neue Bestimmung finden und werden vermietet. Ich bin gespannt wer sich meldet. Ich freue mich auf die passende Mieterin, den passenden Mieter.

Und: Am Freitag Abend um 22.55 bin ich als Gast bei Gaby Hauptmann und ihrer Talkshow: Talk am See. Vielleicht habt Ihr Lust und Zeit reinzuschauen?

Von Herzen alles Liebe und vielleicht sehen wir uns ja diesen Monat.

Sabrina

Ihr Lieben,

das Foto ist schon eine Weile her (2016 bin ich von München aufs Land gezogen), aber es passt trotzdem für meine Akademie. Denn die ist auch umgezogen. Allerdings ohne Paula (das Pferd) und mein Küchenschwein.

Wir alle kennen das: Wir haben viel Zeit, Wissen und Energie in etwas gesteckt und dann spüren wir: Unsere Vorstellung wie etwas auszusehen hat, hat sich geändert. Und die Frage stellt sich: Sind wir auch bereit den Zeichen unserer Seele zu folgen? Das bedeutet: Offen zu sein für Veränderungen und Neues.

Wie ihr wisst, besteht die Akademie aus meinen Online-Kursen. Seit drei Jahren arbeite ich an den Kursen und natürlich auch – zusammen mit meinem Liebsten Stanko – an einer neu erstellten Akademie-Website. Und jede und jeder, der schon mal Webseiten erstellt hat, weiß was das bedeutet. Stanko ist ja nicht nur meditativer Farbfeldmaler, sondern legt seine Talente auch in das Gestalten von Webseiten. Und so arbeiteten wir gemeinsam für Monate an der Website für die Akademie – bis sie so war, wie wir uns das vorstellten. Und dann verging einige Zeit und dann begann wieder ein Prozess des Einspürens. Meine Online-Kurse gab es nicht nur bei mir, sondern auch bei Sinnsucher.de. Das gleiche bei zwei Anbietern? Macht das Sinn? Ich schätze Anke, Beate und Dominik (alphabetische Reihenfolge ;-) bei Sinnsucher.de sehr und fühle mich dort mit ihnen sehr wohl. Deswegen sind wir umgezogen: Wir genießen die Zusammenarbeit und wir erfreuen uns an der Gemeinsamkeit. Diejenigen, die die Kurse auf meiner Website gebucht haben, bekommen in den nächsten Tagen eine Email, um auch mit umzuziehen. Das ist der einzige Umzug, der für Euch nur ein paar Minuten dauert! Wir sehen uns dann dort! Ich freue mich. Und jetzt noch der vorerst letzte Kurs:

 

Endlich befreit sprechen!

wie sage ich es?

Es war mir noch ein Herzensanliegen den Online-Kurs: „Wie sage ich es? Endlich befreit sprechen“ fertig zu machen und bereit zu stellen. In den letzten Jahren gab ich viele Wochenend-Workshops zu diesem Kommunikationsthema. Und ab jetzt gibt es diesen Kurs auch Online (bei Sinnsucher.de). Wenig kann unser Leben so verbessern, wie die Art und Weise wie wir miteinander sprechen. Und das ist lernbar. In diesem Kurs (62 Euro, über 200 Minuten Video, Übungen, Meditation) zeige ich was es braucht, um ein entspanntes Miteinander zu schaffen. Egal ob in der Familie, bei Freunden oder in einem beruflichen Setting. Und das in vier Schritten: Das Zögern (Wann zögern wir uns mitzuteilen). Das Verstehen (Warum und wozu zögern wir). Das Heilen (Die Vergangenheit befrieden). Das Üben (Neues ausprobieren). Hier ein kurzes Video dazu.

Für wen ist der Kurs das Richtige?

  • Alle, die Konflikte verstehen und entspannen möchten
  • Menschen, die aufhören möchten, sich zu rechtfertigen
  • Personen, die lieber Probleme lösen, statt sie zu wiederholen
  • Diejenigen, die den Grund für ihr Schweigen und Erdulden finden wollen
  • Alle, die sich endlich frei mitteilen möchten

Am 21. Oktober ist es soweit

Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen

Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen

„Eigentlich“ hätte das Buch „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ ja schon Mitte September rauskommen sollen – aber ich wurde nicht fertig. Ich dachte, es wird so ca. 200 Seiten haben, aber es wurden 418. Es wurde ein Buch nicht nur über Trennungen, sondern viel umfassender … es wurde ein Buch über die Liebe. Warum lieben wir? Was ist Selbstliebe? Wie suchen wir uns Partner aus? Was ist illusorisch in der Liebe? Wo sehnen wir uns nach einer kindlichen Liebe; wo haben wir eine erwachsene oder schon eine wache Liebe? In diesem Buch berichte ich nicht nur über Erfahrungen von mir und anderen, sondern es ist zusätzlich ein Arbeitsbuch geworden. Ich nehme Dich mit auf eine Reise in Deine Liebesfähigkeit und wir schauen uns ein paar Illusionen an, die nicht wirklich hilfreich sind – um dann erleichtert und klarer die Liebe zu erschaffen, die uns von Herzen erfreut.


Passend zum Buch: Über die Liebe

Ursprungsfamilie
in Hamburg&Frankfurt

Mir wurde bei einem Interview die Frage gestellt, was ich denn nach meiner gescheiterten Ehe (1988-2004) tat. Ich lachte und sagte: „Ich habe keine gescheiterte Ehe. Wir haben die Ehe beendet, aber wir sind noch in Liebe verbunden, haben eine wunderbare Tochter, viel miteinander erlebt und eine großartige Freundschaft. Wo bitte ist die Ehe gescheitert?“

Liebe. Die gibt es in kindlicher Liebe, erwachsener Liebe und wacher Liebe. Für welche entscheiden wir uns? Beziehungsweise: In welcher hängen wir fest? In Leipzig habe ich gerade den ersten Workshop „Über die Liebe“ gehalten und freute mich über das Feedback: „Das Gesagte und Gefühlte wirkt sehr nach, bewegt mich sehr. Du hast so tollen Input gegeben, Raum für jeden einzelnen gelassen und dazu noch die Musik, Übungen, Meditation – der Tag war deutlich länger als er tatsächlich war“. Im November bin ich in Hamburg (bei Wrage) mit einem Abend und einem längeren Wochenendworkshop (am 15. November ist der Vortrag und 16.&17. November der WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Vielleicht sehen wir uns und erfroschen gemeinsam was Liebe ist? Es sieht so aus, als ob ich doch im Januar noch einen Wochenendworkshop dazu in München gebe.


Liebeskummer-OnlineKongress

Liebeskummer-online-kongress Passend zur Liebe: Ein Kongress über Liebeskummer. Coach Birgit Böttcher hat einen Online-Kongress zusammengestellt, der vom 28. Oktober bis zum 7. November kostenlos Videointerviews zum Thema Liebeskummer ausstrahlt. Meines wird am 6. November für 24 Stunden freigeschaltet. Folgendes ist ihr ein Anliegen: „Du wirst verstehen, wie Du mit Deinem Herzschmerz umgehst, so dass er verschwindet. Du wirst erfahren, wie Du Gefühle der Zurückweisung und Ablehnung los wirst. Du wirst begreifen, was Du tun kannst, um wirklich loszulassen. Du wirst hören, warum Liebe oft so schmerzhaft ist und wie sie trotzdem gelingen kann. Du wirst lernen, wie du es schaffst, Dich auf neue Ziele und Beziehungen einzustimmen.“
Falls also Eifersucht in Deinem Leben auftauchen sollte – entweder bei Dir oder bei anderen – es gibt 21 Speaker mit verschiedenen Ansätzen.n

Ich wünsche Euch von Herzen einen schönen Oktober.
Herzlichst,
Sabrina

Ihr Lieben,
schon lange wollte ich im Blog über das Thema Einsamkeit schreiben. Ich glaube jeder von uns fühlt sich in sich alleine. Es geht nicht darum die Einsamkeit zu vermeiden, sondern sie anzuerkennen. Manchmal zeigt uns die Einsamkeit, dass wir mehr Zeit mit uns selbst verbringen möchten, manchmal zeigt sie uns, dass es mehr Aktion braucht und es an uns liegt auf Mitmenschen zuzugehen. Sich alleine fühlen, einsam sein … das ist für viele von uns mit bestimmten Emotionen besetzt. Die kann man sich genauer anschauen und eben auch die Weisheit darin sehen …
Mehr dazu im Blog


„Zeit für die Liebe“ – in Leipzig, Hamburg, Frankfurt

barfuss im regen

barfuss im regen

Für diejenigen, die planen möchten: Ich bin im Herbst in Leipzig, Hamburg und Frankfurt und ja, barfuß. Immer noch. Es sind dann doch schon fünf Jahre. Ich beginne mit Leipzig am 15. September und einem Gespräch bei den Welt-im-Wandel-Impulsen und gebe dann dort auch einen Tag später am 16. September einen Tagesworkshop: Im Einklang

Im November bin ich in Hamburg (Wrage) mit einem Abend und einem Wochenendworkshop am 15. November (Vortrag) und 16.&17. November (WE-Workshop).

In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Infos und Anmeldungen bitte über die Links


Lernen und Potenzial

lernen & potenzial

lernen & potenzial

Was für ein spannendes Thema und dazu gibt es einen Online-Kongress, der sich „Lernen & Potential“ nennt. Paul Kutlin ist Bildungswissenschaftler und hat viele Jahre mit benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen gearbeitet. Der Kongress begann gestern, am 3. November und jeden Tag werden kostenlos für 24 Stunden Interviews freigeschaltet. Meines gibt es für einen Tag und zwar am Dienstag, den 6. August ab 10.00 Uhr. Hier ist der Link


Den eigenen Weg finden

happy-woman-podcast

happy-woman-podcast

Falls Ihr gerne Podcasts hört: Es gibt ein Gespräch mit mir von Stefanie Carla Schäfer unter „Happy Woman“. Dort haben wir uns über die verschiedenen Aspekte des Frauseins unterhalten, dabei natürlich auch über Partnerschaften, persönliche Wahlöglichkeiten und die Sehnsucht unserer Seele. Falls Ihr das als Video lieber sehen möchtet: Hier ist der Youtube-link. Und hier der Podcast Link.


„Tja, meditieren…“

sabrina-meditieren-vorstellen

Aus meinem ersten Online-Kurs: „Folge der Sehnsucht Deiner Seele“ hat Sinnsucher eines der Videos zum Thema: Richtig Meditieren? veröffentlicht. Welche Meditation passt zu mir? Das ist eine interessante Frage. Oft hat man eine Art von Meditation ausprobiert und festgestellt: „Tja, irgendwie ist das nichts für mich.“ Meditationen verändern sich im Laufe der Zeit und hier stelle ich ein paar vor. Die sind sehr viel kürzer als man sie normalerweise macht (also 20 Minuten gilt als angenehme Zeit) – also ideal zum ausprobieren.

Ich wünsche Euch von Herzen einen entspannten August. Stillezeiten … so beruhigend für das energetische Feld. Und so wohltuend für unser ganzes Sein. Vielleicht könnt Ihr diesen Monat dafür sorgen, etwas mehr davon Euch zu gönnen?

