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Ihr Lieben,
erst einmal ein herzliches DANKE! Mein Online Kurs “Folge der Sehnsucht Deiner Seele” ist angelaufen und einer der beliebtesten Kurse geworden. Seit über vier Wochen begleite ich nun die erste Gruppe durch den Online-Kurs und ich bin beglückt, dass das – was ich mir gewünscht habe – auch eingetreten ist: Der Kurs unterstützt und hilft dran zu bleiben.

“Ich bin seeeehr froh, dass ich mich für den Kurs entschieden habe” – “Alles was Du in diesem Kurs anbietest ist wirklich wundervoll. Es fühlt sich alles in allem so rund an. Das Wissen darum ist schon lange da, und jetzt das Erleben und Umsetzen…”

Eine Entscheidung ist oft der wichtigste Schritt! Der Kurs kann natürlich auch unbegleitet gemacht werden. Das eine wie das andere hat Vorteile. Bei der Version die man alleine macht, stellt man sich auf seine eigene Gewindigkeit ein. Und für alle gilt natürlich: Die Videos stehen immer zur Verfügung. Da ist die praktische Wiederholung gleich mit dabei.

Der Vorteil des Newsletters: Ihr erfahrt es als Erste!

Die Akademie! Die Akademie! Die Akademie! Falls Ihr schon seit längerem Newsletter von mir bekommt, habt ihr ja einige Gedankengänge dazu schon mitbekommen. Vieles hat sich in den letzten Wochen für mich geklärt. Besonders wie ich in Zukunft die Akademie gestalten möchte. “Lebe die Sehnsucht Deiner Seele” wird in neun Monaten (eine passende Zeit, fand ich) Unterstützung zur Umsetzung und Vertiefung sein und soll eben auch die beiden Möglichkeiten einschließen: Einmal eine unabhängige nach dem eigenen Zeitgefühl durchschreitende Version und zum Zweiten einen von mir begleiteten Kurs mit einem (oder sogar zwei) gemeinsamen Wochenenden. Näheres über den Prozess des Gestaltens in meinem Blog: “Neue Wege”.

Die 9-Monate-dauerende Akademie “Lebe die Sehnsucht Deiner Seele” wird mit meiner Begleitung voraussichtlich im März beginnen. Der fünfwöchige Sinnsucher-Kurs ist die Voraussetzung für die Akademie, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind. Also wenn ihr ihn gerade macht, habt ihr genug Vorlaufzeit bis zur Akademie. Falls ihr an der Akademie interessiert seid, bitte plant genug Zeit für den Sinnsucher Kurs ein. Über die Themen der Akademie könnt Ihr Euch hier informieren. Wie gesagt, die endgültige Planung ist noch nicht abgeschlossen. Ich freue mich sehr darauf! Die Dreharbeiten dazu sind schon Ende November. Gemeinsam weitergehen und vertiefen. Ich freue mich darauf Euch zu unterstützen!


Online Kongress für Patchwork-Familien


“Patchwork-Familien … tja …ideal ist das ja nicht.” – Viele von uns haben so oder einen so ähnlichen Satz im Hinterkopf. Als ich aufwuchs, gab es kaum Scheidungen. Paare blieben zusammen. Wie meine Eltern. Sie waren nicht glücklich miteinander – und somit wir Kinder auch nicht – aber eine Trennung kam nicht in Frage. “Bis das der Tod uns scheidet” war ein Versprechen. Ein Versprechen mit häufiger Unglücklich-Garantie. Mein Vater war ein uneheliches Kind und hat darunter enorm gelitten. Und so litt ich darunter keines zu sein ;-). Damals. Heute kann ich mein Kind-Sein mit der entspannten schmunzelnden Einsicht die durch Heilung kommt, betrachten. Patchwork-Familien sind so neu nicht. In vielen Ureinwohner-Familien gab es keine Mutter-Vater-Kind-Version. Manchmal lebten die Mütter im Zentrum des Dorfes (zusammen mit all den anderen Frauen) und die Männer kamen zu Besuch. Die Mutter-Vater-Kind Version, so wie wir sie kennen, entstand mit der industriellen Revolution, als die Familien vom Land in kleinste Unterkünfte in den neuen Städten untergebracht wurden. Für (fast) jedes Kind ist es schwierig, wenn sich die Eltern trennen. Ich hatte es mir als Kind gewünscht, aber ich sehe ein, dass ich da eher die Ausnahme bin. Wie wir mit Trennungen umgehen zeigt uns den Stand unserer Entwicklung. Ich schreibe gerade an meinem neuen Buch: “Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen.” und so kam die Anfrage zu einem Interview zum Patchwork-Kongress zu einem passenden Zeitpunkt. Viele sind von Yvonne Woloschyn zu Themen rund um Patchwork gefragt worden. Es wird bestimmt ein interessanter Kongress. Er beginnt am Wochenende mit regelmässigen freigeschalteten kostenlosen Videos. Mein Interview wird am Montag, den 5. November ab 18.00 Uhr freigeschaltet.


Wenige Plätze: Der letzte Workshop in diesem Jahr

wie-sag-ich-es-workshop-sabrinafox„Wie sage ich es?“ – Kommunikation auf Seelenebene. 24./25. November
Es gibt nur noch ein paar Plätze für das letzte Kommunikationswochenende in München. Der am Anfang November war schnell voll. Erinnern wir uns: Das Leben wird einfacher, wenn wir anders miteinander sprechen und uns – vor allen Dingen – selbst wahrhaftig ausdrücken und das will verstanden und geübt werden.

