Beiträge

Ihr Lieben,
es gibt Zeiten in denen wir begeistert vom Leben sind – und Zeiten, in denen wir das vermissen. Vielleicht ist das mit dem Zyklus einer Pflanze zu vergleichen: Nach dem Erblühen und vor dem neuen Wachsen gibt es eine Phase der Kontemplation und der Ruhe. Oft auch des Stillhaltens … oder sogar der Langeweile. Es tut sich nicht genug für unseren Geschmack – und doch wächst etwas in dieser Zeit: Das Wurzelwerk, die Wahrnehmung.
Ich spüre wieder diese Begeisterung, die fast zwei Jahre lang Zeit weg war. Der Grund für die Begeisterung? Ich erfreue mich an einer Erweiterung meines Gesangs: Ich komponiere, lerne dabei ein Tontechniker-Programm und nehme selbst neue Meditationen und Mantren auf. Und die ersten davon gibt es jetzt schon auf meiner Website: Als Geschenk zum Anhören und Herunterladen und sie können natürlich auch gerne weitergegeben werden. Über Feedback freue ich mich, und Danke an Stanko, der neben Kunst auch noch Webseiten (unter anderem meine) macht.


Frauen sind die Hoffnung der Welt

Das ist kein Aussage „gegen“ Männer (ich liebe sie auch), sondern etwas, was nach einer langen Zeit des Patriarchats immer klarer wird. Dazu braucht es jede einzelne von uns. Ich habe mit Sabrina (es freut mich, wenn ich jemanden treffe, der auch meinen Vornamen hat) darüber unterhalten, was wir denn für eine ausbalancierte neue Welt oder „Female Revolution“ (wie Sabrina Haar Ihren Online-Kongress nennt) brauchen. Mein Interview wird am 20. Mai für 24 Stunden freigeschaltet (der Kongress beginnt am 14. Mai). Am 20. Mai gibt es auch mit mir einen Live-Chat um 18.30 Uhr. Näheres kommt dann von Sabrina (der Kongressleiterin) per Email, falls Ihr Euch anmelden möchtet.


Was ist meine Berufung?

Das ist eine Frage, die wohl sehr oft gestellt wird. Was heißt das eigentlich „dem eigenen Ruf“ folgen? Lisa und Andi haben diese Frage gestellt und laden zu ihrem Berufungskongress ein. Ihr wisst ja, wie das geht: Man/Frau meldet sich an, dann bekommt man täglich einige Interviews zum Anschauen freigeschaltet. Mein Interview wird am Donnerstag, den 6. Mai für 24 Stunden freigschaltet. Hier ist der Link zum Kongress der vom 1. bis zum 11. Mai geht.


Laut oder leise?

podcast

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Ist das die Angst oder die Intuition? Und: Wie meldet sich die Intuition? Viele von uns warten noch auf das große Orchester, oder das Feuerwerk, oder ein klares lautes „MACH DAS NICHT!!!“ – aber würde sich die feine Schwingung der Intuition wirklich so laut zeigen? In einem der letzten Podcast erzähle ich, wie ich meine Intuition kennenlernte und vielleicht inspiriert euch das ja zu einer Vertiefung.
Die Podcast-Themen im letzten Monat waren:
Nr. 33 – Der Klang und das Mantra
Nr. 34 – Das Erkennen der Intuition
Nr. 35 – Der eigene Raum
Nr. 36 – Zu sensibel?

Meine Podcasts gibt es jeden Freitag neu. Hier sind die links:
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Unser Körper – die Liebe unseres Lebens

Ich liebe meinen Körper – und das war nicht immer so. Die Liebe zu meinem Körper war eine längerfristige Angelegenheit und vielleicht bin ich auch deswegen umso dankbarer für ihn. Denis und ich unterhielten uns über die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele. Wir erforschten, wie wir mit unserem Körper sprechen können. Und natürlich auch was wir tun können, damit er sich wohlfühlt. Natürlich ging es auch darum, wie wir sorgfältiger auf die Nachrichten des Körpers hören können und ihn bei seiner Heilung unterstützen können. Dieses Video war mein Beitrag zum diesjährigen Selbstheilungs-Festival. Und dazu gibt es auch mein Buch: „Bodyblessing – der liebevolle Weg zum eigenen Körper


Der Frühling ist da und öffnet damit auch unsere Energiefelder für mehr Natur, mehr Weite und mehr Klarheit. Manchmal braucht es eben auch unsere Bereitschaft mehr Leichtigkeit in unser Leben zu lassen und genau zu schauen, ob wir in der Lage sind, aufmerksam zu beachten wohin wir unseren Fokus legen. Und die Bereitschaft zu mehr Freude und Gelassenheit ist doch auch ein gutes Ziel, oder?

Herzlichst,

Sabrina

Ihr Lieben,
meine Zeit des Rückzugs scheint ihrem Ende entgegen zu gehen. Ich merke, dass ich gerne wieder „Ja“ sage. Ich erspüre schon seit einer Weile eine neue innere Lust und eine aktivere Bewegung wieder mehr zu erschaffen. Mehr „mitzuspielen“. Dabei kommt immer wieder ein bestimmtes Thema hoch. Ich merke bei diesem Thema eine besonders kraftvolle innere Bewegung, die ich am Anfang mit einer leisen Sorge betrachtet habe. Es war eine Bewegung, die mit einem Gefühl von „Das ist nicht in Balance. Da braucht es Veränderung.“ hochkam. Gefühle, die mit einer starken Kraft kommen, werden von mir besonders aufmerksam betrachtet.
hier weiterlesen


Einiges an Videos …

sabrina bei mystica tvIch habe mich in dem längeren Video – Inneren Frieden entwickeln – mit Thomas Schmelzer unterhalten, der mit Mystica TV sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet der Spiritualität hat. Er kennt glaube ich alle und jede*n. Und da ich schon mal da war, haben wir auch noch zwei weitere Videos aufgenommen. Vielleicht habt Ihr ja Zeit und Lust reinzuhören? Vielleicht ist es ja ein Thema das Euch interessiert?


das geheimnis der langsamkeit

Rückzug – das Geheimnis der Langsamkeit

In diesem Video erzähle ich was die Langsamkeit in unserem Leben bedeuten kann und wie wir uns mit ihr anfreunden können.


Sabrina bei Mystica TVDie Angst erforschen

Das ist – finde ich – ein so wichtiges Thema. Nicht nur in den jetzigen Zeit, sondern allgemein. Die Angst hat eine wunderbare und wichtige Seite und … sie kann zu einer Gewohnheit werden. Deshalb ist eine Erforschung unserer Ängste so nützlich.

 


Online Soultalk

Online Soultalk

Karen hat mich zu Soultalks eingeladen und bis zum 12. April werden jeden Tag zwei Interviews kostenlos freigeschaltet. Meines am 12. April. Hier ist der Link. Karen schreibt über ihre Soultalks: „Wir leben gerade in einer Zeit, in der wir manchmal das Gefühl bekommen an Situationen oder Entscheidungen ausgeliefert zu sein, die da draußen in der Welt getroffen werden. Mit dem SOUL TALK ONLINE FESTIVAL möchten wir dir aufzeigen, das genau dann, wenn es eng wird in deinem Leben oder Business, bereits in dir veranlagt schon ein neuer Weg vorhanden ist. Nutze die Zeit und verbinde dich mit der frischen Energie, der Power und Weisheit von wundervollen Frauen mit Herzbusiness und Mission, die dir Auszüge ihrer Geschichte, Impulse, AHA-Momente und Learnings mit an die Hand geben.“


Start up!

Start upDanach beginnt gleich eine Wiederholung von einem Kongress von Irene Fellner – mit neuen Interviews – über die grossartige Zeit über 40! Ich hatte schon als junge Frau das Gefühl, dass mit 40 alles leichter und besser wird und das kann ich nur von Herzen bestätigen. Wie auch bei Soultalks werden täglich Interviews freigeschaltet.
Hier ist der link dazu.


Podcast 31 Partner ändern

Die Weisheit einer Partnerschaft

Im Gespräch erzählte mir eine junge Frau, dass sie nur Partnerschaften kennt und erlebt hat in denen es viel Schmerz und Anstrengung gibt. Das muss nicht sein. Manchmal braucht es die eigene Klarheit darüber, wie wir uns in einer Beziehung verhalten wollen. In der letzten Woche sprach ich im Podcast 31 über das Thema: „Warum der Partner sich nicht ändert.“

Die Podcast-Themen im letzten Monat waren:
Nr. 28 – Vertrauen – Wo kriegen wir es her?
Nr. 29 – Mit dem Körper sprechen
Nr. 30 – Wahl der Worte

Meine Podcasts gibt es jeden Freitag neu. Hier sind die links:
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Und natürlich auch auf meiner Website www.sabrinafox.com


Solano und seine neue Halbjahresklasse

solanoIch habe ja schon viel über Solano geschrieben und auch viel erzählt. Er wird von meinem Seelenbruder LD Thompson gechannelt und ist seit über 25 Jahren mein Lehrer. Er gibt eine weitere 6 Monate lange Klasse mit einer Videokonferenz einmal im Monat und den dementsprechenden Hausaufgaben. Falls Euer Englisch gut ist und Ihr in Eurem Herzen einen Wunsch nach dieser Art von intensivem Üben habt, dann schaut bitte für weitere Details auf seine website. Ich bin auch bei dieser Klasse wieder dabei.


Sabrina meditiert

Sabrina meditiert

„Warum bist du diesen Weg gegangen?“

Jede*r von uns hatte Momente in denen wir beschlossen haben, die Richtung unseres Lebens zu ändern. Meistens hat das etwas mit einer schmerzlichen Erfahrung zu tun. Mir wurden fünf Fragen gestellt, die mit meinem Weg und Wachstum zu tun hatten und die Fragen wie meine Antworten sind in diesem Blog zu lesen.


sabrina 2021Ich lerne gerne dazu. Und neben meinem Erlernen von Logic Pro X (zur Musikproduktion) mache ich auch gerade einen Kurs um Feldenkrais zu verstehen. Wie das zur Zeit gerade geht: Per Computer. Viele unserer Mitmenschen bieten gerade so Schönes und Wichtiges auf diese Art und Weise an, Und damit kann es für beide Seiten nützlich sein. Wenn wir uns schon persönlich nicht sehen können, dannn wenigstens so. Das ist auch der Grund hinter meinen Online-Kursen. Vielleicht möchtet ihr Euch die drei Kurse mal ansehen? Hier ist der link.

