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Vielleicht ist es auch aufgefallen, dass ich an den Feiertagen sehr selten etwas darüber schreibe. Das liegt daran, dass ich oft eine andere Sicht darauf habe oder ich mich auch von bestimmten Feierlichkeiten innerlich schon lange entfernt habe. Ostern. Auch so eine interessante Zeit.

Mich hat es immer schon irritiert, dass das Symbol in den Kirchen ein gekreuzigter Jesus ist. Kein Fisch – das erste Symbol der Christen – sondern ein Kreuz, dass uns daran erinnern soll, dass er „für unsere Sünden“ gestorben ist. Das werde ich nie verstehen und für mich macht das auch keinen Sinn. Jeder von uns hat in seinem Wachstum, seiner Wachwerdung, seine eigenen Herausforderungen. Und dass jemand für uns stirbt, weil wir gesündigt haben, auch noch gleich mit der Geburt und dann jemand diese „Sünden“ uns abnimmt … nun ja … diesen Gedankengängen kann ich nicht folgen.
Ich weiß, es gibt enorm viele Interpretationen dazu und natürlich auch eine „Offizielle“.

Das wunderbare an unseren Glaubensbekenntnissen ist, das wir sie selbst erforschen dürfen. Was ist für jeden einzelnen für uns als wahr erspürbar? Und das mag zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Mich spricht folgende Interpretation an: Ich glaube, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Er war in der Lage seinen Körper in einem tiefen meditativen Zustand zu versetzen, als ob er ihn verlassen hätte. Er wurde von seiner Mutter und seiner Frau gepflegt. Dann hat er sich von seinen Weggefährtinnen und Weggefährten verabschiedet (Auferstehung), um sich dann mit seiner Famlie zurückzuziehen.

Weswegen? Weil der Bote der Nachricht wichtiger wurde als die Nachricht. Und das war nicht in seinem Sinn. Er wollte damals schon nicht als Heilsbringer bewundert werden. Seine Nachricht war: Liebe dich selbst wie Deinen Nächsten. Und Gott ist gnädig (im Gegensatz zu dem strafenden Gott des alten Testaments – der meiner Meinung nach dringend eine Therapie gebraucht hätte


Und deshalb könnte ich mir gut vorstellen, dass die unendliche Seele Jesus sich auch gelegentlich wundert: „Wirklich? Außgerechnet dieses Bild von mir am Kreuz hängt jetzt in allen heiligen Räumen? Damit erschrecke ich kleine Kinder! Und die liebte ich doch besonders. Mensch Leute, hängt mich ab, und hängt stattdessen einen Spiegel auf. Schaut rein. Erfreut Euch an Euch und seht auch Euren Nachbarn in Freude darin. Und dann denkt daran: Liebe Deinen Nachbarn wie dich selbst.“

Und manchmal denke ich mir … Das tun wir doch schon. Leider haben das manche noch etwas anders verstanden: Sie lieben sich selbst nicht und den Nachbarn auch nicht.

Ihr Lieben,

wen wir uns trennen, lernen wir uns kennen

wen wir uns trennen, lernen wir uns kennen

gerade habe ich vom Verlag die Broschüre der neuen Bücher für den Herbst bekommen und mich gefreut, dass mein neues Buch (Oktober 2019 Erscheinungstermin) jetzt schon so „fertig“ aussieht. Tja, das ist es aber noch nicht. Ich schreibe daran. Aktuell bin ich auf Seite 80 und erfreue mich daran, dass es gut voran geht. Jedes Mal wenn ich den Titel „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ jemandem nenne, beobachte ich ein kurzes Nachdenken und dann ein klares Nicken und häufig einen kleinen Seufzer danach. Ja, wir lernen natürlich nicht nur den „Anderen“, die „Andere“ wirklich kennen, sondern eben auch uns selbst. Trennungen wollen geübt sein – allerdings auch wirklich nur dann, wenn es nötig ist. Dazu möchte das Buch Hilfestellung sein.


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Ich schreibe diese Zeilen in einem Zug. Ich war in einer anderen Stadt und habe an einem Wochenend-Kongress in einer Stadthalle heute zwei Stunden … tja … was habe ich gemacht … ich habe etwas über ein waches, spirituelles Leben erzählt, wie wunderbar unser Körper ist und was er uns für Zeichen gibt. Ich habe über Selbstliebe, Liebe und Stille gesprochen, wir haben Übungen gemacht und gemeinsam meditiert. Als meine zwei Stunden fertig waren fühlte ich mich nicht erfüllt. Ich fühlte, als ob ich jetzt gerade erst angefangen hatte. Das war doch nur die Vorspeise…

Ich stand da und spürte nach. Dann kamen einige Teilnehmerinnen, die sich bedanken wollten und dann gab es noch ein gemeinsames Abendessen. Die Veranstalterin – eine entzückende und sehr engagierte Frau – meinte zum Abschied: „Das war so schön und das nächste Mal bleiben Sie hoffentlich das ganze Wochenende.“

Ich wusste, das wird nicht passieren.

Warum nicht? Ich habe hier interessierte Menschen getroffen. „Erfolgreiche“ zwei Stunden gehabt. Was gefällt mir denn da nicht?

Es passt nicht mehr in mein Leben. Ich kam mir vor wie eine Köchin, die in einer Sterne-Küche gelernt hat und dann die Gäste nur die Soße probieren lässt. Ich möchte lieber in die Küche einladen, damit jeder selber kochen lernt. Aber dafür reichen keine zwei Stunden. Dafür braucht es mehr. Vielleicht meine Akademie, an der ich schon seit zwei Jahren arbeite? Doch warum zögerte ich damit bisher?

Ich glaube, wir sind alle weise und wissen sehr wohl was es braucht, damit wir etwas verändern. Manchmal sind wir zu erschöpft, zu müde, zu abgelenkt und ja, auch zu faul um etwas zu ändern. Das Gewohnte ist uns vertraut und nicht selten ist es die Angst vor dem Neuen, die uns zurück hält. Und doch wissen wir, dass es ein „tiefer“ gibt und so suchen wir doch immer wieder nach Inspiration.

Wir wissen – oder erahnen zumindest -, dass wir selbstverantwortlich unser Leben betrachten können und – wenn wir mit dem was wir uns erschaffen haben nicht glücklich sind – es verändern können. Engel hin oder her (und ich liebe Engel) – aber es ist unsere Aufgabe sich darum zu kümmern. Deswegen sind wir hier! Wir wollen wach sein. Und wach werden wir nicht, wenn wir aus schmerzlicher Bedürftigkeit auf Wunder setzen und Elternersatz suchen, weil uns die Nähe und Liebe als Kind so gefehlt hat. Trost ist eine so hilfreiche Geste – aber eben nur eine Geste. Langfristig wird es uns nicht helfen, immer nur Trost zu bekommen. Genauso wenig wie es uns langfristig helfen wird, nur inspiriert zu werden.