“Wie sage ich es” hat mein Leben nachhaltig verändert. Vor allem der Rollentausch in empathischer Verbundenheit eröffnet mir immer wieder eine andere Sichtweise und eine liebevolle Beziehung zu meinem Gesprächspartner.”
(Inga, Bauzeichnerin)

Näheres dazu auf meiner Website.


Livestreams und kurze Videos auf Facebook

Neuerdings mache ich immer mal wieder Videos auf meiner Facebook-Seite und gelegentlich auch ein paar Live-Zeiten, bei denen mir auch Fragen gestellt werden können oder ich über bestimmte Themen spreche. Falls ihr auf Facebook seid, freue ich mich wenn Ihr Euch da einklinkt. Hier gehts zu meiner Seite.
Zum Thema Facebook: Manche von Euch lehnen es ab. Ihr wisst natürlich auch, dass Ihr nur soviel von Euch preisgeben könnt, wie ihr eben wollt. Und manchmal reicht der Name und ein Foto und da gibt es dann eben keine “Privatfotos” oder sonstige Informationen, wenn man sie nicht im Netz herumschwirren lassen möchte. Zum Vernetzen ist es ein interessantes Werkzeug, mit dem wir – wie mit allen Werkzeugen – sorgfältig umgehen sollen.


Der Wald …

Ich liebe Wälder. Besonders Mischwälder. Und insbesonders wenn sie nicht “aufgeräumt” sind – was die meisten Wälder mittlerweile sind. Und doch gibt es eine besondere Stille, ein besonderes Gefühl des Seins. Wir sind alle mit Märchen vom gefährlichen Wald aufgewachsen und es braucht manchmal schon ein paar Schritte, um sich dem Wald wieder anzuvertrauen. Jetzt ist dazu vielleicht eine gute Jahreszeit. Willkommen im Wald – und ja, man darf auch Schuhe anziehen ;-)

Genießt den November.
Von Herzen,
Sabrina

Ihr Lieben,
viele von uns sind schon lange „aufgewacht“ und auf dem spirituellen Weg. Es ist dieses und jenes schon gemacht worden. Diese Ausbildung und jener Workshop schon besucht worden. Viel gelernt und schon einiges erreicht. Schon gut vorangekommen – und gleichzeitig sehend was noch zu tun ist. Eine Workshop-Teilnehmerin sagte es mir vor ein paar Wochen halb lachend halb verzweifelnd: „Jetzt werde ich wach und sehe, was alles in mir noch aufzuräumen ist. Das ist zwar schön, aber auch viel Arbeit!“
Ja. Manches ist „Arbeit“. Aber ist das wirklich so störend? Ich liebe meine Arbeit. Wenn ich Handwerker sehe, die ihr Handwerk können und mögen, dann sieht man die Liebe in ihrer Arbeit. Wir kennen wohl alle die Assoziation von Arbeit ist gleich Anstrengung. Denn „alles was etwas taugt, muss auch anstrengend zu erreichen sein.“ Und natürlich müssen wir uns darum kümmern. Doch wenn wir etwas lernen, dass uns Spaß macht, würden wir das dann auch Arbeit nennen?

  • Würde eine Knospe sagen: „Oh Gott, ich muss daran arbeiten zu blühen?“
  • Würde eine Raupe sagen: „Blöd gelaufen. Jetzt muss ich mich aus diesem Kokon rauswinden!“
  • Würde ein Kind fühlen: „Jetzt muss ich auch noch reden lernen!“

Natürlich gibt es Zeiten in denen man etwas üben muss. Wenn jemand meine Skulpturen von Gesichtern betrachtet, höre ich oft: „Oh, das könnte ich nie! Dazu habe ich gar kein Talent.“ Es ist weniger Talent – es ist Übung. Nach der 100sten Nase aus Lehm weiß jede/jeder wie Nasen geformt werden.

Gelegentlich zögern wir etwas zu beginnen, weil wir glauben, dass wir kein „Talent“ hätten. Aber Talent bedeutet nicht, dass etwas sofort perfekt sein muss. Talent ist ein Interesse; etwas Begabung. Was wir daraus machen zeigt sich erst in der Bereitschaft etwas zu üben.
Auf der anderen Seite erkennen wir unsere Begabungen häufig gar nicht an. Warum? Weil uns etwas leicht fällt. Dann kann es doch nichts taugen, oder? Wenn wir uns gut einspüren können, wenn wir Organisieren können; wenn wir gemütliche Atmosphären erschaffen können – das alles sind Talente und es ist herrlich, wenn wir sie auch genießen.

Wie eine Blüte sich aus der Knospe entwickelt, so ent-wickeln wir uns. Ich bin gerade in dieses Wort Entwickeln verliebt…
Mehr zum Blog: Ent-Wickeln.