Frohe Ostern
Sabrina

Ihr Lieben,
es ist völlig normal, dass wir uns gelegentlich Sorgen machen. Gerade wenn wir uns überfordert fühlen – was in der jetzigen Zeit für einige zutrifft – mag es sein, dass wir uns fragen, wie das weitergehen soll. Es gibt einen Unterschied zwischen einer gelegentlichen Sorge und einer tiefen Angst. Die Angst kann uns lähmen. Uns unleidlich und unhöflich machen. Sie kann auch dafür sorgen, dass wir hochemotional reagieren und Entscheidungen treffen, die weder für uns noch uns als Gemeinschaft nützlich sind.
Viele wollen die Angst loswerden. Aber was wäre, wenn die Angst uns Unterstützung sein kann? Dazu braucht es ein genaues Hinschauen. Sind wir bereit dazu? Im Podcast Sinn&Sein Nr. 22 spreche ich über die Angst und wie wir sie annehmen können.
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Und natürlich auch auf meiner Website www.sabrinafox.com
Meine Podcasts gibt es jeden Freitag neu. Im letzten Monat ging es um folgende Themen: „Rituale und ihre Kraft“ – „Gedanken und Schwingung“ – „Wie ich mit meinem Gehirn umgehe“ – „Die Angst als Freundin“ und der neueste Podcast: „Seelenverwandte – Seelenfamilie“.


Trauma Kongress

Trauma Kongress

Das innere Kind …

Viele unserer Ängste entstanden in unserer Kindheit. Doch die ist für viele lange her. Wir können unsere Vergangenheit und damit eben auch unsere Kindheit befrieden. Haben wir die Sorgen unseres inneren Kindes verstanden? Können wir es selbst beruhigen? Sind wir in der Lage unsere Gewohnheiten einzuordnen in „erwachsene“ oder sogar schon in „wache“ Gewohnheiten oder reagieren wir aus kindlichen Ängsten? Dies ist ein Online-Kongress und Ihr wisst ja, wie sie funktionieren: Jeden Tag werden kostenlos Videos freigeschaltet und am Schluss – wenn man mag – kann man auch das Paket kaufen. Hier ist ein Ausschnitt aus meinem Interview, welches am 14. Februar zu sehen sein. Da ging es darum, wie unsere Emotionalität unseren Austausch beeinflusst und erschweren kann. Talk neue Frau


Talk neue Frau

FrauSein heute …

Als Stefanie Henning mich fragte, ob ich für ihren „FrauSeinHeute“-Kongress für ein Interview zur Verfügung stehe, meinte ich lachend: „Ich kann vielleicht was zu für Frau-Sein-Gestern sagen – aber zu Frau-Sein-heute braucht es die Antworten junger Frauen“. Deshalb bin ich auf jeden Fall dafür, dass Ihr Euch – falls Euch das Thema interessiert – besonders auch die jüngeren Frauen anschaut und was sie dazu zu sagen haben. Der Online-Kongress ist vom 15. – bis 25. Februar zu sehen und mein Interview wird am ersten Tag – also am 15. Februar ab 18.00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Also einen Tag später als das Interview beim Trauma-Kongress.


räuchern

räuchern

Ausräuchern

Gerade wenn wir uns viel in geschlossenen Räumen aufhalten, unsere Gedankengänge sich wiederholen, Sorgen vertieft werden, hilft es gelegentlich die Energie zu reinigen. Dies hier ist ein Video in der ich beschreibe warum und wie ich ausräuchere. Das ist ein Ausschnitt aus meiner Masterclass: Lebe die Sehnsucht Deiner Seele.


Sinn & Sein Podcast

Sinn & Sein Podcast

Gemeinsames Erforschen?

Im neuen Podcast Sinn&Sein Nr. 23 spreche ich über Seelenfamilien. Die entstehen auch durch ein gemeinsames Erforschen, ein miteinander Ausprobieren, ein näheres Kennenlernen. Deshalb teile ich hier gerne den Wunsch von Bettina:
„Ich bin 55 Jahre alt und wohne in Berlin und Hamburg. Im April habe ich an dem von Sabrina begleiteten Onlinekurs: „Folge der Sehnsucht Deiner Seele“ teilgenommen. Der Kurs war eine große Bereicherung und die Erkenntnisgewinne haben mich durch das letzte Jahr getragen. Nun möchte ich gerne mit dem Folgekurs: „Lebe die Sehnsucht Deiner Seele“ weitermachen. Hat jemand Interesse ebenfalls mit dem zweiten Kurs zu starten? Ich würden mich über einen Austausch sehr freuen.
Herzliche Grüße Bettina“


Chakren Meditation

Chakren Meditation

Chakren Meditation

Wie ihr ja wisst, halte ich Meditationen für sehr wichtig, damit wir zu uns selbst kommen, uns als unendliche Seele wahrnehmen, in unserer eigenen Schwingung bleiben und uns in uns selbst entspannen lernen. Sinnsucher.de und ich teilen gerne mit Euch einen weiteren Ausschnitt aus meiner Masterclass: Eine Chakren-Meditation.
Ich hoffe sehr, dass sie Euch nützlich ist.
Herzlichst,
Sabrina

„Ein Meister, eine Meisterin ist in Frieden – inmitten von Aufruhr“ (a master is in peace in the midst of turmoil) als ich das zum ersten Mal hörte, vor knapp dreißig Jahren, war ich wie elektrisiert. DAS ist es, was ich erreichen will. Doch dieses Ziel schien weit, weit im Märchenland zu liegen. Mein Leben war voller kleiner und großer Dramen. Ich fühlte mich angestrengt und rumgeschleudert. Mein Gehirn lieferte mir stündlich neue Möglichkeiten des „was-wäre-wenn“ und „wie-doof-sind-die-anderen“. Frieden inmitten von Aufruhr? Schön wär’s! Und das war ja nur mein eigenes Leben! Da gab es ja noch das Außen. Aspekte im gemeinschaftlichen Leben, die mir wichtig waren. Die ich gerne mitgestalten wollte. Oft der Grund warum jemand in die Politik geht oder sich sozial engagiert. Es gibt ja was zu tun, wenn wir die Welt verbessern wollen und Unterstützung für Andere sein möchten, oder nicht?

Immer wieder scheint es mir, als wenn es zwei Arten gibt, dass zu tun. Ruhig und verständnisvoll oder laut und aggressiv. Wo wird sich da wohl der innere Frieden platzieren?

Gerade in der jetzigen Zeit können wir das üben

Natürlich nur, wenn uns innerer Frieden wichtig ist. Manche lieben Drama, brauchen den Aufruhr um sich am Leben zu fühlen, wollen mitspielen, einheizen oder aufheizen. Manche befürchten ein Ende der Welt und wollen verteidigen, was sie als gefährlich ansehen. Viele haben Angst. Um ihr Leben, so wie sie es kennen. Um unsere Gesellschaft und deren Entwicklung. Um unseren Planeten und unsere Mitgeschöpfe. Ob wir da auf der von uns angenommenen richtigen Seite stehen, spielt beim Drama keine Rolle. Wir spielen mit. Wenn wir inneren Frieden wollen, müssen wir unseren Teil des Mitspielens genau anschauen.

Bin ich ruhig und verständnisvoll oder laut und aggressiv? Halte ich alle anderen für doof und mich auf der Seite des Wissenden?

In unserer jetzigen Zeit gibt es viele Möglichkeiten zum Aufruhr und zum Chaos. Nicht nur Corona, sondern auch diverse politische Tendenzen, religiöse Vorstellungen, Menschen, die vor dem Krieg fliehen, massive Umweltschäden. Die Liste scheint lang. Ein Blick in die Nachrichten, ein Aufenthalt auf Social Media, die Zeitung am Wochenende, die „push“ Informationen am Handy – man kommt kaum aus.

Oder doch?

Zum Beispiel die US Wahl. Ich besitze beide Staatsbürgschaften und kann dort wählen. Habe ich mir alle Debatten angeschaut? Jeden Post gelesen? Ich bekomme pro Tag mindestens zehn Emails in denen etwas zur Wahl steht. Schaue ich sie mir alle an? Diskutiere ich stundenlang darüber? Nein. Ich wähle auch da aus. Ich bin informiert – aber erlaube es nicht, dass die US-Wahl meine Gedankengänge und damit mein Leben bestimmt. Gestern war die Wahl. Jede mögliche Informationsquelle sprach, schrieb und informierte darüber. Das Ergebnis interessiert mich auch, aber nicht das Drama davor. Ich möchte in diesem Spiel nicht mitspielen. Ist es nützlich, wenn ich mir alles darüber anschaue? Macht das einen Unterschied? Oder macht es mich und mein Hirn verrückt?

Das ist der gleiche Grund, warum ich mir lieber Dokumentationen als Spielfilme anschaue. Ich bin gänzlich ungeeignet für Dramen im Film. Ich erlebe das mit. Ich weine mit. Ich fürchte mich. Ich mache die Augen zu und träume noch Tage danach davon. Da brennen sich Bilder in mein Gehirn, die ich da nicht haben will. Wenn ein Film, eine Serie gut gemacht ist, dann ist das für mich echt. Dem Adrenalin, dass mein Körper bei Stress produziert, ist es egal ob ich einen Film ansehe, der mir Angst macht, oder mich wirklich in einer gefährlichen Situation aufhalte. Ich brauche mein Adrenalin, falls es wirklich mal gefährlich wird. Ich will damit nicht dauernd meinem Körper überfluten, denn ich weiß, dass ein Körper sich nur um seine Heilung und sein Wohlbefinden kümmern kann, wenn er nicht im Stress ist.