Viele von uns gehen oder waren in diesen großen spirituellen Veranstaltungen wo einige hunderte, manchmal tausende von Zuschauern begeistert klatschen und demjenigen oder derjenigen zujubeln, die da auf der Bühne steht. Entweder weil wir sie/ihn bewundern, gerne so wären, auch so einen Erfolg haben möchten, oder wir drei, vier oder fünf Wahrheiten gehört haben von denen wir überzeugt sind: „Jetzt verstehe ich das und jetzt wird sich was ändern.“

Dann gehen wir nach Hause. Erzählen noch ein paar Mal begeistert von der Veranstaltung, lesen (vielleicht) das empfohlene Buch, schauen die Videos des Vortragenden an und dann … tja dann … geht unser Leben weiter. Manchmal mit kleinen Veränderungen und dem anklopfenden Wissen, dass es da noch mehr gibt. Unsere Seele schickt uns diese innere Unruhe, damit wir nicht aufgeben danach zu suchen. Und so gehen wir in den nächsten Vortrag, lesen das nächste Buch, jubeln dem nächsten oder gleichen Vortragenden zu – immer in der Hoffnung, dass es – wenn wir nahe genug an der Person dran bleiben – auf uns abfärbt. Und ja, manchmal tut es das auch. Wenn wir in der Präsenz von jemandem sind, der eine innere Ruhe, eine entspannte Sichtweise und ein herzliches Wesen hat, dann nützt uns das. Wir erspüren die entspannte Frequenz und das ist oft Unterstützung. Aber dann geht es ums selber dort hinkommen.

Gerade jetzt denkt etwas in mir: „Sabrina, du willst doch auch LeserInnen und die vergraulst du dir jetzt damit.“ Ja, ich möchte gerne, dass mich jemand liest. Deswegen schreibe ich. Aber das ist nicht der einzige Grund. Denn wenn es nur ums schreiben ginge, dann könnte ich auch Romane schreiben. Dinge, die von Verliebtheit erzählen und jemanden für ein paar Stunden einen Traum von einem anderen Leben schenken.

Aber das will ich nicht. Ich schreibe, weil das worüber ich schreibe, mir geholfen hat mein Leben um 180 Grad zu drehen. Von beleidigt zu verstehend. Von ungeduldig zu geduldig. Von unsicher zu sicher. Von angestrengt zu entspannt. Von angepasst zu individuell. Von schauspielernd zu authentisch. Sprich: Vom Drama zum Frieden.

Haben mir dabei meine Engel geholfen? Ja. Wodurch? In dem sie mich in der Stille und meinen Meditation immer wieder angeregt haben, Neues auszuprobieren. Sie haben mir nicht geholfen, weil sie einen Weg für mich geebnet haben. Das habe ich schon selber gemacht. Aber ich bin öfters mal aus dem Weg gegangen und habe dem Zögern zugehört, wenn ich gewohnte Schritte zum hundertsten Mal wieder gehen will. Ich habe die Stille ausgehalten und habe geübt. Ausprobiert. Bin auf die Nase gefallen und wieder aufgestanden. Ich habe mir die Pausen genommen, wenn ich spürte, dass ich sie brauche. Habe immer wieder aufgeräumt, aufgeräumt und nochmal aufgeräumt. Und dadurch habe ich mir ein Leben erschaffen, in dem ich eine Zufriedenheit, ein Glücksgefühl und eine Dankbarkeit erreicht habe, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können.

Seit fast dreißig Jahren halte ich Vorträge und seit vierzig Jahren stehe ich auf Bühnen. Früher als Fernsehmoderatorin, später als Autorin bzw. Vortragende. Ich stand selbst auf der Bühne vor hunderten, sogar schon mal vor über tausenden von Leuten und hörte den Jubel und ich bekomme sehr berührende Emails in denen mir gesagt wird, dass das eine oder andere Erleben für den Absender nützlich war.

Warum ich das schreibe? Weil es keinen Unterschied macht, ob mir jemand zujubelt oder nicht. Ja es ist netter wenn die anderen klatschen, aber in meinem Leben macht das keinen Unterschied. Was allerdings einen Unterschied macht, ist wie ich mein Leben jeden Tag gestalte. Also falls jemand von Ihnen, die das hier lesen, selbst auch solche Erfahrungen auf Bühnen gemacht haben, so werden Sie das bestätigen: Es ist schön. Aber schöner ist das was ich in den anderen Stunden gestalte: Nämlich ein Leben dass ich gerne lebe.

Und dabei gibt es immer wieder Veränderungen.

Am Anfang diesen Jahres erspürte ich, dass ich keine individuellen Coachings mehr anbieten möchte. Ich wiederhole mich zu oft. Das ist für Leute, die das zum ersten Mal hören natürlich kein Problem. Für mich aber, die ich mir selber zuhöre, auf Dauer schon.

Vor zwei Jahren hatte ich zum ersten Mal den Gedanke an eine Akademie. Längerfristig weiterzugeben wie ich „kochen“ bzw. leben gelernt habe. Also eine Gruppe ernsthafter (was für ein eigenartiges Wort – mein Thesaurus gibt mir noch ein anderes zur Wahl „aufrichtig“), die aufrichtig ihr Leben gestalten wollen. Ich sammelte alle meine Themen (und dabei wünschte ich mir, ich würde mich nur um EINE Sache kümmern und nicht um alles, was das Leben so anbietet) und stellte fest, das es eine sehr umfangreiche Angelegenheit ist. Und, das Problem der Wiederholung stellt sich auch da. Es wird ja nicht nur eine Gruppe sein, die ich begleite, sondern mehrere.

Gleichzeitig eröffnete sich mir vor knapp einem Jahr die Möglichkeit in München einen Workshopraum zuzulegen – die Galerie Schwabing – und ich genieße es dort zu unterrichten. Die wunderbaren Farbfeld-Bilder meines Liebsten Stanko unterstützen meine Schwingung, meine Energie, meine Möbel, meinen Geschmack. Ja, es ist ein bisschen viel „meins“ – aber da ich weiß, dass wir alle Schwingung bzw. Klang sind, ist es wichtig, dass das, was ich weitergebe in meinem „Zuhause“ passiert. Sonst könnten wir ja auch gemütlich im einem Bahnhofsklo schlafen. Es macht einen Unterschied wo wir was erleben.

Die Akademie stockte. Ich merkte ein Zögern in mir. Ich wollte nichts anbieten, was einschränkt. Weder mich noch die Anderen. Wie oft sollen wir uns wirklich persönlich treffen? Wie viele Videomeetings sind wichtig? Welche Video-Vorträge? Braucht es eine regelmäßige PartnerIn? Kleingruppen? Wie soll das organisiert werden? Wie viel Zeit benötigt das? Wie lange soll das dauern?

Ich habe mir ein freiheitliches Leben erschaffen und bin nicht bereit das aufzugeben. Ich erahnte, dass mich eine regelmäßige Akademie in eine Art „Schulbetrieb“ zwingen würde – und das ganz ohne große Ferien oder sichere Beamtenanstellung ;-). Muss ich jetzt, da ich meinen Workshopraum habe, ihn auch wöchentlich füllen?

Mein Lehrer Solano – ein von LD Thompson gechannelter Meister – schlug eine Prototyp-Akademie-Gruppe vor. Damit ich erlebe, wie so etwas aussehen könnte. Ich nahm mir drei Monate und mit zwölf ausgesuchten Interessierten probierte ich aus, wie das Vorgestellte entwickelt werden kann.