Die Akademie: Zuerst eine Prototyp-Runde

akademie raumWie im letzten Newsletter schon angekündigt, gibt es (endlich ;-) Neuigkeiten zu meiner Akademie. (Falls Ihr den Blog schon gelesen habt, das sind hier ähnliche Informationen.)
Nach langem hin und her, einspüren, warten und auf meine Intuition hörend, hat sich nun folgendes heraus-ent-wickelt: Ich möchte mit einer kleinen (12-14 Leute) Prototyp-Gruppe beginnen. Einer Gruppe, die gerne Feedback gibt und die Lust hat, Dinge auszuprobieren. Jeweils pro Monat ein Wochenende in München – insgesamt drei Monate – dazu eine Videokonferenz und eine Telefonkonferenz. Diese Wochenenden sind angefüllt mit einer spielerischen Art die Dinge anzugehen. Mit Körpergefühl, Musik, Bewegung und Herunterfahren und Begreifen. Als ich anfing über den Termin für diese kleine Gruppe zu meditieren kam sofort „August“ hoch. Und so wird sie im August beginnen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Falls Ihr in Euch das Gefühl habt: Da möchte ich gerne mitmachen – ein paar Plätze sind noch frei. Es ist mir wichtig, dass ich diejenigen, die in dieser Gruppe mitmachen, schon kenne. Da diejenigen, mit denen ich schon zusammengearbeitet habe, von meinem nicht besonders ausgeprägten Namensgedächtnis wissen, bitte ich um ein Foto und ein paar Hinweispunkte (wo, wann etc. wir uns getroffen haben) und was Euch an dieser Akademie interessiert. Bitte versteht, das ich aus verschiedenen Kriterien auswähle. Also nicht nach dem Motto: Die mag ich, den nicht. Sondern ich brauche unter den Teilnehmern eine Mischung aus Alter, aus Erfahrung, aus Gegenden, aus Geschlecht. Die Termine sind 11./12 August, 15./16 September, 13./14. Oktober – jeweils von 11 bis 18 Uhr bzw. 11. bis 17.00 Uhr. Dieser Kurs ist ein Geschenk von mir – weil mir eben auch das Feedback dazu geschenkt wird.

Wenn Ihr davon begeistert seid, dann bitte schreibt mir eine Email


termine

Neue Termine

Intuition und die eigene innere Welt – 22.September 11 – 18 Uhr
Ich bin immer wieder begeistert, wie sich die eigene Intuition zeigt und das möchte ich gerne weitervermitteln und unterstützen. Was ist der Unterschied zwischen Intuition, Angst und Impulsen? Wie zeigt sich meine Intuition als Sprache meiner Seele? Wie kann ich das trainieren? Wie darauf hören? Was macht die Intuition aus? An diesem Tag üben und erkenne wir die Zeichen unserer Seele und erfreuen uns daran, was wir “eigentlich” alles schon wissen …

Die Vorteile einer unglücklichen Kindheit – 20.Oktober 11 – 18. Uhr
Ja, es ist wichtig sich die eigene Kindheit anzuschauen und aufzuräumen. Aber dann ist es auch gut. Dieses ist ein weiterer Schritt, die Kindheit da zu lassen, wo sie hingehört: In die Vergangenheit. Und sich darüber klar zu werden, welche Perlen wir in die Gegenwart und in die Zukunft davon mitnehmen. Eine anstrengende Kindheit ist nicht automatisch ein Garant für eine anstrengende Gegenwart. Wie alles können wir auch das verändern. In unserer Kindheit haben wir Entscheidungen getroffen, die manchmal noch heute unser Leben belasten und erschweren. Deswegen brauchen diese Entscheidungen von damals eine Überprüfung und … ein Update. Ein Update in ein gesünderes, entspannteres und glücklicheres Sein.

„Wie sage ich es?“ – Kommunikation auf Seelenebene. 10./11. November
Gerne biete ich ein weiteres Wochenende zu diesem so wichtigen Thema an. Ich frage gerne die Workshop-TeilnehmerInnen nach feedback und das hat nach Abschluss eines Wochenendes gerade Ariana geschrieben: „Sabrina bietet alltagstaugliche / praktische Werkzeuge an zur Kommunikation mit Aspekten deiner Persönlichkeit (inneres Kind, Teenager, weise Frau / Mann etc.) sowie zur Kommunikation mit anderen Personen. Ihre Informationen gibt sie liebe- und humorvoll weiter, begleitet von Übungen und Gesang, der berührt. Es darf der Einladung gefolgt werden, mal im Zentrum zu stehen und mal still zu sein. Kurz: der Workshop ist kurzweilig, nachhaltig, bereichernd und macht Lust auf mehr … mehr Lust am Leben.“ Ich habe die letzten Jahre viele Workshops zu diesem Thema gegeben, deshalb wird es in Zukunft dazu weniger geben.


Online-Kurs ab August

sinnsucher

Sinnsucher

Wie im Blog “Termine,Termine,Termine” schon geschrieben, gab es vor zwei Monaten ein enormes Zögern neue Termine auszuwählen. Und da ich auf meine innere Stimme höre und besonders auf jede Art von Zögern, wartete ich. Warum? Weil ich aus Erfahrung weiß, dass so ein „Warte“ immer einen guten Grund hat und der zeigte sich kurz danach. Mein Verlag „Random House“ schlug mir einen Online-Kurs zu meinem Buch “Die Sehnsucht unserer Seele” vor und so drehen wir nächste Woche unter dem Titel: “Der Sehnsucht der Seele folgen” einen Online Kurs. Ab August wird er zur Verfügung stehen. Wer ihn mit mir begleitet haben möchte – dann bitte bis zum Oktober warten. Dann können wir “zusammen” damit anfangen. Näheres gibt es dazu natürlich auch wieder im nächsten Newsletter.