Seid umarmt,
Sabrina

Ihr Lieben,
für jeden von uns gibt es eine bestimmte Landschaft, die uns tief in unserer Essenz, in unserer Seele berührt. Bei mir sind es Bäche und kleine Flüße. Besonders wenn sie sehr, sehr langsam strömen. Die meiste Zeit sitze ich nur da und schaue und lasse mich treiben. Etwas, das ich erst sehr spät in meinem Leben gelernt habe. Zur Zeit verlangsame ich mein Leben. Mehr als ich es jemals erprobt habe. Viel Stille. Aufmerksames Sein in meinem Körper. Waches Erleben. Ich habe meinen vollen Kalender überprüft und einiges rausgestrichen. Jetzt ist er leerer. Offener. Freier. Ich habe schon oft von den inneren Stimmen gesprochen und geschrieben; die Aspekte von uns, die (wie das „innere Kind“) von uns mal erschaffen und gestaltet wurden und Aufmerksamkeit brauchen, damit sie den Weg unserer Seele unterstützen und nicht vor Angst im Gewohnten verbleiben. Auch ich habe eine alte Sabrina-Stimme, die gerne plant und einen vollen Kalender mag und leicht nervös wird, wenn die Zeit nicht dicht gestaltet wird. Ein bißchen was steht ja noch drin, wie die drei Termine im Herbst:

Eine Zeit für die Liebe – in Leipzig, Hamburg, Frankfurt

Kühe auf der Weide

Kühe auf der Weide

Im Herbst kommt mein neues Buch: Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen heraus. Es geht um die Liebe. Die manchmal kommt und … manchmal geht. In Beziehungen lernen wir alles über die Selbstliebe und sie sind ein wundervolles Übungsfeld für unser Wachwerden. Wichtig zu wissen: Wir haben keine Fehler gemacht. Wir haben uns nur entschieden.

Ich beginne mit Leipzig am 15. September und einem Gespräch bei den Welt-im-Wandel-Impulsen und gebe dann dort auch einen Tag später am 16. September einen Tagesworkshop Im Einklang. Näheres dazu hier.
Im November bin ich in Hamburg (Wrage) mit einem Abend und einem Wochenendworkshop am 15. November (Vortrag) und 16.&17. November (WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Näheres dazu kommt noch.
Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Fragen: Was ist eigentlich Liebe? Woran erkenne ich eine gesunde Liebe? Warum sind wir zusammengekommen? Ist meine Beziehung zu Ende? Was habe ich „falsch“ gemacht? Warum habe ich kein „Glück“ in der Liebe? Was ist ein Seelenpartner? Ich freue mich auf Euch!
PS: Das mit der Bebilderung ist nicht immer ganz einfach. Ich hoffe, Ihr musstet wie ich etwas schmunzeln.


Das Leben lernen

Jetzt, wo ich mehr in der Stille bin und viel weniger Vorträge und Workshops halte, merke ich, warum ich diesen Wunsch vor fast zwei Jahren verspürte, durch meine beiden Online-Kurse in der Akademie mein Wissen auf diese Art und Weise weiterzugeben. Denn so sind sie jederzeit abrufbar – selbst wenn ich es gerade nicht bin. Ich bin immer wieder fasziniert wie die Impulse, die uns unsere Seele schickt, die dann im Nachhinein so passend, so faszinierend punktgenau sind. Je mehr ich meinem Seelenweg folge, desto erleichternder finde ich das. Mehr Vertrauen in sich selbst zu haben, dass ist es eben auch, was ich durch diese Kurse vermitteln möchte. Und es erfreut nicht nur mein Herz – sondern besonders eben auch das der Teilnehmenden – das die Kurse und die eigene Kraft das Leben neu, wacher, friedlicher und leichter gestalten können. Jede von uns kann das. Es ist, wie vieles im Leben, eine Wahl.


Leben im Jetzt

Dies ist ein Online-Kongress der schon mal vor ein paar Jahren ausgestrahlt wurde und jetzt auch mit neuen Interviews nochmal gezeigt wird. Ihr wisst ja wahrscheinlich schon wie es geht: Jeden Tag werden Interviews freigeschaltet (umsonst) und man kann aber auch das Interview-Paket kaufen. 6. bis 16. Juli geht der Kongress und mein interview wird am Dienstag, den 9. Juli ab 17.00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet.


Setz Dich anständig hin!

Als ich letzte Woche diesen Stuhl auf einer Hütte entdeckte, dachte ich: Der perfekte Stuhl zu dem Thema „anständig“ sitzen. Vor kurzem durfte ich diesen Satz mal wieder hören, als ein Vater seine dreijähige Tochter darauf hinweisen wollte, sich im Zug anständig hinzusetzen. Leider ist unsere Stuhlsitzerei nicht wirklich gesund. Im Gegenteil. Wir verlernen die Beweglichkeit unserer Beine, unsere Sehnen werden verkürzt und gemütlich ist es auch nicht. Ich kann nicht „anständig“ sitzen. Das fiel mir als Kind schon schwer und es ist mit dem Alter nicht besser geworden. Ich sitze am liebsten mit den Beinen angezogen oder überkreuz. Stühle sind nicht so meins. Ich liebe bequeme Sessel wie Sofas und natürlich macht mir der Boden Spass. Wenn wir also unseren Kindern und uns selbst lange Jahre von Beweglichkeit wünschen, gibt es neben dem Barfußgehen und dem Yoga noch etwas anderes: Setz dich nicht anständig hin.

Seid umarmt,
Sabrina

Ihr Lieben,
das Buchmanuskript zu „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ ist jetzt abgegeben und das ist anschließend immer ein interessantes Gefühl. Einerseits die Freude darüber, dass es entstanden ist und andererseits ein immer wieder weiteres Nachdenken darüber, ob man nicht doch etwas vergessen hat – und natürlich, ob es nützlich ist. Ich habe zu meiner Überraschung festgestellt, das dies mein 17. Buch wird. Und wenn ich mir den Verlauf meiner Veröffentlichungen ansehe, dann beziehen sich die Inhalte immer mehr auf das Verstehen und Umsetzen: Wie kann ein erfülltes Leben gestaltet werden? Auch dieses Buch hat natürlich eine spirituelle Basis – ohne die für mich gar nichts existieren kann – und doch merke ich immer wieder, dass es zum Gelingen eben auch Handwerkszeug braucht. Deshalb ist es auch ein Arbeitsbuch geworden. Mit jeder Menge Fragen und Anregungen zur Selbsterforschung.

 


unglückliche kindheitWozu?

Peggy Rockteschel ist eine tolle Gesprächspartnerin und vielleicht erinnert Ihr Euch an das Video zum Thema: „Folge der Sehnsucht Deiner Seele“ mit dem sehr lustigen Anfang. Bei unserem zweiten Treffen sprachen wir über die Kindheit und warum wir erlebten, was wir erlebten. Hier der Link zu unserem Gespräch: Unglückliche Kindheit als Chance.

Die „Warum-Frage“ ist immer sehr wichtig und doch ist das Warum nicht leicht zu verstehen. Deshalb schätzte ich besonders die Frage nach dem „Wozu“? In meinen Online-Kursen gibt es immer wieder zu den unterschiedlichsten Themen ein Nachforschen. WOZU ist mir das passiert?

Einige der „Wozu-Antworten“ meiner Kindheit sind: Weil ich mich damals so einsam fühlte, lernte ich auf Menschen zuzugehen. Weil meine Vater Alkoholiker war, lernte ich später Verzeihen. Weil ich gesehen habe, wie ein Leben nicht funktioniert, erforschte ich wie es funktioniert. Und das alleine war ein großartiges Geschenk.


die freie TochterDie freie Tochter

Ich hatte ein interessantes Gespräch mit Germaid Charlotte über das Mutter-Tochter-Verhältnis. Für viele ist das ein sehr bewegendes Thema. Und wie bei allen Themen, geht es immer auch darum, Die Vergangenheit zu befrieden. Wie kriegen wir das hin? Es ist sehr wohl möglich und das Befrieden unserer Vergangenheit ist ein enorm wichtiger Schritt zu einem eigenen inneren Wohlgefühl. Nicht zu verwechseln mit „Unterdrücken“. Das funktioniert nicht. Denn unsere Vergangenheit – ungeheilt und nicht aufgearbeitet – ist wie ein schwerer Rucksack, der uns durchs Leben begleitet. Auch in meinem Trennungsbuch ist das ein wichtiges Thema.

Online-Kongresse (ihr kennt sie ja schon), funktionieren so dass jeden Tag Interviews für 24 Stunden kostenlos freigeschaltet werden. Dieser hier ist vom 23.- bis 30. Mai und das ist der Anmeldungslink.


GelassenheitskongressDer Gelassenheits-Kongress

Dieser Online-Kongress beginnt am 1. Juni. Julian Freiburger ist es ein Anliegen Gelassenheit mehr in den Fokus zu rücken. Wir kennen das ja wahrscheinlich selbst alle recht gut: Viele von uns erleben sich in einer immer schneller tickenden Zeit, die wir schon nicht mehr als flexibel, sondern nur noch als antreibend empfinden. Die Seite zum Kongress ist noch nicht ganz fertig (wie passend zum Thema Gelassenheit ;-) – Bitte vergesst also nicht, oben im Browser den link aufzufrischen, damit ihr auch die neueste Version habt. Hier ist der Anmeldungslink.


Seminar in der Galerie

Seminar in der Galerie

Das eigene Leben gestalten

Ich möchte Euch gerne meine Online-Kurse ans Herz legen. Wenn wir unser Leben anders gestalten möchten, ist es eine enome Unterstützung dabei Unterstützung zu haben. Und das jederzeit abrufbar. Immer wieder die Möglichkeit haben, etwas zu wiederholen. Wichtige Arbeitsblätter, die bei der Erforschung unterstützen und Meditationen, die vertiefen. Videos mit und von mir, die Dir nicht nur die Themen („Beziehungen, Selbstliebe, Gefühle, Mut etc.) sondern auch die Übungen und Hausaufgaben erklären. Wenn nicht jetzt, wann dann?

„In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmal bei Dir für all Deine richtig schönen Videos bedanken. Anfangs, als ich mich für diesen Online-Kurs angemeldet habe (ich hatte auf Youtube von Dir gehört) war ich skeptisch, da ich nicht mehr gerne soviel Zeit am PC verbringen möchte. Ich dachte, es könne nicht lebendig sein. Du hast mir das Gegenteil bewiesen. Ich bin zwar zuhause allein in meinem Wohnzimmer, aber ich fühle mich nicht allein und kann Erfahrenes und Gelerntes noch am selben Tag draußen, also mit meinem Mitmenschen, ausprobieren bzw. umsetzen.“
Zitat einer Kursteilnehmerin 2019

 


Seelenweg

Ich finde es immer wieder faszinierend und bestätigend, wie wir (als Seele) unser Leben gestalten. Je aufmerksamer wir auf unsere innere Stimme hören, desto klarer wird unser Leben. Als ich vor fast 30 Jahren anfing mich auf ein spirituelles Leben einzulassen, gab es rechts und links viel freien Platz zum hin- und herschleudern. Der Weg war sehr breit. Er ist mit den Jahren viel klarer geworden. Ein kleiner Schritt abgeweichend nach rechts oder links und schon wird das erspürt. Das gibt die Gelegenheit ihn sofort zu korrigieren – und nicht erst Wochen bzw. Monate später. Dafür bin ich enorm dankbar. Selbst wenn mein Verstand manches nicht sofort begreift, so ist er doch bereit und willig neue Wege zu gehen.