Gleichzeitig fragte mich mein Verlag, ob ich nicht einen Online-Kurs machen möchte. Gesammelte Erfahrungen und Übungen über Körper, Geist, Seele, Intuition und Achtsamkeit, Selbstliebe und Beziehungen. Und ja, ich wollte. Es machte Freude. Ich hatte ein tolles Team. Und … ich muss mich nicht dauernd wiederholen. Das wird mir durch die Videos auf der Sinnsucher.de Plattform abgenommen und deshalb bleibt dann genug Zeit für Tieferes. Immer mal wieder gibt und wird es eine von mir begleitete Version geben. Das war eine erfüllende Erkenntnis für alle Beteiligten.

Eine unserer wunderbarsten Gaben ist es unser Leben so zu gestalten wie wir es brauchen. Wir sind zwar vergleichende Wesen, aber das vergleichen ist nur dann nützlich, wenn es uns unsere Einzigartigkeit zeigt. Ich beobachte von Freunden, dass sie gerade Ihre Präsenz erhöhen. Podcasts. Workshop-Tage mit hunderten von TeilnehmerInnen. Gemeinsame Reisen. Ausführliche Buchtouren. Größere Internetauftritte. Erweiterte MitarbeiterInnen und Teams.

Ich versuche es gerade anders. Mehr Freiraum. Weniger Wiederholungen. Tieferes Begleiten. Statt nur Vorspeise, das ganze Menü weitergeben. Der vom Verlag und auf Sinnsucher.de schon fertige 5-Wochen-Online-Kurs ist die Voraussetzung um in die Akademie einzusteigen, damit wir alle auf dem gleichen Wissensstand sind. Wann die Akademie losgehen wird? Voraussichtlich im März 2019. Der Termin fühlt sich gut an.

Neues. Immer wieder Neues. Das ist das was uns wach hält. Nicht nur unser Gehirn, sondern unser ganzes Sein. Das ist auch das was uns unsere Engel immer wieder sagen wollen, denn sie sind der Schöpfung so nahe: Erschaffe! Ohne Hektik. Ohne grimmige Entschlossenheit. Folge der Begeisterung. Und wenn Du zögerst, halte inne … und schau nach warum.

Das Foto ist ein Blick aus meinem Büro. Ich schaue auf einen Friedhof. Ich mag Friedhöfe. Nicht nur, weil die Nachbarn ruhig und entspannt sind und ich trommeln und singen kann soviel ich will – sondern auch weil mich das Bewusstsein über das Leben und das Sterben … beruhigt. Ich gehe auch gerne über Friedhöfe. Ich mag die Stimmung dort. Die Berührung mit gelebtem Leben und verabschiedeten Leben. Hier auf dem Land werden die Gräber enorm gepflegt. Unser Friedhof ist der am meisten frequentierte Platz in unserem kleinen Ort. Ich selbst möchte nicht so bestattet werden. Ein Friedwald entspräche mir mehr – aber eigentlich ist es mir nicht wichtig, was mit meinem dann abgelegten Körper passiert.

Ich denke oft über das Sterben nach. Nicht mit Angst und auch nicht mit Sorge. Es ist eher eine Neugierde, wie ich die Zeit erschaffen werde – oder wie sie mich erschafft. Wir sind gerade auf Haussuche und ich stelle fest, dass ich öfters auf die Möglichkeit von „barrierefrei“ und „extra Zimmer für die Pflegekraft“ angesprochen werde und dies zu meinem großen Erstaunen einige meiner Freunde jetzt schon mit knapp 60 Jahren in Erwägung ziehen. Vor ein paar Tagen hatten wir Freunde zum Brunch und jemand erzählte von Alzheimer und Rollstuhl, als wäre das der „normale“ Weg zum Sterben. Ich glaube, dass Alzheimer zurückgehen wird, denn dies ist eine Krankheit passend für die Generation des 2. Weltkrieges und der ersten Nachkriegsgeneration. Das waren Generationen die vergessen wollten. Und dass sie das Vergessen jetzt am Ende ihres Lebens einholt, scheint mir nicht ungewöhnlich. Bei einem anderen Freund musste sich sein Vater gerade mit einem rapide verschlechternden Gesundheitszustand auseinandersetzten, der absehbar zum Sterben führt. Er sagte zu seinen erwachsenen Kindern: „Ich bin da noch nicht, wo ihr seid.“ – Der Eindruck entstand, dass er sich mit der Möglichkeit seines Sterbens noch nicht wirklich auseinandergesetzt hat.

Das ist offensichtlich nicht selten. Für mich ist das erstaunlich. Nicht über das Sterben nachzudenken, ist für mich wie nicht über das Essen nachzudenken. Es gehört zum Leben dazu.

Meine Tochter war ca. 10 Jahre alt und zum ersten Mal in ihrem Leben krank. Sie lag fiebrig im Bett und schaute mich besorgt an, denn so kannte sie ihren Körper nicht: „Mama, werde ich sterben?“

„Ja“, antwortete ich. Dann streichelte ich ihr übers Gesicht, küsste sie und meinte: „Aber nicht heute und nicht daran.“ Diesen Satz benutze ich häufiger. Es ist erstaunlich, wie oft er passt …

Wir werden sterben. Ich kann zum Beispiel morgen von einem Bus überfahren werden. Warum morgen? Weil ich heute Abend nicht mehr aus dem Haus gehen werde. Ich glaube nicht, dass ich von meinem Tod überrascht werde. Ich nehme an, ich werde es vorher wissen. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die meisten von uns von ihrem Tod nicht überrascht werden. Da gibt es zumindest eine Vorahnung. Ein Aufräumen. Mit manchen meiner Freunde hatte ich vorher längere Gespräche und sie erzählten mir von ihrem Wissen um den Abschied. Wenn wir nicht auf der Verstandesebene leben, sondern auf unserer Seelenebene, dann wissen wir, wenn es Zeit ist zu gehen.

Als ich mit meiner Tochter schwanger war (1988) waren mein damaliger Mann und ich im Urlaub in Südfrankreich und haben dort Freunde besucht. Auf dem Weg nach Hause nahmen wir einen Helikopter, der uns zum Flughafen bringen sollte. Die Koffer waren aufgereiht vorne neben dem Piloten auf dem Co-Pilotensitz. Wir saßen auf den Rücksitzen. Es war mein erster Flug in einem Helikopter und ich war dementsprechend aufgeregt. Ich war von dem Lärm überrascht den so ein Helikopter macht und schaute neugierig nach unten. Wir flogen über das Meer zu der anderen Stadt um dort unser Flugzeug zu erwischen. Einen Augenblick später verloren wir rapide an Höhe und ein Blick nach unten zeigte mir, dass wir in den nächsten Sekunden ins Wasser stürzen würden.

Ich legte einen Arm über meinen damaligen Mann und die andere Hand auf meinen hochschwangeren Bauch und dachte überrascht: „Das war es schon? Dieses Leben war aber kurz!“

Ich sah den Piloten wie er sich über den Nebensitz schmiss, um die Seitentür, die wohl durch die aufgeschichteten Koffer aufgegangen war, wieder zuzuziehen. Wir kamen kurz vor Aufprall im Meer wieder nach oben.