zurhorst-und-zurhorstLiebe kann alles – Podcast mit Eva-Maria und Wolfram Zurhorst

Meine wunderbaren Freunde und sehr bekannten Paar-Experten Eva-Maria und Wolfram Zurhorst haben vor ein paar Wochen einen hochinteressanten und informativen, wöchentlichen Podcast begonnen, den ich gerne weiterempfehle. Beide sind meinem Herzen sehr nahe und ich liebe und schätze sie sehr. Näheres unter: http://bit.ly/2kuCRX6 


frauen-miteinanderNur noch 3 freie Plätze: Unser Frauenworkshop: 3 Frauen – 3 Wege

Bald ist es soweit. Wir freuen uns schon sehr auf unseren Frauenworkshop, den ich zusammen mit Rita Fasel und Sabine Bundschu gestalte. Es gibt nur noch drei freie Plätze. Falls Ihr Euch hingezogen fühlt, zögert nicht zu lange. Das Hotel Blumenthal ist wunderschön. Das Essen vegetarisch. Wir verbringen eine Woche miteinander und gehen mit einem klareren Fokus, viel heilenden Impulsen und einem vollen Herzen wieder nach Hause. Die TeilnehmerInnen-Zahl ist auf 30 beschränkt.
Näheres dazu unter: sabrinafox.com/termine/


seelenklang-sabrina-foxDer erste Seelenklang Abend

Unser Leben ist oft zu voll und sich selbst zu entspannen und „herunterzufahren“ ist ein wichtiger Bestandteil unseres allgemeinen Wohlfühlens. Es gibt neben dem Glas Wein und dem Internetsurfen eine gesündere und glücklich machende Methode: Klang! Genauer gesagt: Unser eigener Klang. Für alle, die Freude am Singen haben (oder gerne Freude am Singen hätten) biete ich in unregelmäßigen Abständen Seelenklang-Abende an. Wir entwickeln und singen gemeinsam Worte bzw. Sätze, die wir eine lange Weile wiederholen, bis sich durch diese Art der Meditation Leichtigkeit und Entspannung einstellen. Es ist ein Abend mit Klang, Freude und völlig ohne Perfektionsanspruch.

Der erste dieser Art findet im Yogastadl in Kirchstett bei München statt.

Seid umarmt,
Sabrina

Ihr Lieben,

viele von uns sind schon lange „aufgewacht“ und auf dem spirituellen Weg. Es ist dieses und jenes schon gemacht worden. Diese Ausbildung und jener Workshop schon besucht worden. Viel gelernt und schon einiges erreicht. Schon gut vorangekommen – und gleichzeitig sehend was noch zu tun ist.

Eine Workshop-Teilnehmerin sagte es mir vor ein paar Wochen halb lachend, halb verzweifelt: „Jetzt werde ich wach und sehe, was alles in mir noch aufzuräumen ist. Das ist zwar schön, aber auch viel Arbeit!“

Ja. Manches ist „Arbeit“. Aber ist das wirklich so störend? Ich liebe meine Arbeit. Wenn ich Handwerker sehe, die ihr Handwerk können und mögen, dann sieht man die Liebe in ihrer Arbeit. Wir kennen wohl alle die Assoziation von Arbeit ist gleich Anstrengung. Denn „alles was etwas taugt, muss auch anstrengend zu erreichen sein.“ Und natürlich müssen wir uns darum kümmern. Doch wenn wir etwas lernen, dass uns Spaß macht, würden wir das dann auch Arbeit nennen?

Würde eine Knospe sagen: „Oh Gott, ich muss daran arbeiten zu blühen?“

Würde eine Raupe sagen: „Blöd gelaufen. Jetzt muss ich mich aus diesem Kokon rauswinden!“

Würde ein Kind fühlen: „Jetzt muss ich auch noch reden lernen!“

Natürlich gibt es Zeiten in denen man etwas üben muss. Wenn jemand meine Skulpturen von Gesichtern betrachtet, höre ich oft: „Oh, das könnte ich nie! Dazu habe ich gar kein Talent.“ Es ist weniger Talent – es ist Übung. Nach der 100sten Nase aus Lehm weiß jede/jeder wie Nasen geformt werden.

Gelegentlich zögern wir etwas zu beginnen, weil wir glauben, dass wir kein „Talent“ haben. Aber Talent bedeutet nicht, dass etwas sofort perfekt sein muss. Talent ist ein Interesse; etwas Begabung. Was wir daraus machen zeigt sich erst in der Bereitschaft etwas zu üben.

Auf der anderen Seite erkennen wir unsere Begabungen häufig gar nicht an. Warum? Weil uns etwas leicht fällt. Dann kann es doch nichts taugen, oder? Wenn wir uns gut einspüren können, wenn wir organisieren können; wenn wir gemütliche Atmosphären erschaffen können – das alles sind Talente und es ist herrlich, wenn wir sie auch genießen.

Wie eine Blüte sich aus der Knospe entwickelt, so ent-wickeln wir uns. Ich bin gerade in dieses Wort Entwickeln verliebt. Wir entwickeln uns aus den vorgegebenen Grenzen, wir entwickeln uns aus zu Engem, zu Kleinem … Wir stehen danach aufrechter, gerader, um uns bewusster, erfreuter, freier.