Und die erforsche ich gerade. Dazu braucht es Zeit. Und in meinem Fall auch einen gewissen Rückzug vom öffentlichen Leben, um mit mir selbst diesen nächsten Schritt, die nächste Zeit zu erforschen: In der Stille. In der Tiefe der Meditationen. Im Gespräch mit meinen Liebsten.

Beim Gestalten des Lebens geht es auch immer um eine Balance. Was braucht es JETZT? Jetzt nehme ich mir den Rest vom Mai und Zeit zum Ausatmen. Mein Liebster wartet schon…

Seid umarmt,
Sabrina


Sisters 2010

Sisters 2010

Wir sehen uns …
Für diejenigen unter Euch, die schon lange meine Bücher lesen und vielleicht auch mit in „Stellshagen“ bei unserer damals einzigartigen gemeinsamen Workshop-Woche waren: Eine unserer Seelenschwester Sharon Walker (oben rechts) ist schon mal vorausgegegangen. Sie beschloß nach einem Schlaganfall ihren Körper zu verlassen. Sie ließ genug Zeit, damit ihre erwachsenen Kinder noch von ihrem Körper Abschied nehmen konnten. Sie war ein Geschenk für diese Welt. Danke Sharon. We see each other again.

Ihr Lieben,
in einem Monat – am 1. April – ist es soweit: „LEBE die Sehnsucht Deiner Seele“ beginnt. Sechs Monate lang werde ich einige von Euch dabei unterstützen, den Sprung in ein waches und leichteres Leben zu wagen. Vielleicht habt Ihr Interesse, aber noch Fragen oder möchtet einfach nur ein paar Anregungen bekommen, dann lade ich Euch diesen Sonntag, den 3. März um 20.00 Uhr zu einem kostenlosen Videomeeting ein, bei dem man sich auch ganz leicht nur per Telefon einklinken kann. Wenn Ihr es über Video am Computer/Handy/Tablet machen möchtet: Hier ist der Link. Per Telefon könnt ihr Euch unter folgenden Telefonnummer zum Ortstarif zuschalten: +49 30 5679 5800 Deutschland, +41 22 518 9006 Schweiz, +43 670 309 0165 Österreich und das ist die Meeting-ID: 234 762 776. Ich freue mich auf Euch. Und natürlich sprechen wir nicht nur über die Akademie, sondern ich möchte Euch auch gerne zu einer gemeinsamen Meditation einladen.


akademie - sich mitteilen

akademie – sich mitteilen

Sich mitteilen …

… haben viele von uns nicht gelernt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht wirklich hoch in der Gunst der erwünschten Talente steht. Denn wenn wir uns mitteilen, dann könnte das „gegen uns“ verwendet werden. Das glaubte ich lange Jahre auch. Und ich glaubte auch: „Wenn Du mich liebst, dann merkst Du doch, wenn es mir nicht gut geht!“ Wenn ich schon nicht sagen kann, wie es mir geht, muss der Andere oder die Andere wenigstens Gedankenlesen können.
Und doch ist das sich mitteilen können, wohl eines der wichtigsten Angewohnheiten, wenn man sich ein zufriedenes und glückliches Leben gestalten möchte. Doch erst einmal muss man mit alten Glaubensätzen aufräumen. weiter lesen …


Schöpferbewusstsein

Schöpferbewusstsein

Online-Kongress

Am Ende des Monats beginnt der Schöpfer-Bewusst-Sein Kongress, bei dem kostenlos täglich Videointerviews freigeschaltet werden. Mein Interview dazu wird am Samstag, den 30.März ab 18.00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Vielleicht habt Ihr Zeit und Lust reinzuhören? Hier ist der Link.


3 Frauen - 3 Wege Seminar

3 Frauen – 3 Wege Seminar

3 Frauen – 3 Wege Seminar

Mehr Mut!
Eine ganze Woche mit tollen Frauen: Darauf freuen wir drei uns schon. Vom 1. bis 7. September treffen wir uns auch dieses Jahr wieder im Schloß Blumental. Meine Freundinnen Sabine Bundschu (Musik und Trommeln) und Rita Fasel (sie wird uns einiges über das Lesen unserer Hände verraten) und ich freuen uns schon sehr auf diese Zeit.
Näheres unter 3 Frauen – 3 Wege.


Seminar in der Galerie

Seminar in der Galerie

Der März ist eine gute Zeit für Intuition & Kommunikation

Im Moment sind keine neuen Termine geplant, aber diesen Monat gibt es noch zwei Wochenend-Workshops, bei denen noch ein paar Plätze frei sind. Zum ersten Mal zwei Tage für „Intuition und Achtsamkeit“ am 9. und 10. März. Früher gab es diesen Kurs nur mit einem Tag und ich spürte, es braucht noch einen zweiten. Und am 23. und 24. März gebe ich nochmal den sehr erfolgreichen Workshop: „Wie sage ich es?“ – Endlich befreit sprechen. Ich freue mich auf Euch.

Seid umarmt,
Sabrina

Sich mitteilen haben viele von uns nicht gelernt. Wahrscheinlich auch deswegen, weil es nicht wirklich hoch in der Gunst der erwünschten Talente steht. Denn wenn wir uns mitteilen, dann könnte das „gegen uns“ verwendet werden. Das glaubte ich lange Jahre auch. Und ich glaubte auch: „Wenn Du mich liebst, dann merkst Du doch, wenn es mir nicht gut geht!“ Wenn ich schon nicht sagen kann, wie es mir geht, muss der Andere oder die Andere wenigstens Gedankenlesen können.

Und doch ist das sich mitteilen können, wohl eines der wichtigsten Angewohnheiten, wenn man sich ein zufriedenes und glückliches Leben gestalten möchte. Doch erst einmal muss man mit alten Glaubensätzen aufräumen.

„Wenn ich die Wahrheit sage, kann das gegen mich verwendet werden.“

Was für ein interessanter Gedanke. Interessant – aber unwahr. Was heißt das: „…gegen mich verwendet werden“? Also angenommen wir geben zu, dass wir gelegentlich nicht die Wahrheit sagen. Wie kann das „gegen mich“ verwendet werden? Das Gegenüber könnte mir also dann vorwerfen: „Du schwindelst ab und zu!“ Ja. Das sagte ich schon. Das habe ich ja schon zugegeben. Wo also liegt das Problem? Außer ich möchte nicht daran erinnert werden, was ich erstens über mich weiß und zweitens auch schon zugegeben habe.

„Wenn Du mich liebst, weißt Du, wie ich mich fühle…“

… auch ohne dass ich das sage. Ich kann das also verheimlichen und – weil Du mich liebst – erkennst du das trotzdem. Auch wieder sehr interessant. Eigentlich ist das ja eine Berufsbezeichnung: „SchauspielerIn“. Jemand tut so, als würde er/sie etwas anders fühlen als das, was wirklich gefühlt wird. Ist man schlecht in diesem Beruf glauben wir die dargestellte Emotion nicht. Warum wollen wir, dass jemand sehen soll, wie es uns geht, wenn wir es selbst verheimlichen wollen? Wäre es da nicht praktischer wir sagen es gleich? Vielleicht sind wir wirklich gut darin, etwas zu verheimlichen? Wenn uns das Spass macht, könnten wir ja vielleicht SchauspielerIn werden ;-)

„Es ist gefährlich, die Wahrheit zu sagen.“

Gut. Falls wir Steuern hinterzogen haben, oder eine Leiche im Keller haben, mag das auch zutreffen. Und selbst da ist es erleichternd, wenn wir die Wahrheit sagen, denn wir alle wissen, wie anstrengend es ist, Geheimnisse zu haben. Besonders solche, die uns schwer auf dem Herzen liegen. Wahrscheinlich haben wir diese Erfahrung in jungen Jahren gemacht. Vielleicht sind wir körperlich gezüchtigt worden, ignoriert worden oder es gab Liebesentzug, wenn wir etwas taten, was unseren Eltern nicht gefiel. Dieses Glaubensbekenntnis – wie übrigens viele – haben sich in unserer Kindheit entwickelt und können uns im Erwachsenenleben noch ziemlich durchschütteln. Aber eben nur dann, wenn wir das nicht genauer betrachtet haben.

Da ich selbst alle drei dieser Glaubenssätze hatte, weiß ich wie anstrengend das war. Ich war nicht frei, denn vieles was mir auf dem Herzen lag … bliebt dort. Es lag schwer auf mir und ich hatte keine Ahnung, wie ich das loswerden könnte. Ich dachte jeder lebt so.

Das stimmt aber nicht. Ich lebe nicht mehr so. Wie man das lernt? Durch üben. Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass in fast allen Reaktionen nach meinen Workshops es irgendwie darum geht, dass die TeilnehmerInnen das Gefühl gehabt haben, sich mitteilen zu können. Nicht nur mir gegenüber, sondern auch der Gruppe gegenüber.

Wo immer wir in unserem Leben uns aufhalten, betreten wir einen Raum. Der ist einerseits schon vorhanden – durch das was da schon vorher passiert ist – aber andererseits ist dieser Raum beweglich. Das heißt wir können ihn gestalten. Es braucht nur eine einzige Person um ein festgefahrenes System zu ändern. Und das können wir sein!

Wenn ein Raum, ein Platz vorhanden ist, in dem freies Mitteilen schon bewegt wurde, dann fühlen wir uns davon inspiriert und beginnen es auszuprobieren. Erst heute las ich in der Süddeutschen Zeitung, dass wir – wenn wir unsicher sind – das tun, was andere Leute machen. Und wenn diese „anderen Leute“ sich wahrhaftig ausdrücken können, dann probieren wir das eben aus. Sind wir allerdings in einem Raum in dem das nicht möglich ist – also jeder hat Geheimnisse und teilt sich nicht mit – dann machen wir eben, was die machen. Wir richten uns nach der „Allgemeinheit“. Und je nach dem wo wir uns aufhalten sind die Verhaltensweisen der „Allgemeinheit“ gesund oder ungesund.

Sehen wir also um uns herum Menschen die glücklicher sind, weil sie sich mitteilen, so ist es leichter, das eben auch auszuprobieren. Wir spüren dann, dass es möglich ist. Je mehr von uns das machen, desto weiter ziehen sich die Kreise, denn wir sehen: Es ist überlebbar. Wir beginnen uns zu trauen, bekommen mehr Mut und trauen uns automatisch immer mehr. Wenn jemand ein halbes Jahr lang – wie zum Beispiel bei meiner Akademie und dem Kurs „Lebe die Sehnsucht Deiner Seele“ – sich immer und immer wieder mitteilt, dann ist das eine neue Angewohnheit, die nicht mehr verschwindet. Denn wir haben nicht nur „davon gehört“, sondern eben erlebt, dass dies machbar ist und Kommunikation und Miteinander in allen Aspekten des Lebens verbessert.