Ich war völlig ruhig. Obwohl ich damals noch nicht mit meinem spirituellen Training begonnen hatte, hat mich etwas Wahres berührt.  Ich erlebte mich als Seele: Wissend um die Unendlichkeit des Seins und gleichzeitig um die Endlichkeit des menschlichen Lebens. Sterben gehört zum Leben dazu und ähnelt dem Einschlafen und … wieder Aufwachen. Einschlafen im alten Leben und aufwachen im neuen Sein.

Einige Freundinnen und Freunde von mir sind schon voraus gegangen und natürlich auch Tiere, die zu unserem Familienverbund gehörten. Es ist, glaube ich, notwendig sich immer mal wieder Gedanken darüber zu machen, dass wir sterben werden und … wie wir bis dahin leben wollen. Wenn wir jünger sind, sind wir beschäftigt: Erwachsen zu werden, Liebe zu erleben, sich kreativ auszudrücken, Karriere zu machen, eine Familie zu gründen, sich finanziell auf stabile Beine zu stellen, Freundschaften aufzubauen, Geschehnisse zu heilen, Pläne zu machen, sich selbst und seinen Körper kennenzulernen, sich in einer Gemeinschaft einzubringen, sich zu entwickeln und zu lernen.

Wenn wir älter werden, uns selbst besser kennen und erkannt haben was für uns persönlich wichtig ist, dann gibt es immer wieder Phasen, in denen wir uns verändern. In denen es „updates“ braucht, die unser Leben in eine andere Richtung schicken. Im Idealfall zeigen wir uns so wie wir wirklich sind. Wir haben die „Rollen“ abgelegt, die früher für uns so wichtig waren. Wir haben abgelegt, wie wir gesehen werden wollen und zeigen uns jetzt so, wie wir wirklich sind. Wir haben uns innere Freiheit erschaffen und erfreuen uns an dem Leben so wie wir es uns kreiert haben. Wir erkennen unsere Schwächen und gehen nicht nur mit Anderen, sondern auch mit uns Selbst aufmerksam und liebevoll um. Und ja, wir sind vielleicht nicht mehr so knackig wie früher, aber das ist jetzt auch nicht mehr so wichtig. Der Unterschied zwischen äußerer Hülle und innerem Sein ist klarer geworden. Wir sind älter geworden und es ist schön, wenn wir uns immer noch freudig lächelnd im Spiegel betrachten und nicht mit einem: „Oh mein Gott, wie siehst Du denn aus?“

Gestern sah ich im Fernsehen ein Konzert, von einer Sängerin, die ich sehr bewundere. Ihre lange Karriere umfasst 60 Jahre. Manchmal, wenn man Menschen wiedersieht, die man lange kennt – Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen, Nachbarn oder Prominenz – ist man überrascht, wie sie jetzt aussehen. Wir haben sie fitter, jünger in Erinnerung. Ich bin sicher, dass geht dem einen oder anderen auch bei mir so.

Da gibt es diesen Gedanken: „Oh ja, sie/er ist alt geworden“ oder die andere Variante: „Um Himmels willen, was ist denn da passiert?“ Geschuldet übertriebenen Schönheitsoperationen, Faltenunterspritzungen etc. pp.

Meine von mir so bewunderte Künstlerin – immerhin Mitte 70 – hatte einen so faltenfreien Hals, dass er wie retuschiert wirkte. Die Haare so blond wie bei einer Barbiepuppe. Unter dem runden und glatten Gesicht konnte ich nur noch Spuren von früher erkennen. Es dauerte eine Weile bis ich meine – Überraschung?/Enttäuschung? – ablegen konnte, und mich wieder auf ihre Stimme und ihre Begabung konzentrierte. Schade fand ich es trotzdem. Ich stellte sie mir grauhaarig vor. Mit ihren natürlichen Falten. Ich hätte das schön gefunden. Aber dann erinnerte ich mich wieder daran, dass jede das Recht hat, mit ihrem Körper das zu machen, was sie möchte. Und doch war ich davon begeistert, dass sie immer noch das machte, was ihr und uns – ihren Fans – offensichtlich Freude bereitet: Sie singt. Sie steht auf einer Bühne. Sie geht auf Tour. Sie ist nach wie vor eine begnadete Entertainerin.

Sie hat einfach nicht aufgehört, dass zu tun, was ihr Freude macht und das ist eine großartige Inspiration für uns alle.

Auf meiner Facebook Seite poste ich immer mal wieder Videos von alten Frauen und Männern, die fit sind. Yoga mit 90 machen. Mit 105 noch Theater spielen. Frauen, die Bogenschießen mit 70 gelernt haben und mit 90 Unterricht geben. Neueste Untersuchungen zeigen, dass unsere Aktivität, unser Wohlbefinden, unser „gutes Altern“ daran liegt, wie fit wir Gehirn und Körper halten. Je beweglicher wir uns halten – unser Gehirn, unseren Körper, unsere Gedanken – desto beweglicher bleiben wir. Doch dazu müssen wir uns – tja ratet mal: Wir müssen uns BEWEGEN! Die innere Faulheit ist da nicht immer unser bester Freund.

Natürlich kommt es auch darauf an, wie wir uns unser Alter vorstellen.

Rollstuhl und Alzheimer oder Yoga und Kunst?

Anti-Age oder Pro-Age?

Wie möchten wir altern? Wie möchten wir im Alter aussehen? Was möchten wir alt noch tun? Viele von uns gehen den Weg von kurzer kindlicher Freude zu einem langen ernsthaften und sorgfältigen Leben voller Pflichten und Verantwortung. Ab 30 ist von Freunde manchmal nicht mehr viel übrig: Es geht um Karriere, Sicherheit, Status. Es ist eine Herausforderung, die kindliche Freude nicht zu verlieren. Es ist eine Herausforderung, weiterhin bereit sein, sich möglichen Lächerlichkeiten hinzugeben. Es ist eine Herausforderung, aus der Masse herauszustechen. Und doch ist keiner von uns „Masse“. Wir sind alle wunderbare, individuelle, kreative, spannende Menschenwesen und je mehr Freude wir zulassen, desto mehr davon verbreiten wir in der Welt.  Mehr Freude zuzulassen war für mich eine Herausforderung. Ich war Mitte 30 als ich erkannte, dass ich viel zu wenig davon hatte und wenn ich so weitermache wie bisher, ich zwar enorm organisiert, aber auch enorm unglücklich werde. In einer Meditation sagten wir damals meine Engel, ich solle einmal die Woche etwas machen, dass mir Spass macht. Ich setzte mich hin und wollte eine Liste machen von den Dingen, die mir Freude machen – und zu meinem Entsetzen fiel mir nichts ein. Ich wusste nicht mehr, was mir Spass macht! Ich hatte mich in der Verantwortung verloren. Ich war darüber überrascht. Aber nicht nur das. Ich war entsetzt! Wie kann es sein, dass ich nicht mehr weiß, was mir Freude macht?

Ab dann fing ich an, mich um mehr Freude in meinem Leben zu kümmern. Ich begann Bildhauerei zu studieren. Ich sang wieder mehr. Ich lud zu Spieleabenden ein. Ich genoß Zeit im Garten. Ich passte auf, dass ich bei allem, was ich tun musste,  ich auch noch dazu kam, zu tun, was ich wirklich tun wollte.