Ich wähle ein anderes Sein: Ruhe. Gelassenheit. Verständnis. Ich weiß jetzt wie das geht: Frieden wählen, Frieden leben –  inmitten von Aufruhr.

Weniger Input von Außen. Mehr Input von Innen.

Angst. Gerade jetzt können wir das oft erspüren. Manche erspüren es selbst. Manche bei Anderen. Was passiert da mit unserem eigenen Leben und unserer Welt? Wohin wird uns dieses beobachtete Durcheinander, dieses Chaos bringen? Ungewissheit. Unsicherheit. Die Sorge pleite zu gehen, keinen Job, keinen Auftrag, keinen Laden, kein Restaurant mehr zu haben. Da beginnt auch unsere spirituelle Ausrichtung und unser eigenes Erforschen: Wie sehe ich das Leben? Weiß ich um meine Seelenhausaufgaben und meine eigenen Herausforderungen in diesem Leben? Wie viel Angst habe ich vor dem Tod? Und … habe ich mich damit schon ausführlich beschäftigt?

Die Angst ist mein bester Freund.

Sie zeigt mir, wo ich noch hinschauen muss. Sie zeigt auch, was wirklich wichtig ist im Leben. Es gab viele von uns, die das durch diese Corona-Zeiten für sich erkannt haben.

Jeder Aufruhr hat zwei Seiten: Da gibt es eben auch den frischen Wind und das Aufzeigen von dem, was nicht mehr funktioniert, um dann Platz zu machen für Neues. Aus jedem Chaos entwickelt sich immer wieder eine Ordnung. Es gibt vieles, was wir verbessern, verändern können. Wir befinden uns in einer Zeit eines großen Umbruchs. Und dazu möchten viele von uns Unterstützung sein. Wie wir unterstützen, liegt an unserer persönlichen Präferenz.

Das habe ich vom Aufruhr gelernt:

  • Der Sturm bleibt vor der Tür, wenn ich sie nicht aufmache.
  • Jeder Sturm geht vorbei.
  • Menschen helfen einander, wenn ein Sturm kommt.

Das ist schön zu wissen.

 

 

Ihr Lieben,
wäre es nicht erleichternd, wenn wir immer genau wissen würden, was „richtig“ und was „falsch“ ist? Gerade in Zeiten der Unsicherheit sehnen sich viele nach Klarheit und nach einfachen Schwarz-Weiß-Regeln. Natürlich wissen wir, dass dies so einfach nicht ist. Wir sind unendliche Seelen, die hier eine menschliche Erfahrung machen und – manchmal fühlen wir uns mit der Unendlichkeit verbunden, und manchmal nicht. Das kann sich gelegentlich tage- oder stundenweise ändern. Manche von uns haben eine andere Art des „Verbindens“. Sie channeln. Channeln ist für manche ein Geschenk: Jemand geht in Trance und verbindet sich mit der Unendlichkeit. Für manche ist Channeln ein Akt des „Teufels“ oder „Spinnerei“.


In der Geschichte der Menschheit gingen Menschen in Trance um sich mit der Göttlichkeit zu verbinden. Manche können es, manche nicht – und manche tun so, als könnten sie es. Mein Seelenbruder LD Thompson channelt Solano, eine Wesensheit, die ich seit 25 Jahren schätze und die ich als weisen Meister und Lehrer betrachte. LD hat zwei seiner Bücher beim Amra-Verlag herausgegeben, der dieses Jahr vom 23. bis 30. Oktober einen Channeling-Kongress veranstaltet. Ihr könnt Euch dort kostenlos anmelden und es werden jeweils die Beiträge verschiedener Channelerfahrenen freigeschaltet. Hier ist der Link zur Anmeldung und hier der link zu meinem Beitrag bzw. dem Trailer dazu: Ich spreche über meine Erfahrungen mit Channeling.


Wie wollen wir alt werden?

podcast 6

podcast 6

Jeden Freitag gibt es einen neuen Podcast von mir. Die letzten Themen in den letzten Wochen waren: Brauchen unsere Träume ein Update? Warum ich meditiere. Und: Gewohnheiten (ich habe aufgehört Cremes zu benutzen). Wie kann man noch mit Meinungen umgehen (gerade zur Zeit sehr passend, finde ich). Im neuesten Podcast spreche ich über das Älterwerden. Ich werde gerne älter und freue mich auf das, was noch vor mir liegt. Wie gestalten wir eigentlich unseren Blick auf das Alter? Hier sind die Links dazu und ihr könnt den Podcast natürlich auch abonnieren.

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arte screenshot

Osteopathie…

Ich möchte Euch gerne einen Arte-Beitrag über die Osteopathe empfehlen. Ich schätze diese Art der Berührung sehr und vielleicht interessiert Euch ja diese Dokumentation. Immer mal wieder denke ich darüber nach, mich noch intensiver damit zu beschäftigen.


Zeit zusammen …

sabrina auf FBWie Ihr vielleicht aus den letzten Newslettern wisst, bin ich ab und zu live auf Facebook (Sabrina Fox Spirit). Im September war das am 10. und wenn ihr auf meiner Facebook-Seite runterscrolled, dann kommt Ihr auf das aufgezeichnete Video, in dem einige Fragen von Euch besprochen worden sind.
Immer wenn ich so eine Live-Schaltung mache, fallen mir später Sachen ein, die ich zu einem Thema „hätte“ dazufügen sollen; oder es könnte Mißverständnisse geben oder … ich habe etwas wichtiges vergessen. Zum Beispiel: Ich sprach darüber, dass ich nicht für eine Beziehung „kämpfe“ – natürlich tue ich was für eine Beziehung. Und klar kann ich das in meinem Büchern oder in den Online-Kursen tiefer und ausführlicher erklären. Also bitte verzeiht, wenn einiges fehlt …
Diese Videos werden aufgenommen und stehen dann auch weiterhin zur Verfügung. Falls Ihr bei Facebook seid (und ja, ich weiß, ich hadere auch immer mal wieder damit … aber habe noch keine Entscheidung getroffen) und mitmachen möchtet: Ich sage in der Regel einen Tag vorher Bescheid, wenn ich live bin.


segelnMir geht gerade das Schreiben ab. Das liegt auch daran, dass ich die letzten beiden Monate viel für den Binnenschifffahrtsschein gelernt und geübt habe. Schreiben hat eine andere Dimension, denn ich erforsche jedes Mal ein Thema tiefer, wenn ich an einem Blogbeitrag arbeite.
Es ist spannend Neues dazuzulernen. Man findet mehr über sich heraus: Möchte ich dieses Neue in mein Leben integrieren? War die Idee zwar interessant, aber die Realität nicht so stimmig wie gedacht? Oder wie bei mir und dem Segeln: Nette Idee, viel gelernt, aber meine neue Leidenschaft wird das nicht.
Und doch liebe ich es immer wieder Schülerin zu sein.
Vielleicht habt Ihr auch Lust im Herbst etwas Neues auszuprobieren?

Herzlichst,
Sabrina

Seit Dezember 2019 habe ich einen leeren Kalender. Da steht nichts mehr drin – außer den Geburtstagen, die sich jährlich wiederholen. Ich war weder krank, noch erschöpft, noch im Burnout. Ich war auch nicht gelangweilt oder unglücklich in meinem Leben. Und obwohl ich ein Leben führte, für das ich sehr dankbar war, wusste ich doch, dass meine Seele mich in eine andere Richtung leiten möchte. Aber in welche?

Am Anfang des letztes Jahres wurde mir klar, dass ich zu viele Wecker in meinem Leben gesetzt hatte. Wecker die mir sagen, was ich zu tun habe, wo ich wann zu sein habe, wen ich zu treffen habe und was ich zu erledigen habe. „Ticking clocks“ – also tickende Uhren – die mir meine Zeit und mein Leben einteilten. Und daran war ich gewöhnt; seit über vierzig erwachsenen Jahren.

Im Frühjahr 2019 begann ich „Nein“ zu sagen, um meinen Kalender frei zu kriegen. Das war das vierte Mal in meinem beruflichen Leben, dass ich mich zurückzog. Das erste Mal nach der Geburt meiner Tochter 1989. Dann Ende der 90ger Jahre für ein paar Jahre, als ich von meinem Helfersyndrom ausgebremst wurde und zu erschöpft war, um weiterzumachen. Zehn Jahre später war der Auslöser der Wunsch „ganz im Jetzt“ zu leben und der Wunsch herauszufinden, was ohne Planung eigentlich passiert (gleichzeitig rutschte ich in ein tiefes Loch initiiert durch meine Wechseljahre). Und jedes Mal habe ich danach – mal mehr und mal weniger verändert – wieder das aufgenommen, was ich vorher abgelegt hatte: Wieder Bücher geschrieben. Wieder Workshops gegeben. Wieder Vorträge gehalten.

Wird es auch dieses Mal so sein?

Ich ahnte anderes. Ende November 2019 dann hielt ich meinen letzten Workshop. Und nichts tickte mehr. Als das Ticken aufhörte, hörte auch meine alte Zeitrechnung auf. Ich verbrachte meine Zeit in meinem Hängesessel im Garten oder im Wald. Mein Liebster Stanko beschützte meine stillen Zeiten und wunderte sich, was sich daraus entwickeln würde. So kannte er mich nicht. Ich wunderte mich auch.

Ich wanderte durch leere Räume in meinem Hirn und verlor meine Lebenslust. Bewegte mich langsam, sehr langsam vom Sinn (etwas zu tun) zum Sein und bliebt dann dort erst einmal stehen.

Abwartend.

Ich hörte auf mich zu verabreden. Hörte auf zu schreiben. Dann hörte ich auf zu trommeln. Dann hörte ich auf zu singen. Ich hatte nicht nur die Lebenslust sondern auch meinen kreativen Schwung verloren und das war ich überhaupt nicht gewohnt. Ich dachte eigentlich, dass ich mit einem leeren Kalender eben mehr Zeit für Kreativität haben würde. Aber dem war nicht so. Mir fehlte schlichtweg die Lust und das Interesse.