Und nicht nur dass: Wir sind danach erleichtert. Jeder von uns kennt das: Wir haben ein Geheimnis; etwas wofür wir uns schämen und das uns schwer auf dem Herzen liegt. Es mag uns unser Leben regelrecht versauen, aber wir schaffen es nicht „klar Schiff“ zu machen und dann doch, irgendwann einmal nach viel Schmerz und fast schon Resignieren teilen wir uns doch mit und dieses wunderbare Gefühl der Erleichterung zeigt sich im ganzen Körper.

Diese Erleichterung ist eine Freiheit, die wir uns selbst geschenkt haben. Somit durchbrechen wir den Kreislauf von Schweigen und Scham. Und dieser Kreislauf muss unterbrochen werden, damit Selbstwertschätzung den Platz bekommt, den es braucht. Deshalb: Lasst uns den Raum erschaffen, in dem Offenheit und Wahrheit gewünscht ist. So sind wir uns nicht nur selbst Inspiration, sondern auch anderen.

 

Von Herzen,

Sabrina

 

 

 

Ihr Lieben,

wen wir uns trennen, lernen wir uns kennen

wen wir uns trennen, lernen wir uns kennen

gerade habe ich vom Verlag die Broschüre der neuen Bücher für den Herbst bekommen und mich gefreut, dass mein neues Buch (Oktober 2019 Erscheinungstermin) jetzt schon so „fertig“ aussieht. Tja, das ist es aber noch nicht. Ich schreibe daran. Aktuell bin ich auf Seite 80 und erfreue mich daran, dass es gut voran geht. Jedes Mal wenn ich den Titel „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ jemandem nenne, beobachte ich ein kurzes Nachdenken und dann ein klares Nicken und häufig einen kleinen Seufzer danach. Ja, wir lernen natürlich nicht nur den „Anderen“, die „Andere“ wirklich kennen, sondern eben auch uns selbst. Trennungen wollen geübt sein – allerdings auch wirklich nur dann, wenn es nötig ist. Dazu möchte das Buch Hilfestellung sein.


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Ich mag mein Hirn. Es kann großartig organisieren. Es liebt analytisches Denken. Es kann lange Ideen und Gedanken vertiefen. Es forscht gerne und schätzt interessante Beschäftigung. Es hilft mir mein Leben zu gestalten und ich kann mich darauf so wunderbar verlassen – nun ja, außer wenn es um das Verlegen von meinem Handy geht. Und Namen kann es sich auch nicht gut merken. Zahlen noch weniger. Aber sonst bin ich sehr zufrieden damit.

Laut letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist diese Art von Vergessen eher ein Vorteil, denn es deutet auf ein flexibles Hirn hin. Flexible Gehirne schmeißen raus, was sie nicht brauchen, damit es Platz für Neues gibt. Gut, dachte ich. Flexibles Gehirn? Das nehm` ich!

Doch zur Zeit ist mein Gehirn nicht flexibel. Es fühlt sich eher so an als würde es klemmen. Wie eine alte Schallplatte, die einen Kratzer hat und immer wieder an der gleichen Stelle festhängt. Und wir wissen alle (zumindest diejenigen, die noch mit Schallplatten aufgewachsen sind) wie das nervt. Da sitzt man gerade irgendwo gemütlich und erfreut sich an der Musik und dann dieser Kratzer und die letzten Töne werden wiederho, widerho, wiederho, wiederho.. und dann steht man auf, seufzt – weil ja jetzt die Platte einen Kratzer hat – und setzt die Nadel auf das nächste Musikstück.

Das möchte ich auch gerne.
Aber ich finde den Plattenspieler nicht.
Und so klemmt es weiter: „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fertig werden …“

Mein Hirn legt eine Dringlichkeit zu Tage, die ich mir nicht wirklich erklären kann. Es führt sich auf, als müsste ich in der nächsten Stunde 180 Dinge erledigen – weil sonst die Welt zusammenbricht.

Die Welt bricht nicht zusammen. Ich habe keine 180 Dinge in der nächsten Stunde zu erledigen.

Vor ein paar Wochen habe ich den Beginn meiner Akademie um einen Monat nach hinten auf den 1. April verschoben (nein, kein Aprilscherz), weil ich merkte, dass mir das zu dicht wird und ich möchte weiterhin mit Freude und mit Ruhe vorbereiten.

Da ich mir schon vor einiger Zeit Hektik und grimmige Entschlossenheit abgewöhnt habe, merkte ich, dass die Hektik sich wieder einschleichend wollte. Da hilft nur ein ernsthaftes Gespräch mit ihr: „Sorry Hektik, aber du wirst nur noch gebraucht, wenn ich einer Straßenbahn hinterherlaufen muss.“

Ich war ganz zufrieden mit mir. Problem gelöst, dachte ich.

Am nächsten Morgen merkte ich, dass das wohl nicht ganz geklappt hat bzw. überhaupt nicht. Schon vor der Meditation ging es los mit: „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Wenn ich mit meinem Hirn spreche, zeigt es sich oft als Pferd. Manchmal auch als ein Hund. Ein „Golden Retriever“ um genau zu sein. Der mich meistens mit großen Augen anschaut, schnell mit dem Schwanz wedelt und mit heraushängender Zunge und großem Enthusiasmus wartet bis ich ihm etwas zuwerfe, dass er fangen kann.

Wenn ich in die Stille gehe und mein Gehirn bitte, sich zu zeigen, dann kommt es aber doch meistens als ein Pferd angaloppiert. Man merkt gleich, es bewegt sich gerne. Immer mal wieder haben wir Gespräche um das entspannte Grasen. Das ist leider nicht so ihr Ding…
Der Hund hat übrigens das gleiche Problem. Er döst nicht gerne.
Schade eigentlich.

Ich merkte, das hat wohl nicht gereicht mit dem Termin nach hinten verschieben. Mein Hirn macht sich Sorgen, dass mein nächstes Buch „Wir lernen uns kennen, wenn wir uns trennen“ nicht fertig wird, welches ich Mitte April abgeben muss. Es ist zwar vorbereitet, aber eben noch nicht geschrieben.

Ich erklärte meinem Gehirn, dass ich lieber eine Sache nach der Anderen fertig machen will, aber das passte ihm irgendwie nicht. Dann erklärte ich ihm, dass wir noch nie ein Buch unpünktlich abgegeben haben und immerhin schon über ein Duzend davon fertiggestellt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht fertig werde ist also äußerst gering.

Mein Hirn beruhigte sich nicht. Langsam aber sicher erinnerte mich die Aktivität in meinem Hirn an diese Schallplattenkratzer: „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Nun gut. Ich versuche immer alle Aspekte in mir zufriedenzustellen und so dachte ich: „Okay. Dann fangen wir jetzt mit dem Buch an, das hilft vielleicht.“ Zwei Tage später fing ich zu schreiben an und erfreute mich daran, wie leicht und zügig es voran ging.

Mein Gehirn beruhigte sich nicht. Im Gegenteil. Es benahm sich so, als wäre ich in einem Kriegsgebiet, pleite und schwerkrank. Ich redete ihm gut zu: „Schau mal, wir sitzen in einem schönen Zuhause, Wir sind kerngesund, wir erfreuen uns an unserem Leben und an unserer Umgebung. Es ist doch alles gut!“

Mein Gehirn hört mir nicht zu. „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Dann zeige ich meinem Hirn meinen Kalender: „Siehst du, alles gut geplant. Erinnere Dich, wir haben uns Hektik abgewöhnt. Keine Notwendigkeit durchzudrehen.“

Es hört immer noch nicht zu. „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Ich habe ihm erklärt, dass es nicht hilfreich ist, was es da tut. Es scheint ihm egal zu sein. „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Ich versuchte meinem Gehirn zu erklären, dass es – solange wir leben – immer Sachen geben wird, die noch nicht fertig sind. Ich kann nicht jeden Tag „alles fertig machen“. Das geht nicht. Ich renoviere noch ein Zuhause, es ist Wäsche noch nicht gebügelt, ich bin in den letzten Zügen die Videos für die Akademie fertig zu machen und wir habe gerade begonnen ein Buch zu schreiben. „Das wird bis Morgen nicht fertig!!! Das musst Du doch einsehen! Du bist doch sonst so gescheit!“

Mein Hirn ignorierte mich einfach: „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Mehrmals jeden Tag fragte ich nach:: „Was brauchst du denn?“ „Wie können wir Dich wieder beruhigen?“ „Übersehe ich etwas, und Du versuchst mich darauf aufmerksam zu machen?“

Alles was kam war: „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Ich kenne diese Loops, diese Gedankenschlaufen, diese unendlichen Wiederholungen des Gehirns. Meistens ist da etwas, was nochmal ein genaues Anschauen braucht. Jede Gedankenschlaufe hat ja auch einen Sinn. Was könnte dieser also sein? Ja, ich habe viel zu tun. Wäre es mir lieber weniger zu tun zu haben? Ja. Ich merke, dass mein Körper mehr freie, ruhigere Zeiten möchte, aber die gebe ich mir nicht, denn nicht nur mein Hirn sondern auch der Rest von mir möchte meinen Schreibtisch wieder etwas leerer haben.

In meinen Meditationen bekomme ich Anweisungen: „Nur zwei Stunden am Tag mit Organisatorischem verbringen.“
Okay. Mache ich. Was kann ich noch machen? Außer Alkohol und Valium? Soll ich verreisen? Mehr singen? Mehr in der Natur sein? Mehr Yoga machen? Ich sah mich im Computerbildschirm spiegeln und machte ihn aus. So. Ab ins Atelier. Ich fing an eine meiner Skulpturen zu bemalen, die schon seit Ewigkeiten eine Farbe braucht.

Hirn beruhigt sich. Okay. Reicht das jetzt vielleicht? Sind wir über den Kratzer, die Wiederholungen hinweg?

Nö.

Am nächten Morgen ging es wieder weiter. Etwas weniger zwar, aber offensichtlich reichte das noch nicht. Ich habe mir Zeit fürs Singen genommen, ging Langlaufen, bekam eine Massage und habe dann zwei Stunden Oranisatorisches gemacht und ein paar Seiten am Buch geschrieben.

Hirn klemmt immer noch. „Das muss fertig werden, fertig werden, fertig werden, fer…“

Als ich mit meiner Assistentin und Freundin Claudia über ihres und mein Leben sprach, meinte sie: „Das kenne ich! In der Regel passiert mir das, wenn ich etwas ablege, also ich mich auf eine neue Stufe bewege und kurz vorher kommt nochmal alles hoch.“

Mein Seelenbruder LD schlug vor, das ich das tun soll, was ich sonst auch immer tue: „Schreibe es auf.“

„Nein!“, warnt mich mein Hirn. „Wir müssen ein Buch schreiben und das Skript für die Akademie schreiben und wir haben keine Zeit jetzt auch noch über mich zu schreiben!“

Es ist zwar schon fast Mitternacht, aber ich nehme mir meinen Laptop und schreibe, denn ich habe mir angewöhnt Dinge gleich umzusetzen, wenn ich sie begriffen habe – bzw. in diesem Fall, wenn ich erinnert wurde. Ich weiß aus Erfahrung: Schreiben hilft!