Ich werde immer besser darin. Mit meinem Singen, meinem Trommeln, meinem Nia tanzen erschaffe ich mir immer wieder mehr Raum für Freude.

Freude um eben auch das Alter zu genießen. Macht jemand mit?

 

 

 

 

 

Ich gab einen Workshop zum Thema „Achtsamkeit und Intuition“ und gegen Ende gab es eine Frage-Runde. Ich erzählte zur Veranschaulichung von „Intuition-ist-gleich-Wissen“ von unserer Haussuche. Seit März suchen wir ein neues Zuhause auf dem Land, weil wir Ende Februar wegen Eigenbedarfs ausziehen werden. „In mir ist dieses starke Gefühl, dass das richtige Zuhause kommen wird. Das ist ein tiefes, inneres Wissen und ich verlasse mich darauf und deshalb bin ich da ganz entspannt.“

„Und er?“ wurde ich gefragt. „Wie geht er damit um?“

„Er hat seine eigenen Gefühle dazu, die unter anderem auch daher kommen, dass er mal eine Zeit im Kinderheim verbracht hat. Ein Zuhause hat für ihn eine andere Bedeutung. Für ihn ist es schwerer.“

„Das ist dann bestimmt schwierig zwischen euch.“

Ich schaute völlig überrascht in die Runde: „Nein. Warum?“

Ich verstand die Aussage nicht, sah aber, dass mehrere der ca. 50 Teilnehmer nickten und offensichtlich davon ausgingen, dass das so sein müsste. Ich fragte zurück: „Warum soll es da ein Problem zwischen uns geben? Er fühlt, was er fühlt. Ich fühle, was ich fühle.“

„Ach soooo…“.

Einige Paare schauten sich an, als wäre ihnen gerade ein Licht aufgegangen: Eine andere Meinung, ein anderes Gefühl muss nicht zwangsläufig ein Problem sein. Es wird nur dann ein Problem, wenn ich nicht akzeptiere – oder nicht akzeptieren will – warum meine Liebste, mein Liebster etwas anderes fühlt als ich. Er wie ich sind völlig entspannt mit dem Zustand des Anderen. Ich muss seinen nicht ändern, er meinen nicht. Beides würde uns im Traum nicht einfallen. Wozu auch? Wir sind nicht verantwortlich für das Innenleben des Anderen. Ich bin dafür zuständig mit meinen Gefühlen, meinen Wünschen, meinen Gedanken und meinen Ängsten umzugehen. In einer innigen Paarbeziehung teilt man sich mit. Das war es aber auch schon. Der Rest ist meine bzw. seine Verantwortung.

Eine meiner Bekannten hat gerade ein Problem mit ihrem Verlobten. Sie kann besser mit Geld umgehen als er. Er trifft teure Entscheidungen, die sie sich nicht leisten können. Für ihn ist aber die Entscheidungsgewalt über das gemeinsame Geld eine Frage seiner Männlichkeit. Er wirft ihr vor „immer Recht zu haben“. Tja. Das hat sie finanziell nun mal. Sie sah die bisherigen Problematiken voraus, an denen sie jetzt knabbern und sie befürchtet, dass wird so weiter gehen. Er hat enorme andere Talente. Die er aber selbst nicht wirklich schätzt.

Was haben sie am Anfang aneinander geschätzt? Sie, dass er zupacken kann und nicht zögert. Er, dass sie patent ist.

Zur Erinnerung: Am Anfang einer Beziehung werden wir in der Regel von jemandem angezogen, der eine Eigenschaft hat, die uns fehlt, denn wir als Seele wünschen uns Wachstum. Also beispielsweise eine die sehr quirlig, aktiv und spontan ist, wünscht sich vielleicht mehr Stabilität und Ruhe. Dann wird ein Partner/In auftauchen, der/die genau das ausstrahlt. Denn andersherum wünscht sich der/diejenige der Stabilität und Ruhe kennt, sich vielleicht mehr Lebendigkeit und Schwung. Voila!

Ideal – würde ich sagen. Denn jetzt in diesem Idealfall lernen beide voneinander. Der Ruhigere wird von dem Schwung inspiriert und erlaubt sich mehr Aktivität. Die Aktive wird von der Gelassenheit inspiriert und erlaubt sich mehr Ruhe. Beide unterstützen sich gegenseitig in diesem gemeinsam Erkennen der Begabungen des Anderen und dem Wunsch nach mehr Gleichgewicht und innerer Harmonie.

In einem erwachten Paar entstehen eine gegenseitige Freude und eine Dankbarkeit für die Begabung des Anderen und eben auch der Wunsch das Gegenüber beim Bewussterwerden zu unterstützen. Das ist eine Beziehung ähnlich wie zwischen Augen und Ohren. Der eine hat, was der andere nicht hat. Gemeinsam sind sie ein hervorragendes Team. Augen wie Ohren wären füreinander wahrscheinlich dankbar – wenn sie ein eigenständiges Bewusstsein hätten. Natürlich hinkt der Vergleich, denn Augen werden niemals hören können und Ohren niemals sehen, aber wir – als Paar – haben die Möglichkeit unsere jeweiligen Schwächen und Stärken in ein größeres Gleichgewicht zu bekommen.

Falls jemand quirlig ist und zu kurzfristigen, unüberlegten Entscheidungen neigt, kann der ruhigere Partner unterstützen und zwar mit einem: „Liebste, du hattest Dir doch gewünscht, bei spontanen Entscheidungen Dir nochmal die Zeit zu nehmen, um etwas länger darüber nachzudenken. Hast Du das schon gemacht?“ Oder anders herum: Der Ruhigere kommt nicht in die Gänge und die Aktivere schlägt vor „Liebster, wolltest Du Dir das nicht abgewöhnen zu lange zu zögern, weil dann eventuell die Gelegenheit vorbei geht. Ist das vielleicht gerade so ein Moment?“

Das ist also der ideal Fall.

Dann gibt es die anderen Fälle. Und die laufen meistens so ab: Das, was uns am anderen angezogen hat, geht uns jetzt auf die Nerven. Die ursprüngliche Ruhe und Gelassenheit, die wir am Anfang so geschätzt haben wird zum: „Der kriegt seinen Arsch nicht hoch.“ Das Lebendige, das uns mal begeistert hat, wird jetzt zum: „Sie nervt. Die kann keine Sekunde ruhig sitzen bleiben.“

Somit ist die Gelegenheit zum gegenseitigen Wachstums zu einer weiteren Gelegenheit zur Trennung geworden. Den Anderen so zu akzeptieren wie er ist, reduziert sich nicht auf ein Schulterzucken und ein leicht resignierendes „Tja, so ist er/sie eben“. Sondern ein aktives Nutzen der Geschenke des Anderen – nicht nur zum beidseitigen Wohl, sondern auch zum Wohle aller, die in der Nähe dieses Paares sind.

Großartig, nicht wahr?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Vierseithof. Wie schön. Für diejenigen, die das nicht kennen: Das ist ein Bauernhof an dem an jeder Seite ein Haus steht und somit ein Viereck mit Innenhof bildet. Kann sehr schön aussehen. Kann aber auch daneben gehen.