Natürlich gibt es da auch die Illusionisten, die meinen, es wird sich alles schon ändern, wenn sie es sich nur lange genug wünschen. Das klappt meistens nicht. Denn es braucht auch eine Aktion zu dem Wunschdenken.

Doch wohin wollen wir uns eigentlich entwickeln?

Worum geht es uns?

Um Wohlbefinden? Mehr Liebe? Weniger Angst? Geht es um Sicherheit? Kontrolle? Mangelbehebung? Oder um Lebensfreude? Begeisterung? Vielleicht sogar um die Weltrettung? Die eigene Rettung? Oder die Gesundheit? Um Heilung?

Warum tun wir, was wir tun? Was wollen wir damit erreichen?

Wenn ich zurückblicke, dann erkenne ich meine Entwicklung. Nie zuvor empfand ich soviel Freude, soviel Freiheit, soviel Liebe, soviel Leichtigkeit, soviel Verständnis für mich und meine Mitmenschen wie jetzt.

Zu altern ist großartig! Ich kann es nur von Herzen empfehlen. Mit fast sechzig bin ich beweglicher als jemals zuvor. Und das nicht nur mit meinem Körper sondern auch mit dem Rest von meinem Sein.

Natürlich hört eine Entwicklung nie auf. Gerade bin ich dabei eine weitere Angewohnheit aus meinem Gewohnheitsfeld zu entfernen. Gelegentlich wiederhole ich mich. Ich habe zum Beispiel etwas zu einem Thema gesagt und gebe ein paar Tage/Wochen nochmal den gleichen Kommentar ab und … dann nochmal. Es ist eine alte Familienkrankheit (lach). Solange ich mich erinnern kann erzählte meine Mutter fast jede Geschichte drei Mal – und seitdem sie älter ist, gleich sechs Mal. Um das bei mir zu vermeiden, braucht es JETZT all meine Aufmerksamkeit ;-)

Und dann sehe ich andere Bereiche, bei denen ich mich zu meinem Wohlbefinden entwickelt habe. Ich habe meine Lebensgeschwindigkeit heruntergefahren. Früher konnte es mir nicht schnell genug gehen. Umzug? Zwei Tage später sind alle Kisten ausgeräumt und schon am Umzugsabend hängen die ersten Bilder. Oder jemand macht etwas, was ich auch spannend finde? Schon den ersten Kurs belegt, die ersten Dinge dazu gekauft und ungeduldig in den Startlöchern scharrend. Das scheint erledigt zu sein. Ich gehe Dinge langsamer an. Viel langsamer. Wie meine Akademie, die ich schon vor über einem Jahr angekündigt habe und die immer noch nicht gestaltet ist.

Es ist spannend, wenn wir zögern.

Ich habe über die Jahre gelernt, dass ein Zögern enorm wichtig ist. Auch hier ein Beispiel vom letzten Newsletter bzw. Blog (Termine, Termine, Termine). In mir zögerte es meine Termine für den Rest des Jahres festzulegen. Immer wieder starrte ich auf meinen Kalender und wenn ich irgendwelche Termine eingeben wollte, gab es einen inneren Widerstand die angedachten Termine weiterzugeben. Es ist ganz praktisch, wenn man Workshops, die man geben will, auch anderen Leuten mitteilt. Aber es gab keine Leichtigkeit im Eintragen von Terminen – sondern eben dieses Zögern. Und so wartete ich. Das geht natürlich nur so entspannt, weil ich weiß, dass in meinem Fall dieses Zögern kein aufschieben in die Unendlichkeit ist – was es vor zwanzig/dreißig Jahren war. Damals war es einerseits Unentschlossenheit, die das Zögern hervorrief und andererseits sagte ich auch häufig Dinge zu, welche ich “eigentlich” nicht machen wollte. Da ich damals noch nicht auf meine Intuition hörte, hatte ich keine Ahnung, wie ich das abstellen sollte.

Jetzt ist ein Zögern von mir ein intuitives Zögern. Ein Teil meiner alten Persönlichkeit will aus Gewohnheit, dass wir (ich rede gerne von mir in der Mehrzahl – es gibt schließlich einige Aspekte von mir, die bei jeder Entscheidung mitreden möchten ;-) loslegen, so wie wir das „immer“ gemacht haben. Doch dann schickt mir meine Seele diesen Gedanken: „Warte.“ Dieses „Warte“ kommt ganz entspannt. Es ist mit einem Lächeln, einem Schmunzeln verknüpft.

Und so warte ich. Weil ich aus Erfahrung weiß, dass so ein „Warte“ immer einen guten Grund hat. So hatte auch das letzte Warten wegen meiner Terminplanung einen guten Grund: Mein Verlag „Random House“ schlug mir kurz nach meinem Blog über „Termine, Termine“ einen Online-Kurs vor und da es mir große Freude macht mit dem dortigen Team zusammenzuarbeiten, sagte ich zu. Und jetzt ging es dann mit den Terminen für den Rest des Jahres „plötzlich“ ganz leicht. Und innerlich kam natürlich auch kein „Warte“ mehr.