Als ich dann noch im Bett meditierte, konnte ich es sofort spüren: Meine energetische Schwingung war dabei sich zu verändern. Vorsichtig fragte ich nach: „Liebstes Hirn, hast Du Dich beruhigt?“

Angenehme Stille da oben. Und dann sind wir beide eingeschlafen.

 

Zusatzinfo zwei Wochen später.

Obwohl sich mein Gehirn beruhigt hatte, war mein Körper noch in einer anderen energetischen Schwingung als ich es gewohnt bin. Kurz nachdem ich den Blog veröffentlicht habe, bekam ich nochmal eine Anweisung: Fünf Tage ganz ohne organisatorische Arbeit zu verbringen. Das tat ich auch. Ich schrieb an meinem Buch und erfreute mich daran. Ich merke, dass ich im Buchschreib-Modus bin und nicht im Akademie-fertig-mach-Modus. Wenn ich Bücher schreiben, dann brauche ich meine absolute Konzentration darauf und das ist immer wieder spannend zu erleben. Nach diesen fünf Tagen beschloss ich den Rest der Akademie erst später fertig zu machen. Nämlich dann, wenn mein Körper mir sagt: JETZT! Und bis dahin schreibe ich …

Ihr Lieben,

viele von uns sind schon lange „aufgewacht“ und auf dem spirituellen Weg. Es ist dieses und jenes schon gemacht worden. Diese Ausbildung und jener Workshop schon besucht worden. Viel gelernt und schon einiges erreicht. Schon gut vorangekommen – und gleichzeitig sehend was noch zu tun ist.

Eine Workshop-Teilnehmerin sagte es mir vor ein paar Wochen halb lachend, halb verzweifelt: „Jetzt werde ich wach und sehe, was alles in mir noch aufzuräumen ist. Das ist zwar schön, aber auch viel Arbeit!“

Ja. Manches ist „Arbeit“. Aber ist das wirklich so störend? Ich liebe meine Arbeit. Wenn ich Handwerker sehe, die ihr Handwerk können und mögen, dann sieht man die Liebe in ihrer Arbeit. Wir kennen wohl alle die Assoziation von Arbeit ist gleich Anstrengung. Denn „alles was etwas taugt, muss auch anstrengend zu erreichen sein.“ Und natürlich müssen wir uns darum kümmern. Doch wenn wir etwas lernen, dass uns Spaß macht, würden wir das dann auch Arbeit nennen?

Würde eine Knospe sagen: „Oh Gott, ich muss daran arbeiten zu blühen?“

Würde eine Raupe sagen: „Blöd gelaufen. Jetzt muss ich mich aus diesem Kokon rauswinden!“

Würde ein Kind fühlen: „Jetzt muss ich auch noch reden lernen!“

Natürlich gibt es Zeiten in denen man etwas üben muss. Wenn jemand meine Skulpturen von Gesichtern betrachtet, höre ich oft: „Oh, das könnte ich nie! Dazu habe ich gar kein Talent.“ Es ist weniger Talent – es ist Übung. Nach der 100sten Nase aus Lehm weiß jede/jeder wie Nasen geformt werden.

Gelegentlich zögern wir etwas zu beginnen, weil wir glauben, dass wir kein „Talent“ haben. Aber Talent bedeutet nicht, dass etwas sofort perfekt sein muss. Talent ist ein Interesse; etwas Begabung. Was wir daraus machen zeigt sich erst in der Bereitschaft etwas zu üben.

Auf der anderen Seite erkennen wir unsere Begabungen häufig gar nicht an. Warum? Weil uns etwas leicht fällt. Dann kann es doch nichts taugen, oder? Wenn wir uns gut einspüren können, wenn wir organisieren können; wenn wir gemütliche Atmosphären erschaffen können – das alles sind Talente und es ist herrlich, wenn wir sie auch genießen.

Wie eine Blüte sich aus der Knospe entwickelt, so ent-wickeln wir uns. Ich bin gerade in dieses Wort Entwickeln verliebt. Wir entwickeln uns aus den vorgegebenen Grenzen, wir entwickeln uns aus zu Engem, zu Kleinem … Wir stehen danach aufrechter, gerader, um uns bewusster, erfreuter, freier.

Natürlich gibt es da auch die Illusionisten, die meinen, es wird sich alles schon ändern, wenn sie es sich nur lange genug wünschen. Das klappt meistens nicht. Denn es braucht auch eine Aktion zu dem Wunschdenken.

Doch wohin wollen wir uns eigentlich entwickeln?

Worum geht es uns?

Um Wohlbefinden? Mehr Liebe? Weniger Angst? Geht es um Sicherheit? Kontrolle? Mangelbehebung? Oder um Lebensfreude? Begeisterung? Vielleicht sogar um die Weltrettung? Die eigene Rettung? Oder die Gesundheit? Um Heilung?

Warum tun wir, was wir tun? Was wollen wir damit erreichen?

Wenn ich zurückblicke, dann erkenne ich meine Entwicklung. Nie zuvor empfand ich soviel Freude, soviel Freiheit, soviel Liebe, soviel Leichtigkeit, soviel Verständnis für mich und meine Mitmenschen wie jetzt.

Zu altern ist großartig! Ich kann es nur von Herzen empfehlen. Mit fast sechzig bin ich beweglicher als jemals zuvor. Und das nicht nur mit meinem Körper sondern auch mit dem Rest von meinem Sein.

Natürlich hört eine Entwicklung nie auf. Gerade bin ich dabei eine weitere Angewohnheit aus meinem Gewohnheitsfeld zu entfernen. Gelegentlich wiederhole ich mich. Ich habe zum Beispiel etwas zu einem Thema gesagt und gebe ein paar Tage/Wochen nochmal den gleichen Kommentar ab und … dann nochmal. Es ist eine alte Familienkrankheit (lach). Solange ich mich erinnern kann erzählte meine Mutter fast jede Geschichte drei Mal – und seitdem sie älter ist, gleich sechs Mal. Um das bei mir zu vermeiden, braucht es JETZT all meine Aufmerksamkeit ;-)

Und dann sehe ich andere Bereiche, bei denen ich mich zu meinem Wohlbefinden entwickelt habe. Ich habe meine Lebensgeschwindigkeit heruntergefahren. Früher konnte es mir nicht schnell genug gehen. Umzug? Zwei Tage später sind alle Kisten ausgeräumt und schon am Umzugsabend hängen die ersten Bilder. Oder jemand macht etwas, was ich auch spannend finde? Schon den ersten Kurs belegt, die ersten Dinge dazu gekauft und ungeduldig in den Startlöchern scharrend. Das scheint erledigt zu sein. Ich gehe Dinge langsamer an. Viel langsamer. Wie meine Akademie, die ich schon vor über einem Jahr angekündigt habe und die immer noch nicht gestaltet ist.

Es ist spannend, wenn wir zögern – Achtsamkeit üben

Ich habe über die Jahre gelernt, dass ein Zögern enorm wichtig ist. Auch hier ein Beispiel vom letzten Newsletter bzw. Blog (Termine, Termine, Termine). In mir zögerte es meine Termine für den Rest des Jahres festzulegen. Immer wieder starrte ich auf meinen Kalender und wenn ich irgendwelche Termine eingeben wollte, gab es einen inneren Widerstand die angedachten Termine weiterzugeben. Es ist ganz praktisch, wenn man Workshops, die man geben will, auch anderen Leuten mitteilt. Aber es gab keine Leichtigkeit im Eintragen von Terminen – sondern eben dieses Zögern. Und so wartete ich. Das geht natürlich nur so entspannt, weil ich weiß, dass in meinem Fall dieses Zögern kein aufschieben in die Unendlichkeit ist – was es vor zwanzig/dreißig Jahren war. Damals war es einerseits Unentschlossenheit, die das Zögern hervorrief und andererseits sagte ich auch häufig Dinge zu, welche ich „eigentlich“ nicht machen wollte. Da ich damals noch nicht auf meine Intuition hörte, hatte ich keine Ahnung, wie ich das abstellen sollte.

Jetzt ist ein Zögern von mir ein intuitives Zögern. Ein Teil meiner alten Persönlichkeit will aus Gewohnheit, dass wir (ich rede gerne von mir in der Mehrzahl – es gibt schließlich einige Aspekte von mir, die bei jeder Entscheidung mitreden möchten ;-) loslegen, so wie wir das „immer“ gemacht haben. Doch dann schickt mir meine Seele diesen Gedanken: „Warte.“ Dieses „Warte“ kommt ganz entspannt. Es ist mit einem Lächeln, einem Schmunzeln verknüpft.

Und so warte ich. Weil ich aus Erfahrung weiß, dass so ein „Warte“ immer einen guten Grund hat. So hatte auch das letzte Warten wegen meiner Terminplanung einen guten Grund: Mein Verlag „Random House“ schlug mir kurz nach meinem Blog über „Termine, Termine“ einen Online-Kurs vor und da es mir große Freude macht mit dem dortigen Team zusammenzuarbeiten, sagte ich zu. Und jetzt ging es dann mit den Terminen für den Rest des Jahres „plötzlich“ ganz leicht. Und innerlich kam natürlich auch kein „Warte“ mehr.

Auch der nächste Schritt der Akademie war ein klarer: Ich möchte mit einer kleinen (12-14 Leute) Prototyp-Gruppe beginnen. Einer Gruppe, die gerne Feedback gibt und die Lust hat, Dinge auszuprobieren. Drei Monate. Jeweils pro Monat ein Wochenende in München, eine Videokonferenz und eine Telefonkonferenz. Und diese Wochenenden sind angefüllt mit einer spielerischen Art die Dinge anzugehen. Mit Körpergefühl, Musik, Bewegung und Herunterfahren und Begreifen. Als ich anfing über den Termin für diese kleine Gruppe zu meditieren kam sofort „August“ hoch. Und so wird sie im August beginnen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Falls Ihr in Euch das Gefühl habt: Da möchte ich gerne mitmachen – ein paar Plätze gibt es noch. Es ist mir wichtig, dass ich diejenigen, die in dieser Gruppe mitmachen, schon kenne. Da diejenigen, mit denen ich schon zusammengearbeitet habe, von meinem nicht besonders ausgeprägten Namensgedächtnis wissen, bitte ich um ein Foto und ein paar Hinweispunkte (wo und wann etc. wir uns getroffen haben) und was Euch daran interessiert. Bitte versteht, das ich aus verschiedenen Kriterien auswähle. Also nicht nach dem Motto: Die mag ich, den nicht. Sondern ich brauche unter den Teilnehmern eine Mischung aus Alter, aus Erfahrung, aus Gegenden, aus Geschlecht. Die Termine sind 11./12 August, 15./16 September, 13./14. Oktober – jeweils von 11 bis 18 Uhr bzw. 11. bis 17.00 Uhr. Dieser Kurs ist ein Geschenk von mir – weil mir eben auch das Feedback dazu geschenkt wird.