Dieser Vierseithof sieht auf den Fotos toll aus. (Das Foto oben habe ich wegen des „Nicht-Wiedererkennungs-Wertes“ ausgesucht ;-). So ein Vierseithof hat immer auch etwas Romantisches und deswegen haben sich mein Liebster Stanko und ich auf dem Weg gemacht, um ihn uns anzuschauen. Wir suchen ein neues Zuhause, denn in unserem jetzigen gibt es Eigenbedarf. Wir steigen ins Auto und fahren … und fahren … und fahren. Ganz schön weit weg von unserem jetzigen Zuhause auf dem Land (1 ½ Stunden) und über zwei Stunden von München weg. Der Hof liegt dafür 20 Minuten in der Nähe von Passau. Passau ist eine schöne Stadt, aber eben nicht meine. Selbst mit dem Zug dauert die Fahrt von hier bis nach München zwei Stunden. Auch zum Flughafen eine richtige Strecke.

Erste Zweifel.

Aber wir wollen offen bleiben. „Offen bleiben“ – für das was sich in meinem Leben zeigt – ist ein wichtiges Kriterium für mich. Ich lehne nicht alles erst Mal ab. Vielleicht ist es ja was? Vielleicht muss ich mich überraschen lassen? Vielleicht, vielleicht, vielleicht…

Der Hof steht auf einem schönen Hügel, die Nachbarn 500 Meter weit weg. Mir eigentlich zu weit. Ich mag Nachbarn. Eines der Häuser – das Haupthaus – ist schön hergerichtet. Die anderen haben zwar eine schöne Fassade, aber dahinter ist der Originalzustand: Schweineställe, Kuhställe. Nichts isoliert. Kies als Böden unten und Holzbretter als Decke. Aber Potential. Unglaubliches Potential. Was – in Immobilien – immer auch mit viel Kosten einhergeht.

Ich spüre in mich rein und mein Körper ist erst mal still. Nimmt auf. Erspürt. Mein Verstand sprudelt über vor Ideen: Ja, hier ist Platz. Platz genug für uns. Platz für zwei Ateliers und Büros, ein Meditationszimmer, diverse Gästezimmer und sogar einige Seminarräume könnten ohne Probleme untergebracht werden.

Ich nehme mir Zeit und erspüre die Erde und frage sie, ob sie uns haben will: „Wir freuen uns, wenn Du kommst“ – höre ich. Okay, hier ist kein Widerstand.

Wir gehen um das Grundstück, betrachten die Obstbäume, die Vögel, den weiten Blick in den Himmel und zum Horizont. Neu fühlt sich die Gegend an. Fremd. Ich weiß, dass das auch vergehen wird. Ich bin in meinem Leben schon oft umgezogen. Ist das die erste Fremdheit oder die Fremdheit, die einen zu schaffen machen wird?

Wir steigen ins Auto und schauen uns den nächsten Ort an. Erinnert mich an die Heimatstadt meiner Mutter in der Oberpfalz. Ist das ein Zeichen?

Wir fahren weiter nach Passau und schauen uns dort um. Schöne Stadt. Die Leute schauen aufmerksam und freundlich. Spannende kleine Läden. Viel Kunst. Drei Flüsse treffen sich da. Jede Menge guter Live-Musik wird angeboten.

Mein Körper zeigt sich schwach und wird immer schwächer. Ich spüre eine Schwere auf mir lasten. Diese Schwere fing schon an, als wir den nächsten Ort unweit des Vierseithofs erkundeten, doch jetzt ist sie offensichtlich. Stanko schaut mich besorgt an. Ich muss mich setzten.

Wir wissen, was uns das sagen will. Auch sein Körper zeigt ihm keine Begeisterung. Doch seiner ist ruhig. Meiner wird schwach. Mein Verstand wehrt sich noch: „Aber der Vierseithof! Das könnte doch was werden!!!“ Doch mein Verstand weiß, dass meine Seele durch den Körper spricht. Mein Verstand weiß, dass er sich da nicht durchsetzen kann und gibt auf. Er weißt aus Erfahrung, wenn meine Seele sagt: „Das ist nichts für uns. Hier werden wir nicht genährt“, dann ist das nicht mehr weiter zu diskutieren. Er wird still.

Es ist jetzt klar, dass wir den Vierseithof nicht nehmen und wir wissen auch gleichzeitig, dass wir hier in dieser Ecke nicht mehr suchen müssen. Mein Körper fühlt sich sofort besser und bekommt seine Stärke zurück. Im Auto – auf dem Rückweg aus Passau – fährt der nette Makler in seinem Auto „zufällig“ neben uns. Ich winke ihm zu. Er weiß noch nicht, das dies ein Abschiedsgruß ist.

Am Abend bedanke ich mich noch mal bei meinem Körper und meditiere wie immer und ich frage in der Stille meines Seins nach: „Was war wichtig an diesem Nachmittag?“ Kaum habe ich die Frage innerlich ausgesprochen, kommen in einem kurzen Satz die Antwort als Gedanke: „Gib nicht auf, was du brauchst.“ Ich lächle. Ich weiß, was ich brauche: Einen weiten Blick und einen offenen Himmel. Vom Wohnzimmer/Küchenbereich direkt in den Garten. Nachbarn hinten. Vorne frei. Nicht mehr als ein, zwei Kilometer zum nächsten Ort, damit ich mit dem Rad fahren kann und nicht dauernd ein Auto nehmen muss. Eine aktive Gemeinde, bei der ich mich anschließen kann. Nicht zu weit weg von München und vom Flughafen – also eine Stunde ca. Und eine Zugverbindung. Die habe ich schon vor ein paar Tagen in der Meditation gesehen. Alte Bäume. Wenig Wind. Gerne ein Bach und viel Platz. Platz zum Sein und Platz zum Erschaffen.

Der Vierseithof war zu isoliert. Der Weg zum nächsten Ort mit 5 Kilometer zu weit. Die Nachbarn nicht in der Nähe. Die Verbindung nach München zu lange. Danke, liebster Körper!

Es bleibt spannend.

 

 

In jedem Leben gibt es Krisen. Das ist Teil unseres Daseins und lässt sich nicht wegwünschen oder -beten. Glauben Sie mir, ich hab’s versucht.

Wir alle lernen, mehr oder weniger erfolgreich mit unseren Krisen umzugehen. Jeder auf seine Art; das, was Sie hier lesen, ist meine. Wenn wir auf unser bisheriges Leben zurückblicken, dann stellen wir fest, dass wir unsere Krisen immer irgendwie überwinden konnten. Offensichtlich haben wir alle „das Zeug“ dazu, unser Leben wieder in einen entspannten Zustand zu bringen. Es scheint regelmäßig Krisen zu geben, die dann für eine Weile anstrengend waren und irgendwann einmal wieder ihr Ende fanden – und dann ging es eine Zeit lang etwas einfacher weiter.

Bis zum nächsten Mal.

Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass meine Krisen mit Hilfe meines spirituellen Trainings zügiger geheilt wurden. Offensichtlich hat es mir dabei geholfen, dass ich aufmerksamer und bewusster mit meinen Gedanken, Worten und Taten umging.