Auch der nächste Schritt der Akademie war ein klarer: Ich möchte mit einer kleinen (12-14 Leute) Prototyp-Gruppe beginnen. Einer Gruppe, die gerne Feedback gibt und die Lust hat, Dinge auszuprobieren. Drei Monate. Jeweils pro Monat ein Wochenende in München, eine Videokonferenz und eine Telefonkonferenz. Und diese Wochenenden sind angefüllt mit einer spielerischen Art die Dinge anzugehen. Mit Körpergefühl, Musik, Bewegung und Herunterfahren und Begreifen. Als ich anfing über den Termin für diese kleine Gruppe zu meditieren kam sofort „August“ hoch. Und so wird sie im August beginnen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Falls Ihr in Euch das Gefühl habt: Da möchte ich gerne mitmachen – ein paar Plätze gibt es noch. Es ist mir wichtig, dass ich diejenigen, die in dieser Gruppe mitmachen, schon kenne. Da diejenigen, mit denen ich schon zusammengearbeitet habe, von meinem nicht besonders ausgeprägten Namensgedächtnis wissen, bitte ich um ein Foto und ein paar Hinweispunkte (wo und wann etc. wir uns getroffen haben) und was Euch daran interessiert. Bitte versteht, das ich aus verschiedenen Kriterien auswähle. Also nicht nach dem Motto: Die mag ich, den nicht. Sondern ich brauche unter den Teilnehmern eine Mischung aus Alter, aus Erfahrung, aus Gegenden, aus Geschlecht. Die Termine sind 11./12 August, 15./16 September, 13./14. Oktober – jeweils von 11 bis 18 Uhr bzw. 11. bis 17.00 Uhr. Dieser Kurs ist ein Geschenk von mir – weil mir eben auch das Feedback dazu geschenkt wird.

Wenn Ihr davon begeistert seid, dann bitte schreibt mir eine Email 

Herzlichst,

Sabrina

Ihr Lieben,
ein neues Jahr ist bereit von uns entdeckt zu werden. Was werden wir finden? Was erleben? Was wird uns erfreuen? Was wird uns schmerzen? Können wir das, was wir letztes Jahr gelernt und erfahren haben weiter entwickeln? Wird uns dieses Jahr erheitern, aufmuntern oder durchschütteln?

Sabrina-Fox-Ist-das-wichtig

Wir – als Seelen im menschlichen Körper – wissen, dass das Leben eben nicht nur aus einem Strandurlaub und einem tollen Sonnenaufgang besteht. Da gibt es Freude und Trauer, Leichtigkeit und Schwere, Miteinander und Gegeneinander. Es liegt allerdings an uns – an unserem Bewusstsein – wie wir mit dem, was uns unsere Seele in unseren Weg legt, umgehen. Dazu wünsche ich uns von Herzen das nötige Handwerkszeug.

Eine der Dinge, die mir am Ende des Jahres immer wichtig sind, ist folgende Übung: Ich nehme mir jede tägliche Aktivität vor und schaue sie unter den folgenden Gesichtspunkten an:
Ist das wichtig? Ist das notwendig? Ist das produktiv? Bringt mir das Freude? Bringt mir das Frieden? Hilft das meinem Körper gesünder zu sein? Hilft das meinem Geist gesünder zu sein?

Sich in Dankbarkeit vom letzten Jahr zu verabschieden, gehört für mich auch zum Ende des Jahres dazu. Das ist nicht immer einfach – besonders wenn Euch das Jahr besonders herumgeschleudert hat. Manchmal trauern wir um Wesen, die vor uns gegangen sind. Manche sind einfach nur froh, dass 2017 vorbei ist. Und doch haben wir auch im letzten Jahr wieder viel über uns selbst erfahren. Sind wir so großzügig wie wir es gedacht haben? Wo haben sich Sorgen ausgebreitet? Wo haben wir Dinge klären können? Wo sind wir einen großen Schritt weitergekommen? Wo haben wir mehr Freude erleben dürfen?


Leipzig – Karlsruhe – München – Hamburg – Frankfurt

sabrina-flughafen

Ich freue mich auf weitere Workshops im ersten Drittel 2018 zum Thema: „Wie sage ich es? – Kommunikation auf Seelenebene“. Bitte rechtzeitig anmelden, da die TeilnehmerInnenzahl auf 16 begrenzt ist. Das wird jetzt erst einmal die letzte Runde dieser Workshops sein, denn dann werde ich mich intensiver um die neue Akademie kümmern. Dazu gibt es bald neue Räume in München, auf die ich mich sehr freue. Näheres dazu später.

 


Apropos neue Räume

Sabrina-im-Auto

Ich liebe meine Intuition und bin immer wieder begeistert, was sich im Zusammenspiel zwischen Intuition und Verstand so entwickeln kann. Die Intuition kommt mir wie ein Musikinstrument vor, bei dem man über die Jahre immer besser wird. Und auch da merke ich, dass ich mehr Unterstützung weitergeben möchte, denn eigentlich ist es ganz einfach. Deshalb wird es auch dafür in Zukunft einiges an interaktiven Workshops geben. Hier ein Blog zum Thema: Intuition ist gleich Wissen.


Susanne-und-Sabrina-MindAward

Susanne-und-Sabrina-MindAward

Ein herzliches Danke an meine Schwester Susanne Adlmüller, die mir eine wundervolle und persönliche Laudatio zu Verleihung des Mind Award gab. Danke, dass Du Dir die Zeit dafür genommen hast.

Ich wünsche Euch von Herzen ein erfülltes, spannendes, heiteres, berührendes neues Jahr. Es freut mich sehr, dass ich meines auch mit Euch verbringen darf.