Wenn Ihr davon begeistert seid, dann bitte schreibt mir eine Email 

Herzlichst,

Sabrina

Als ich eine junge Mutter war, war ich alles andere als entspannt. Dies lag nicht nur daran, das meine Tochter mein erstes Kind war und ich im Muttersein noch keine Erfahrung hatte, sondern es lag hauptsächlich daran, dass ich ihr eine glückliche Kindheit schenken wollte. Und glücklich bedeutete damals in meinen Augen eine Kindheit ohne Schmerzen. Natürlich war mir klar, dass sie mal hinfallen würde, mal weinen würde und mal traurig wäre, aber ich meinte langfristige, innere Schmerzen, für die man später eine Therapie braucht.

Ich wollte ihr das „ersparen“, was ich als Kind erlebt hatte.

Spätestens als ihr Vater und ich uns als Paar trennten – sie war15 Jahre alt – war mir klar, dass mir dieses Ziel nicht gelungen war. Obwohl unsere Trennung liebevoll und aufmerksam war und wir eine enge und familiäre Beziehung unterhalten, ist die Trennung der Eltern als Paar trotzdem für ein Kind erschütternd. Gelegentlich – und das bis heute – wandern meine Gedanken in die Vergangenheit und ich erkenne oder erinnere mich an kleine Episoden in der Kindheit meiner Tochter, bei der ich nicht so aufmerksam war, wie ich es gerne gewesen wäre und Schübe von Schuld schwemmen hoch – die eigentlich völlig absurd sind. Absurd deswegen, weil sie keinen bleibenden Schaden in ihr angerichtet haben und sie sich meistens überhaupt nicht mehr daran erinnern kann.

Ich aber! Ein Aspekt von mir – Gott sei Dank über die Jahre durch klares Analysieren und Verstehen milder geworden – bringt mir immer noch diese Reste von Schuldgefühlen hoch. Ich weiß auch warum: Meinen damaligen Ansprüchen zufolge hatte ich versagt. Und obwohl es mir völlig klar ist, dass eine schmerzfreie Kindheit nicht möglich ist, so wabert doch der Anspruch eine „perfekte Mutter“ sein zu wollen, noch irgendwo in meinen antiquierten Vorstellungen herum.

Wenn wir uns als Seele in einen Elternverbund einbringen – also frisch geboren in einem neuen Körper sind – dann suchen wir uns eine Familie, in der wir lernen und erfahren können, was wir für unser Wachstum brauchen. Mit Elternverbund meine ich übrigens alle, bei denen wir aufwachsen.

Am Ende meines VORHERIGEN Lebens habe ich mir – als Seele, nicht als Persönlichkeit – mein Leben angeschaut und Entscheidungen getroffen. Entscheidungen über die Dinge, die ich als nächstes erfahren und erleben möchte. Also angenommen jemand war kinderlos, frei und viel auf Reisen, mag am Ende des Lebens den Wunsch und die Neugierde verspüren einen engen Familienverbund zu erleben und so entscheidet sie sich im NEUEN Leben für Familie und viele Kinder. Oder: Das letzte Leben war überschaubar und kontrolliert und so mag man sich vielleicht im nächsten Leben mehr Aufregung, mehr Unsicherheit erschaffen, um zu erfahren, wie man denn damit zurecht kommt.

Unsere Engel sind dabei unsere Begleiter. Gerade Kinder erspüren die unsichtbaren Unterstützer noch viel mehr. Je erwachsener wir werden und je mehr wir uns in die „reale“ Welt einfügen, desto geringer ist die Aufmerksamkeit auf Engel und unsere eigene Intuition. Einspüren, Stille, Nachspüren – das alles verliert den Stellenwert, wenn man als Teenager zu einer Gruppe dazugehören und gemocht werden will. Trotzdem begleiten uns unsere Engel und warten auf unsere Bereitschaft wieder mit ihnen in Kontakt zu treten. Und viele von uns tun das dann auch. Die Nachrichten und Weisheiten der Engel, die Weisheit unserer eigenen Intuition – all das kommt aus der gleichen Quelle. Je bewusster und wacher wir werden, desto mehr spüren wir uns wieder ein: In unseren Körper, in unser Leben, in das was nicht sichtbar ist. Am Ende wie am Anfang unseres Lebens erspüren wir die Engel wieder leichter – der Vorhang zur Unendlichkeit geht dann wieder auf …

Viele von uns möchten sich gerne wie Engel verhalten und doch machen wir – als Seelen – hier eine menschliche Erfahrung. Und menschliche Erfahrungen mit einem menschlichen Körper haben ihre eigenen Herausforderungen – wie wir alle wissen.

Wenn ich rückblickend auf meine Kindheit schaue, dann tue ich das mit einem Lächeln. Das war nicht immer so. Es hat Jahre gedauert, bis ich meinem mittlerweile schon lange verstorbenen Vater verziehen habe. Mein Vater war ein begnadeter Raumausstatter und konnte mit seinen Händen wunderbare Möbel anfertigen, doch diese gleichen Hände konnten hart zupacken und ich fürchtete mich vor seinen lauten Ausbrüchen und gnadenlosem Verhalten. Obwohl sein Geist kreativ war und er vor Fremden so charmant sein konnte, war er es innerhalb seiner Familie nicht. Zu viel Alkohol, zu wenig Wachstumsbereitschaft haben zwei seiner drei Töchter ziemlich durchgeschleudert. Die dritte hatte eine glückliche Kindheit. Sie war die Lieblingstochter und ihr Leben war leichter. Meine Mutter war eine Frau ihrer Zeit: Gefangen in einem System in dem der Ehemann letztendlich alles bestimmt, weil er das Geld verdient und auch verteilt und … in einer Zeit in der Scheidung noch ein Schimpfwort war und einer sozialen Ächtung gleich kam.

Eine unglückliche Kindheit hat nicht nur Nachteile. Sehr früh schon erlebte ich meine Familiensituation als nicht gesund. Und obwohl ich schlechte Noten mit nach Hause brachte war mir klar, dass ich zwar faul aber nicht dumm war. Als ich zehn Jahre alt war, bot ich meiner Mama an, auf mein Taschengeld zu verzichten, damit sie sich scheiden lassen konnte. Ich wusste die Scheidung hatte irgendetwas mit Geld zu tun. Die Antwort meiner Mutter war damals: „Aber ich liebe ihn doch!“ und da war mir klar, dass dies keine Liebe sein konnte. Schon als junges Mädchen mochte ich es, andere Kinder zu besuchen und deren Familiensituation zu beobachten. Ich kam aus dem sozialen Wohnungsbau und wir wuchsen ärmlich auf und so erlebte ich erst als junge Erwachsene Familien, die sich beim Abendessen über kulturelle Ereignisse unterhielten und bei denen nicht ständig der Fernseher lief. Das waren Eltern, die interessiert an der Meinung ihrer Kinder waren und nicht wie bei uns zuhause, wo man – wenn mein Vater zuhause war – während der Mahlzeiten weder reden noch trinken durfte.

Und doch war mein kindliches Erleben ein Geschenk. Ich durfte mir früh darüber klar werden, was ich mal selbst NICHT werden wollte. Mir war klar, dass ich immer mein eigenes Geld verdienen will, denn die Abhängigkeit meiner Mutter wollte ich mir auf jeden Fall ersparen. Sie hatte damit ihre Freiheit verloren. Ich konnte schon früh in der Kindheit sehen wohin das führt. Manche erkennen dies erst, wenn sie ihre Rentenbescheide in der Hand halten und entsetzt darüber sind, wie wenig sie bekommen.

Ich war ein hässlicher Teenager – ohne Geschmack und ohne Geld – und lernte, wie es sich anfühlt, nicht wichtig zu sein, nicht begehrt zu werden, nicht wegen äußerlicher Schönheit beliebt zu sein. Ich musste andere Qualitäten entwickeln. Ich hatte früh das Gefühl alleine zu sein und mich auf niemanden verlassen zu können. Meine Eltern konnten mir nicht helfen – sie konnten sich ja selbst kaum helfen – und so entstand ein Bewusstsein über meine Selbstverantwortung und ein tiefes Verständnis von Ursache und Wirkung.

Ich lernte, dass man sich verändern kann. Ich beobachtete elegante Frauen, und ließ mich inspirieren. Ich erkannte Geschmack. Ich wusste nur selbst nicht wie ich das für mich hinkriegen sollte. Zuerst kopierte ich, dann fand ich meinen eigenen Stil. Dann begann ich meinen Körper zu verändern. Ich nahm die überschüssigen Kilos ab, begann mit 20 Jahren Ballettstunden in einem Kinderballett zu nehmen, denn ich erspürte mich als Trampel. Ich erinnere mich noch, wie ich die sechsjährigen grazilen Mädchen gefragt habe, ob ich denn mitmachen darf und sie milde auf meinen so völlig unflexiblen Körper schauten. Wenn ich mich nach vorne beugte, kam ich gerade bis kurz unters Knie. Heute – nach 30 Jahren Yoga – muss ich über meine Unbeweglichkeit von damals schmunzeln. Ich erinnere mich noch, wie mich jemand vor ein paar Jahren als elegant beschrieb. Ich und elegant? Erst da bemerkte ich, wie sehr viel anders ich mich heute bewege.

Nachdem ich meinen Körper veränderte, fing ich an, mein Berufsleben zu verändern. Ich versprach mir, nur Dinge zu tun, an denen ich Freude hatte und zu wechseln, wenn ich mit Grauen zur Arbeit ging. Dieses Versprechen habe ich immer gehalten.

Ich lernte Mut zu haben: Mut mich mitzuteilen. Mut Gespräche zur Klärung zu suchen – auch wenn sie schmerzhaft sein würden. Mut alleine zu sein. Mut zurückgewiesen zu werden. Mut mich selbstständig zu machen. Mut ungewöhnliche Dinge zu tun. Mut immer wieder neu anzufangen. Mut die um mich gesetzten Grenzen zu sprengen.

Ich habe kein Abitur und oft wurde ich in meinem Berufsleben gefragt, was ich denn studiert habe. Wenn ich sagte, dass ich keines habe, konnte ich an den Gesichtsausdrücken ablesen, was mein Gegenüber dann dachte. Früher war das eng mit dem Gefühl verbunden, nicht gut genug zu sein. Heute erfreue ich mich an meiner Bereitschaft immer wieder Schülerin zu sein. Jede Grenze, die sich mir zeigte, habe ich irgendwann einmal überwunden. Einfach – wie wir alle wissen -ist das selten. Aber es ist möglich. Und je mehr wir uns auf uns selbst verlassen, je mehr wir uns nicht mehr über die Vorstellungen von anderen über uns definieren, desto freier werden wir.

Ich veränderte mich und somit mein Leben und alles habe ich meiner unglücklichen Kindheit zu verdanken. Sie war mein Motor. Denn so wie damals wollte ich nicht weiter leben und nicht sein. Es ist eine große Freude, wenn man erkennt, dass man alles an sich verändern kann.