Ich wartete. Erwartete, dass sich aus dem leeren Stoppelfeld, das jetzt mein Leben war, wieder etwas entwickeln würde. Aber es entstand nichts. Es blieb still. Dann kam Corona. Und es wurde noch stiller.

Jede und jeder verbrachte diese Zeit – und verbringt sie immer noch – passend zum eigenen Seelenweg. Ich schreibe hier über meinen, natürlich wissend, dass es für viele eine völlig andere Situation gab: Überforderung. Schnelligkeit. Sorgen. Und doch erlebten nicht wenige Mitmenschen eine ähnliche Zeitqualität. Wir entdeckten die Langsamkeit. Und zu meinem großen Erstaunen gefiel sie mir.

Das war ich nicht gewohnt. Alles was ich bisher machte, war schnell. Ich bewege mich schnell. Ich denke schnell. Ich organisiere schnell. Ich esse sogar immer noch zu schnell. Die Zeit war meine Begleiterin. Eine strenge Begleiterin. Eine, die eben auch mit einem Wecker (manchmal fühlte es sich an wie fünf!) in der Hand neben mir herlief – manchmal auch mit einer Peitsche. Zuerst verlor meine Begleiterin ihre Peitsche, dann den Wecker. Und dann lief sie nicht mal mehr neben mir her.

Die Zeit fing an unkonkreter zu werden, flüssiger und entschieden langsamer. Selbst die Stimme, die mich mein ganzes Leben lang vorwärts getrieben hatte, wurde still. Es blieb ihr ja auch nichts anderes übrig.

Vieles in der Welt wurde stiller. Langsamer. Ruhiger.

Wochen vergingen. Die Lebenslust kam nicht zurück – aber ein anderes Gefühl: Da entwickelte sich eine Art Lebensstille. Ein angenehmes und doch unvertrautes Gefühl. Nichts in mir trieb mich vorwärts. So muss sich eine Pflanze fühlen, die sich keine Gedanken darüber macht, ob sie wächst. Sie wächst einfach. In ihr und wahrscheinlich auch in uns ist das tiefe Wissen angelegt, dass alles, was da gerade passiert, genau so richtig ist.

Monate vergingen in denen ich lange schlief. Bis heute ist das so. Zehn, manchmal sogar zwölf Stunden. So als ob mein Treibstoff ein anderer wird und sich mein Körper umstellt. Dann wechselte langsam der morgendliche Blick. Ich sah beim Aufwachen nicht mehr das abgemähte Stoppelfeld vor meinem inneren Auge, sondern einen freien Raum, der von mir nichts erwartete. Der nicht gefüllt werden wollte. Der einfach nur sein durfte … und so lies ich ihn.

Ich merkte, dass ich mich von ego-driven goals (vom Ego getriebenen Zielen) komplett löste. Seit 40 Jahren stehe ich mehr oder weniger in der Öffentlichkeit. Erst durch meinen früheren Beruf als Fernsehmoderatorin, dann mit Vorträgen, Workshops, Büchern und Interviews. Da gab es Ziele. Erfolge & Misserfolge. Vergleiche. Nichts davon hatte ich mehr.

Immer wieder tauchte die Frage auf, ob ich mich in Zukunft von einem öffentlichen Leben zurückziehe. Werde ich eine Eremitin mit nur noch wenigen Kontakten? Es fühlte sich angenehm an, mich nur noch im weiten Sein aufzuhalten. Und der Gedanke, dass dies ab jetzt so bleiben wird, wurde verlockender.

In diesem Seinszustand gab es nichts mehr zu erreichen. Nichts mehr zu erschaffen. Ob ich jemals wieder schreibe, jemals wieder öffentlich etwas mache – all das war bedeutungslos geworden. Ich war in meiner eigenen Stille, in meinem eigenen Sein angekommen. Und doch war es nicht „mein eigenes“ Sein. Es war viel weiter als das. Oft löste ich mich auf. Von Sabrina zu … Nichts. Oder von Sabrina zu Allem. „Sabrina“ wurde meine Avatarin. Mein Spielzeug, mein Mensch: Erspürt und erfühlt als „Einzeln“ und – je nach Meditationstiefe – gleichzeitig als Teil eines „Nichts“ oder … Teil von Allem.

Wieder vergingen Wochen in denen ich diesen Zustand tief erspürte. Ich verbrachte Stunden in der Meditation und erfreute mich an diesem intensiven Körpergefühl  und an dem, was ich an und um mich herum erspürte: Die Anwesenheit der Engel. Pulsierende Farben. Geometrische Figuren, die sich in und um mich bewegten.

Mir fiel auch auf, das Dinge, für die ich früher vielleicht eine halbe Stunde gebraucht hatte, jetzt den ganzen Tag in Anspruch nahmen. Ich ahnte, was passiert, wenn man sich dem Sterben nähert. Und da ich schon immer Sterben interessant fand, fing ich an, mich noch mehr damit zu beschäftigen. Nicht nur deswegen, weil meine Mutter von uns Zeit und Aufmerksamkeit braucht und ihr Sterbeprozess ein so faszinierender wie langfristiger ist, sondern auch weil ich das raus- und reingleiten im Körper – sei es durch Schlaf oder Meditation – spannend finde. Kann ich „wach“ einschlafen? Kann ich mir beim schlafen zusehen?

Mir war klar, dass ich jetzt nicht sterben werde. Aber trotzdem starb etwas in mir. Löste sich auf. Ab und zu zog es mich an meinem Laptop und ich schrieb ein paar Gedanken auf. Das Schreiben erfreut mich und das werde ich bestimmt behalten. Eine neue Buchidee kam hoch und will erforscht werden. Im Außen begann ich kleinere Projekte zu übernehmen, um zu schauen, ob sie mich auch längerfristig begeistern. Bleibt das Interesse oder flacht es wieder ab? Durch die Erschütterungen für viele in der Corona-Krise entstand der Wunsch ausnahmsweise einen meiner Onlinekurse „Folge der Sehnsucht deiner Seele“ zu begleiten: Durch ein Forum mit Audionachrichten an die Gruppe, bei denen ich Fragen beantwortete. Es war eine sehr aktive Gruppe, bei der sich viel tat und es freute mich am Ende zu lesen „Ich hätte nie gedacht, dass ein Online-Kurs soviel bewegen kann“ oder „Ich fühle mich heute bei mir angekommen, wie noch nie in meinem Leben.“

Das Ergebnis meiner Unterstützung berührt den tiefen Wunsch in mir, etwas zum Wohl meiner Mitmenschen und der Welt beizutragen. Was möchte ich noch mitgestalten? Will ich überhaupt noch was mitgestalten? Und wenn ja, WIE möchte ich es mitgestalten?

Die Art und Weise wie ich bisher gelehrt hatte, fühlte sich beendet an. Das ahnte ich beim Erschaffen meiner drei Onlinekurse schon. Denn dort und damit hinterließ ich die Informationen und das Wissen, das ich gesammelt hatte, damit sie bei Interesse abgerufen werden können. Wie natürlich auch in meinen Büchern.

Ich begann auf Facebook ein paar Mal im Monat geführte Meditationen anzubieten. Vorher ein kurzes Gespräch über Themen, die vielleicht gerade in der Corona-Zeit hochgekommen sind. Das hat mich erfreut und die Mitmacher*innen auch. Inspirieren. Fragen stellen. Nachforschen. Unterstützen. Wie kann das gehen ohne meine Langsamkeit zu verlieren? Vielleicht ein Podcast? Wieder ein paar Videos?

In den letzten Tagen verspürte ich eine leichte Unruhe. Es zog mich weniger nach draußen. Ich wanderte mehr in meinem Büro herum. Räumte das weg. Schrieb dies auf. Doch da gibt es noch kein Ziel. Und ich wünsche mir eines, das merke ich.

Ich spüre wie sich die Wurzeln unter der abgemähten Wiese ausdehnen. Es sprießt noch nichts nach oben. Es ist noch ein Erforschen „unter der Erde“. Aber es bewegt sich was.

Langsam.

Genau wie ich es jetzt mag …

Gerade ist die beste Freundin unserer Mutter gestorben. Nicht an Corona … und doch wurde ihr Sterben durch Corona anders. Die zwei Töchter durften sie am Ende ihres Lebens kaum noch besuchen und nur eine sich von ihr verabschieden, da sie im Krankenhaus mit neuen, strengen Besuchsregeln lag.  Zuerst wurde den Töchtern abgeraten, die Mutter nach Hause zu holen, weil von den Ärzt*innen angenommen wurde, dass sie noch behandelbar war („Sie wollen ihre Mutter doch nicht sterben lassen!“). Dann, weil sie sich zwischenzeitlich zwar nicht mit Covid-19, aber dafür mit einem Krankenhauskeim angesteckt hatte. Dann weil sie (noch) nicht transportfähig war. Dann, weil sie zum Stabilisieren noch in eine andere Klinik verlegt werden sollte. Dann nicht mehr, weil sie dort im Sterben lag.

Die beste Freundin meiner Mutter wurde 85 Jahre alt. Sie selbst ist 92. Meine Mutter geht es gerade recht gut. Erst vor zwei Monaten hatte sie eine schwere Lungenentzündung überstanden. Meine Mutter gehört zur Risikogruppe.

Risiko für was?

Um zu sterben.

Unseren Körper zu verlassen ist für manche eine Erlösung, für manche ein entspannter natürlicher Vorgang und für wieder andere eine große Sorge. Die Angst vor Schmerzen, vor dem was danach kommt, vor dem Kontrollverlust, vor dem ganzen Prozess des Abschiedsnehmens setzt nicht wenigen zu.

Was brauchen wir, wenn wir uns vor etwas fürchten?