Seid umarmt,
Sabrina

Ihr Lieben,

unser Körper. Wirklich ein faszinierendes Instrument. Ich habe schon seit letztem Sommer eine Stelle an der Fußunterseite – eher am Rand kurz vor meiner rechten Ferse – welche sich eigenartig anfühlt. Ich bin da wohl mal irgendwo reingestiegen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann bemerkte ich da vor einem Jahr mal was und schaute nach, ob ich mir etwas eingetreten hatte. Natürlich bin ich vorsichtig, wenn ich an meinen Fußsohlen etwas spüre und „raushole“. Das passiert zwei, drei Mal im Jahr. Mal eine kleine Glasscherbe. Mal ein Holzsplitter oder eine kleine Dorne. Nie etwas Anstrengendes oder Mühsames. Kleinkram eben – wie es ja auch gelegentlich bei den Händen passiert. Und natürlich bin ich immer sehr sorgfältig und desinfiziere die kleine Wunde anschließend und klebe sie mit einem Pflaster ab.

Diese Stelle hat sich zu nichts Großem entwickelt, aber sie ist da. Sie hat den Durchmesser eines Stecknadelkopfes. Leicht gerötet. Nicht heißer als der Rest. Aber sie fühlt sich anders an. Da ich nicht wirklich beim Gehen draufsteige, beobachte ich sie, aber es schien bisher kein großer Aktionsbedarf zu bestehen. Dieser Bereich wurde in letzter Zeit etwas härter, und so nahm ich an, dass da noch irgendwas Kleines drin steckt und es mein wunderbarer Körper mit dem Nachwachsen der Haut wieder ausstoßen wird. Letzte Woche bemerkte ich, dass ich mein Gewicht verlagere und eine Schonhaltung für diesen rechten Fuß einnehme, was ja barfuß sehr viel leichter festzustellen ist, als mit Schuhen. Immer noch ging ich davon aus, dass “es” jetzt wahrscheinlich durch die Haut ausgestoßen wird. Aber meine Intuition meinte, ich sollte da noch jemand anderen draufschauen lassen. Daraufhin ging ich zu meiner Nachbarin – einer Fußpflegerin. Ich habe zwar Lupen, aber sie hat eindeutig bessere und mehr Erfahrung auf dem Gebiet. Sie feilte das bisschen Hornhaut weg, dass sich da schon gebildet hatte. Ob was drin ist, konnte sie nicht sehen. Nur einen kleinen schwarzen Punkt. Sie schlug mir die Benutzung einer Zugsalbe vor.

Ich schätze Zugsalben und benutzte sie für eine Woche. Die Haut wurde wieder weicher und der Auftrittsschmerz hörte auf. Ich machte trotzdem einen Termin bei meinem Hautarzt um sicher zu gehen, dass ich da nichts übersehe, denn meine Nachbarin war auch nicht sicher, ob es nicht doch eine Warze ist. Eine Warze??? Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ich hatte noch nie eine.

Mein Hautarzt war zwar nicht da, aber auch sein Kollege wusste um mein Barfußgehen und neugierig wie ich war, wollte ich mir die Stelle bei der Untersuchung genauer ansehen und konnte auch durch die Vergrößerung am Bildschirm kleine, schwarze Punkte erkennen. “Ja, das ist eine Warze und die ist ziemlich tief drin.” Warze – das Wort alleine ist wirklich sehr unsexy. Warzen hatten Hexen im Märchen. Ich merkte, ich muss mein Verhältnis zu Warzen entwickeln. Bevor ich überhaupt reagieren konnte, wurde etwas weggeschnitten, dann vereist und die nicht wirklich schmerzfreie Ameisensäure – auch eine interessante Erfahrung -draufgetupft. Und dann kam es: Die Ameisensäure-Behandlung muss zwei Mal in der Woche für sechs Wochen erfolgen und dabei darf man sie nicht abdecken (kein Pflaster etc.). Ich schaute meine Arzt etwas verzweifelt an: “Schuhe?”

Er nickte bedauernd: “Schuhe.”

Ich seufzte. Schuhe im Frühling. Also gut. Wie Fußwarzen entstehen, wollte ich wissen. Und er meinte, dass kann natürlich immer mal passieren und das Imunsystem sorgt normalerweise dafür, dass sie sich nicht einnisten. Ich habe ein fantastisches Imunsystem und war überrascht – aber da ich mich nicht mit der Realität anlege, ist es nun mal so. So zog ich meine Xero-Schuhe (dünne Sohle und ein paar Bänder) auf den Gehwegen und Straßen wieder an. Mit offenen Wunden am Fuß rum zu marschieren ist dann doch keine gute Idee.

Danach ging ich zu einem Mittagessen mit einem Freund, der einen Blick auf meine Füße warf, meine Xero-Schuhe entdeckte und meinte: “Du schummelst ja!”

Das hat man davon, wenn man fast immer barfuß geht. Das wird dann für das Umfeld zur allgemeinen Verpflichtung. Muss ich jetzt ein Schild tragen, dass ich das nur für sechs Wochen machen muss?

Meine Freundin Rita Fasel – ihres Zeichen Expertin in Augen- Hand- und Fußlesen – sagt mir dazu, dass die Stelle, auf der sich die Warze zeigt, genau die Schnittstelle von Körper und Verstand ist – und eine von diesen beiden Energien mich puscht. Und das Warzen auch gerne etwas mit unterdrücktem Ärger zu tun haben.