Ich war Anfangssekretärin, Sachbearbeiterin und wurde Fotoredakteurin, Journalistin, Fotografin, Fernsehmoderatorin und Autorin und lernte Erfolg und Geld kennen. Doch beides immer auch mit einem sorgfältigen Auge. Immer wissend, dass sich Dinge ändern können. Dass Erfolg und Ruhm eben auch ungesund und wackelig sein können und so habe ich die diversen Höhen und Tiefen meiner beruflichen Laufbahn langfristig gut überstanden und vor allen Dingen viel daraus gelernt. Unter anderem auch den so wichtigen Unterschied zwischen Ego und Seele. Ich als Seele suche hier in diesem Leben Erfahrungen. Es ist, als würde ich durch einen Obstgarten gehen und von dieser und von jener Frucht kosten. Das Leben ist nun mal voller Erlebnisse: Da gibt es glückliche und unglückliche Momente. Da gibt es Trauer und Verlust genauso wie Freude und Frieden. Ich als Seele weiß um die Herausforderungen und akzeptiere mit Interesse und Neugierde was sich mir zeigt („Ah, wie interessant, dass mir das gerade passiert!“) und finde meine Bestätigung im Innen: In mir. Ich als Persönlichkeit will Kontrolle („So was darf nicht wieder passieren!“) und suche meine Bestätigung im Außen. Ein enorm wichtiger Unterschied.

Auf dem Höhepunkt meiner erfolgreichen Karriere heiratete ich einen wohlhabenden Mann und lernte eine andere Art von Wohlstand kennen. 16 Jahre später – als wir uns trennten – waren es Bekannte, die es nicht fassen konnten, dass ich solch ein Leben in Beverly Hills, Kalifornien wieder aufgab. Ich weiß noch, wie völlig überrascht ich von diesen Aussagen war. Ich kann kein Leben leben, dass mir nicht entspricht. Und wenn ich mich ändere, ändert sich zwangsläufig auch mein Leben. Wenn mir etwas nicht mehr entspricht, muss ich es ändern. Es bleibt mir keine andere Wahl. Und ich will auch keine andere Wahl treffen. Und auch dieser Lebensabschnitt hat mir viel über mich gezeigt. Ich verändere mein Verhalten nicht: Weder erfolgreich noch nicht erfolgreich. Weder arm noch reich. Weder in den USA noch in Deutschland.

Ohne meine Krisen, ohne die verzweifelte Stunden, ohne die unsägliche Sehnsucht nach einem anderen Leben hätte ich mich nicht entwickelt. Ohne meine Kindheit hätte sich in mir wenig Mitgefühl entfaltet. Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich ohnmächtig und verloren zu fühlen. Ich weiß, wie es ist, wenn man das Gefühl hat, man gehört nicht dazu. Ich weiß, wie es schmerzt und verletzt, ungerecht behandelt zu werden. Ich weiß, wie es ist, wenn man nur von Pulversuppen lebt, weil man sich nichts anderes leisten kann. Ich weiß, wie Hoffnungslosigkeit schmeckt. Ich weiß, wie verzweifelt man sein kann, wenn man keinen Ausweg mehr sieht. Ich weiß aber auch, welche Herausforderung Ruhm haben kann. Ich weiß, wie wichtig es ist, ein harmonisches Zuhause zu haben. Ich weiß, wie sorgfältig man auf seine Finanzen schauen sollte. Ich weiß, wie wichtig Schönheit ist – sei es durch ein angenehmes Umfeld, durch Natur, durch Kunst, durch Musik, durch liebevolle Nähe.

Ohne meine unglückliche Kindheit wäre ich jetzt nicht glücklich. Denn eine solche Kindheit ist eben auch ein Antrieb. Ein Antrieb es anders, es wacher zu machen. Jede unglückliche Kindheit hat auch seine lichten Momente. Meine Mutter tröstete sich und uns durch Musik und Gesang. Ein Geschenk, das ich täglich zu schätzen weiß. Mein Vater zeigte mir durch seine Sprachlosigkeit wie wichtig es ist, sich mitzuteilen. Ebenfalls ein Geschenk, für das ich enorm dankbar bin. Meine Eltern gaben ihr Bestes. Auch sie haben später einiges bedauert. Wir haben in unserer Familie viel geheilt. Wenn wir jetzt gemeinsam über unsere Erfahrungen von damals sprechen, haben wir oft Tränen in den Augen – vor Lachen.

Eine Kindheit ist erst dann geheilt, wenn wir mit Humor und Leichtigkeit darüber sprechen können.

Und auch das ist ein Geschenk unserer unglücklichen Kindheit: Wir hatten die Möglichkeit Verzeihen zu lernen.

 

PS. Das ist ein Artikel den ich für das „Engelmagazin“ Juli/August 2018 geschrieben habe. Mehr dazu im Magazin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist ein Artikel, den ich für die Zeitschrift von „Welt im Wandel“ geschrieben habe.  Dort war ich im April auf deren Kongress. Es gibt schon einen Intuition ist Wissen Blog-Beitrag, dieser hier ist ein bißchen länger und mit noch einigen zusätzlichen Erlebnissen am Schluss.


Seine eigene Intuition wahrzunehmen ist spannend. Es ist wie das Lernen einer neuen Sprache. Am Anfang stöpselt man noch so herum und sucht nach den richtigen Worten. Später – wenn man mehr geübt hat und länger in dem Land gelebt hat, dessen Sprache man neu dazugelernt hat – wird es flüssiger. Und doch gibt es immer wieder Facetten oder neue Worte die man auch in einer Sprache, die man ähnlich die wie Muttersprache spricht, neu lernt: Das Vokabular erweitert sich.

Unsere Intuition spricht durch unseren Körper. Es hilft, wenn man ihn liebt und schätzt. Mein Körper ist mein Barometer und zeigt mir sehr genau was ich brauche und wie es mir geht. Ich vielen meiner Bücher (u.a. „Bodyblessing – der liebevolle Weg zum eigenen Körper“) beschreibe ich immer wieder wie großartig unser Körper funktioniert und welche Zeichen er uns gibt.

Gerade im letzten Jahr durfte ich beobachten, wie klar mein Körper sich mir mitteilt und mich dabei im Erkennen meiner Intuition weiter unterstützt. Seit letzten Jahr Februar 2017 suchen wir ein neues Zuhause – es gab Eigenbedarf und wir hatten ein Jahr Zeit – und wir wünschten uns ein Bauernhaus oder einen Vierkanthof. Es war immer wieder spannend ein eventuell neues Zuhause anzuschauen und mein Hirn war begeistert von den Möglichkeiten: Das könnte man umbauen. Hier wäre ein idealer Platz für ein Atelier. Das könnte ein toller Meditationsplatz werden. Und dann verließ ich das Haus mit einer Menge an neuer Ideen, nicht selten begeistert, und … kaum im Auto fiel ich in einen Tiefschlaf. Ich merkte schnell: Mein Körper reagierte bei Häusern die nicht für mich passen mit einer enormen Erschöpfung. Mehr als einmal musste ich den Wagen anhalten und auf die Beifahrerseite wechseln, um unter den Augen meines Liebsten sofort in einen erschöpfenden Tiefschlaf zu fallen.

Es wurde Sommer un d wir fanden nichts. Manchmal wurde ich schon müde, wenn ich nur ins Auto einstieg, um ein neues Objekt anzuschauen und ich wusste, den Weg kann ich mir eigentlich sparen. Ich schaute es mir trotzdem an. Einmal meinem Liebsten zu Liebe, der das Gefühl brauchte, dass wir etwas aktiv unternehmen und wir erfuhren auch jedes Mal etwas Interessantes: Manchmal die Gewissheit, dass die Gegend garantiert nichts für mich, nichts für uns ist. Manchmal eine Klärung für das, was man unbedingt braucht. Manchmal war es einfach ein schöner Ausflug in unser bayerisches Hinterland. Manchmal traf man nette Leute, mit denen man sich austauschen konnte. Doch nie gab es in mir das Gefühl: „Ja, da will ich sein.“ Meinem Liebsten passierte es öfter. Es gab zwei, drei Häuser, die er sich gut hätte vorstellen können und mein Kopfschütteln war auch immer ein nachdenken. Ein Nachdenken darüber, mir selbst treu zu bleiben und die Gewissheit, dass wir im Umland von München etwas finden werden, was für uns beide passt. Dabei natürlich auch immer ein starkes Mitgefühl, wenn es ein Haus gab, das ich mir so gar nicht, er sich aber so gutvorstellen konnte.

Wunder

Gleichzeitig wurde mir klar, dass es die Mischung ist, die ich brauche. Einen Teil meiner Zeit auf dem Land und einen Teil meiner Zeit in meiner Heimatstadt München zu verbringen. Die Stadtwohnung zeigte sich schnell – in sich ein kleines Wunder…
Es wurde Herbst und wir suchten immer noch etwas Gemeinsames auf dem Land. Ich hatte im Gefühl, dass es Oktober, November wird, wenn wir etwas finden und der Oktober ging vorbei, ohne dass sich etwas auftat. Allerdings „sah“ ich in einer Meditation das neue Zuhause: Es war weiß. Und zweistöckig.

Ende November machten wir uns auf den Weg zu einem Haus im Umkreis vom Chiemsee. In dem gleichen Ort ist das Jonathanhaus. Ein Seminarhaus gleich um die Ecke? Das klang spannend. Das Haus war weiß – allerdings mit dunklem Holz oben verkleidet („Gilt das?“) und es war etwas zu klein für uns – Stanko braucht ein Atelier zum Malen – doch wir waren bereit die Garage dafür umzubauen. Es könnte passen. Preislich etwas unter unserem Budget, was ja auch sehr angenehm ist. Weiter Blick nach vorne. Nachbarn nach hinten. So wie ich es auf meiner Wunschliste hatte. Die Wegstrecke nach München war über 90 Minuten und auf dem ersten Rückweg hörte ich meine innere Stimme laut und deutlich sagen: „Das wird dir zügig auf die Nerven gehen.“

Wir sprachen darüber, ob wir es nehmen sollen und entschieden uns dafür. Pro – und Contra fanden ihren Platz. Und ich begann um für uns viel zu späte Auszugszeiten, um den Preis, um Dinge die noch gemacht werden müssen mit der Maklerin und der Besitzerin zu verhandeln und merkte, dass ein Teil von mir sich wunderte, was ich hier mache. Nur welcher Teil wundert sich? War es meine Seele, die sich wundert warum meine Persönlichkeit da verhandelt oder war es umgekehrt? Ich beobachtete mich genauer. Schaute mal wieder nach, was mein Körper mir für Zeichen gab und es war ganz klar zu erkennen: Mein Herz war schwer. Das war nicht gut.