Hilft es uns, wenn wir so tun, als gäbe es das nicht? Wird es uns besser gehen, wenn wir Erkenntnisse, die uns Angst machen, weit von uns wegschieben? Wird es uns später an Entscheidungskriterien mangeln, weil wir uns nicht darum gekümmert haben, was unsere Wahlmöglichkeiten sind?

Oder ist es nicht unterstützender, wenn wir uns erst einmal informieren, wie so ein Sterben denn eigentlich aussieht – mal abgesehen von den Krimis die wir so gerne lesen und die in Fernsehsendern und Serien zum üblichen Abendprogramm gehören? Produzieren wir deswegen soviele Krimis, weil wir uns dadurch von unserem eigenen Sterben ablenken können?

Es gibt viele wichtige Bücher über diese Zeit, in der wir dabei sind unseren Körper zu verlassen („Über das Sterben“ von Gian Domenico Borasio ist eines davon) und die über Fakten und über Erfahrungen des Sterbeprozesses informieren. Vielen fällt es wahrscheinlich leichter danach die eigene individuell passende Entscheidung zu treffen.

Ich habe gerade zu meiner Überraschung gelesen, dass nur 1/3 aller Menschen in Pflegeheimen eine Patientenverfügung haben. Man müsste meinen, dass man – falls man es noch kann – darüber nachgedacht hat, wie man das Ende des Lebens verbringen will.

Aber viele tun das offensichtlich nicht. Die Verdrängung in diesem Bereich ist enorm. Manchmal sind es Kleinkinder, die mehr über das Sterben wissen wollen und uns dazu bringen, uns mit dem Thema zu beschäftigen (mein Buch: Der klitzekleine Engel hilft beim Abschied). Wir sind so mit unserem Körper identifiziert – trotzdem er selten wirklich gut behandelt wird – dass wir nicht darüber nachdenken wollen, was denn bitte passiert, wenn wir ihn verlassen. Mein Leben ist für mich ohne die spirituelle Basis nicht vorstellbar und so beschäftige ich mich seit vielen Jahrzehnten mit dem Sterben. Ich finde es einen faszinierenden Prozess. Genauso faszinierend wie eine Geburt; was Sterben in meinen Augen auch ist. Als Seele bewege ich mich aus meinem menschlichen Körper hinaus in einen anderen Zustand. Wie ich mich aus dem einen in den anderen Zustand bewege, hängt davon ab, wie „wach“ ich bin.

Was heißt in diesem Zusammenhang „wach“?

Das heißt, dass wir uns nicht nur mit unserem Körper identifizieren. Dass wir nicht bis zum letzten Atemzug von Emotionen hin und her geschleudert wurden, sondern sie schon gemeistert haben. Nicht unterdrückt wohlgemerkt. Sondern gemeistert. Das ist etwas völlig anderes.

Wir haben ebenfalls erfahren, dass wir unser Leben selbst gestalten und wir haben es gestaltet: Zu einem friedlichen, entspannten, freudigen, gelassenen Sein. Wir wissen um unsere eigene Schöpferkraft und wir wissen auch, wie wir sie zum eigenen Wohl und zum Wohle der Wesen um uns herum einsetzen. Und wir wissen, dass wir in der Lage sind, aus unserem Körper elegant herauszugleiten.

Sterben ist kein Zustand, den wir weg beten, weg denken oder weg diskutieren können. Wir werden sterben. Das ist eine Tatsache. Und es ist eben auch eine Tatsache, dass wir in den meisten Fällen sehr wohl ein Wörtchen mitzureden haben, wie das denn vonstatten gehen wird.

Gerade jetzt, zu diesen Zeiten kann eine Erforschung dazu nützlich sein. Da dies nur eine Übung ist und wir wissen oder zumindest ahnen, dass unsere Gedanken unsere Realität erschaffen können, stellen wir uns während dieser kommenden Übung vor, dass über uns eine undurchdringliche Glocke sitzt, die dafür sorgt, dass die Gedanken sich nicht ausbreiten.

Stellen wir uns also vor, wir sind im letzten Teil unseres Lebens angekommen. Und wir haben uns mit Corona angesteckt. Es gibt einige Videos bei denen Ärzte, Krankenschwestern oder Pfleger*innen kranken Senioren mitteilen, dass es bei ihnen einen Coronaverdacht gibt (ich habe mir ein paar  davon angesehen) und dann gibt es jedes Mal mehr oder weniger folgenden Dialog … oder eher Monolog:

„Es sieht nach Corona aus. Sie müssen ins Krankenhaus.“

Und die Antwort darauf ist ein verschrecktes Nicken. Was wäre, wenn wir eine andere, eine wirkliche Frage gestellt bekommen würden:

„Sie haben Symptome die darauf hindeuten, dass sie mit Covid-19 infiziert sind. Da gibt es jetzt für Sie verschiedene Möglichkeiten und selbstverständlich haben Sie Zeit in Ruhe darüber nachzudenken. Wahl Nummer eins: Sie gehen ins Krankenhaus, weil Sie sich dort besser aufgehoben und betreut fühlen. Dort kann es sein, dass Sie in die Intensivstation – je nach Ihrem Zustand – gelegt werden. Sind Sie dort, können Sie keinen Besuch bekommen. Im normalen Krankenzimmer auch sehr wenig bis gar keinem. Es kann sein, dass wir Ihnen eine künstliche Beatmung vorschlagen. Dass heißt, dass wir Sie in ein künstliches Koma setzen, Sie mit einem Beatmungsgerät intubieren – also wie bei einer Operation narkotisiert werden – allerdings in diesem Fall nicht wie bei einer Operation ein paar Stunden sondern jetzt Tage, wenn nicht Wochen so liegen werden. Es kann sein, dass Sie sich wieder erholen und weiterleben können. Es kann aber auch sein, dass Sie Schäden davon tragen und es kann sein, dass Sie während oder anschließend daran sterben. Natürlich können Sie das auch ablehnen und wir können versuchen, Sie durch andere mildere Arten der Beatmung zu stabilisieren. Es kann aber sein, dass uns das nicht gelingt.

Sie haben noch eine weitere Wahl: Sie möchten nicht in ein Krankenhaus sondern lieber zuhause bleiben. Dort können Sie weiterhin betreut werden und von Ihren Liebsten besucht werden. Sie werden keine Schmerzen haben und auch nicht qualvoll ersticken, sondern wir sind in der Lage Ihren Körper schmerzfrei zu halten. Es kann sein, dass Sie an dem Corona Virus sterben, es kann aber auch sein, dass Sie sich wieder erholen. Das können wir nicht mit Bestimmtheit sagen. Das hängt vor Ihrem Zustand ab. Das sind Ihre Wahlmöglichkeiten.

Überlegen Sie sich bitte, was sie wählen möchten.“

Was würden wir wählen – am Ende unseres Lebens?

 

„Tut mir leid, dass ich Sie störe. Sie haben bestimmt viel zu tun …“. Die meisten von uns nicken – und hoffen, dass der oder die Fragende nicht noch einiges auf den eh schon vollen Terminkalender oder die To-do-Liste schaufeln will. Was wäre, wenn die Antwort lauten würde: „Nein, ich habe nicht viel zu tun. Ich habe alle Zeit der Welt.“ Was würden wir über die Person denken? Wie sie einordnen? Wie würden wir uns selbst fühlen „alle Zeit der Welt“ zu haben? Ängstlich, besorgt, befreit? Selbst wenn wir es uns für eine Weile leisten könnten, würden wir die Chance ergreifen? Oder gäbe es zuviele Bedenken, die uns davon zurück halten, Zeit mal wirklich „sein zu lassen“? Für einige ist „Alle Zeit der Welt“ eine Rentenversion, wenn die berufliche Tätigkeit erledigt, die Kinder aus dem Haus und der Hund an Altersschwäche gestorben ist. Die Zeit für Stille und Meditation – wenn sie überhaupt untergebracht wird – fühlt sich für viele wie ein erschöpftes Ausatmen an.

Zeit. Viele nehmen sie sich erst, wenn der Körper krank wird oder sie so unglücklich sind, dass sie die Notbremse ziehen. Das passiert dann, wenn die Wünsche unserer Seele lange unterdrückt oder ignoriert worden sind. Wenn der Körper sich nicht anders zu helfen wusste, als massiv darauf hinzuweisen, dass das Leben neben der Achtsamkeit auch freie Zeit braucht. Seit dreißig Jahren gebe meinem Leben und meinem Körper viel Achtsamkeit. Freie Zeit habe ich mir selten gegönnt. Es gibt ja Dinge zu erledigen. Die Welt zu heilen. Unterstützung sein. Mehr zu lernen. Mehr zu erfahren. Wacher zu werden. Und, wenn man wie ich, gerne alles „richtig“ machen will, braucht man dafür all die Zeit, die einem zur Verfügung steht. Doch im Sommer im letzten Jahr merkte ich, dass ich freie Zeit brauche. Trotz alledem was mein Verstand so als „wichtig“ einordnet. Sich mal zurückzuziehen. Zu schauen was passiert, wenn der Kalender nicht gefüllt ist und es keinen Erledigungsdruck mehr gibt. Ich musste dafür nicht krank werden – dafür bin ich mir dankbar – ich habe mir die Zeit genommen, weil ich den Seelenwunsch spürte: „Für diese Erfahrung ist es jetzt Zeit.“

Einfach war es trotzdem nicht.