Unterdrückter Ärger. Das Problem daran ist ja wohl die Unterdrückung – und die festzustellen ist nicht ganz einfach. Schließlich heißt es ja „unterdrückt“. Habe ich unterdrückten Ärger? Ich überlege. Spüre mich ein.

Nicht das ich wüsste. Ja, wir sind gerade auf der Suche nach einem neuen Zuhause wegen Eigenbedarfs und natürlich bin ich nicht begeistert davon, dass wir ausziehen müssen, aber ärgerlich darüber? Eher nicht. Ich sehe das als Chance und bin gespannt wohin mich meine Seele zieht. Gibt es einen anderen Bereich bei dem ich ärgerlich bin?

Ich komme nicht drauf.

Grundsätzlich finde ich alles spannend, was man über sich selbst herausfindet. Und ich wehre das auch nicht ab. Im Gegenteil. Ich bin wie ein Detektiv auf der Suche … doch manchmal finde ich nichts. Manchmal findet sich das auch erst später. Manchmal gar nicht.

Da ich aber alles, was mein Körper mir zeigt, als Information wahrnehme, möchte ich gerne wissen, warum er diese Warze hat. Ich beschließe meine chinesische Ärztin zu fragen, da ich sowieso gerade meine Frühlingsdosis Akkupunktur bei ihr abhole. Seit dem ich jedes Jahr im Frühjahr für ein paar Wochen zur Akkupunktur gehe, habe ich keine allergischen Reaktionen mehr gegen das Blühen der Esche.

Als ich im Wartezimmer mit zwei anderen Patientinnen wartete, kam sie herein und begrüßte uns. Da wir noch etwas Zeit hatten, erzählte meine chinesische Ärztin von meinem Barfußgehen – obwohl gerade in Minimal-Schuhen – und stellte mich als Autorin von ganzheitlichen Büchern vor. Darauf hin schaute mich eine der beiden Patientinnen überrascht an und meinte: „Und dann sind Sie immer noch hier?“

Ich lachte: „Ja, genau deswegen. Ich kümmere mich um meinen Körper. Und wenn er etwas braucht, dann kriegt er es.“

Die Patientin schüttelte den Kopf: „Ich glaube, das muss ich alleine machen.“ Dabei schaut sie müde und angestrengt. Viele glauben wohl, dass ein ganzheitliches Leben eines ist, bei dem man alles alleine macht und kann – beziehungsweise wo es keine Probleme und Herausforderungen gibt und der Körper mit schwingender Glückseligkeit antwortet. Wir machen eine menschliche Erfahrung und sind diversen Herausforderungen ausgesetzt. Da gibt es die Umwelt, Mitmenschen, Erfahrungen, Verletzungen.

Und es gibt Hilfe, Unterstützung, Experten. Und die kann man befragen. Dabei aber immer im Hinterkopf behalten, dass wir selbst Experten sind. Wir sind die besten Experten in unserem eigenen Leben. Wir wissen mehr über unseren Körper als irgendjemand sonst.

Im Behandlungszimmer zeige ich meiner chinesischen Ärztin die Stelle und sie meinte, dass der Körper manchmal etwas rauslässt und sich Öffnungen schafft. Schade, so dachte ich mir, dass mein Körper sich dazu nicht einfach meine Nase genommen hat. Die ist schon auf…

Ich habe immer noch Fragen und da ich dazu gerne eine Antwort hätte, gehe ich in die Stille und meditiere. Das erste was ich sehe und was mir eine innerliche Freude bringt, ist dass die Warze rauspoppt. Vergleichbar mit dem leichten Drücken von Noppen- bzw. Verpackungsfolien. Blup und weg ist sie. Als ich dann fragte, warum ich das bekam, zeigte sich folgendes: Seit dem ich vor einem Jahr auf das Land gezogen bin, habe ich Herausforderungen mit meinem rechten Fuß. Zuerst der Knöchel nach einem Jogginglauf. Dann die Fußsohle mit der besagten Stelle. Als Satz kam: „Das ist noch nicht unser Platz. Hier werden wir uns nicht niederlassen.“ Was ganz gut passt, denn wir müssen wegen Eigenbedarfs ausziehen und suchen gerade ein neues Zuhause. Sechs Wochen Ameisensäure werden es also nicht. Dazu „flog“ die Warze zu schnell während meiner Meditation aus meiner Sohle heraus.

Drei Tage später wäre wieder – laut Plan – ein Ameisensäuretupfer notwendig. Aber ich zögere. Die Stelle an meinem Fuß ist jetzt dunkel und sieht wie ein Bluterguss aus. Da nochmal was drauf? Das fühlt sich nicht richtig an. Eher will ich die Stelle trösten, als ihr Schmerz zufügen. Ich rufe meinen Hautarzt an, der jetzt wieder da ist, und ich kann vorbeikommen. Er schaut sich das mit der Lupe an und meint: „Das heilt jetzt gerade. Da muss nichts mehr hin.“

„Und Schuhe?“

„Die brauchst du auch nicht mehr.“

 

 

Ihr Lieben,

ich freue mich in Zukunft einen regelmässigen Blog anzubieten, der hoffentlich interessant ist und inspiriert. Das hier ist ein Teil meines Jahresrückblicks, aber auch ein Teil meines täglichen Lebens. Vielleicht unterstützt es Euch.

Herzlichst,

Sabrina

 

Ist das wichtig?

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