Da dieses Buch aus einem bestimmten Erfahrungs- und Gottesbild kommt, möchte ich es gern voranstellen.

Ein Glaubensbekenntnis ist eine ganz eigene und persönliche Sache. Ich sehe mich als Christin im weitesten Sinne. Ein Bekannter von mir, ein sehr aktiver und gläubiger Katholik, meinte einmal nach einem langen Gespräch bei einem Abendessen über Gott und den Glauben: „Wenn ich die Kammermusik des Christentums bin, dann bist du wahrscheinlich Free Jazz.“

Ich habe mich neugierig in anderen Religionen umgesehen und einiges davon lernen können, und doch fühle ich mich persönlich bei Jesus mehr zu Hause. Vielleicht hat Gott uns viele Lehrer geschickt, passend nach Region und Zeitgeschichte. Gott ist für mich vergleichbar wie Licht, das aus vielen verschiedenen Lampen strahlen kann. Steht doch auch in der Bibel, dass im Haus des Vaters viele Wohnungen sind (Joh. 14, 2).

Obwohl es natürlich organisierte Religionen gibt und fast jede Glaubensgemeinschaft eben einen gemeinsamen Glauben hat, glaubt nicht jeder darin Vereinte das Gleiche. In diesem gemeinsamen Glauben finden sich zwar bestimmte Doktrinen wieder – also Glaubensbekenntnisse –, denen einige in der Regel ganz oder andere nur zu einem Teil zustimmen. Doch die meisten kennen gar nicht alle Doktrinen und fest verankerten Glaubenssätze des Bekenntnisses: Wer hat denn schon wirklich die gesamte Bibel aufmerksam studiert, geschweige denn die Originale vor der Übersetzung gelesen? So bleibt ein großer Teil der eigenen Interpretation überlassen.

Viele Menschen im mitteleuropäischen Raum sind Christen. Manche haben sich aber bei bestimmten Doktrinen (im Hinblick auf die Erbsünde vielleicht oder die Geburtenkontrolle) vom offiziellen Glauben entfernt. Ich auch. Außerdem glaube ich an die Reinkarnation, also die Wiedergeburt, allerdings nicht im Sinne des Buddhismus („Irgendwann einmal bin ich erleuchtet, und dann brauche ich nicht mehr wiederzukommen“ – ich komme gern wieder) oder Hinduismus („Ich habe im letzten Leben etwas Fürchterliches angestellt, und deshalb gehöre ich jetzt zu den Unberührbaren“). Ich halte Gott vielmehr für den gütigsten Vater und die gütigste Mutter, und deshalb ist Karma für mich eine Frage von Ursache und Wirkung und dem Wunsch, neue Erfahrungen zu machen, und nicht von Strafe.

Ich glaube, dass wir deswegen viele Leben erleben, damit wir neben den Erfahrungen, die wir sammeln, mehr Mitgefühl entwickeln. Wir schauen uns auch im Fernsehen oder im Kino gern Unterschiedliches an: Nachrichten, Spielfilme, Komödien, Krimis. Vielleicht machen wir genau das auch im richtigen Leben. Wir sammeln Erfahrungen. Um daran zu wachsen. Um daraus zu lernen. Manchmal treffe ich einen Menschen, bei dem ich das Gefühl habe, dass dies eine sehr „alte Seele“ ist. Er ist so weise, dass er bestimmt schon häufig da war. Und dann gibt es wieder einige Zeitgenossen, da sieht es eher so aus, als ob dies jetzt das erste Mal sei. Hier wird noch mit der Basis des Menschseins gerungen.

Zur Unterstützung in unserem Leben bedanke ich mich täglich bei den Engeln. Nach meinem Glaubensverständnis haben wir viele Engel. Einen Schutzengel, der uns durch unser ganzes Leben und durch das Sterben begleitet, und viele andere Engel, die diverse Zuständigkeitsgebiete haben wie zum Beispiel Vergebung, Kraft, Milde, Mitgefühl, Tapferkeit. Und natürlich auch einige, die uns Unterstützung im täglichen Leben gewähren. Da Engel in der Regel über keinen menschlichen Körper verfügen, ist ihr Dialog mit uns meistens an eine Art inneres Gespräch gebunden. Sie unterstützen uns aber ebenfalls mit Zeichen.

Die Engel halten uns jedoch nicht vom Leben ab. Ihre Aufgabe ist es, uns zu unterstützen. Sie trösten uns, zeigen uns, wie sehr wir geliebt werden, und sie geben uns Ratschläge, die wir dann umsetzen können, um unser Leben leichter zu gestalten. Wir haben uns als Seele bestimmte Hausaufgaben gestellt, und die gilt es zu erleben. Natürlich werden wir auch weiterhin gelegentlich Krisen durchlaufen.

Wir leben ja noch.

Ein spirituelles Leben soll uns nicht abstumpfen von Erlebnissen. Es soll uns helfen, bewusst und dankbar die kleinen und großen Zeichen der göttlichen Kraft zu erleben. Dazu, so glaube ich, gibt es bestimmte Regeln. Die gilt es zu erkennen und zu nutzen. Woran erkennen wir, dass sie wahr und nützlich sind? Nicht daran, dass wir uns von anderen überzeugen lassen oder blind irgendjemandem folgen. Wir erkennen sie nur dann, wenn wir sie selbst ausprobieren. Denn der wichtigste Experte in unserem Leben sind wir selbst. Und in so wichtigen Angelegenheiten wie unserem eigenen Leben sollten wir uns auf den hauseigenen Experten verlassen.

Licht und Liebe,

Sabrina Fox

im Frühjahr 2008

1. Das Gefühl der Krise

Ich wachte über zwanzig Jahre lang auf, als hätte ich einen schweren Stein verschluckt. Ich ging mit diesem Stein im Magen ins Bett und stand mit ihm auf. Das Gefühl war mir so vertraut, dass ich dachte, es gehöre zum Menschsein dazu. Ich schaute ins Leben, wie man bei Glatteis Auto fährt: vorsichtig. Jederzeit in der Erwartung, irgendwo schmerzhaft und teuer draufzuknallen. Jederzeit bereit, mal wieder betrogen und verletzt zu werden. Jederzeit bereit, mich mal wieder verloren zu fühlen. Ich erwartete Dramen und Schwierigkeiten, wie ein Hotel auf Gäste wartet. Mein Blick in die Welt war kritisch.

Ich dachte, jeder lebt so. Natürlich gab es kleine und große Glücksmomente, und doch war ich nicht in der Lage, sie wirklich zu genießen. Denn, so war es damals meine Erfahrung, sie dauerten nicht lange. Der Stein in meiner Magengegend konnte leichter werden, aber er verschwand nicht. Es konnte ein Telefonanruf sein, der eine neue Krise brachte, oder der nächste Tag im Büro. Man war einfach nicht sicher in dieser Welt. So trug ich meinen schweren großen Stein ganz selbstverständlich mit mir herum. Nie kam mir der Gedanke, wie ich das ändern könnte. Was gibt es daran zu verändern? Und vor allen Dingen, wie? Das Leben ist nun mal anstrengend. Ich fühlte mich häufig wie ein Schiff auf stürmischer See: Das Leben schüttelte mich durcheinander. Ich empfand es als anstrengend.