Ich bekam einen Anruf von der Maklerin und sie sagte mir, dass ich morgen Bescheid kriegen würde, aber „zu 98% klappt das schon“. Ich legte auf und beobachtete mein Herz. Es wurde schwerer. Mein Liebster und ich meditierten gemeinsam und beide erspürten wir keine Erleichterung. Ich rief die Maklerin an und sagte das Haus ab: „Mein Herz ist zu schwer.“

Bei solchen Sachen ist es immer wieder spannend zu beobachten, was denn die Persönlichkeit/das Ego dazu sagt. Das Ego will umziehen. Das Ego will es erledigt haben. Das Ego hätte schon 20 Häuser vorher zu einem einigermaßen passenden „Ja“ gesagt. Doch die Seele wartet. Sie wartet nicht, weil sie nicht weiß, was passiert. Die Seele wartet, weil die „richtige Zeit“ noch nicht gekommen ist. Die Seele weiß, dass die richtige Zeit kommt. Die Persönlichkeit/das Ego allerdings will fertig werden. Es ist die Herausforderung doch nicht voreilig ja zu sagen. Trotzdem zu warten. Auch wenn es eng wird. Da trennt sich das Wissen von der vagen Ahnung…

Je mehr wir uns umschauten, desto näher wurde uns die Gegend, in der wir schon wohnten. Wir hatten neue Freundschaften entwickelt, die wir gerne behalten wollten. Der Gedanke keimte häufiger und häufiger auf, in der Nähe zu bleiben und der große Kreis, den wir am Anfang gezogen haben wurde sehr viel kleiner.

Ich merkte auch, wie entspannt ich weiterhin blieb. Knapp drei Monate zu unserem Auszug? Okay. Es wird schon ein Zuhause kommen. Ich rief meine Umzugsfirma an, um schon mal einen Termin für den Auszug zu bestimmen: 28. Februar. „Wohin?“ fragte er mich. „Ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall raus.“ Ich lachte. Ich rief die Besitzer unseres jetzigen Zuhauses an und bestätigte ihnen, dass wir auf jeden Fall Ende Februar draußen sind. Auch sie wären erleichtert, wenn wir was finden und erkundigten sich immer mal wieder
rührend.

Ich fing an auszumisten. Ich war ja erst 1 1/2 Jahre vorher aufgrund einer extrem hohen Mieterhöhung aus meiner großen Wohnung in München hier aufs Land zu meinem Liebsten gezogen und war doch erstaunt, was sich da wieder zum loslassen anbot. Ich beschloss zwei Sofas zum aufpolstern zu geben, verschenkte und verkaufte ein paar Dinge. Ich bewegte mich, als wenn ich wüsste, wohin wir hinziehen. Und ich wusste es auch. Im Außen hatte sich noch nichts gezeigt, aber im Inneren war ich mir sicher. Das Haus kommt. Und es kommt rechtzeitig.

Das weiße Haus

Die besorgten Fragen unserer Freude wischte ich mit einem Lächeln vom Tisch. „Es wird schon was kommen. Und das Haus ist weiß. Das habe ich in der Meditation gesehen.“ Und eine weitere Information tat sich auf: „Es kommt in zwei Wochen.“

Dann sahen wir ein Exposé von einem … weißen Haus. 10% über unserem Budget. Aber machbar. Wir konnten es noch nicht besichtigen, denn die Person mit dem Schlüssel war noch zwei Wochen verreist. Wir fuhren trotzdem hin. Schauten uns im Außen um und merkten, das könnte es sein. Ich fing an meine Bank zu informieren, die Unterlagen dazu waren schon seit März dort. Rief meinen Notar an, und sagte ich, dass ich wahrscheinlich noch in diesem Jahr einen Termin bräuchte. Ich verkaufte ein Investment. Ich klickte die Exposés von anderen Häusern, die von Immoscout und Immowelt kamen weg.

Das Haus war unser Haus. Ab dann bewegte sich alles zügig. Einiges musste besprochen und verhandelt werden. Die Besitzer sehr sympathisch. Zwei Tage vor dem Notartermin hörte ich in einer Meditation die Bonanza-Titel-Musik: „Dam dada damm dada damm BONANZA!!!“ – und ich wusste, dass trotz aller letzten Aufregungen zum Trotz wir in dem letzten Galopp waren. Am Tag nach dem Notartermin holte ich einen Leitzordner hervor in dem ich in den letzten vier Jahren Bilder unter dem Motto: „Haus auf dem Land“ gesammelt habe. Immer mal wieder habe ich aus Magazinen Seiten ausgerissen von Treppen, Bädern, Farben, Einrichtungen und natürlich auch von Häusern die mir gefielen. Ich breitete alles auf dem Küchentisch aus und dann fischte ich die Fotos von den Häusern heraus, die ich ausgerissen hatte. Mein Liebster meinte trocken: „Willst du mir sagen, dass wir all diese 35 Bauernhäuser umsonst angeschaut haben?“ Ich lachte. Vor uns in dem Stapel lagen nur Häuser mit großen, hohen Fenstern. Alle hell. Alle moderner. Alle irgendwie gleich und alle so ähnlich wie das Haus, das wir gerade gekauft hatten. Kein einziges Bauernhaus weit und breit.

Dann erinnerte ich mich an den Rat meines Lehrers Solano, der mir vor Jahren sagte: „Sammle, was Dir an Häusern gefällt und nach einer Weile wirst dich deine Sammlung darüber informieren, was du im Tiefsten deines Herzens möchtest.“ Mein Kopf wollte ein altes Bauernhaus. Mein Herz wollte große Fenster und viel Licht. Aber eines wusste alles in mir ganz sicher: Das Haus kommt rechtzeitig. Hier war die Intuition eindeutig: Mein Körper wurde müde. Und mit etwas Aufmerksamkeit ist das einfach herauszufinden. Manchmal allerdings ist die Intuition nicht so klar – meistens dann wenn unser Wunschdenken dem im Weg steht.

Das Haus wurde gekauft und es ging ans Renovieren. Die Vorbesitzer hatten beim Bau Anfang der 90ger Jahre in das ganze Haus goldene Metalltapeten aufgeklebt. Goldene Metalltapeten sind nicht meine Vorstellung von gemütlichem Wohnen und so war es klar, dass dies in irgendeiner Form geklärt werden muss. Was sind die Optionen? Tapeten rausreißen oder übermalen. Mein Liebster wollte übermalen, die Malermeister wollten übermalen – und ich fühlte mich eigenartig dabei. Mein Vater war Raumausstatter und ich habe in meinem Leben viel tapeziert und Böden verlegt und doch hatten wir nur 10 Tage Zeit um das Haus für unseren Einzug vorzubereiten. Das ist nur möglich, wenn wir eine „logische“ Entscheidung treffen: Wir malern drüber.

Logische Entscheidungen sind manchmal sehr praktisch. Aber eben nicht immer. Da beginnt die Herausforderung zwischen Intuition und Ego. Ja, es ist teurer, die Tapeten runterzunehmen. Ja, es kostet enorm viel Zeit. Und ja, wir können nicht pünktlich einziehen. Alles spricht „eigentlich“ dagegen. Gleichzeitig wurde ich plötzlich krank. Ich war schwach, konnte mich kaum bewegen und bekam auch noch Bronchitis und einen Hautausschlag. Was will mir mein Körper sagen? Hatte ich zu viel getan? Was ist die Nachricht? Ich war das letzte Mal in den 90ger Jahren für eine Woche krank. Wieso jetzt? Das wunderbare an der Intuition ist, dass sie sich nicht unterdrücken lässt. Sie gibt uns immer wieder Gelegenheiten zur Korrektur. Mein Körper zeigte mir, was ich vom Haus noch nicht hören konnte. Das überstreichen der Tapeten war nicht so einfach wie gedacht. Die Goldtapete kam weiter durch. Es gab eigenartige Flecken an der neuen beigen Wand, die wie hunderte von Sommersprossen aussahen. Teile der Goldtapete waren mit Holz bearbeitet und die Holzstücke kamen jetzt durch. Die Alternative: Einen besonderen Anstrich, der darübergestrichen wird und 48 Stunden trocknen muss. Ab dann ist „alles dicht“ und „nichts kommt mehr durch.“

Intuition – still und unaufdringlich

Meine Intuition schickte mir sofort ein unangenehmes Gefühl: Nochmal eine Schicht zum Abdecken drüber? Nochmal extra Zeit? Sollen wir die Tapeten nicht doch runternehmen? Die Wände sind alle schon vorgestrichen worden. Die Maler waren enorm fleißig. Und jetzt alles noch mal auf Anfang? Ich bestand darauf im ausgebauten Keller eine Seite der Tapeten runterzunehmen und wir fanden … Schimmel. Wir machten bei einigen anderen Wänden die Tapeten weg und wieder fanden wir Schimmel. Nicht überall, aber auf jeden Fall zu oft. Soll ich einfach nur schauen, wo es sonst noch Schimmel gab? Oder doch alle Tapeten an den ewig hohen Wänden runter? Ich saß am nächsten Morgen vor meinem Hausalter im alten Zuhause und bat das neue Haus sich vor meinem inneren Auge zu zeigen. Es zeigte sich als schöne Frau, die völlig geknebelt war. Ich bekam sofort einen enormen Brechreiz. Die Frau (aka das neue Haus) schickte mir einen Satz: „Ich brauche Luft und ich kann mich nicht bewegen.“ Mir war klar, dass die Tapeten weg müssen. Einige Räume waren schon fertig, wie das große Bad. Und so wollte mein Ego doch noch mal nachfragen: „Kann ich ein paar Räume lassen?“ Ihre Antwort war klar und einfach: „Welchen Körperteil von mir möchtest Du geknebelt lassen?“ Ich lachte laut auf. Plötzlich war es ganz einfach: Ich kann nicht Teile vom Haus geknebelt lassen. Es muss alles weg. Die extra Ausgaben müssen an anderer Seite gespart werden. Dies hier ist wichtiger. Jetzt machte es auch Sinn, dass ich zu müde war, um mich zu bewegen. Es machte Sinn, das ich hustete. Es machte Sinn, dass ich einen Hautausschlag bekam. Mein Körper zeigte mir, wie das Haus sich fühlt.

Ich fuhr zum neuen Haus und bat alle Handwerker zusammenzukommen. Ich bedankte mich für die Arbeit, die sie schon getan haben und erzählte ihnen von meiner Meditation: „Sie helfen mit Ihrer Arbeit unser Zuhause von Fesseln zu befreien. Ich weiß, Sie haben schon viel geleistet und es ist schmerzhaft, das nochmal zu entfernen. Aber ich hoffe Sie wissen, das Sie eine schöne Frau von ihren Fesseln befreien.“ Die Maler nickten. „Ja, dann machen wir das mal,“ sagte einer und holte seine Spachtel raus.

Auch hier hatte ich wieder die Wahl: Auf die Intuition zu hören – die sich jetzt klar zeigte – oder auf die „Logik“. Ich konnte mir gut ausmalen was passieren würde, wenn ich „trotz Intuition“ weitergemacht hätte: Irgendwann einmal (schon eingezogen und eingerichtet, vielleicht krank werdend) hätten wir doch alle Tapeten runternehmen müssen. Und so bin ich enorm dankbar, dass die Intuition mir immer wieder Gelegenheit gibt, selbst alte Versäumnisse zu korrigieren.

Ist das nicht wunderbar?