Gewohnheiten sind aus einem guten Grund Gewohnheiten geworden: Wir machten etwas häufig und unsere Synapsen, die diese Gedanken und diese Wege vorgeschlagen haben, waren dadurch stark miteinander verknüpft. Jede Änderung ist eine Änderung des Systems. Und ein System zu ändern, ist selten einfach. Bis noch vor zwei Monaten war meine Antwort immer die gleiche auf die Frage, wie es mir geht mit dieser von mir jetzt gestalteten freien Zeit ohne Termine. Wie ich damit umgehe von einem vollen Leben in ein leeres zu wechseln. Wie das ist, die Bremse anzuziehen und von Aktion in den Rückzug zu wechseln. Meine Antwort darauf: „Jeden Morgen wache ich auf und habe das Gefühl ich schaue auf eine abgemähte Wiese. Alles ist abgeerntet. Nichts Neues wächst. Es ist einfach leer bis auf ein paar Stoppeln und ein paar Steinen und dann denke ich mir nicht wirklich begeistert: „Und was mache ich jetzt mit dem angebrochenen Tag?“ Und jedes Mal, wenn ich das erzählte, wurde ich noch genauer angeschaut. Wie meint sie das? Ist sie deprimiert? Angestrengt? Traurig? Bedauert sie es? Wenn ja, warum ändert sie es nicht? Klingt ja nicht toll. Passt auch irgendwie nicht zu ihr. Wie lange geht das denn noch? Warum macht sie das nochmal? Und: Wann wird sie damit aufhören?

Ich bemerkte den Blick und spürte, dass ich noch etwas hinzufügen sollte, damit mein Gegenüber sich keine weiteren Sorgen um mich macht: „Alles ist gut. Es ist nur ungewohnt. Das ist gerade mein jetziger Zustand und ich bin täglich mehr dabei, mich damit anzufreunden. Etwas ist vorbei und etwas Neues wird daraus entstehen. Da heißt es, so lange im Geburtskanal zu bleiben, bis ich eben … in ein neues Sein geboren werde.“ Und dann lächelte ich beruhigend und schaute ihr oder ihm zu, wie sie schnell zurückgingen in ihr volles Leben und ich lehnte mich wieder zurück und richtete mich in meinem leeren Leben langsam ein.

Aber war es denn leer? Es war leer von Terminen. Leer von all den Aktionen, die ich gewöhnt war. Natürlich gab es immer noch Sachen die ich machte: Meditieren, Duschen, Anziehen, Aufräumen, Kochen, Einkaufen, Yoga, Bodyblessing, Emails beantworten, zu Anfragen Nein sagen. Vieles hatte mehr Zeit bekommen. Meine täglichen zwei Meditationen wurden vier, fünf, sechs. Länger als üblich. Ich lag eingepackt in meiner Hängematte im Garten und hörte den Vögeln zu. Früher mal eine viertel Stunde, in diesem neuen Sein manchmal Stunden. Meine Spaziergänge waren länger. Die Zeit mit mir alleine war länger. Ich hatte mich an die Langsamkeit gewöhnt und sie vor allen Dingen zu schätzen gelernt – die Langsamkeit, die in meinem Leben bisher fast gar keine Rolle spielen durfte.

Die Langsamkeit wird in unserer Gesellschaft nicht geschätzt.

Ist jemand in der Schule langsam, wird er oder sie als doof abgestempelt. Denkt jemand länger über eine Sache nach, ist sie entscheidungsschwach. Braucht jemand länger bei einer Arbeit, kostet das unnötig Geld. Meine Synapsen waren auf „schnell“ trainiert. Jetzt gab es ein umtrainieren. Die Bildung neuer Synapsen, die nicht mehr in „schnell“ oder „langsam“ einteilen werden, sondern nur noch im Einspüren: Was wollen wir (Seele, Persönlichkeit, Körper) gerade SEIN?

Als ich meiner Seele und ihrer Aufforderung mich in die Stille zurückzuziehen folgte und das, was ich bisher gemacht habe erst einmal sein ließ, da hatte mein Verstand eine bestimmte Vorstellung wie diese kommende Zeit denn aussehen würde: Ich sah mich wieder mehr im Atelier bildhauern, vielleicht sogar wieder malen, mehr singen, mehr trommeln.

Nichts davon war passiert. Meine Kreativität machte ebenfalls Pause und obwohl ich „alle Zeit der Welt“ hatte, gab ich dafür keine Zeit her. Es fehlte mir schlichtweg der Impuls. Das irritierte mich. Verwunderte mich. In einem Anflug von „Also das gibt es doch nicht“ begann ich wieder Gitarrenunterricht zu nehmen. Ich übte auch … ab und zu … dann seltener … dann gar nicht mehr. Jedes Mal wenn ich daran dachte, die Gitarre in die Hand zu nehmen, zögerte ich und legte mich lieber in den Garten.

Ich schätze das Zögern. Früher – also ganz früher – war ich unendlich genervt davon. Das Zögern schien mich von etwas abzuhalten. Von etwas Tollem, Großen. Von Wünschen, die ich mir erfüllen wollte. Ziele, die es zu erreichen gab. Von einem Leben, dass da vor mir lag und mir endlich Erfüllung bringen sollte. Und so schimpfte ich mit dem Zögern und ignoriert es meistens und stürzte mich in Abenteuer und Liebesgeschichten, von denen mich mein Zögern bewahren wollte. Dann fing ich an auf das Zögern zu hören. So wie man endlich einem gereizten Menschen zuhört, damit er hoffentlich Ruhe gibt. Ich begann die Weisheit im Zögern zu erkennen und jetzt – wenn ich zögere – lasse ich alles erst einmal stehen und liegen und warte bis ich verstehe WESWEGEN ich zögere. Es gibt immer einen Grund! Selbst wenn ich ihn noch nicht weiß, so gebe ich dem Zögern Platz sich zu entfalten. Und deswegen legte ich die Gitarre wieder auf die Seite und ging in den Garten, oder spazieren und gewöhnte mich daran, dass das – was mich mal ausgemacht hat – gerade nicht mehr da ist.

Mir war das schon mal passiert. In meinen Wechseljahren („Kein fliegender Wechsel“- mein Buch zum Thema) vor knapp zehn Jahren und damals stürzte ich überraschenderweise in ein tiefes Loch. Doch dieses Mal stürzte ich nicht mehr. Ich glitt eher dahin. Es gab auch kein Loch, sondern eher eine … hm … tja, eine gemähte Wiese. Irgendetwas wird irgendwann mal wieder darauf wachsen. Das weiß ich. Und obwohl sich auf der Oberfläche noch nichts zeigt, so bewegt und wächst doch etwas Unsichtbares unten im Wurzelwerk und es wächst nicht schneller, wenn ich daran ziehe.

Und so wartete ich ab und warte noch. Beobachtete meine Freunde, die weiterhin ihr volles Leben haben. Schaute ihnen ab und zu sehnsüchtig hinterher, wenn sie ihren üppigen Terminkalender abarbeiten und genau wussten, wohin sie gehen und was sie zu tun haben.

Ich weiß nicht wohin ich gehe und ich weiß auch nicht, was ich zu tun haben werde. Ich weiß nur, ich werde wieder etwas haben, das mich begeistert. Je länger ich in dieser Stille bin, desto wohler fühle ich mich. Ich weiß es ist richtig. Ich weiß das gehört sich so. Jetzt. Zu diesem Zeitpunkt. Für mich und mein Leben. Es entsteht jetzt eine Gelassenheit mit diesem Zustand. Ich schätze ihn jetzt. Erfreue mich sogar häufiger daran. Und ich bin achtsam und aufmerksam und ich bewege mich nur vorsichtig vorwärts, denn die Vorboten von etwas Neuem zeigen sich schon. Ich singe wieder mehr. War auch schon einmal im Atelier mit einem Pinsel in der Hand. Ich suche gerade neue Vorhänge für mein Büro aus, wir planen eine neue Heizung und bei uns auf dem Land organisiere ich einen Infoabend für Carsharing und ich schreibe gerade diesen Blog.

Es bewegt sich was …

 

 

Ihr Lieben,
das Ende des Jahres kommt näher. Und mit ihr die stille Zeit. Oder die gewünschte stille Zeit – je nach dem. Am Ende des Jahres schauen viele von uns zurück. Was ist passiert? War es ein volles Jahr? Ein anstrengendes Jahr? Ein entscheidendes Jahr? War es ein stilles Jahr? Ein entspanntes Jahr? Ein „gutes“ Jahr? Ein Jahr vielleicht, bei dem man froh ist, dass es bald vorbei ist. Manches mag erreicht worden sein, manches immer noch auf einen Wechsel warten. Eines aber wissen wir sicher: Es war ein wichtiges Jahr. Unser Bewusstsein, unsere Seele, die unseren Körper belebt, ist nicht IN unserem Körper. Sie ist eben auch UM unseren Körper. Je wacher wir werden, desto aufmerksamer erspüren wir. Das heißt nicht, dass wir dadurch durcheinander kommen, es heißt eher, dass wir dadurch stabiler werden. Und das wünsche ich uns allen.


Seelenschwestern …

Sabrina & Eva

Sabrina und Eva Litlounge

Es ist eine große Freude – und ich hoffe das habt Ihr auch in Eurem Leben – Freunde zu haben, mit denen man sich austauschen kann. Eva-Maria Zurhorst ist solch eine Seelenschwester. Wenn Ihr Euch danach sehnt, dann schickt diesen Wunsch nach Gleichgesinnten in Euren Meditationen in die Welt und dann beobachtet aufmerksam wer oder was sich da in der Zukunft zeigt. Geht auf die Menschen zu, stellt Euch vor, sagt was Euch begeistert. Es ist oft unser eigener Schritt, der diese Nähe beginnen lässt.
Da Eva und ich fast zur gleichen Zeit unsere neuen Bücher herausgebracht haben, dachte ich, dass es schön wäre, wenn wir uns darüber miteinander unterhalten würden. So sind diese zwei Abende entstanden. Falls Ihr unsere beiden Webinare verpasst habt, hier sind die links dazu. Am ersten Abend ging es um Evas neues Buch: „Liebe kann alles“ und das könnt ihr an diesem link sehen. Und am zweiten Abend um meines: „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen.“ und dazu gibt es diesen Link.