Was sind das nur für Leute, die freudig lächelnd durch den Tag gehen? Müssen die ein Glück haben! Ich hatte das eben nicht. Ich wünschte mir nichts mehr als ein dickeres Fell. Ich erhoffte und erwartete davon, dass ich, wenn ich nicht mehr so sensibel wäre, mit diesem Dasein leichter zurechtkommen würde.

Ein dickeres Fell bekam ich nie.

Aber mein Stein im Magen ist verschwunden. Weg auch das Gefühl, dass mein Leben, mein Weg, sich auf glattem Eis bewegt. Heute gehe ich gelassen ins Bett und wache frei auf. Ich habe Vertrauen. Jetzt wieder fällt mir auf, dass ich mich eigentlich zu wenig dafür bedanke.

Dieses Gefühl ist nicht zufällig eingetreten. Da gab es keinen Heiler, der mich kuriert hätte, und keinen Zauberstab, der über meinem Körper schwebte. Es war mein Bemühen – mit der Gnade Gottes und der Hilfe der Engel –, das diesen Zustand langsam verändert hat. Es dauerte Jahre, bis ich mein Leben so eingerichtet hatte, dass ich mich wohler darin fühlte. Es gibt beim Abnehmen wie beim Wohlfühlen keine Abkürzungen und keine Übertragungsmöglichkeit: Wir müssen einfach alle selbst dafür sorgen.

Natürlich habe ich immer noch gelegentlich Krisen in meinem Leben. Doch sie sind sehr viel seltener geworden, und sie entwickeln sich anders. Ich nehme sie jetzt anders wahr. Und ich finde Wege, sie zu lösen.

Manchmal erkenne ich sie schon von weitem – wie ein Donnerkrachen, das das Gewitter ankündigt. Dann kann ich mich unterstellen, bevor ich klatschnass werde.

Manchmal nicht.

Manchmal schleichen sich Krisen langsam ein. Wie ein sanfter Temperaturwechsel, der mir zuerst nicht auffällt. Es wird kühler, ohne dass ich es zur Kenntnis nehme. Meine Gedanken beginnen, sich an irgendeiner Situation festzubeißen. Ich fange an, mir die Zukunft schwierig auszumalen. Ich kaue an einem Problem herum wie an zähem Fleisch. Und merke es nicht.

Der Donner – weit weg – verhallte von Anfang an ungehört. Sonst wäre es ja einfach gewesen. Dann wäre es mir aufgefallen. Nein, mit dem kühleren Wind kamen langsame, fast sanfte Regentropfen, die kaum spürbar die allgemeine Stimmung erkalten ließen. Mein tägliches Morgengebet wurde kürzer, die stillen Meditationen seltener, dafür wandte ich all die extra Energie auf, um mich emotional ein bisschen mehr zu beschäftigen. An den Tagen darauf – ein Drama wird immer größer – fing mein Gehirn ohne Unterlass zu denken an. Die gleiche Situation wurde hundertmal gedanklich hin und her gerollt, ohne dass ich zu einem wirklichen Ergebnis kam. Ich wanderte in dem Spiegelkabinett meines Kopfes hin und her und suchte keinen Ausgang.

So geht es eine Weile, manchmal Tage, manchmal länger, und plötzlich flüstert eine kleine Stimme in mir: „Was machst du da eigentlich?“

Moment mal. Ja, was mache ich da eigentlich?

Ich bin immer so dankbar, wenn ich wieder daran erinnert werde, dass ich eine Wahl habe. Eine Wahl, weiterzumachen oder aufzuhören, und so gebiete ich meinen Gedanken: „Ruhe!“, und konzentriere mich auf das Zählen:

Einatmen: eins, zwei, drei, vier, fünf.

Ausatmen: eins, zwei, drei, vier, fünf.

Ich beobachte dann aufmerksam, was ich denke, und dabei wird das Denken langsamer und hört dann ganz auf. Es entsteht Stille. Da ich das viele Jahre geübt habe, fällt es mir leicht, in diesen Zustand zu fallen; denn ich weiß, das ist es, was ich im Moment am dringendsten brauche: Ruhe und ein Gespräch mit den Engeln. Ich schließe die Augen und lege mich in meinen Körper, wie man sich in eine warme Badewanne legt. Schon nach den ersten Atemzügen merke ich, dass ich langsam wieder in mir zu Hause bin. Und so freue ich mich auf die absolute Stille, in der ich mich in Kürze wiederfinden werde.

Kein Gedanke. Kein Geräusch. Kein Drama. Mein ganzer Körper summt innerlich leicht vor sich hin, und ich lächle. „Ahhh. Zu Hause.“ Endlich. „Danke, lieber Gott.“

Wie nach einer anstrengenden Heimreise, bei der man den Pass, die Schlüssel und die Koffer verloren hat, bin ich doch irgendwie durch einen tiefen Atemzug wieder bei mir gelandet. Danke!

Ich hatte mich verloren! Ich hatte mal wieder all das, was ich weiß, vergessen. Ich liebe den Moment, in dem ich erkenne, dass ich mich in einer Krise befinde. Das ist irgendwie beruhigend. Ja, ich bin in einer Krise. Ja, und ich war schon mal in einer Krise. Ich war sogar schon in vielen Krisen, und auch diese Krise wird vorbeigehen. In ein paar Wochen oder spätestens ein paar Jahren lache ich drüber. Wie heißt es doch so schön? „Willkommen im Club.“

Warum, um Himmels willen, kann ich mir das nicht merken?

Dann komme ich mir wie eine Idiotin vor. Frage mich, ob ich denn gar nichts dazugelernt habe nach über fünfzehn Jahren spirituellen Trainings, fast fünfzig Jahren Lebenserfahrung und zwei Ehen. Ich erinnere mich daran, dass ich einige tiefe Täler der Seele, einsame Nächte im Wald und die Teenagerzeit meiner Tochter überlebt habe. Und schon wieder war ich ganz und gar unaufmerksam.

Trotzdem wird es immer besser. Meine Wohlfühlphasen sind sehr viel länger, und ich hadere auch weniger lange mit mir. Ich bin nun mal Mensch. Da wiederholt man sich gern.

Die Meditations-CD zum Buch

Ein Buch ist nur dann nützlich, wenn es angewandt wird. Deshalb haben wir eine CD beigefügt, damit einige Vorschläge zu den Meditationen vielleicht durch das Anhören erst einmal leichter fallen.

Aus dem Buch:

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Das Gefühl der Krise
Die Meditations-CD zum Buch

  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Das Gefühl der Krise
  • Die spirituellen Gründe einer Krise: Seelenhausaufgaben
  • Was unterhält, was fasziniert mich an dieser Krise?
  • Unsere emotionalen Waisenkinder
  • Mit der Angst sprechen
  • Die natürliche Ruhe des Seins
  • Schritte zur Heilung der Krise
  • Die Wichtigkeit, Verantwortung zu übernehmen
  • Das Versprechen, sich selbst gut zu behandeln
  • Aufmerksamkeit
  • Fragebogen: Was sind meine Seelenhausaufgaben?
  • Danke