Zu erschaffen, was wir uns von Herzen wünschen

Online Kurse

Online Kurse

Ich freue mich dass meine Online-Kurse so oft benutzt werden und nützlich sind. Die begeisterten Emails („Ich bin nach diesen sechs Monaten ein neuer Mensch“ – „Die Hilfestellungen und das Auflösen von emotionalen Situationen waren für mich einer der Schlüsselfaktoren für mein Erwachen“ – „Ich habe meine Kindheit befriedet, das ist so eine Erleichterung„) erfreuen mein Herz und doch wird einer der Kurse – die Masterclass LEBE die Sehnsucht Deiner Seele – nicht oft angenommen. Er ist umfangreicher und deswegen auch teurer und vielleicht ist auch das ein Grund der zögern lässt. Ich habe jetzt mit Sinnsucher gesprochen und wir machen ihn günstiger. Statt 190.- Euro gibt es ihn jetzt für 99.- Euro (oder gerade ausgesprochen 100.- Euro). Mir ist es lieber, der Kurs wird genutzt, als dass er seine Kosten wieder reinholt. In der Masterclass geht es um das Umsetzen. Sechs Monate lang mit viel Unterstützung durch Videos, Hausaufgaben, Meditationen und Übungsblätter das was man weiß – und als richtig erspürt – auch so im Leben zu integrieren, dass es nicht mehr „verschwinden“ kann. Das ist das DNA dieses Kurses. Und es gibt natürlich bei Nicht-gefallen die „Geld-zurück-Garantie“ um das Risiko wirklich klein zu halten. Und: Falls Ihr einen der Kurse zu Weihnachten verschenken wollt und gerne von mir eine Karte von mir dazulegen möchtet, dann mache ich das gerne. Schreibt mir eine Email und ich schreibe was dazu.


Ein anderer Adventskalender …

Bei Sinnsucher.de gibt es dieses Jahr einen Adventskalender unter dem Motto „24 Tage – 24 Kurse“ an dem jeweils ein Kurs vorgestellt wird und man ihn auch an diesem Tag zu einem Rabatt von 50% kaufen kann. Meine Türchen gehen am 6. Dezember und am 18. Dezember auf. Da wird es einiges an Geschenken geben, die langfristig nützlich sind.


Und noch ein Video

Video Liebe kann

Video Liebe

Hier geht es ebenfalls über Trennungen. Das ist ein Video aus dem Patchwork-Familienkongress und die Initiatorin Yvonne Woloschyn hat dieses Gespräch mit mir geführt und es hier zur Verfügung gestellt. In diesem Kongress gab es viele interessante Videos, die ich mit sehr viel Interesse angeschaut habe.


Ohne Schuhe, aber mit neuem Buch

Für mein neues Buch „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ wurde ich in die Talkshow vom SWR von Gaby Hauptmann eingeladen. Was dann häufig ein Thema ist: Das Leben barfuß. Oft werde ich gefragt, wie ich denn das „aushalte“ und das tue ich nicht. Meine Füße sagen mir, wenn sie Schutz haben wollen. Spätestens wenn ich Handschuhe brauche, brauche ich auch Schuhe. Und manchmal ist es auch ganz praktisch welche zu tragen. In einer bestimmten Gegend in Schwabing gibt es enorm viele Glasscherben und da ziehe ich einfach praktischerweise Schuhe an.

Vielleicht habt ihr mal Lust auszuprobieren, wie sich denn Schnee anfühlt – der ja irgendwann einmal kommen wird. Nehmt den neuen Schnee. Der ist sehr angenehm und nicht nur ihr, sondern auch die Kinder werden es lieben! Der „alte“ Schnee ist sehr, sehr kalt und das mögen meine Füße schon nach ein paar Sekunden nicht mehr.


sabrina-im-wald

sabrina-im-wald

Ich gebe in Frankfurt an diesem Wochenende meinen letzten Workshop und so gehe ich mit einem leeren Terminkalender in mein neues Jahr und die Erforschung der Zeit. Für manche klingt Rückzug immer ein bißchen … hm … gefährlich oder unkonkret. Ich ziehe mich nicht zurück, weil ich krank, erschöpft oder überarbeitet bin. Ich ziehe mich nicht zurück, weil ich mein Leben nicht genieße. Ich habe mir ein wundervolles Leben erschaffen und erfreue mich an dem Frieden und der Liebe, die ich täglich darin finde. Ich ziehe mich nicht zurück, weil ich mit Euch nichts mehr zu tun haben will und ich ziehe mich nicht zurück, weil ich unglücklich oder unzufrieden bin.

Ich ziehe mich zurück, weil meine Seele das verlangt.

Auf Englisch kann man das besser ausdrücken: To be in this world, but not of this world. Also in der Welt zu sein und nicht von der Welt zu sein. Die Welt ist nicht alles. Das in der Tiefe zu erforschen braucht Freiraum. Und wenn meine Seele zu mir als Persönlichkeit sagt, dass ich dazu einen freien Kalender brauche, dann mache ich ihn frei. Ich bin gespannt was passiert.

Ich werde auch weiterhin schreiben und gelegentlich werde ich auch was in social media veröffentlichen. Den Newsletter wird es auch weiterhin einmal im Monat geben, den Blog ab und zu. Und dann werden wir sehen, wo mich das hinführt. I keep you posted. Auch so ein schöner englischer Satz, der mir dazu einfällt: Ich werde Euch auf dem Laufenden halten – falls es Euch interessiert. Ich wünsche Euch von Herzen alles Liebe und einen wachen Umgang mit dem was wir Zeit nennen.

Sabrina

Ihr Lieben,
es ist immer schön, Zeit mit meiner Freundin Eva-Maria Zurhorst zu verbringen und dieses Mal sind es gleich zwei Abende hintereinander mit uns und … mit EUCH! Eva und ich haben beide unsere neuen Bücher veröffentlicht und wir laden Euch herzlichst zu zwei gratis Webinaren ein: Am Dienstag, den 19. November sprechen wir ab 19.00 Uhr über ihr Buch: „Liebe kann alles“ und am Mittwoch, den 20. November ab 19.00 Uhr sprechen wir dann über meines: „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen.“ Wir freuen uns auf Eure Fragen und zwei gemeinsame Abende. Dieses Bild ist übrigens acht Jahre alt. Damals machten Eva-Maria und ihr Mann Wolfram einen Bildhauerkurs bei mir.


wie sage ich es?

„Wir müssen miteinander reden …“

Für viele löst so ein Satz erst einmal Schockstarre aus: „Oh Gott, was ist passiert?“ Wie schaffen wir es, herzlich und doch klar miteinander zu reden? Wenn wir es von Zuhause nicht gelernt haben, dann können wir das jetzt nachholen! Manchmal hatte ich auch Paare bei mir in den Wochenendkursen und es hilft natürlich, wenn beide ähnliches herausfinden. Jetzt kann dieser Kurs gemütlich und natürlich auch gemeinsam von Zuhause gemacht werden und ich freue mich, dass mein vorerst letzter Online-Kurs: „Wie sage ich es? Endlich befreit sprechen“ noch fertig geworden ist und dabei hilfreich ist, dass wir uns endlich frei und offen mitteilen können.


wer sein leben ändern möchte

wer sein leben ändern möchte

Letzte Workshop-Termine im November

Hamburg & Frankfurt

Im November bin ich in Hamburg (bei Wrage) mit einem Abend und einem längeren Wochenendworkshop (am 15. November ist der Vortrag und 16.&17. November der WE-Workshop). In Frankfurt (Frankfurter Ring) bin ich am 29. November (Vortrag) und am 30. November mit einem Tages-Workshop. Das Thema ist die Liebe – passend zum neuen Buch. Denn auch in Trennungen gab oder gibt es noch Liebe. Vielleicht sehen wir uns?


Petra, Marina & Sabrina

Petra, Marina & Sabrina

Ein Geschenk von Herzen …

Wir kenne das wahrscheinlich alle: Wir haben etwas erlebt, das uns bereichert hat und diese Begeisterung möchten wir gerne weitergeben. Marina und Petra möchten genau das tun. Beide waren in der von mir begleiteten Master-Class: LEBE die Sehnsucht Deiner Seele mit regelmässigen Videokonferenzen und Wochenenden. Die sechs Monate sind jetzt vorbei. Da ich mich aber gerade in der intensiven Nach-Innen-Richtung bewege und meinen Kalender frei halten soll, kann ich keinen neuen Kurs begleiten.

In einer meiner Meditationen kam allerdings der Impuls hoch, ob vielleicht Interesse bei den Absolventinnen besteht, den Neuen hilfreich unter die Arme zu greifen – als Tutorinnen. Marina und Petra fühlten ein „Ja“ in sich. Beides sind tolle Frauen, die sich mit großer Begeisterung und Wachheit um ihr spirituelles Leben kümmern und sie können ihr Wissen gut weitergeben.

Falls Euch das interessiert und ihr eine Gemeinsamkeit wollt (der Kurs kann natürlich auch alleine gemacht werden, das ist ja das praktische an Online-Kursen), könnt ihr den Kurs „gemeinsam“ machen. Das heißt, Ihr könnt euch in einer wie immer gearteten Gruppe (Email, Whatsapp, geheimen Facebook-Gruppe etc.) vernetzen und austauschen. Natürlich könnt Ihr Euch auch persönlich treffen oder einen Videochat machen. Ihr könnt mit der bereichernden Hilfe von Marina und Petra gemeinsam diese sechs Monate gestalten.
Beide geben ihre Zeit als Geschenk. Ich finde das ein wundervolles Angebot, denn sie bringen nicht nur Ihre eigene Erfahrung mit der Masterclass, sondern auch die Erfahrung der vorangegangenen Gruppe mit.
Lasst mich wissen, ob das von Interesse ist oder – falls Ihr noch Fragen dazu habt – meldet Euch per Email: akademie@sabrinafox.com.


Goodbye Hamsterrad

Goodbye Hamsterrad

Freiheit?

Was bedeutet das eigentlich, wenn wir uns wie im Hamsterrad fühlen – und wie kommt man da wieder raus? Katja Jäger hat 100 Experten dazu interviewt, um verschiedene Gedanken und Blickwinkel aufzuzeigen. Sie fühlte sich selbst wie im Hamsterrad und empfindet sich jetzt als frei davon. Mein Gespräch mit ihr wird am 17. November um 10. Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Wenn Du inspiriert werden möchtest und vielleicht selbst das Gefühl hast, ich möchte aus dem Ewig-gleichen raus, dann kannst Du Dich hier anmelden: https://goodbye-hamsterrad.de


Liebeskummer-online-kongress Liebeskummer?

Kongress über Liebeskummer.

Ich hatte ja im letzten Newsletter schon darüber geschrieben. Mein Interview wird am Mittwoch, den 6. November für 24 Stunden freigeschaltet.


Übrigens … die Entscheidung ist gefallen: Meine Workshopräume in der Galerie Schwabing können eine neue Bestimmung finden und werden vermietet. Ich bin gespannt wer sich meldet. Ich freue mich auf die passende Mieterin, den passenden Mieter.

Und: Am Freitag Abend um 22.55 bin ich als Gast bei Gaby Hauptmann und ihrer Talkshow: Talk am See. Vielleicht habt Ihr Lust und Zeit reinzuschauen?

Von Herzen alles Liebe und vielleicht sehen wir uns ja diesen Monat.

Sabrina

Ihr Lieben,
vielleicht seid ihr auch gerade in einer Umorientierungsphase. Ich treffe zur Zeit viele Menschen, denen das so geht. Deshalb wollte ich gerne etwas dazu in meinem Blog schreiben. Ich habe ihn genannt:

Den Verstand verlieren …

„Ich komme von einem Abendessen mit zwei Freundinnen zurück und wir sprechen über Veränderungen. Wir sind im gleichen Alter – mehr oder weniger 60 Jahre alt – und merken, dass nicht nur wir, sondern gefühlt unsere komplette Altersgruppe ihr Leben gerade umstellt oder umstellen möchte. Und wir scheinen nicht alleine zu sein.“

Mehr […]


Sehen wir uns in Leipzig?

Ich freue mich auch dieses Jahr jetzt im September Leipzig zu besuchen. Ich gebe einen Workshop „Ein Tag für die Liebe“. Zuerst habe ich ein Gespräch bei den Welt-im-Wandel-Impulsen (hier ist der link dazu) […] und gebe einen Tag später am 16. September den Tagesworkshop:
Im Einklang. Näheres dazu hier […]

Das sind die Inhalte: Was ist eigentlich Liebe? Woran erkenne ich eine gesunde Liebe?
Warum sind wir zusammengekommen? Ist meine Beziehung zu Ende? Was habe ich „falsch“ gemacht? Wie kann ich mit meinen Gefühlen umgehen? Wie geht eine Trennung ohne Bedauern? Warum habe ich kein „Glück“ in der Liebe? Warum passiert mir das immer wieder? Wie kann ich die Trennung für die Kinder gestalten?
Im November bin ich zu dem Thema noch in Frankfurt und in Hamburg. Vielleicht sehen wir uns?


Hier 3 Online-Kongresse zu verschiedenen Themen:

Offensichtlich ist der September ein beliebtes Datum für Online-Kongresse. Das System ist ja immer das gleiche: Ihr meldet Euch an und könnt dann kostenlos für 24 Stunden jeweils die freigeschalteten Videos sehen. Diese drei Interviews habe ich vor einer Weile gegeben und zwei weitere kommen noch – ich glaube im November. Es ist bei den Anfragen nicht ganz klar, wann die Interviews ausgestrahlt werden, denn manchmal ändern sich auch die Termine der Kongresse. Deshalb hier jetzt so geballt. Zur Zeit sage ich nicht mehr bei Anfragen zu. Ich habe beschlossen auch da Pause zu machen.

Lebe Deine Bestimmung

Das ist das Thema das Berit Heister so interessierte, dass sie einen Online-Kongress dazu gestaltet hat. Es geht um gelebte Spiritualität: Uns auch immer wieder daran zu erinnern, dass wir eine Seele sind, die einen Körper hat. Und nicht umgekehrt. Hier ist der Link […] Der Kongress ist vom 14.9. bis zum 22.9. Mein Interview wird am Sonntag, den 15. September freigeschaltet.


Patchwork-Familien – ein empfehlenswerter Kongress

Vor einem Jahr gab es schon mal den Patchwork-Kongress und ich gab damals auch ein Interview. Ich habe während des ersten Kongresses diverse Interviews angehört und war von der Auswahl und den Gesprächen, die Yvonne Woloschyn geführt hat, sehr begeistert. So begeistert, dass ich auch in meinem neuen Buch „Wenn wir uns trennen, lernen wir uns kennen“ […] darüber berichtet habe (Das Buch erscheint am 21. Oktober). Falls Ihr mit dem Thema etwas zu tun habt, empfehle ich Euch da reinzuschauen. Mein Interview wird am 20. September ab 20.00 Uhr für 24 Stunden freigeschaltet. Hier ist der Link […]


Selbstliebe ist so ein wichtiges Thema…

Viele haben Angst davor, weil sie befürchten, in den Egoismus oder in die Egozentrik abzurutschen. Und doch hat Selbstliebe viel mit Selfcare (sich also um sich selbst zu kümmern: emotional und auch körperlich) zu tun. In diesem Kongress unterhalte ich mich mit Elena Wienkotte, was es braucht und wie wir alle mehr Liebe für uns selbst entwickeln. Mein Interview wird am 17. September ab 18.00 Uhr freigeschalte: Link […]


Mein Interview vom Frühjahrs-Flow-Summit

Hier ist ein Link […] zu meinem Beitrag vom letzten Flow summit im Frühjahr. Dank an Dominik Roessler vom Sinnsucher-Team, der es mir zur Verfügung gestellt hat und ich es somit Euch zur Verfügung stellen kann. In diesem Beitrag spreche ich über Gefühle, was wir tun können, wenn wir unser Wohlgefühl verlieren, über energetische Felder und wie wichtig es ist, dass wir uns in unserem Körper und in unserem Leben wohlfühlen … und wie erleichternd es ist, keine Geheimnisse mehr zu haben. Mehr dazu in diesem Video […]


Du bist nicht, was du denkst

Ich habe ein sehr gutes Buch von Georg Lolos „Du bist nicht, was du denkst“ gelesen, dass ich Euch gerne empfehlen möchte. Es gibt viele Bereiche, die dort besonders klar und anschaulich dargestellt werden und ich empfand es als eine Bereicherung. Ebenfalls hat eine Freundin von mir – Doris Dorrie – ein Buch geschrieben, um zum Schreiben anzuregen: „Leben, Schreiben, Atmen – Eine Einladung zum Schreiben.“ Schreiben bringt die Gedanken und Empfindungen aufs Papier. Es geht nicht darum, einen Pulitzer-Preis-Roman zu schreiben. Es geht „nur“ ums Schreiben. Denn: Schreiben hilft … probiert es doch mal.
In meinem vorletzten Blog habe ich über die Einsamkeit […] geschrieben und es gab einige Kommentare dazu. Vielleicht möchtet ihr da mal reinlesen. Besonders für diejenigen, die gerne alleine sind und sich manchmal wundern: „Stimmt da was nicht mit mir?“

Seid umarmt,
Sabrina

Vielleicht ist es auch aufgefallen, dass ich an den Feiertagen sehr selten etwas darüber schreibe. Das liegt daran, dass ich oft eine andere Sicht darauf habe oder ich mich auch von bestimmten Feierlichkeiten innerlich schon lange entfernt habe. Ostern. Auch so eine interessante Zeit.

Mich hat es immer schon irritiert, dass das Symbol in den Kirchen ein gekreuzigter Jesus ist. Kein Fisch – das erste Symbol der Christen – sondern ein Kreuz, dass uns daran erinnern soll, dass er „für unsere Sünden“ gestorben ist. Das werde ich nie verstehen und für mich macht das auch keinen Sinn. Jeder von uns hat in seinem Wachstum, seiner Wachwerdung, seine eigenen Herausforderungen. Und dass jemand für uns stirbt, weil wir gesündigt haben, auch noch gleich mit der Geburt und dann jemand diese „Sünden“ uns abnimmt … nun ja … diesen Gedankengängen kann ich nicht folgen.
Ich weiß, es gibt enorm viele Interpretationen dazu und natürlich auch eine „Offizielle“.

Das wunderbare an unseren Glaubensbekenntnissen ist, das wir sie selbst erforschen dürfen. Was ist für jeden einzelnen für uns als wahr erspürbar? Und das mag zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Mich spricht folgende Interpretation an: Ich glaube, dass Jesus nicht am Kreuz gestorben ist. Er war in der Lage seinen Körper in einem tiefen meditativen Zustand zu versetzen, als ob er ihn verlassen hätte. Er wurde von seiner Mutter und seiner Frau gepflegt. Dann hat er sich von seinen Weggefährtinnen und Weggefährten verabschiedet (Auferstehung), um sich dann mit seiner Famlie zurückzuziehen.

Weswegen? Weil der Bote der Nachricht wichtiger wurde als die Nachricht. Und das war nicht in seinem Sinn. Er wollte damals schon nicht als Heilsbringer bewundert werden. Seine Nachricht war: Liebe dich selbst wie Deinen Nächsten. Und Gott ist gnädig (im Gegensatz zu dem strafenden Gott des alten Testaments – der meiner Meinung nach dringend eine Therapie gebraucht hätte


Und deshalb könnte ich mir gut vorstellen, dass die unendliche Seele Jesus sich auch gelegentlich wundert: „Wirklich? Außgerechnet dieses Bild von mir am Kreuz hängt jetzt in allen heiligen Räumen? Damit erschrecke ich kleine Kinder! Und die liebte ich doch besonders. Mensch Leute, hängt mich ab, und hängt stattdessen einen Spiegel auf. Schaut rein. Erfreut Euch an Euch und seht auch Euren Nachbarn in Freude darin. Und dann denkt daran: Liebe Deinen Nachbarn wie dich selbst.“

Und manchmal denke ich mir … Das tun wir doch schon. Leider haben das manche noch etwas anders verstanden: Sie lieben sich selbst nicht und den Nachbarn auch nicht.